DE8804051U1 - Münzbetätigtes Spielgerät mit Drucker - Google Patents

Münzbetätigtes Spielgerät mit Drucker

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    • GPHYSICS
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    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
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Description

Beschreibung
Die Erfindung beziehe» sieh auf ein münzbetätigtes Spielgerät! mit einer Speichereinrichtung für Betriebsdaten im Spielgerät/ einer Schnittstelle im Spielgerät für die Datenausgabe, und einer mit dem Spielgerät verbundenen Einrichtung zum Aufzeichnen von Betriebs- und Identifizie-
Ein solches vorbekanntes Spielgerät ist so aufgebaut, daß es zur Auswertung und Betriebsüberwachung unter Verwendung einer entfernt angeordneten Datenverarbeitungseinrichtung eingerichtet ist. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, Daten aus dem Spielgerät auf eine elektronische Speicherkarte zu schreiben und gegebenenfalls von dieser zu lesen, und außerdem ist eine mit der Datenverarbeitungseinrichtung verbundene Schreib/Leseeinrichtung für diese elektronischen Speicherkarten vorgesehen. Das bei diesem Spielgerät verwendete Auswertesystem kann somit auf alle gängigen mUnzbetätigten Spielgeräte verschiedener Typen adaptiert und angewendet werden. Zur Durchführung der Auswertung ist jedoch die Benutzung einer entfernt angeordneten Datenverarbeitungseinrichtung einschließlich der entsprechenden Peripheriegeräte erforderlich, was für die Aufsteller von nur einem oder wenigen münzbetätigten Spielgeräten eine auBerordentlich große und gewöhnlich zu hohe Kapitalinvestition bedeutet.
Die im Spielgerät vorgesehene Speichereinrichtung ermöglicht es, Daten von und zum Spielgerät unabhängig vom Spielbetrieb zu übertragen. Insbesondere können somit Daten zu einem beliebigen Zeitpunkt aus dem Spielgerät ausgelesen werden, wodurch ein flexibler Personaleinsatz möglich ist. Die elektronische Speicherkarte dient als Zwischenspeicher für Daten, die vom und zum Spielgerät übertragen werden.
Aue der OB-PS 1 542 284 ist ein überwachungseyetem für Spielgerät« beschrieben, bei dem jedes Spielgerät mit einem SteöModul zur Datenaufzeichnung versehen ist. Bin von der Maschine getrennt vorgesehenes Lesegerät dient zum Lesen der im Modul aufgezeichneten Daten. Alternativ oder zusätzlich kann eine Datenverarbeitungseinrichtung vorgesehen sein« die mittels einer Datenübertragungsleitung, wie z.B. einer Telefonleitung/ mit dem Lesegerät verbunden ist. Bs wird somit ähnlich wie beim vorstehend beschriebenen Auewertesystem eine separate Lese- und/oder Auswerte- bzw. Datenverarbeitungseinrichtung benötigt. Daher ist auch das bekannte Uberwachungssystem für Spielgeräte filr sogenannte Kleinaufsteller zu aufwendig.
Weniger aufwendige Lösungen zur Auswertung der münzbetätigten Spielgeräte von Kleinaufstellern bestehen derzeit darin, dad beispielsweise ein Personalcomputer mit angeschlossenem Drucker eingesetzt wird. Bei einigen münzbetätigten Spielgeräten, z.B. Geldspielautomaten» werden derzeit entsprechende Lösungen gesucht. Diese sind jedoch für eine Anzahl von Anwendungsfällen noch zu aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auswerteeinrichtung für münzbetätigte Spielgeräte vorzusehen, bei der der Geräte- und Bedienungsaufwand außerordentlich gering ist.
Diese Aufgabe ist bei einem münzbetätigten Spielgerät mit einem an das Spielgerät angeschlossenen Drucker mit Spielcyerätschnittstelle gelost» in dem eine Ausweiteeinrichtung für die Auswertung der vom Spielgerät an den Drucker übertragenen Daten vorgesehen ist. Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Lösung sind Gegenstand der übrigen Ansprüche.
Der erfindungsgemäe ausgestattete Drucker stellt ein außerordentlich einfaches Auswertegerät dar, denn es werden
V!#vi Lvrv»
wenig zusätzliche teile benötigt und ee kamt «in· vereinlachte version dec bereite vorhandenen Software in der Auswerfeinrichtung eingesetzt werden. Die Hardware- und öoitwnre-Koiten sind somit außerordentlich gering* eo dai auch der Aufwand für Kleinaufsteller vertretbar ist.
Kern des erfindungsgemäßen Druckers ist dessen Spielgerätschnittstelle sowie die Auswerteeinrichtung. Hierdurch ist der erfindungsgemäße Drucker sozusagen zu einem intelligenten Drucker geworden« der auf einfache Heise an die verschiedenen Spielgeräte angepaßt werden kann und somit zur Auswertung von Daten sämtlicher gängigen Spielgeräte verwendet werden kann.
