DE8804035U1 - Schneidwerkzeug - Google Patents

Schneidwerkzeug

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DE8804035U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/12Saw-blades or saw-discs specially adapted for working stone
    • B28D1/121Circular saw blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/12Cut-off wheels
    • B24D5/123Cut-off wheels having different cutting segments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

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RICHARD SCHLEE oiling.#"' '""'1^AtENfANWALTE
ARNEMISSLING Dipl.-lng. &bgr; (0641) 71019. 63 Glessen
23.3.1988 .
Mi-Ot/Ma 88065OM
Rudolf Büttner, Schelde-Lahn-Straße 8, 6345 Eschenburg 4 Schneidwerkzeug Beschreibung:
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schneidwerkzeug zum Schneiden von Naturstein, Beton, Keramik und dergleichen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Derartige Schneidwerkzeuge haben üblicherweise metallische Stammblätter, deren Durchmesser bis zu 4 m beträgt. Am Umfang des Stammblattes sind Schneidsegmente angebracht, welche Industriediamanten in einer Haltemasse aufweisen. Die Breite dieser Diamantsegmente bestimmt die Schnittbreite.
Man hat versucht, durch längere Schneidsegmente, also durch höheren anteiligen Besatz der Stammblatt-Umfangsflache, die Schnittleistung zu steigern. Dies wird jedoch dadurch beeinträchtigt, daß das zerspante Material zwischen dem Werkstück und der äußeren ümfangsflache des Schneidsegments wieder herausgeführt werden muß. Dazu ist das Schneidsegnent außen axt flachen Rillen oder Riefen versehen, die das zerspante Material nicht eben gut: abführen.. Infolgedessen entsteht hohe Reibungswärme. Beide Umstände bewirken einen beschleunigten Abtrag des Bindemittels für die Diamantkörner, so daß diese ausbrechen und ein erhöhter Ver-
— 2 —
schleiß eintritt. Daher ist man gezwungen, einen Kompromiß zwischen der Einbettungs-Festigkeit des Bindemittels und dem möglichen Materialabtrag zu suchen.
Mithin besteht ein Bedürfnis an verbesserten Schneidwerkzeugen. Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, unter Überwindung der Nachteile des Standes der Technik mit wirt-
Srh. ef*"lirhen MI H-e1n ein Srhneiituerlripiio rl &ogr; r &agr;&Lgr; no ana a a a —
nannten Art so weiterzuentwickeln, daß die Schnittleistung gesteigert und das zerspante Material auf kurzem Wege ausgetragen wird, ohne daß der Werkzeugverschleiß zunähme.
Der Grundgedanke der Erfindung ist im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 14.
Nach der Erfindung weisen die Schneidsegmente wenigstens einen über ihre Höhe reichenden Kanal auf, der den Austrag des zerspanten Materials fördert. Der Verlauf des Kanals oder der Kanäle kann in Umfangsrichtung im wesentlichen wellen-, Zickzack- oder mäanderförmig sein, doch ist auch vorgesehen, den bzw. jeden Kanal als tiefe Rille auszubilden, die schräg oder gebogen verläuft. Mehrere Rillen können parallel bzw. abstandsgleich angeordnet sein; Gruppen solcher Rillen können sich kreuzen, insbesondere im spitzem Winkel. Erfindungsgemäß sind also gute Transportwege für den Abfluß des verspanten Materials geschaffen, während gleichzeitig eine höhere Schnittleiatuüg erzielt wird. Die spezielle Gestaltung der Schneidsegmente bewirkt außerdem, daß an den Seitenflächen der Schneidsegmente eine verringerte Reibung auftritt, so daß entsprechend weniger Reibungswärme entsteht und der erzeugte Schnitt glattere Konturen hat, als das mit herkömmlichen, stark reibenden Schneidsegmenten erzielbar ist. Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Kanäle wird zusätzlich eine verbesserte Kühlung der Schneidsegmente bewirkt, was höhere Standzeiten zur Folge hat.
