DE8804323U1 - Steckverbindung mit einem Steckergehäuse und einem Buchsengehäuse - Google Patents
Steckverbindung mit einem Steckergehäuse und einem BuchsengehäuseInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
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- H01R13/6271—Latching means integral with the housing
- H01R13/6272—Latching means integral with the housing comprising a single latching arm
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- H01R13/639—Additional means for holding or locking coupling parts together, after engagement, e.g. separate keylock, retainer strap
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Description
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BOSCH-SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH 8000 München 80, 29.02.1938
Hochstraße 17
TZP 88/213 Ry/hü
Die Neuerung bezieht sich auf eine Steckverbindung, die ein Steckergehäuse und ein
Buchsengehäuse sowie weitere Gehäuseteile umfaßt, wobei mindestens zwei Teile miteinander lösbar verrastet sind.
Bekannte Steckverbindungen bestehen aus einem mehrteiligen Steckergehäuse und einem
mehrteiligen Buchsengehäuse. Damit diese Gehäuse bzw. die miteinander verbundenen
Gehäuseteile beim Zug an den Kabelst rängen nicht auseinanderfallen, werden
die zusammengefügten Gehäuse der Messerleiste und der Buchsenleisre miteinan·
der verrastet.
Müssen beispielsweise derartige Stecker- und Buchsengehäuse bzw. deren zusammengefügte
Teile zum Trennen ent rastet werden, so wird hierzu meistens eine Schraubendreherklinge in entsprechende Offnungen oder Spalte eingeführt, um die
Verrastung zu lösen. Eine derartige Entrastung ist schlecht zu überwachen. Weitere
Verrastungen bleiben vorläufig bestehen. Die Schraubendreherklinge kann Teile der
Gehäuse beschädigen, ja sogar unbrauchbar machen. Ein weiterer Nachteil besteht aber auch darin, daß gleichzeitiges Ziehen und Zerren an den Kabeln beispielsweise
Crimpverbindungen beschädigen, so daß sich die Übergangswiderstände vergrößern und
daduirch eine Brandgefahr heraufbeschworen werden kann.
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TZP 88/213
Aufgabe und Zweck der Neuerung ist es, die Gehäuseteile so einzurichten, daß die
Steckverbindung durch ein anderes einfaches aber passendes Werkzeug ent rastet werden
kann, als durch eine Schraubendreherklinge und Beschädigungen der verrasteten Steckverbindungsteile geschlossen sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die Raste oder die
Rasten durch je einen Kanal erreichbar und mittels eines an den Kanal angepaßten
Schlüssels lösbar ist bzw. sind.
Durch diese nach der Neuerung getroffenen Ausbildung eines Schlüssels zum Lösen
der Rasten werden vorgenannte Nachteile vermieden.
Der Schlüssel, z.B. ein Entriegelungsstift, kann Bestandteil einer Kundendienst-Ersatzteilpackung,
aber auch unmittelbar am Steckergehäuse ein- oder angelegt sein. Zur eindeutigen Zwangsführung des Schlüssels dient der jeweilige Kanal.
In den Zeichnungen ist eine verrastete Steckverbindung bzw. ein Steckergehäuseteil
beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen:
einem Gehäuseteil mit einem Schlüssel,
Die in Fig. 1 bezeichnete Steckverbindung besteht aus einer im Steckergehäuse 1
untergebrachten Messerleiste und einer im Buchsengehäuse 2 untergebrachten Buchsenleiste.
Die Kontaktmesser 3 greifen beim Zusammenfügen der Messerleiste mit der Buchsenleiste - in Richtung des Pfeiles 4 - in die Buchsen 5 ein. litt vorliegenden
Beispiel ist am Steckergehäuse 1 ein (hier stark vergrößert dargestellter) Rastfinger
6 angebracht, der beim Zusammenfügen der Messerleiste mit der Buchsenlei-
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TZP 88/213
ste in eine Rastöffnung 7 des Buchsengehäuses einfällt. Steckergehäuse und Buchsengehäuse
sind somit verrascet. Zum Lösen dieser Verrastung beim Auseinanderziehen
der Messerleiste von der Buchsenleiste bedient man sich gemäß der Neuerung
eines Schlüssels 8 der in einen Kanal 9 am Steckergehäuse 1 in Richtung des Pfeiles
10 einzuführen ist, wobei der Schlüssel mit seinem Andruckende 11 den Rastfinger
aus der Rastöffnung 7 des Buchsengehäuses 2 drückt. Die Messerleiste kann nunmehr
von der Buchsenleiste gezogen werden. Der Schlüssel 8 besitzt eine Andruckschiene
12, welche sich beim Einführen in den Kanal an seiner Innenwandung abstützt und das Andruckende 11 gegen den Rastfinger 6 drückt. Sofern das Steckergehäuse mit
dem Buchsengehäuse beidseitig verrastet ist, kann der Schlüssel auch als Bügel ausgebildet
sein, dessen beide Schenkel 13 und 13' in die Kanäle 9 und 9' einführbar
sind.
oemäß Fig. 2 und 3 besteht die Steckerverbindimg aus mehreren Teilen, und zwar
aus einem Buchsengehäuse 14 und einem Steckergehäuse 15, wobei im Raum 16 des Steckergehäuses der Messerleistenblock 18 mit den elektrischen Leitern 19 und im
Raum 16' des Buchsengehäuses 14 der Buchsenleistenblock 17 angeordnet ist. Der
Buchsenleistenblock 17 kann Bestückungsteil einer gedruckten Schaltung oder mit einem
eigenen Vielfachkabel verbunden sein. Das Steckergehäuse IS ist mit dem
Buchsengehäuse 14 unter der Wirkung des an eine Wandung 22 des Buchsengehäuses 14 angeformten Rastfingers 21 und der Rastöffnung 25 in der gegenüberliegenden
Wandung des Steckergehäuses verrastet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Steckverbindung
sind gleiche Elemente für eine Verrastung angebracht.
