DE8803871U1 - Ablege-Einrichtung - Google Patents

Ablege-Einrichtung

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DE8803871U1
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

It MH ·■ t« · i »4
Maschinenfabrik GOEBEL GmbH,
Goebelstraße 21, D-6100 Darmstadt
Ableae-Einrichtuna
Die vorgeschlagene Einrichtung betrifft das Ablegen von einen Querschneider verlassenden Bogen, die von einer Bahn ausgeschnitten oder abgeschnitten wurden, die aus Papier, Folie, Gewebe, Metall, Kunststoffen o. dgl. bestehen kann. Die Einrichtung enthält mindestens eine dem Querschneider nachgeordnete Bandleitung und einen Sammelzylinder, welcher mindestens einen Bogen vorübergehend aufnehmen kann. Dieser vorübergehend auf dem Sammelzylinder befindliche Bogen oder die befindlichen Bogen sollen in weitgehend üblicher Weise mit einem nachfolgenden, den Querschneider verlassenden Bogen vereinigt werden, so daß ein aus mindestens zwei Bogen bestehendes Paket mit Hilfe mindestens einer Bandleitung und mit Hilfe von weiteren zwischen den einzelnen Bändern dieser Bandleitung hindurchgreifenden weiteren Einrichtungen gemeinsam verlangsamt vnd abgelegt werden kann.,
Eine Einrichtung dieser Art ist beispielsweise aufgrund der DE-OS 14 61 211 vorbekannt» Bei dieser Einrichtung laufen Bogen, die durch einen Querschneider von einer Bahn abgetrennt wurden, einem Sammelzylinder zu. Wenn genügend Bogen auf diesem Sammelzylinder gesammelt wof-
den sind» werden diese gesammelten Bogen mit einem den Querschneider ebenfalls verlassenden Bogen vereinigt. Daraus entsteht ein Paket von Bogen, welches aus mindestens zwei Bogen besteht. Dieses Bogenpaket gelangt in eine weitere Bandleitung, deren Antrieb bei Bedarf verzögert werden kann, so daß die Bogen mit relativ hoher Geschwindigkeit von dieser Bandleitung aufgenommen, zwischen den Bändern dieser Bandleitung festgehalten und anschließend aufgrund des Antriebs der Bandleitung verlangsamt und danach auf eine Ablage abgelegt v/erden können. Da die Bänder dieser Bandleitung geführt werden müssen, sind sie um Leitwalzen oder Leitrollen, welche in einem Maschinengestell ortsfest gelagert sind, geschlungen. Wenn die Bänder verzögert urd anschließend selbstverständlich wieder beschleunigt werden, dann müssen naturgemäß nicht nur die Bänder selbst, sondern darüber hinaus auch die Führungsorgane für die Bänder sowie mindestens ein Teil des zugehörigen Antriebs ebenfalls beschleunigt oder verzögert werden. Dies verursacht hohe Massenkräfte für die Beherrschung dieser Vorgänge und benötigt auch viel Energie.
Aus der DE-AS 10 31 322 ist eine weitere Einrichtung vorbekannt, bei welcher abzulegende Bogenpakete dadurch gebremst werden, daß zwischen mit relativ hoher Geschwindigkeit umlaufende Bänder im wesentlichen das hintere Ende des abzulegenden Bogenpaketes ergreifende Klemmbacken hindurchgreifen. Hit Hilfe dieser Klemmbakken wird das hintere Ende des Bogenpaketes ergriffen und auf eine langsame Geschwindigkeit gezwungen, wobei jedoch die Geschwindigkeit der abzulegenden Bogenpakete
abrupt verändert wird. Die einzelnen Bogen des Bogenpaketes können dabei beispielsweise gegeneinander verrutschen, wodurch es schwierig wird, alle Bogen einwandfrei abzulegen. Außerdem können durch das Ergreifen mit Klemmbacken o. dgl. auf den Bogen unerwünschte Markierungen entstehen. Daneben wird in der DE-AS 10 31 322 vorgeschlagen, die dem Sammelzylinder nachgeordnete Bandleitung an einer aus mindestens zwei Teilen bestehenden aufklappbaren Halterung zu lagern. Diese Halterung muß jedesmal dann geöffnet werden, wenn das Bogenpaket die langsame Geschwindigkeit annimmt. Auch hierdurch ergeben sich unerwünscht große Massenkräfte, was zu einer Begrenzung der Arbeitsgeschwindigkeit dieser Einrichtung führt.
