DE8803714U1 - Lösbare Verbindung - Google Patents
Lösbare VerbindungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
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BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine lösbare Verbindung aus einem Zapfen mit Kreiszylinderprofil und einem hülsenähnlichen
Aufnahmeteil, das mit einer an das Kreiszylinderprofil angepaßten Aufnahmeöffnung für den
Zapfen versehen ist.
Derartige lösbare Verbindungen werden für mannigfache Anwendungsbereiche benötigt, beispielsweise als Gelenke
oder Scharniere im sanitären Bereich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige lösbare Verbindung so weiterzubilden, daß sie bei möglichst
einfachem konstruktiven Aufbau ein möglichst einfaches Zusammenfügen und Lösen der Verbindung erlaubt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Verbindung mit den eingangs angegebenen Merkmalen erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß der Zapfen zwei das Kreiszylinderprofil unterbrechende, diametral gegenüberliegende,
parallel verlaufende Abflachungen aufweist und daß das Aufnahmeteil mit einer an der Aufnahmeöffnung angrenzenden
Durchgangsöffnung versehen ist, deren lichte Weite zum radialen Durchstecken des Zapfens dem Abstand
der beiden Abflachungen entspricht.
Diese Ausgestaltung erlaubt es, daß der Zapfen durch eine ausschließlich radial gerichtete Relativbewegung
3&THgr; zwischen Zapfen und Aufnahmeteil durch die Dürchgangsöffnung
hindurch in die Aufnahmeöffnung des Aufnahmeteils
gesteckt und dann durch eine Relativdrehung zwischen Aufnahmeteil und Zapfen im Aufnahmeteil verriegelt
wird. In der gleichen einfachen Weise ist ein Lösen der Verbindung möglich- Eine axiale Verschiebung
zwischen Zapfen und Aufnahmeteil ist hierbei nicht erforderlich.
Wenn Zapfen und Aufnahmeteil durch eine Relativdrehung verriegelt sind, können sie um einen vorgegebenen
Winkelbetrag gegeneinander verdreht werden, ohne daß sich die Verbindung löst. Die Verbindung kann daher
als Gelenk benutzt werden, das im Betrieb um einen vorgegebenen Winkelbetrag schwenkbar ist.
Eine bevorzugte Anwendungsmöglichkeit besteht darin, daß das Gelenk als Scharnier für einen WC-Sitz und
einen WC-Deckel ausgebildet ist. In diesem Fall sind zweckmäßigerweise zwei Aufnahmeteile für den WC-Sitz
und zwei Aufnahmeteile für den WC-Deckel vorgesehen, die sämtlich auf dem einteilig und durchgehend ausgebildeten
Zapfen sitzen. Eine weitere Anwendemöglichkeit liegt im Bereich von schwenkbaren Abdeckungen
von Geräten, z.B. Computern.
Eine Relativdrehung zwischen Zapfen und Aufnahmeteil kann jedoch auch durch einen Anschlag unterbunden
werden. Die erfindungsgemäß ausgebildete lösbare Verbindung kann dann als Halterung dienen, die im Betrieb
drehfest ist.
Anwendemöglichkeiten im sanitären Bereich sind beispielsweise Halterungen für Handbrausearmaturen,
Konsolenbefestigungen, Halterungen für Seifenschalen, Spiegel, etc. Auch als aushängbare Halterungen für
Vorhänge oder dergleichen kann die erfindungsgemäß ausgebildete lösbare Verbindung benutEt werden,
Zweckmäßigerweise ist der Zapfen an einem ortsfest angeordneten Teil und das Aufnahmeteil an einem lös-
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baren Teil vorgesehen. Andererseits ist es jedoch auch
möglich &igr; cUu das Aufnahmeteil an einem ortsfesten Teil
und der Zapfen an einem lösbaren Teil vorgesehen ist,
Für eine einwandfreie Funktionsweise der lösbaren Verbindung ist es wichtig, daß die Durchgangaöffnung
eine sich von radial im«en nach radial außen erweiternde
Trichterform hat. Zweckmäßigerweise sind die Seitenwände der Durchgangsöffnung hierbei abgerundet
ausgebildet. Diese Form der Durchgangsöffnung erlaubt ein funktionssicheres Einführen und Herausnehmen des
Zapfens in die bzw. aus der Aufnahmeöffnung, ohne daß unzulässig hohe Fertigungstoleranzen eingehalten werden
müßten.