Zweckmäßig weist der Drucker mehrere Anschlüsse für den Anschluß diverser Geräte auf, beispielsweise für besonders häufig vorkommende Spielgerätetypen. Es kann aber auch ein Anschluß zu bezüglich des Druckers peripheren Geräten vorgesehen werden, um z.B. die Daten weiter zu übertragen oder auf ein anderes Speichermedium einzuschreiben. Das Vorsehen mehrerer Anschlüsse ermöglicht eine ausreichende Kompatibilität des Druckers, wenn dieser aufeinanderfolgend für verschiedene Spielgerätetypen eingesetzt wird.
Eine besonders einfache Ausgestaltung des Druckers ergibt sich, wenn die Schnittstelleneinheit des Druckers austauschbar ist. Der Austausch ist besonders leicht, wenn die Schnittstelleneinheit in Form einer leiterplatte ausgebildet ist. Mittels einer derartig austauschbaren Schnittst el lenoinheit kann am Drucker problemlos and rasch auf jedes beliebige Spielgerät entsprechend den vom Hersteller vorgeschriebenen Schnittstellen angepaßt werden.
Besonders flexibel ist der Drucker, wenn er mit einem. Rechner, insbesondere Mikrocomputer, ausgestattet ist. Auf diese Weise können Schnittstellen, Formatierungen, die Baudrate und die Signalverarbeitung vom Mikrocomputer bzw.
dessen Software festgestellt werden und entsprechende Anpassungen ausgeführt werden.
Zweckmäfiig ist im Drucker eine Einrichtung vorgesehen, die den Drucker nach einem Ausdruckvorgang abschaltet. Auf diese Weise werden die Einschaltzeiten des Druckers auf die unbedingt erforderlichen Einschaltzeiten herabgesetzt, wodurch sich eine Energieersparnis ergibt.
Vorteilhaft ist der Drucker so eingerichtet, dafl er während des Drückens Daten aufnehmen kann, und er einen Speicher für die aufgenommenen und auszudruckenden Daten aufweist. Hierdurch wird der Tatsache Rechnung getragen, daß die Datenübertragung vom Spielgerät zum Drucker wesentlich schneller als der Druckvorgang selbst erfolgt. Der Drucker kann somit schon während der Datenübertragung mit dem Drucken beginnen und druckt weiter, wenn die Datenübertragung bereits abgeschlossen ist. was durch einen zur Aufnahme der Daten bereitgestellten Speicher ermöglicht ist. Mit Beendigung der Datenübertragung kann der Drucker vom Spielgerat abgekoppelt werden, und es können weitere Arbeiten am Spielgerät vorgenommen werden. Die Bedienung des Druckers gestaltet eich auflerordenUich einfach, wenn eine fakustische und/oder optische Anzeigeeinrichtung vorgesehen sind, die das Erkennen bestimmter Betriebszustände (z.B. Binschaltzustand) und von Fehlern ermöglichen.
Der Drucker muß lediglioh an das betriffende Spielgerät über die zugehörige Schnittstelle angeschlossen werden, woraufhin der drucker über einen Binschalttrsnsistor eingeschaltet wird und die Datenübertragung und das Ausdrucken beginnen. Nach Beendigung der Datenübertragung oder des Ausdruckens kann der Drucker darm an das nächste Gerät angeschlossen werden.
Der erfindungsgemäfie Drucker kann einen Netzanschluß aufweisen, aber insbesondere für eine Tragversion auch eine Batterienoder Akkumulatorversorgung besitzen. In der Ausführung als tragbares Gerät mit entsprechenden Trageinrichtungen ist der Einsatz des erfindungsgemäfien Druckers insbesondere auch an verschiedenen Standorten erleichtert. Bin solcher Drucker kann z.B. von verschiedenen Kleinaufstellern nacheinander, beispielsweise bei einer monatlichen überwachung, benutzt werden.
Wie sich aus Obenstehendem ergibt, ist der erfindungsgemäfie Drucker für sämtliche modernen Spielgeräte verwendbar, da diese sämtlich mit irgendeiner Schnittstelle ausgestattet sind und der Drucker flexibel an die Schnittstellen angepafit werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles weiter beschrieben. In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäfien Druckers dargestellt.
Der in der Pigur dargestellte Drucker 10 ist mit einer Steuereinheit 30 ausgestattet, die einen Mikrocomputer umfafit. Als Spannungsversorgung ist eine Batterie SO vorgesehen, die über eine Leitung 36 mit der Steuereinheit 30 verbunden ist.
An die Steuereinheit 30 ist über eine Leitung 34 ein Druokwerk 40 angeschlossen, das im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Papierrolle 42 bedruckt.
An die Steuereinheit 30 ist ferner über eine Leitung f32 eine Schnittstellenschaltung 26 angeschlossen, die gemäfl Darstellung Ober eine Leitung 26 mit drei Schnittstellen 20. 22 und 24 für drei unterschiedliche Spielgeratetypen verbunden ist. Der Drucker kann
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somit ohne Hardwareänderungen direkt an die drei unterschiedlichen Spielgeräte angeschlossen werden, wobei mittels der Schnittstellenschaltung 26 jeweils benötigte Umfonnatierungen und dgl. vorgenommen werden.
Mit der Steuereinheit 30 sind außerdem ober eine Leitung 38 eine optische Anzeige 60 und ein akustischer Signalgeber 62. z.B. ein Piepser, verbunden. Bei der optischen Anzeige kann es sich z.B. um Leuchtdioden handeln.
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Claims (1)