Aufgrund der GB-PS 857 871 ist eine weitere Einrichtung vorbekannt, bei der Bogenpakete derart übereinanderc-eschoben werden sollen, daß die zunächst nacheinander folgenden Bogenpakete schuppenartig einander überlappend zu liegen kommen. Dabei wird das jeweils vorauslaufende Bogenpaket mit Hilfe von zwischen Bandleitungen hindurchlaufenden Rollen auf ein langsamer umlaufendes Band gedrückt. Dadurch, daß die Verlangsamung mit Hilfe von Rollen erzwungen wird, ergeben sich bei dieser Einrichtung sehr leicht unerwünschte Markierungen auf den abzulegenden Bogen. Daneben ist es auch hier möglich, daß die Bogen eines Bogenpaketes sehr leicht, gegeneinander verrutschen, was ebenfalls nicht erwünscht ist. Darüber hinaus müssen die einzelnen Bogenpakete sogar gegeneinander rutschen können, wenn sie in die Ablage geraten. Auf diese Weise wird nicht ge-
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währleistet, daß sich in der Ablage ein Stapel mit geraden Kanten ergibt.
Bs besteht daher die Aufgabe, Einrichtungen der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß sich bei Verlangsamung der abzulegenden Bogen oder Bogenpakete keine abrupte Änderung in der Geschwindigkeit der Bogen, der Bogenleitorgane und deren Antriebe ergeben und wobei bewegte Massen möglichst gering bleiben.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß obere und untere Bandleitungen vorgesehen sind, die in dem dem Sammelzylinder nachgeschalteten Bereich gegenüber den abzulegenden Bogen oder Bogenpaketen im wesentlichen die gleiche Eingriffstrecke haben, wobei sowohl die oberen als auch die unteren Bandlei tunger. aus mindestens einem schnell und einem langsam umlaufenden Band bestehen und im wesentlichen entweder die schnell umlaufenden unteren und oberen Bandleitungen oder die langsam umlaufenden unteren und oberen Bandleitungen die abzulegenden Bogen oder Bogenpakete zwischen sich ergreifen.
Die schnell oder langsam umlaufenden Bandleitungen können dabei unterschiedliche Eingriffzeiten mit den abzulegenden Bogenpaketen haben. Die Leitrollen für die schnellen, langsamen, unteren und oberen Bänder sind derart in einem entsprechenden Gestell gelagert, daß der Weg des jeweiligen Bandes für die gesamte Betriebs-* zeit der Maschine im wesentlichen festgelegt ist. Die Bänder der einzelnen Bandleitungen können mindestens auf einem Teil ihres bei einem Umlauf beschriebene« rje-
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ges mit Hilfe von ortsfest, jedoch verschwenkbar gelagerten Kurvenscheiben von ihrer ursprünglichen Bahn abgelenkt werden. Dabei sind diese Kurvenscheiben derart in dem Maschinengestell gelagert, daß bei Verschwenken einer dieser Kurvenscheiben das jeweils zugeordnete langsame oder schnelle, untere oder obere Band einen Bogen durchläuft, wobei dieser Bogen auch ein Doppelbogen, d. h. ein Bogen Xm Sinne eines großen lateinischen S sein kann, so daß der abzulegende Bogen oder das abzulegende Bogenpaket eine sogenannte Kniffung erhält.