Die in den UnteransprUchen präzisierten Gestaltungen der Schneidsegmente und ihrer Kanäle dienen zu weiterer Steigerung der Schnittleistung mit verbesserter Materialabfuhr, die sowohl in Unfamgsrichtung als auch quer dazu vonstatten geht. Speziell bei gezackten oder gezahnten Schneidsegmenten tritt an den Außenseiten nur eine Kantenreibung auf, doch ist dennoch ein vollflächiger Schnitt gewährleistet. Wichtig ist ein derartiger gegenseitiger Formeingriff der einzelnen Senneidstücke jedes ScnrieidsegmenLs, uaS in Axial— richtung keine Lücke vorhanden, sondern volle Querschnittsüberdeckung gegeben ist. Insbesondere wenn die Kanäle in bezug auf die Umfangsrichtung ein Pfeilstruktur bilden, wird das abgetragene Material fortlaufend in Strömungsrichtung gut abgeleitet, und zwar großenteils in Umfangsrichtung und teilweise auch schräg hierzu, d. h. auf die Seitenflächen des Schnittspalts zu gerichtet. Dieser hat einen sehr sauberen Fugenverlauf. Die einzelnen Schneidsegmente können dank der besseren Kühlung auch langer sein, so daß die Stamm blatt-Umfangsflache prozentual dichter besetzt ist. Gleichmäßige Schneidwirkung ist dabei über die gesamte Länge der Schneidsegmente sichergestellt. Dank der geringeren Reibung entstehen kleinere Schnittkräfte. Dadurch wird das Stammblatt entlastet und es kann entsprechend dünner ausgelegt werden.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsteispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 eine A.usschnitt-Seitenansicht eines Schneidwerkzeugs,
Fig. 2 eine Ansicht entsprechend der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
-U-
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Schneidwerkzeug von Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein anderes Schneidsegment und
Fig. 5 eine Draufsicht aii eine weitere abgewandelte Schneidsegment-Ausführungsform.
Das in den Fig. 1 bis 3 ausschnittweise gezeichnete Schneidwerkzeug hat ein Stammblatt 10, an dessen Umfang 12 Kerben IA vorhanden sind, welche einzelne Schneidsegmente 16 voneinander trennen.
Jedes Schneidsegment hat Rillen oder Riefen 18, die sich mit Scheitelteilen 20 abwechseln. In Umfangsrichtung U sind dadurch Längskanäle 22 gebildet. Dabei stehen sich die Flächen der Schneidstiicke im wesentlichen formparallel in solchem Abstand gegenüber, daß in Axialrichtung A keine Lücken vorhanden sind, sondern volle Querschnitts-Überdeckung be3tcht. Vie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, erstrecken sich sowohl die Schneidstiicke als auch die Kanäle 22 der Schneidsegmente jeweils über ihre ganze Höhe h.
Abweichend von der in Fig. 3 gezeichneten Ausführungsform können die Sehne-'''segmentflächen auch unsymmetrisch gebildet sein, z. B. sägezahnförmig. Eine andere Ausführungsform ist in tig. 4 dargestellt. Hier sind die Längskanäle 22 wellenförmig, so daß weichere übergänge vorhanden sind, was den Materialaustrag fördern kann. Die Gestaltung ist auch hier so gewählt, daß die sich wechselseitig gegenüberstehenden Scheitelteile 20 in Axialrichtung A volle QuerstJ : es-Überdeckung gewährleisten.
Noch ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 5 gezeichnet. Das hier dargestellte Schneidsegment 16 hat außer einem Mittelkanal 24, welcher in der Hittelebene 30 des (hier weggelassenen) Stammblattes 10 liegt, noch schräge Seitenkanäle 26 und V-Kanäle 28. Man erkennt, daß derartige Schneidsegmente 16 eine Pf eilstruktur haben, durch die zerspantes Material besonders gut sowohl in Umfangsrichtung als auch schräg dazu ausgetragen wird. Da die einzelnen Schneidstükke gleiche Gestalt über die gesamte Höhe (h) aufweisen, ist ein gleichmäßiger Schnittverlauf auch sicher gestellt, wenn mit zunehmendem Verschleiß die wirksame Höhe immer geringer wird.
Wichtige Vorteile der Erfindung beruhen darauf, daß einerseits infolge verringerter Kantenreibung weniger Reibungswärme entsteht und diese andererseits dank der Kanalsysteme in jedem Schneidsegment fortlaufend gut abgeführt wird. Das trägt wesentlich zu erhöhten Standzeiten, gesteigerter Schnittleistung und glatterem Schnittflächenverlauf bei.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahreneschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.

