DE8804461U1 - Halterung, insbesondere für Einbaugeräte in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Halterung, insbesondere für Einbaugeräte in Kraftfahrzeugen

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DE8804461U1
DE8804461U1 DE8804461U DE8804461U DE8804461U1 DE 8804461 U1 DE8804461 U1 DE 8804461U1 DE 8804461 U DE8804461 U DE 8804461U DE 8804461 U DE8804461 U DE 8804461U DE 8804461 U1 DE8804461 U1 DE 8804461U1
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Description

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A 4054 / v-nz 22. März 1988
Interconti Industriekontor GmbH
Holtgarde 30
4353 Oer-Erkenschwick
Halterung insbesondere für Einbaugeräte
in Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Halterung insbesondere für Einbaugeräte in Kraftfahrzeuge gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Halterung ist beispielsweise aus der OE-PS 29 03 176 bekannt. Es handelt sich um ein aus federndem Material, beispielsweise Federstahl hergestelltes Teil, das an einer Seitenwand des Einbaugerätes befestigt ist. An der gegenüberliegenden Seitenwand ist ebenfalls eine derartige Halterung angebracht. Jede der Halterungen weist eine Rastvorrichtung mit mindestens einer, im vorliegenden Fall zwei Rastnasen auf, die im eingebauten Zustand des Geräts in geeignete Vertiefungen eingreifen und das Gerät in der Einbaustellung festhalten. Zum Ausbau des Gerätes müssen alle vier Rastnasen gleichzeitig entriegelt werden. Dazu werden Werkzeuge verwendet, die die Rastnasen aus den Vertiefungen herausdrücken,
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Nachteil dieser Halterung ist es, dass die Rastnäseh beim Ausbau des Gerätes durch das Werkzeug beschädigt werden können, Werden solche Schaden nicht gleich
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gewährleistet. Das Gerät kann aus der Halterung herausfallen und zerstört werden«
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insbesondere für Einbaugeräte für Kraftfahrzeuge zu schaffen, die auch nach mehrmaligen Ausbau dos Gerätes sicheren Halt gewährt. Diese Aufgabe wird bei einer Halterung der eingangs genannten Art mit Hilfe der im Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst. Besonders vorteilhaft ist, dass das den: Ausbau des Gerätes dienende Werkzeug, das Betätigungsorgan für die Rastnason der Halterung, auf einen den Rastnasen zugeordneten Entriegelungsnasen zugeordneten Entriegelungsarm einwirkt.
Bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Rastvorrichtung und der Entriegelungsarm aus einem Stück bestehen und aus federndem Material, beispielsweise Federstahl hergestellt sind. Hierbei sind Herstellung und Anbringung der Halterung an dem Einbaugerät besonders einfach.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel wird besonders bevorzugt. Es zeichnet sich dadurch aus, dass beim Entriegeln der Rastnasen, also bei der Demontage des Einbaugerätes, der Entriegelungsarm und das Betätigungsorgan ineinander einrasten. Dadurch kann das Einbaugerät mit Hilfe des Betätigungsorgans besonders einfach aus der Einbauöffnung herausgezogen werden.
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Die Erfindung Wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläuterti Es zeigen:
Fig. 1 Eine Seitenansicht einer Halterung für
&ohacgr;&idiagr;&eegr; Einbaugerät und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Halterung gemäss
Fig. 1.
Die dargestellte Halterung ist für Einbaugeräte aller Art geeignet. Sie wird vorzugsweise für Einbaugeräte wie Radios, Kassettengeräte oder CD-Abspielgeräte in Kraftfahrzeugen verwendet.
Die in den Figuren dargestellte Halterung 1 weist eine Befestigungslasche 2 auf, von der unter einem spitzen Winkel von beispielsweise 15° ein Entriegelungsarm 3 ausgeht. In dem Bereich des Etitf iegelungsarms, der an die Befestigungslasche angrenzt, entspringen zwei Stege 4a, 4b einer Rastvorrichtung. Sie sind symmterisch ausgebildet.Es ist jedoch auch möglich, als Rastvorrichtung nur einen Steg auf einer Seite des Entriegelungsarmes 3 vorzusehen. Aus der Seitenansicht in Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Entriegelungsarm an seinem Ende einen abgewinkelten Bereich, eine Anlaufschräge 5 aufweist. Auch die Enden der Stege 4a und 4b sind abgewinkelt, so dass Rsstnasen 6a und 6b entstehen. Wenn das Einbaugerät eingebaut ist, greifen diese Nasen in geeignete Vertiefungen ein und halten so das Gerät in der Einbaustellung fest.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Halterung 1 ist der Entriegeii/ngsarm 3 in sich leicht gewinkelti Der Eridbereich schiiesst mit dem Bereich, von dem die Stege 4a und 4b Ausgehen, einen spitzen Winkel von vorzugsweise ca* 10° «in, Es wird auch deutlich, dass die Enden der Stege 4a Ijhd 4b gegenüber ihrem Ursprungsbereich einen Winkel von ta, 20° aufweisen.