Aufgrund der gewählten Lösung können die abzulegenden Bogen oder Bogenpakete wahlweise sowohl mit relativ ho her als auch mit relativ niedriger Geschwindigkeit ge fördert werden. Beim Wechsel von der einen Geschwindigkeit auf die andere wird nur geringstmögliche Masse be wegt, diese Bewegung ist zudem nicht etwa bei hoher Bandgeschwindigkeit erforderlich, sondern kann außerdem ihrerseits auch noch geringgehalten werden. Außerdem verteilt sich der BewegungsVorgang der Kurvenscheiben auf einen relativ langen Zeitraum, der zudem dazu benutzt werden kann, die Bogen zu bremsen. Während des Bremsvorgangea werden die Bogen nicht etwa schräggezogen. Sie laufen als separat getrennte Bogenpakete aus der gesamten Bandleitung hinaus, müssen somit in der Ablage nicht, etwa paketweise Obere inander ge schoben, sondern können voneinander getrennt aufeinandergelegt werden und stören deshalb bei der Bildung eines späteren Stapele, der mehrere oder viele Bogen oder Bogenpakete enthält, nicht. Außerdem wird ein relativ qxofiee
Verhältnis von relativ schneller zu relativ langsamer
Geschwindigkeit der abzulegenden Bogen oder Bogenpakete erzielt. Dieses Verhältnis kann nicht nur 1:2, sondern beispielsweise irgendein anderes Verhältnis, wie z. B. 1 : 5 oder 1 : 10 betragen. Die relativ hohe Geschwindigkeit kann auch absolut recht hoch liegen, so daß sie den heutigen Bearbeitungsgeschwindigkeiten heutiger Maschinen durchaus gerecht wird oder diese sogar übertrifft. Auf diese Weise wird es ermöglicht, daß die Ablage der Bogen nicht mehr zu einer Begrenzung der Laufgeschwindigkeit der vorgeschalteten Maschine führt.
Anhand eines in den beigefügten Figuren schematisch abgebildeten Ausführungsbeispiels wird die vorgeschlagene Einrichtung näher erläutert. Dieses Ausführungsbeispiel kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne daß die der Einrichtung zugrundeliegende Idee verlassen wird. In den Figuren sind im vorliegenden Zusammenhang nicht wesentliche Maschinenteile wegen einer übersichtlicheren Darstellungsweise nicht dargestellt. Die nicht dargestellten Teile sind dem Fachmann jedoch hinreichend bekannt.
Die einzelnen Figuren bedeuten:
Fig. 1: Seitenansicht
Fig. 2 s Seitenansicht, unmittelbar stromab von Fig. 1
Fig. 3: Schnitt III-III in Fig. 2, bei Nichtzeichnung der den Sammelzylinder umschlingenden Bandleitung
Eine Bahn 1 aus Papier, Folie, Gewebe, Metall, Kunststoff o. dgl. wird durch eine Fördervorrichtung, die beispielsweise aus den Walzen 2 und 3 besteht, einem Querschneider zugeführt. Dieser Querschneider besteht beispielsweise aus einem umlaufenden Zylinder 4, an welchem ein Messer 5 befestigt ist und einem ortsfesten und feststehenden Untermesser 6. Anstelle eines solchen QuerSchneiders kann jedoch auch jeder beliebige andere Querschneider verwendet werden, beispielsweise ein soleher Querschneider, bei dem umlaufende Messer jeweils auf einem oberen und einem unteren drehbaren Zylinder befestigt sind. Die Art des vorgeschalteten QuerSchneiders ist für die Konstruktion des vorgeschlagenen Ablage sy stems ohue wesentlichen Einfluß.
Nachdem von der Bahn 1 durch den Querschneider Bogen 7 abgeschnitten worden sind, laufen diese Bogen (in Fig. 1 besserer Deutlichkeit wegen von der unterstützenden Bandleitung losgelöst dargestellt) hintereinanderliegend einem Bandleitungssystem zu, in welches unter anderem ein Sammelzylinder 8 integriert ist. An derjenigen Seite des Sammelzylinders 8, welche dem Querschneider abgewandt ist, sind verschwenkbare Zungen 9 derart angeordnet, daß von dem Querschneider ankommende Bogen 7 entweder dem Sammelzylinder 8 zugeleitet oder an dem Sammelzylinder 8 vorbeigeleitet werden können. In den Figuren 1 und 2 ist jeweils nur eine dieser Zungen zu sehen. Weitere gleichartige und gleich große Zungen können in Blickrichtung der Figuren 1 und 2 hintereinander angeordnet sein und jeweils zwischen sich einen Zwischenraum freilassen. Auf diese Weise kann der je-
weils ankommende Bogen wahlweise in die gewünschte Richtung geleitet werden, und es ist außerdem dafür Platz geschaffen, daß Bänder und Bandleitungen des Bandleitungssystems zwischen einander benachbarten Zungen hindurchlaufen können. Die gegenseitigen Abstände der Zungen können auch derart groß sein, daß mehrere relativ schmale nebeneinanderliegende Bänder zwischen zwei Zungen hindurchlaufen können. Auch diese Bänder können unter sich einen Abstand einhalten.