Claims (14)

Ansprüche;
1. Schneidwerkzeug zum Schneiden von Naturstein, Beton, Keramik und dergleichen, mit einem Stammblatt und mit an dessen Umfang angebrachten Schneidsegmenten, die Rillen oder Riefen aufweisen, durch die hindurch zerspantes Material austragbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidsegmente (16) wenigstens einen über ihre Höhe (h) reichenden Kanal (22, 24, 26) aufweisen.
2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Kanal (22, 24, 26) in Umfangsrichtung
(U) wellen-, Zickzack- oder mäanderförmig verläuft.
3. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Kanal (22, 24, 26) als tiefe Rille ausgebildet ist, die zur Umfangsrichtung (U) schräg oder gebogen verläuft.
4. Schneidwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens 2 Kanäle (z. B. 22) parallel bzw. abstandsgleich angeordnet sind.
5. Schneidwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen paralleler bzw. abstandsgleicher Kanäle sich kreuzen, insbesondere in spitzem Winkel.
6. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oder zumindest einige Kanäle (z. B. 22, 24) zwischen einander in Axialrichtung (A) gegenüberstehenden Schneidsegmentflächen gebildet sind.
7. Schneidwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidsegmente (16) in Paaren oder Gruppen nebeneinander -verzahnt oder verschachtelt angeordnete Schneid-
stücke aufweisen, durch die in Axialrichtung (A) volle J · Querschnitts-Oberdeckung gegeben ist.
8. Schneidwerkzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn-
zeichnet, daß benachbarte Schneidsegmentflächen sich in solchem Abstand gegenüberstehen, daß ihre einander zugewandten Scheitelteile in Axialrichtung (A) keine Lücke lassen.
9» Schneidwerkzeug r.ach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Schneidsegmentflächen auf den Umfang (12) zu gesehen, formparallel ineinandergreifen.
10. Schneidwerkzeug nach wenigstens einem der Ansprüche
6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Schneidsegmentflächen sich in zur Stammblatt-Mittelebene (30) parallelen Ebenen gegenüber stehen.
11. Schneidwerkzeug nach wenigstens einem der Ansprüche bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einzelne Kanäle (26) in bezug auf die Umfangsrichtung (U) seitlich münden.
12. Schneidwerkeeug nach wenigstens einem der Ansprüche bis H1 dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einzelne Kanäle (28) in bezug auf die Umfangerichtung (U) V-förmig ausgebildet sind.
13. Schneidwerkzeug nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein in Umfangerichtung (U) verlaufender Kanal (24) mit im Winkel dazu angeordneten Seitenkanälen (26) zusammenhängt.
14. Schneidwerkzeug nach wenigstens einem der Ansprüche bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die oder zumindest einige Kanäle (22 bis 28) in bezug auf die Umfangsrichtung (U) eine Pfeilstruktur bilden.
ItIl · · I I * ■ *
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994020252A1 (en) * 1993-03-01 1994-09-15 Ultimate Abrasive Systems, Inc. Abrasive cutting tool
US5791330A (en) * 1991-06-10 1998-08-11 Ultimate Abrasive Systems, L.L.C. Abrasive cutting tool
US6478831B2 (en) 1995-06-07 2002-11-12 Ultimate Abrasive Systems, L.L.C. Abrasive surface and article and methods for making them
US6482244B2 (en) 1995-06-07 2002-11-19 Ultimate Abrasive Systems, L.L.C. Process for making an abrasive sintered product

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