Als zweckmäßig hat sich erwiesen, daß der Radius der Abrundungen der Seitenwände im Bereich des 0,5 bis
0,7-fachen des Radius des Kreiszylinderprofiles liegt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Kreismittelpunkte der Abrundungen der beiden Seitenwände der Durchgangsöffnung auf einer Geraden
liegen, die durch die Punkte verläuft, in denen sich die Seitenwände der Durchgangsöffnung mit der Umfangs*
wand der Aufnahmeöffnung schneiden. Dies erlaubt es, an den übergängen zwischen der Durchgangsöffnung und
der Aufnahmeöffnung kleinstmögliche Radien vorzusehen, die für ein einwandfreies Funktionieren der lösbaren
Verbindung wichtig sind.
Anhand der Zeichnung wird ein AusfUhrungsbeispiel der
Erfindung erläutert. Es zeigt:
Figur 1 in schematischer Weise eine perspektivische Darstellung einer lösbaren Verbindung im ge
lösten Zustand;
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Zustand;
Figur 3 die Verbindung der vorhergehenden Figuren im verriegelten Zustand.
Die in der Zeichnung dargestellte lösbare Verbindung besteht aus einem Zapfen 2 und einem hülsenähnlichen
Aufnahmeteil 4. Ein Abschnitt 2a des Zapfens 2 ist als Kreiszylinderprofil ausgebildet, das von zwei diametral
gegenüberliegenden/ zueinander parallelen Abflachungen 6 unterbrochen ist.
Das Aufnahmeteil 4 ist mit einer Aufnahmeöffnung 8 versehen, dessen Querschnitt kreisförmig entsprechend
dem Kreiszylinderprofil des Zapfens 2 ausgebildet ist. An der Aufnahmeöffnung 8 grenzt eine Durchgangsöffnung 10 an/ die von zwei abgerundeten Seitenwänden 12
begrenzt wird.
Der engste lichte Querschnitt der Durchgangsöffnung 10 entspricht dem Abstand der beiden Abflachungen 6, wie
in Figur 1 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Der Zapfen 2 kann daher durch eine rein radial ge
richtete Relativbewegung zwischen dem Zapfen 2 und
dem Aufnahmeteil 4 durch die Durchgangsöffnung 10 hindurch in die Aufnahmeöffnung 8 eingeschoben werden,
wie in Figur 2 dargestellt ist. Wenn nun der Zapfen 2 und dae Aufnahmeteil 4 geringfügig gegeneinander ver
dreht werden« ist der Zapfen 2 auf Grund der form-
schlüssigen Verbindung zwischen dem Kreiszylinderprofil des Zapfens und der Kreisform der Aufnahme-Öffnung 8 Im Aufnahmeteil 4 "verriegelt", d.h., der
Zapfen 2 ist gegen eine Herausnahme aus der Auf&eegr;ahme
öffnung 8 gesichert.
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In diesem gesicherten Zustand ist eine Relativdrehung zwischen Zapfen 2 und Gelenkteil 4 um ungefähr 180°
möglich. Die lösbare Verbindung kann daher als Gelenk bzw. Scharnier eingesetzt werden. Stattdessen kann
diese Möglichkeit einer Relativdrehung durch einen Anschlag oder dergleichen unterbunden werden, so daß
die Verbindung auch als feste Halterung verwendbar ist.
Die engste lichte Weite der Durchgangsöffnung 10 im Bereich der Punkte 14 beträgt ungefähr das 0,65 bis
0,80-fache des Durchmessers des Kreiszylinderprofils. Der Radius der Abrundungen der Seitenwände 12 der
Durchgangsöffnung 10 beträgt ungefähr das 0,5 bis 0,7-fache
des Radius des Kreiszylinderprofils. Die Kreismittelpunkte der Abrundungen der beiden Seitenwände
liegen auf einer (gedachten) Geraden, die durch die Punkte 14 verläuft, in denen sich die Seitenwände 12
der Durchgangsöffnung 10 mit der Umfangswand der Aufnahmeöffnung 8 schneiden. Dies bietet die Möglichkeit,
die Punkte 14 mit kIeinstmöglichem Radius auszubilden.