Obwohl in den Figuren 1 und 2 jeweils nur ein Band jeder Bandleitung zu sehen ist, können mehrere gleichartige Bänder in Blickrichtung den Figuren 1 und 2 hintereinander, d. h. in Wirklichkeit nebeneinanderliegend angeordnet sein. Jedes Band kann von seinem Nachbarband einen bestimmten Abstand haben, so daß es möglich ist, daß verschiedene Bänder verschiedener Bandleitungeo zinkenartig ineinandergreifen oder aber daß Bänder der einen Bandleitung zwischen «ien Bändern einer anderen Bandleitung hindurchgreifen können.
Die Bänder der Bandleitung 10 umschlingen nicht nur den Sammelzylinder 8, sondern die Leitwalzen oder Leitrollen 11, 12, 13 und 14 ebenfalls. Sie sind unterhalb der Bahn der abzulegenden Bogen oder Bogenpakete angeordnet und daher "untere Bänder" genannt.
In Laufrichtung dem Sammelzylinder 8 nachgeschaltet befindet sich eine Bandleitung 15 mit sogenannten langsamen unteren Bändern. Die Bänder dieser Bandleitung umschlingen Leitwalzen oder Leitrollen 16 bis 21. Daneben
gibt es eine Bandleitunq 22 mit relativ schnellen unteren Bändern. Die Bänder dieser Bandleitung umschlingen die Leitwalzen oder Leitrollen 23 bis 26. Dabei liegen die Leitwalzen/Leitrollen 23 in Blickrichtung auf die Figuren 1 und 2 hinter den Leitwalzen/Leitrollen 16. Die Leiurollen 23 und 16 haben darüber hinaus untereinander gleichen Durchmesser und decken daher einander in den Figuren 1 und 2. Die Leitwalzen 25 und 18 sind angetrieben, wobei die Leitwalze 25 mit der relativ hohen und die Leitwalze 18 mit der relativ niedrigen Geschwindigkeit angetrieben sind, f.aßerdem sind die langsam laufenden Bänder 15 in Blickrichtung auf die Fig. 1 hintereinander, d. h. zwischen den schnellen umlaufenden Bändern 22 angeordnet.
Oberhalb der Bahn der abzulegenden Bogen oder Bogenpakete-und daher "obere Bänder"-sind in Blickrichtung auf die Figuren 1 und 2 hintereinanderliegend mindestens je eine relativ schnelle obere Bandleitung 27 und eine langsam umlaufende obere Bandleitung 28 angeordnet. Die Bänder der Bandleitung 27 umschlingen die Leitwalzen oder Leitrollen 29 bis 32, die Bänder der langsamen Bandleitung 28 die Leitwalzen oder Leitrollen 33 bis 36. Eine der jeweiligen Leitwalzen ist angetrieben, beispielsweise ist Leitwalze 29 ebenso angetrieben wie
Leitwalze 25* damit sowohl die Bänder der unteren
schnellen Bandleitung 22 als auch die Bänder der oberen schnellen Bandleitung 27 die gleiche Geschwindigkeit erhalten. Leitwalze 33 wird beispielsweise mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben wie Leitwalze 18, damit die Bänder der oberen langsamen Bandleitung 28
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die gleiche Geschwindigkeit erhalten wie die Bänder der unteren langsamen Bandleitung 15.
Durch die Wahl und Festlegung der verschiedenen Leitwalzen sind die Wege, die die Bandleitungen bei ihrem Umlauf beschreiben, im wesentlichen festgelegt. Diese Wege sind so gelegt, daß sich im wesentlichen zwischen den Leitwalzen/Leitrollen 16, 23 und 35 auf der einen Seite und 21, 26, 32 und 36 auf der anderen Seite sowohl für die oberen als auch für die unteren und sowohl für die jeweils schnellen als auch für die jeweils langsamen Bandleitungen eine Eingriffstrecke ergibt, auf welcher die Bänder der verschiedenen Bandleitungen gegen die abzulegenden Bogen oder Bogenpakete gedrückt werden können. Diese Eingriffstrecke ist im wesentlichen gleich lang für obere und untere und für jeweils relativ schnelle und relativ langsame Bänder. Vorzugsweise sind die oberen schnellen Bänder über den unteren schnellen Bändern, also in der gleichen wirksamen Ebene, in Blickrichtung der Fig. 3 hintereinanderliegend angeordnet. Analog hierzu liegen die oberen langsamen Bänder über den unteren langsamen Bändern, in Blickrichtung der Fig. 3 also ebenfalls hintereinander. Auf diese Weise können die abzulegenden Bogen oder Bogenpakete von den Bändern ergriffen werden und mit Hilfe der umlaufenden Bewegung der Bänder vom Querschneider abtransportiert werden.