  1. Anw.-Akte: 1291
    PATENTANWALT
    European Patent Attorney
    DipHne.
    BSRN
    HAUPTSTRASSE 10 6530 BINGEN 17
    TELEFON 06721/43421
    22.03.1988
    ANMELDUNG
    NSM Apparatebau GmbH & Co. KG, Saarlandstr. 240,
    6530 Bingen
    Münzbetätigtes Spielgerät mit Drucker
    Ansprüche
    1. Münzbetätigtes Spielgerät, mit
    - einer Speichereinrichtung für Betriebsdaten im Spielgerät,
    - einer Schnittstelle im Spielgerät für die Datenausgabe und
    - einer mit dem Spielgerät verbundenen Einrichtung zum Aufzeichnen von Betriebs- und Identifizierungedaten des Spielgeräts,
    dadurch gekennzeichnet, das
    - ein an das Spielgerät angeschlossener Drucker (10) mit Spielgerätechnittstellen (20, 22. 24) und
    - im Drucker eine Auswerteeinrichtung (30) für die Auswertung der vom Spielgerät an den Drucker Übertragenen Daten vorgesehen ist.
    2. Münzbetätigtes Spielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daS der Drucker mehrere Anschlüsse (20, 22, 24) für den Anschluß diverser Geräte aufweist.
    3. Münzbetätigtes Spielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Drucker eine austauschbare Schnittstelleneinheit, insbesondere als Leiterplatte, aufweist.
    4. Münzbetätigtes Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
    3, dadurch gekennzeichnet, dafl der Drucker einen Rechner (30), insbesondere Mikrocomputer, aufweist.
    5. Münzbetätigtes Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
    4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die den Drucker nach einem Ausdruckvorgang abschaltet.
    6. Münzbetätigtes Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
    5, dadurch gekennzeichnet , daß der Drucker so eingerichtet ist, daß er während des Drückens Daten aufnehmen kann, und er einen Speicher für die aufgenommenen und auezudruckende Daten aufweist.
    7. Münzbetätigtes Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
    6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucker eine akustische (62) und/oder optische (60) Anzeigeeinrichtung aufweist.
    8. Münzbetätigtes Spielgerät nach «Jinem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k &bgr; &eegr; &eegr; &zgr; e i c h &eegr; e t . dafl für die Spannungsversorgung des Druckers Batterien (SO) und/oder Akkumulatoren vorgesehen sind.
    .S.
    0* MÜnsbetätigtes Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis B. gekennzeichnet durch einen Netzanschluß des Drucker·.
    10. Münzbetätigtes Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucker ein tragbares Gerät, insbesondere mit Trageinrichtungen, ist.
DE8804051U 1988-03-25 1988-03-25 Münzbetätigtes Spielgerät mit Drucker Expired DE8804051U1 (de)

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