DE8804429U1 - Vorrichtung zum Freigeben eines Rettungsfallschirmes für Hängegleiter und Ultraleichtflugzeuge aus einem Behälter - Google Patents

Vorrichtung zum Freigeben eines Rettungsfallschirmes für Hängegleiter und Ultraleichtflugzeuge aus einem Behälter

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DE8804429U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/028Hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/0285Safety devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

■,.',:.. ·,.· : '„'UL-BAU-SEIFFERT
lonstcuktion ond Bau von ültraleichtflagzeugen
Haus Kentrop
Tel. (02381) 25091 4 700 Hamm 1
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Freigeben eines Rettungsfallschirmes für Hängegleiter und Ultraleichtflugzeuge gemäß dem Oberbegriff in Anspruch 1.
Der Behälter wird durch den, mit einer Gummidichtung versehenen Deckel (1), gasdicht verschlossen.
j Wird an der Reißleine gezogen, welche im Loch (13) am Zughebel (12)
befestigt ist, so wird die Kraft über einen Kipphebel (8) mit Widerlager
(10) auf einen Schlagbolzen mit Messer 'S) übertragen. Dieses Messer, in einem Alu-Block (7) geführt, öffnet die Gasdruckpabrone (3).
Das entweichende Gas (Fig. 4) drückt den Rettungsschirm mit dem Deckel aus dem Behälter raus und möglichst weit vom Flugzeug weg (Fig. 5).
Dies geschieht, je nach der Menge des des vohandenen Treibgases mehr oder weniger schnell. Wenn eine Druckgaspatrone mit einem hohen Füllgrad verwandt wird, so erreicht man eine sehr kurze Öffnungszeit.
Die Fangleine des Rettungsschirmes ist an einer ausreichend dimensionierten Augschraube (4) befestigt, welche mechanisch mit dem Flugzeug und dem Piloten verbunden ist.
Ein Sieb (5) verhindert, daß die Fangleine des Rettungsschirmes mit der Auslösemechanik in Kontakt kommt.
über das Unterdruckventil (15) wird das Vakuum im Behälter erzeugt.
Es sind einige Rettungsfallschirmkontainer mit Auswurfvorrichtungen bekannt. Bei diesen Systemen wird der Rettungsfallschirm durch eine Druckfeder rausgeschleudert oder durch eine Rakete rausgezogen. ) Bei der Druckfeder besteht die Gefahr, daß die Feder den Schirm
beschädigt. Bei der Rakete kann es passieren, daß der heiße Gasstrahl den Schirm verbrennt. Keine dieser Gefahren tritt auf, wenn der Rettungsfallschirm , wie bei dieser Erfindung, durch den Druck eines kalten Gases aus dem Behälter gedruckt wird.
Ein Schwachpunkt des Raketensystems ist die Zündung. Sie geschieht entweder elektrisch oder mechanisch. Bei der elektrischen Zündung kann es zum Kabelbruch kommen oder die Stromquellen (Accus) sind ganz einfach leer.
Bei der mechanischen Zündung kann der Zünder versagen wenn er feucht ist.
Bei dem, unter der Nummer DE 3515356 Cl angemeldeten System Können sich Teile des Rettungsschirmes beim Ausschub in oen Zwischenraum zwischen der Behälterwand und dem Ausschubelement ziehen, und diesen verklemmen, Feiner kann bei dem system Feuchtigkeit in Form Von Gas eindringen/ innett kondensieren und den Zünder der Rakete beschädigen.
Der Nachteil del: Raketehsystente liegt in aet Punktione -Kontrolle. ES ist Wie bei Zündhölfcerni Man muß alle artreißen um 2&ohacgr; kontrollieren ob sie funktionieren.
Nun ein Vorteil dieser neuen Erfindung zu Anspruch 2« Wird in dem Behälter über das Ventil (15) ein Vakuum erzeugt/ so wird der Rettungsfallschirm hervorragend gegen Feuchtigkeit geschützt« HierdüiiCh können tile Zeiträume/ in denen der Schirm neu gepackt werden muß/ erheblich verlängert Werden*
Ferner hat der Pilot eine gute Möglichkeit der Kontrolle. Wenn der Pilot den Behälterdeckel (I)/ der nujt aufglegt ist, und ausschließlich durch das Vakuum gehalten wirdl, (Anspruch 3) beim Vorflugcheck durch Fingerkraft nicht aufbekorfimt/ so ist das Vakuum noch vorhanden und, logischerweise, die Gaspatrone· noch voll.
Auch über ein angeschlossenes Unterdruckmeßiferät kann der Unterdruck kontrolliert werden.
Wenn sich (Anspruch 4), der Auslösemechanismus und die Druckgaspatrone innerhalb des Behälters befindet/ so werden die beweglichen/ abzudichtenden öffnungen auf ein Mindestmaß reduziert. Es sind der Behälterdeckel und det Auslösestift. Beide Teile Werden mit Gummidichtungen versehen und durch den Unterdruck gehalten.
Eine Variante des Behälters kann der Turm sein, den die meisten Hängegleiter und Ultraleichtflugzeuge haben.
Eine weitere Variante ist ein Behälter mit einem Krümmer am Auswurfende. So kann der Rettungsfallschirm in jede mögliche Richtung katapultiert werden, unabhängig von der Lage des Behälters.
Ebenfalls eine Variante ist ein zusätzlicher Innenkontainer in dem sich der Schirm befindet. Dieser Innenkontainer ist oben geschlossen und unten offen. Wird dieser Innenkontainer mit dem Rettungsschirm rausgeschossen, so zieht sich der Schirm, gehalten durch die Fangleine, unten aus dem Innenkcntainer raus. Hierdurch wird eine bessere Schirmöffnung erreicht.
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Konstruktion und Bau von Ultraleichtflugzeugtn
HaUs Kentrop
Tel, (02381) 25091 4700 Hamm 1
Vorrichtung zum Freigeben eines Rettungsfallschirmes für Hängegleiter und Ultraleichtflugzeuge aus einem Behälter.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Freigeben eines Rettungsfaüscnifmes £üz HanySylciter und Ultrslsichtflugssugs aus sinsin mit einer Verschlußklappe versehenem Behälter mittels eines Treibgases.
Dieses Tre-ibgas, welches sich in einer Kartusche (3) an oder im Behälter befindet, erzeugt nach öffnung der Kartusche (3) unter dem Rettungsfallschirm (16) einen überdruck, welcher den Rettungsfällschirm aus dem Behälter drückt.
Um eine bessere Lagerung des Rettungsfallschirmes zu erreichen, wird der Behälter luftleer, oder annähernd luftleer gepumpt. Hierfür ist ein Unterdruckventil (15) vorhanden.
Die Fangleine des Rettungsfallschirmes ist mit einem starkem Schäkel an &bull;einer ausreichend dimensionierten Ringschraube (4) befestigt, welche am "Behälterboden und am Anschluß-U-Stück (11) verschraubt 1st.
Die Reißleine wird an einer Augschraube (12) befestigt, welche durch eine Spiralfeder (9) in Ruhestellung gehalten wird* Diese Augschraube schlägt über einen Kipphebel (8) ein Messer (6) in die Druckgaspatrone (3).
Der Gehäusedeckel (1), mit einer Gummidichtung versehen, wird durch den Unterdruck auf der oberen Gehäuseöffnung gehalten.
Zwischen dem Rettungsfallschirm und dem Auslösemechanismus befindet sich ein Sieb.