Innerhalb der Eingriffstrecke sind Achsen 37 bis 40 ortsfest, jedoch verschwenkbar angeordnet.
Auf der Achse 37 sind eine erste Kurvenscheibe 41 und eine zweite Kurvenscheibe 42 befestigt. Dabei erstreckt sich der Nocken der ersten Kurvenscheibe 41 beispielsweise über einen Zentrumswinkel von 90 Grad und der Nocken der zweiten Kurvenscheibe 42 beispielsweise über einen Zentrumswinke&Idigr; von 27Ö Grad. Auf diese weise ergänzen sich die wirksamen Nocken zu einem vollen Winkel von 360 Grad. Der Anzahl der in Blickrichtung auf die Figuren 1 und 2 hintereinander angeordneten langsamen oder schnellen Bandleitungen entsprechend, sind eine gleiche Anzahl von Kurvenscheibenpaaren 41 und 42 derart auf der Achse 37 hintereinander, vorzugsweise einander abwechselnd aufgereiht, daß jeweils eine erste Kurvenscheibe 41 in der Lage ist, durch Verschwenken der Achse 37 mit seiner wirksamen Fläche "von innen her" gegen ein schnelles oberes Band der schnellen oberen Bandleitung 27 zu drücken. Analog hierzu ist jede Kurvenscheibe 42 dazu in der Lage; durch Verschwenken der Achse 37 gegen ein langsam umlaufendes Band der langsamen oberen Bandleitung 28 zu drücken. Dadurch, daß die Kurvenscheiben 41 und 42 auf der gleichen Achse 37 und darüber hinaus einander gegenüber phasenverschoben befestigt sind, ist die Gewähr dafür gegeben, daß bei entsprechender Verschwenkung der Achse 37 im wesentlichen nur jeweils eine der beiden Arten von Kurvenscheiben wirksam wird. Das bedeutet» daß je nach dem Winkel, mit dem die Achse 37 verschwenkt wird, entweder das jeweilige Band der schnellen Bandleitung oder das jeweilige Band der langsamen Bandleitung auf das vorbeilaufende Bogenpaket hin aus seinem ursprünglich vorgegebenen Lauf ausgelenkt wird.
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Analog hierzu sind erste Kurvenscheiben 43 und zweite
:'i Kurvenscheiben 44 auf der Achse 38 befestigt. Bei Verschwenkung der Achse 38, Insbesondere aufgrund eines Zahneingriffs mit auf den Achsen 37 und 38 befestigter Zahnräder, wird die erste Kurvenscheibe 43 in gleicher Weise aber gegenläufiger» Drehsinn versehwer.kt wie die erste Kurvenscheibe 41 und die zweite Kurvenscheibe 44 analog zu der zweiten Kurvenscheibe 42. Die radiale Er- ;'. hebung der ersten und zweiten Kurvenscheiben ist derart
groß, vorzugsweise einander gleich, daß bei Einschwenken des wirksamen, die Erhebung umfassenden Zentrumswinkels die jeweiligen Bandleitungen aus demjenigen Weg ausgelenkt werden, den sie einhalten würden, wenn der ' keine radiale Erhebung darstellende Zentrumswinkel der
* 15 Kurvenscheibe gegen die jeweiligen Bandleitungen gerichtet ist.
