DE8803C - Putzmaschine für Gries, Dunst, Getreide und ähnliche Substanzen - Google Patents

Putzmaschine für Gries, Dunst, Getreide und ähnliche Substanzen

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DE8803C
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DENDAT8803D
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English (en)
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O. OEXLE in Augsburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1879.
Klasse 50.
OSCAR OEXLE in AUGSBURG. Putzmaschine für Gries, Dunst, Getreide und ähnliche Substanzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Mai 1879 ab.
Vorliegende Erfindung beruht in der Anwendung einer eigenthümlichen Streuscheibe und einer damit in Verbindung stehenden Regulirvorrichtung bei Gries- und Dunstputzmaschinen mit centrifugaler und saugender Wirkung; dieselbe kann aber auch zur Reinigung von Getreide und sonstigen Substanzen verwendet werden.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι Durchschnitt des ganzen Apparates,
Fig. 2 Ansicht von oben,
Fig. 3 Grundrifs der Streuscheibe.
α, Fig. ι, ist der Fülltrichter, dessen Mündungsrohr höher oder niedriger gegen die Streuscheibe b gestellt werden kann; die Streuscheibe b ist auf der Welle c befestigt und dreht sich mit derselben innerhalb des gufseisernen Cylinders d und ist genau in denselben eingepafst, so dafs ein möglichst luftdichter Verschlufs an der Peripherie der Scheibe hergestellt wird. Die beiden Cylinder d und h, sowie das Saugrohr / und das Ausströmungsrohr g bilden nun mit der Bodenplatte e ein einziges Gufsstück.
In den äufseren Cylinder A ist oben ein möglichst genau dichtender Verschlufs und Regulirungsdeckel i eingepafst, welcher je nach Bedarf höher oder niedriger gestellt werden kann, und zwar durch ein Gewinde, welches sich in der Nabe des Deckels befindet, dessen Bolzen der mittlere Theil des festen Bügels k bildet. / /■' sind Schaber, welche an der Streuscheibe b befestigt sind; in der Bodenplatte e befindet sich an der äufseren Seite der Cylinderwandung d und concentrisch mit ihr ein Schlitz m und ein Blechcylinder n.
Die' Streuscheibe b, Fig. 3, hat fünf concentrische Schlitze o, deren Oeffhungen sich nach. unten zu konisch verengen; statt dieser Schlitze können aber auch andere Formen gewählt werden, z. B. kreisrunde oder ovale Durchbrechungen. Die Streuscheibe kann auch mit gelochtem Blech, Drahtgeflecht oder mit Seidengaze und ähnlichen Stoffen überspannt sein. Auch kann sie aus concentrischen, sich nach unten verengenden konischen Ringen bestehen.
Der Regulirungsdeckel i hat Glaseinsätze, um die Wirkung der Streuscheibe beobachten zu können, und hat auch eine Anzahl von Luftschiebern /, welche regulirbar sind. Die Bodenplatte e hat in dem zwischen dem festen cylindrischen Mantel h und dem Blechcylinder η befindlichen Raum ein angegossenes Abzugsrohr q und ein zweites angegossenes Abzugsrohr r befindet sich zwischen den gufseisernen Cylindern d und /.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Das Ausströmungsrohr g ist mit einem Aspirator oder Exhaustor in Verbindung und durch dessen saugende Wirkung wird die Luft unterhalb der Streuscheibe und innerhalb des Cylinders d verdünnt; daher tritt ein Luftstrom durch die in der Streuscheibe befindlichen Oeffnungen 0. Die Luft tritt an der äufseren Peripherie der Streuscheibe ein und die Strömung wird durch den Deckel i regulirt. Die an der Peripherie der Streuscheibe eintretende Luft kann entweder ganz von der im Boden e befindlichen Oeffnung m, oder, auch theilweise durch die Luftschieberöffnungen p im Regulirungsdeckel herkommen.
Die durch den Fülltrichter α auf die Streuscheibe b vertheilten Körner werden durch die Wirkung der Centrifugalkraft nach aufsen gegen den Cylinder h geschleudert, müssen aber den in entgegengesetzter Richtung wirkenden Luftstrom passiren, welcher die specifisch leichteren Theile zurückhält und durch die Schlitze oder Oeffhungen 0 abführt. Die schwersten Theile fallen über die Streuscheibe hinaus in den Cylinder h und werden vom Schaber / in das Abzugsrohr q gebracht, von wo sie entweder in einen zweiten, dritten u. s. w. gleichen Apparat zu ähnlicher Behandlung kommen, oder wenn sie genügend gereinigt sind, abgeführt werden. Die durch die Schlitze 0 eingesaugten leichteren Theile sammeln sich in dem inneren Cylinder d und werden hier durch den Schaber / in das Abzugsrohr r gebracht, von wo sie entweder einer wiederholten ähnlichen Behandlung unter-
worfen oder direct abgeführt werden. Die leichtesten Theilchen werden durch den Luftstrom in das Saugrohr f und durch das Ausströmungsrohr q durch den Aspirator oder Exhaustor angesaugt und in eine Dunstkammer deponirt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Die Anwendung einer durchbrochenen Streuscheibe b mit luftdichtem Abschlufs an der Peripherie und in Verbindung hiermit die Regulirungsdeckel i bei Reinigungsmaschinen mit saugender und centrifugaler Wirkung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT8803D Putzmaschine für Gries, Dunst, Getreide und ähnliche Substanzen Active DE8803C (de)

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