&idigr;&pgr; Fig. 2 sind zwei Ausnehmungen 7 in der Befestigungslasche 2 der Halterung 1 zu sehen. Sie nehmen Befesti-(ungsorgane, wie Schrauben oder Nieten auf, mit denen Hie Halterung 1 an einem Einbaugerät angebracht wird, tusätzlich sind hier noch je zwei Aussparungen 8 an den fieiten der Befestigungslasche 2 vorgesehen, in die in <ier Gerätewand vorgesehene Nasen eingreifen können. iJadurch wird die Ausrichtung der Halterung 1 an dem Einbaugerät erleichtert. Die Zahl und Anbringung der Ausnehmungen kann je nach Fahrzeugtyp, in welche die Haltetung eingebaut wird, individuell verschieden sein.
tn dem Entriegelungsarm 3 ist schliesslich noch eine ftffnung 9 vorgesehen, auf deren Funktion im folgenden ftäher eingegangen wird.
|)ie Halterung besteht aus einem elastisch federndem Material, vorzugsweise aus Federstahl.
&idigr; i)ie Halterung 1 wird so an der Aussenwand eines hier
nicht dargestellten Gerätes angebracht, dass die Be-
\ festigungslasche 2 parallel zur Äussenwänd das Gerätes
verläuft, während der Entriegelungsarm 3 und die Stege
\ 4a und 4b der Rastvorrichtung leicht abstehen. Bei der
Darstellung in Fig. 1 verliefe die Ausssnwand des Gerätes unterhalb der Halterung 1.
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Das Gerät wird beim Einbau so in eine Einbauöffnung geschoben, dass sich die Halterurig 1 mit der Befestigungslasche 2 voran in die Einbauöffnung bewegt. Dabei ·; werden die Stege 4a und 4b sowie der Entriegelungsarm 3 \ an die Gerätewand gedrückt. Sobald die Rastnasen 6a und ' Cb entsprechende, in der Wandung der Einbauöffnung 3 vorgesehene Aussparungen erreichen, federn sie von der 1 Cerätswand weg nach aussen und rasten ih den Ausspafuh-I fen ein. Dadurch wird das Gerät in der Einbauöffnung 1 gehalten.
! Beim Ausbau des Gerätes wird zwischen die Gerätewand und i die Wand der Einbauöffnung ein als Betätigungsorgan t dienendes Werkzeug eingeführt. Es besteht vorzugsweise
f eus einer:· starren Material, beispielsweise aus einem
t Metallstreifen, der etwa so breit ist wie der Entriegeln lungsarm 3. Die Vorderkante des ßetätigungsorgans I berührt dabei die Anlaufschräge 5. Wird nun eine in I Richtung auf die Befestigungslasche 2 wirkende Kraft auf das Betätigungsorgan ausgeübt, so wird d^.r Entriegelungsarm gegen die Gerätewand gedrückt. Dadurch bewegen sich auch die mit dem Entriegelungsarm verbundenen Stege 4a und 4b auf die Gerätewand zu, ebenso die Rastnasen 6a und 6b. Schliesslich rasten die Nasen aus und geben das Gerät frei.
' Das Gerät kann nun aus der Einbauöfinung gezogen werden. Zur Vereinfachung der Demontage ist auf dem Werkzeug bzw. dem Betätigungsorgan ein Vorsprung vorgesehen, der in die öffnung 9 des Entriegelungsarmes 3 eingreift. Auf diese Weise kann von dem Betätigungsorgan eine Zugkraft auf das Gerät ausgeübt werden.
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Anstelle der Öffnung 9 kann auf dem Entriegelungsarm 3 ein Vorsprung vorgesehen werden, der in eine entsprechende Ausnehmung in dem Betätigungsorgan einrastet, sobald dieses so weit vorgeschoben wurde, dass die Rastnasen 6a und 6b in ihre Entriegelungsstellung gebracht wurden.
Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel der Halterung 1 besteht aus einem Stück Federstahl. Es ist auch möglich, die Rastnas^n auf von dem Entriegelungsarm getrennten Armen anzuordnen, die getrennt von der Halterung am Gerät angebracht werden. Die Bewegung der Rastnasen in ihre Entriegelungsstellung würde dann von auf die Arme der Rastnasen einwirkende Stege, die von dem Entriegelungsarm ausgehen, ausgelöst.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass das der Entriegelung dienende Betätigungsorgan die Rastnasen beider Ausführungsbeispiele nicht unmittelbar berührt. Die Nasen können also bei der Demontage des Gerätes nicht von dem Betätigungsorgan verbogen werden. Dadurch ist auch bei mehrfacher Demontage ein sicherer Halt des Gerätes gewährleistet. Gerade beim Einbau von Zusatzgeräten in Kraftfahrzeugen ist dies besonders wichtig, v/eil Vibrationer, die Halterungen bzw. Rastnasen sehr beanspruchen.
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Claims (4)