Den Achsen 37 und 38 entsprechend -ist an ier Auslaufseite des Bandleitungssystems ein Achsenpaar 39 und 40 ebenfalls schwenkbar und in dem Maschinenrahmen ortsfest gelagert. Auf der Achse 39 sind erste Kurvenscheiben 45 und zweite Kurvenscheiben 46 befestigt, auf der f Achse 40 erste Xurvenscheiben 47 und zweite Kurvenscheiben 48. L.S.Q ersten Kurvenscheiben 41, 43, 45 und '"■■ 47 sind einander gleich und derart auf ihren Achsen be-
£ 25 festigt, daß sie gemeinsam um einander gleiche Drehwinkel verschwenkt werden können. Dabei ist dafür Sorge getragen, daß beispielsweise mit Hilfe eines die Achsen 37 bis 40 verbindenden Zahnriemens die Schwenkwinkel der Achsen 37 bis 40 untereinander gleichgehalter den. Daneben sind die zweiten Kurvenscheiben 42, 44,
und 48 einander gleich und können beispielsweise mit
Hilfe des gleichen Zahnriemens um untereinander gleiche Winkel verschwenkt werden. ■ Außerdem ist dafür Sorge getragen, daß an der Auslauf- : Seite des Bandleitungssystems die Leitrollen 32 der f
schnellen Bandleitung 27 einen kleineren Durchmesser \
haben als die Leitrollen 36 der langsamen Bandleitung, j
28. Analog hierzu ist der Durchmesser der Leitrollen 26 ■ kleiner als derjenige der Leitrollen 21. Damit wird ge- \ währleistet, daß zwischen die Bandleitungen eingelaufe- \ ne Bogen oder Bogenpakete auf jeden Fall mit der langsamen Geschwindigkeit wieder aus den Bandleitungen hin- \ ausbefOrdert werden, daß es aber wahlweise ebenfalls möglich ist, die Bogen mit der schnelleren Geschwindig keit, sozusagen ungebremst durch die Bandleitungen hin durchlaufen zu lassen.
Von der durch die Mitte des Samtnelzylinders gelegten Senkrechten haben die durch die Mitten der Achsen 37 und 38 gelegten Senkrechten vorzugsweise ungleichen Ab stand. Analog hierzu haben die durch die Mitten der Achsen 39 und 40 gelegten Senkrechten vorzugsweise einander ungleichen Abstand zu der durch die Mitte des Sammelzylindere 8 gelegten Senkrechten. Aufgrund der gewählten Konstruktion der Lage derjenigen Achsen, um welche Kurvenscheiben verschwenkt werden können, und dem Betrag des jeweils gewählten VerschwenkwinkeIs, können dabei entweder die ersten Kurvenscheiben 41, 43, 45 und 47 gegen die schnell umlaufenden Bänder der oberen Bandleitung 27 oder der unteren Bandleitung 22 ge-
drückt werden und diese Bänder somit geringfügig aus ihrer Bahn ausgelenkt werden, die im wesentlichen durch die Leitrollen 31, 36, 16 und 21 vorgegeben ist. Auf diese Weise kann ein Bogen oder ein Bogenpaket zwischen den schnell umlaufenden oberen und unteren Bandleitucgen eingeklemmt und schnell zu einer Ablage 49 transportiert werden. Durch entsprechendes Verschwenken der Achsen 37 bis 40 können die schnell umlaufenden Bandleitungen jedoch auch von dem durch die ersten Kurven- scheiben 41, 43, 45 und 47 ausgeübten Druck befreit werden und stattdessen die Bänder der oberen und unteren langsam laufenden Bandleitungen mit Hilfe der zweiten Kurvenscheiben 42, 44, 46 und 48 gegen die Bogenpakete gedrückt werden. Wenn die Verschwenkung noch dazu in einem bestimmten zeitlichen Verhältnis zu der Ankunft der Bogen ausgeübt wird, dann wird es ermöglicht, daß bei entsprechender Stellung der Zungen 9 beispielsweise vier Bogen auf den Sammelzylinder 8 aufgesammelt werden und daß diese vier Bogen vorzugsweise mit einem nachfolgenden fünften Bogen vereint zwischen die schnell laufenden oberen und unteren Bandleitungen 27 und 22 einlaufen. Wenn das Ende des Bogenpaketes den Sammelzylinder 8 verlassen hat, kann einerseits die Zunge 9 verschwenkt werden, um auf dem Sammelzylinder das Sammeln eines weiteren Bonenpaketes zu ermöglichen. Andererseits kann durch Verschwenken der Achsen 37 bis 40 der von den schnellen Bändern auf das Bogenpaket auegeübte Druck gelöst und stattdessen die langsam umlaufenden Bänder 28 und 15 gegen das Bogenpaket ge- drückt werden. Dadurch, daß die Achsen 37 und 38 sowie die Achsen 39 und 40 gegeneinander versetzt sind,
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durchläuft das Paket der abzulegenden Bogen eine S-Kurve. Dadurch wird die Kraft, mit der die umlaufenden Bänder das Bogenpaket zwischen sich erfassen, einerseits erhöht, andererseits wird das Bogenpaket selbst bei seinem Lauf durchgebogen, was seine Stabilität erhöht. Infolge entsprechenden Verschwenkens der Achsen 37 bis 40 und der auf ihnen phasengerecht befestigten ersten und zweiten Kurvenscheiben verliert das Bogenpaket beispielsweise zunehmend Kontakt mit den schnell umlaufenden Bändern, gewinnt zunehmend Kontakt mit den langsam umlaufenden oberen und unteren Bändern und wird dadurch gebremst. Für diesen Bremsvorgang steht ein gewisser Weg zur Verfügung, der durch die Länge der Eingriff strecke r d. h. durch den Abstand der Leitrollen 16 und 35 auf der einen und der Leitrollen 26/21 und 32/36 auf der anderen Seite gegeben ist. Das Verschwenken der Achsen 37 bis 40 geschieht derart, daß der Druck der relativ schnell laufenden oberen und unteren Baniileitungen und der Druck der relativ langsam umlaufenden oberen und unteren Bandleitungen und die zeitliche Länge dieses Druckes auf das zwischen ihnen eingeklemmte Bogenpaket 7 entsprechend der Anzahl der vom Sammelzylinder aufzusammelnden Bogen geändert wird. Ein entsprechender phasengenau umlaufender Antrieb für die Achsen 37 bis 40 ergänzt die Einrichtung.