Claims (8)

ansprüche:
1. Vorrichtung zur Freigabe eines Rettungsfallschirmes für Hängegleiter und Ultraleichtflugzeuge aus einem mit einer Verschlußklappe versehenm Behälter, in dem sich der Rettungsfallschirm und der Auslösemechanismus befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Rettungsfallschirm (16) mittels eines Treibgases, welches unter den zusammengefalteten Schirm geblasen wird, aus dem Behälter gedruckt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Behälter ein Vakuum oder ein annäherndes Vakuum befindet, welches durch eine Vakuumpumpe über das Vakuumventil (15) erzeugt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (1) durch das Vakuum auf dem Behälter gehalten wird.
4. Vorrichtung räch .Vispruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Auslösemechanismus (6,7,8,9,10) und die Treibgaspatrone (3) im Behälter befinden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum für den Rettungsfallschirm durch ein Sieb von dem Raum, m dem sich der Auslösemechanismus befindet, getrennt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösekraft, also die Kraft, mit der die Reißleine gezogen werden muß, durch eine Feder (9) einzustellen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter an der Schirmauswurfseite durch einen Krümmer lage unabhängig gemacht wird, da der Krümmer die Auswurfrichtung bestimmt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schirm in einem Innenkontainer befindet, welcher oben geschlossen und unten offen ist. Dieser Innenkontainer wird mit dem Schirm rausgeschossen, wobei sich der Rettungsschirm unten aus dem Innenkontainer rauszieht.
t t t t i
DE8804429U 1988-04-02 1988-04-02 Vorrichtung zum Freigeben eines Rettungsfallschirmes für Hängegleiter und Ultraleichtflugzeuge aus einem Behälter Expired DE8804429U1 (de)

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