  1. DipL-Phys. M. Becker··.:· ...·':..:"&Ggr; ':..::..: »«&khgr;,»,
    Patentanwältin &tgr;&bgr;&iacgr;&phgr;&eegr; (07u) eoozoe
    Telex: 722079ßalbed
    A 4054 / v-nz
    Interconti Industriekontor GmbH 22. März 1988
    Holtgarde 30
    4353-Oer-Erkenschwick
    Schutzansprüche
    1. Halterung insbesondere für Einbaugeräte in Kraftfahrzeugen mit einer mindestens eine federnd ausgebildete Rastnase aufweisenden Rastvorrichtung,
    gekennzeichnet durch
    die Rastnasen (6a, 6b) verschwenkenden, durch ein Betätigungsorgan bewegbaren Entriegelungsarm (3).
  2. 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (4a, 4b; 6a, 6b) und der Entriegelungsarm (3) aus einem Stück bestehen und aus federndem Material hergestellt sind.
  3. 3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungsarm (3) und das Betätigungsorgan so ausgelegt sind, dass sie beim Entriegeln der Rastnasen (6a, 6b) ineinander einrasten .
  4. 4. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Befestigungslasche (2), von der der Entriegelungsarm (3) mit einer Anlaufschräge (5) sowie zwei jeweils eine Rastnase (6a, 6b) aufweisende Stege (4a, 4b) ausgehen.
DE8804461U 1988-04-05 1988-04-05 Halterung, insbesondere für Einbaugeräte in Kraftfahrzeugen Expired DE8804461U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906216C1 (en) * 1989-02-28 1990-05-10 Daimler-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De Holding device for devices which can be inserted into a cavity fixed on the vehicle
JP2009542511A (ja) * 2006-07-13 2009-12-03 ヒルシュマン カー コミュニケーション ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツング 車両の高周波技術機器のケーシングを保持体に固定するための係止部材

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906216C1 (en) * 1989-02-28 1990-05-10 Daimler-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De Holding device for devices which can be inserted into a cavity fixed on the vehicle
JP2009542511A (ja) * 2006-07-13 2009-12-03 ヒルシュマン カー コミュニケーション ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツング 車両の高周波技術機器のケーシングを保持体に固定するための係止部材

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