Die Bänder der verschiedenen Bandleitungen bestehen aus handelsüblichem, elastischem, vorzugsweise aus Kunststoffen bestehendem Material. Entsprechende Antriebe ergänzen die Einrichtung. Vorzugsweise werden die Bandleitungen über die Breite des abzulegenden Bogenpaketes
entweder so verteilt, daß sie den Boqen auf unbedruckten Stellen erfassen, sofern die Boqen durch einen vorausgehenden Verarbeitunqsprozeß bedruckt worden sein sollten, oder aber bedruckte oder beschichtete Boqen werden vor Erreichen des Ablaqesystems so stark getrocknet, daß auf einem Boqen rutschende Bänder des Ablaqesystems den aus Druckfarbe oder Beschichtungsaittel bestehenden Auftraq nicht mehr abreiben können. Dadurch, daß die Kurvenscheiben für die schnell umlaufenden Bandleitunqen eine andere wirksame Länqe (einen an deren wirksamen Zentrumswinkel) als die Kurvenscheiben für die lanqsam umlaufenden Bandleitunqen haben, ergeben sich unterschiedliche Eingriffzeiten für die schnellen oder die langsamen Bandleitunqen. Diese Zentriwinkel können unterschiedliche Werte haben, je nach dem, wieviele Boqen auf dem Sammelzylinder gesammelt werden sollen. Die schnell umlaufenden Bandleitungan haben vorzugsweise die gleiche Oberflächengeschwindigkeit wie der Sammelzylinder. Die lanqsam umlaufenden Bandleitunqen haben eine Laufqeschwindiqkeit, die aer Anzahl der in einem Boqenpaket zusammen abzulegenden Boqen entspricht, d. h. beispielsweise ein Viertel oder ein Fünftel der Geschwindigkeit der schnellen Bandleitunqen. Bei Bedarf können die Kurvenscheiben 48 auch entfallen, so daß die abzulegenden Bogenpakete am Ausgang des Ablage-/Bändersyste.as in jedem Fall von den lanqsam laufenden Bändern erfaßt werien.
Anstelle einer einzigen Ablage 49 können auch mehrere Ablagestellen/ beispieleweise dzei hintereinanderliegend derart angeordnet sein, daß abzulegende Bogenpake-
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te wahlweise der einen Ablagestelle oder einer anderen zugeführt werden können. Für diesen Fall ist es von Vorteil, wenn die Geschwindigkeit, mit der die abzulegenden Bogen oder Bogenpakete abgelegt werden, an allen Ablagestellen die gleiche ist.
Die beim Abbremsen der Bogen auftretenden Massenkräfte sind gering. Es ergeben sich daher auch nur geringstmögliche, im praktischen Sinn keine Kräfte, die auf den Lauf der gesamten Einrichtung in unerwünschter Weise zurückwirken könnten.