In der Deckenwandung des Steckergehäuses 15 sind fluchtend oberhalb der Enden der
Rastfinger 21 Kanal-Öffnungen 27 zum Einfahren der Schenkel eines Schlüssels angeordnet.
Während sich die Schenkel in den Kanälen 9 und 9' geführt abstützen,
spreizen die Schenkelspitzen unter Wirkung der Auflaufschräge 26 jeden Rastfinger
21 in die Entrast-Position, in der seine Rastnase aus der Rastöffnung 25 gehoben
ist. Die Steckverbindung kann nun getrennt werden. Die Rippen 29 im Boden- und
Deckelteil dienen der Versteifung des Gehäuses und der Abdichtung der Innenräume
16 und 16* gegen Staub und Feuchtigkeit.
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Fig, 4 zeigt einen für die Steckverbindung der Fig. 2 und 3 geeigneten Schlüssel.
Der Schlüssel 30 besitzt Schenkel 31 zum Einführen in die drei öffnungen 27 der
Decken wandung. Er besitzt eine breite Druckhandhabe 32 sowie einen Anschlag 33,
der beim Einführen des Schlüssels gegen die äußere Deckenwandung stößt. Im eingeführten
Zustand des Schlüssels greifen die Spitzen 34 des Schlüssels an die Auflaufschrägen
26 und spreizen die Rastfinger.
Die vorliegenden Beispiele können mannigfach abgeändert werden. Es ist zu bemerken,
daß der Schlüssel in öffnungen, Führungen oder Kanäle einführbar sein kann.
Er kann ferner stiftförmig, leistenförmig oder auch als Rundkörper ausgebildet sein,
ohne daß dadurch der Rahmen der Neuerung verlassen wird. Im allgemeinen besitzen
die Rasten zum öffnen und Schließen einen geringen Hub. Als federndes Element
für zungenförmige Rasten reicht der Rastfinger selbst aus. Die Gehäuseteile bestehen
vorzugsweise aus einem Kunststoff, sie können in beliebiger Form und Anordnung gehalten sein. Auch besteht die Möglichkeit - wie dargestellt - mit einem.
Schlüssel zugleich mehrere oder alle Rasten zu lösen. Zum gleichzeitigen Lösen aller
Rasten der Steckverbindung gemäß Fig. 2 und 3 kann der Schlüssel als brückenartiger
Bügel mit drei Schenkeln an jeder Seite ausgebildet sein.
Claims (2)
1. Steckverbindung, die ein Steckergehäuse und ein Buchsengehäuse umfaßt, die
miteinander lösbar verrastet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Caste (6) oder die Rasten (21) durch je einen Kanal (9, 9') erreichbar
und mittels eines an den Kanal formschlüssig angepaßten Schlüssels (8 bzw. 30) lösbar ist bzw. sind.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel
(8 bzw. 30) loser oder lösbarer Bestandteil des Steckergehäuses (l bzw. 15)
oder des Buchsengehäuses (2 bzw. 14) ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804323U DE8804323U1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Steckverbindung mit einem Steckergehäuse und einem Buchsengehäuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804323U DE8804323U1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Steckverbindung mit einem Steckergehäuse und einem Buchsengehäuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804323U1 true DE8804323U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6822497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804323U Expired DE8804323U1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Steckverbindung mit einem Steckergehäuse und einem Buchsengehäuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804323U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0510229A1 (de) * | 1991-04-25 | 1992-10-28 | Molex Incorporated | Elektrischer Verbinder mit positiver Einrastung |
| EP0484951A3 (en) * | 1990-11-08 | 1993-03-17 | Yazaki Corporation | Connector locking connection detection device |
| DE9215920U1 (de) * | 1992-11-24 | 1994-03-31 | Rako electronic-Vertriebs GmbH, 67269 Grünstadt | Stecker für Lichtwellenleiter |
| DE4414348A1 (de) * | 1994-04-25 | 1995-10-26 | Framatome Connectors Int | Steckverbinder mit abgewinkeltem Kabelabgang und lösbarer Sekundärverriegelung |
| DE10306275A1 (de) * | 2003-02-14 | 2004-08-26 | Delphi Technologies, Inc., Troy | Steckverbinder |
| LU102725B1 (de) * | 2021-03-26 | 2022-09-26 | Phoenix Contact Gmbh & Co | Steckverbinder mit aufsteckbarem Verriegelungselement |
-
1988
- 1988-03-30 DE DE8804323U patent/DE8804323U1/de not_active Expired
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