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Teileliste
10 1 Bahn 27
2 Walze/Fördervorr.
3 Walze/Fördervorr. 28
4 umlaufender Zylinder
5 5 Messer 29
15 6 Untermesser 30
7 Bogen 31
8 Sammelzylinder 32
9 Zunqen 33
10 Bandleitunq 34
20 11 Leitwalze/Leitrolle 35
12 Leit.walze/ Leitrolle 36
13 Leitwalze/Leitrolle 37
14 Leitwalze/Leitrolle 38
15 Bandleitunq (langsam) 39
25 16 Leitwalze/Leitrolle 40
17 Leitwalze/Leitrolle 41
18 Leitwalze/Leitrolle 42
19 Leitwalze/Leitrolle 43
20 Leitwalze/Leitrolle 44
21 Leitwalze/Leitrolle 45
22 Bandleitunq (schnell) 46
23 Leitwalze/Leitrolle 47
24 Leitwalze/Leitrolle 48
25 Leitwalze/Leitrolle 49
26 Leitwalze/Leitrolle
obere Bandleitunq
(schnell)
obere Bandleitunq
(lanqsam)
Leitwalze/Leitrolle
Leitwalze/Leitrolle
Leitwalze/Leitrolle
Leitwalze/Leitrolle
Leitwalze/Leitrolle
Leitwalze/Leitrolle
Leitwalze/Leitrolle
Leitwalze/Leitrolle
Achse
Achse
Achse
Achse
erste Kurvenscheibe
zweite Kurvenscheibe
erste Kurvenscheibe
zweite Kurvenscheibe
erste Kurvenscheibe
zweite Kurvenscheibe
erste Kurvenscheibe
zweite Kurvenscheibe
Ablaqe

Claims (5)

&bull; · · ■ » ti &bull; · · · i IfI &bull; · ■ · I I B &bull; 1 ■ ■ - 1 -Ansprüche
1. Einrichtung zum Ablegen von einen Querschneider (5, 6) verlassenden von einer aus Papier, Folie, Gewebe, Metall, Kunststoff o. dgl. bestehenden Bahn (1) abgeschnittenen Bogen (7) mit mindestens einer dem Querschneider (5, 6) nachgeordneten Bandleitung (15, 22, 27, 28) und einem mindestens einen Bogen (7) vorübergehend aufnehmenden Sammelzylinder (8), wobei vorzugsweise der/die auf dem Sammelzylinder (8) befindliche(&eegr;) Bogen (7) mit einem den Querschneider (5, 6) nachfolgend verlassenden Bogen (7) vereinigt wird/werden und die zu einem Bc7enpaket vereinigten Bogen (7) mit Hilfe mindestens einer Bandleitung (22, 27) und mit Hilfe von zwischen den einzelnen Bändern (22, 27) dieser Bandleitung hindurchgreifenden Einrichtungen (15, 28) gemeinsam verlangsamt und abgelegt werden,"gekennzeichnet durch obere und untere Bandleitungen (15, 22, 27, 28) mit in dem dem Sammelzylinder (8) nachgeschalteten Bereich gegenüber den abzulegenden Bogen (7) im wesentlichen gleicher Eingriffsstrecke, wobei sowohl die oberen (27, 28) als auch die unteren Bandleitungen (15, 22) aus mindestens einem schnell (22, 27) und einem langsam umlaufenden Band (15, 28) bestehen und im wesentlichen entweder die schnell umlaufendien unteren und oberen Bandleitungen (22, 27) oder die langsam umlaufenden unteren und oberen Bandleitungen (15, 28) die abzulegenden Bogen (7) zwischen sich ergreifen«
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2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch unterschiedliche Eingriffszeiten der schnell (22, 27) oder der langsam (15, 28) umlaufenden Bandleitungen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige ortsfeste Lagerung von Leitrollen (16, 21, 23, 26, 31, 32, 35, 36) für die i« hnellen, langsamen, unteren und oberen Bandleitungen (15, 22, 27, 28), daß der Weg der jeweiligen Bandleitung (15, 22, 27, 28) für die gesamte Betriebszeit der Maschine im wesentlichen festgelegt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Auslenkung von Bandleitungen mit Hilfe ortsfest und verschwenkbar gelagerter Kurvenscheiben (41 48).
5. Einrichtung nach Anspruch 1,"gekennzeichnet durch Lagerung der verschwenkbaren Kurvenscheiben (41 48) derart, daß durch Verschwenken der zugehörigen Kurvenscheibe (41 - 48) das jeweilige langsame oder schnelle, obere oder untere Band einen Bogen durchläuft.
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