Diese Ausbildung sorgt dafür, daß auf der einen Seite der Zapfen 2 funktionssicher und bequem in die Aufnahmeöffnung
8 eingeschoben werden kann und auf der anderen Seite in der Aufnahmeöffnung sicher gehalten
wird, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Zapfen und/oder das Aufnahmeteil 4 bei unsachgemäßer Handhabung
zerbrechen.
Angrenzend an den Abschnitt 2a ist der Zapfen 2 mit einem Abschnitt 2b versehen, der ein Vollzylinderprofil
besitzt. Wenn daher das Aufnahmeteil 4 durch eine axiale Relativbewegung auf den Abschnitt 2b des Zapfens
aufgeschoben wird, lassen sich der Zapfen 2 und das Aufnahmeteil 4 um volle 360° gegeneinander verdrehen,
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ohne daß der Zapfen aus der Aufnahmeöffnung 8 austreten kann.
Sowohl der Zapfen 2 wie auch das Aufnahmeteil 4 bestehen zweckmäßigerweise aus einem Kunststoff, der
praktisch unelastisch ist. Der Zapfen 2 und/oder das Aufnahmeteil 4 können jedoch auch aus Metall, insbesondere
Aluminium, bestehen.
^ie bereits eingangs erwähnt, kann der Zapfen 2 an
einem ortsfesten Teil (nicht gezeigt) vorgesehen sein, während das Aufnahmeteil 4 mit einem lösbaren Teil
(nicht gezeigt) verbunden ist. Umgekehrt ist es jedoch ebenfalls möglich, den Zapfen 2 mit einem lösbaren
Teil und das Aufnahmeteil 4 mit einem ortsfesten Teil zu verbinden.
Claims (14)
- I J J »H.JINCJ. H, *>&iacgr;&Egr;&bgr;&Egr;&Ggr;«»&Agr;*&Ggr;<&Kgr; (-1073)HAUCK, SCHMITT, G^RAAÜFÖ,* WBHNBRT1 DÖRINGHAMBURG MÜNCHEN DÜSSELDORFAkte M-719418. März 1988 Ulrich Gross
Spenglergasse 4
8936 LangerringenLösbare VerbindungSCHÜTZANSPRÜCHE1. Lösbare Verbindung aus einem Zapfen mit Kreiszylinderprofil und einem hülsenähnlicken Aufnahmeteil, das mit einer an das Kreiszylinderprofil angepaßten Aufnahmeöffnung für den Zapfen versehen ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Zapfen (2) zwei das Kreiszylinderprofil unterbrechende, diametral gegenüberliegende, parallel verlaufende Abflachnngen (6) aufweist und daß das Aufnahmeteil (4) mit einer an der Aufnahmeöffnung (8) angrenzenden Durchgangsöffnung (10) versehen ist, deren lichte Weite zum radialen Durchstecken des Zapfens (2) dem Abstand der beiden Abflachungen (6) entspricht. - 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die lichte Weite der Durchgangsöffnung (10) im Bereich des 0,65 bis 0,80-fachen des Durchmessers des Kreiszylinderprofils liegt.
- 3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Durchgangsöffnung (10) eine sich von radial innen nach radial außen erweiternde Trichterform hat.
- 4. Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Seitenwände (12) der Durchgangsöffnung (10) abgerundet ausgebildet sind.
- 5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Radius der Abrundungen der Seitenwände (12) der Durchgangsöffnung (10) im Bereich des 0,5 bis 0,7-fachen des Radius des Kreiszylinderprofils liegt.
10 - 6. Verbindung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Kreismittelpunkte der Abrundungen der beiden Seitenwände (12) auf einer Geraden liegen, die durch die Punkte (14) verläuft, in denen sich die Seitenwände (12) der Durchgangsöffnung (10) mit der ümfangswand der Aufnahmeöffnung (8) schneiden.
- 7. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Zapfen (2) einen Abschnitt (2b) mit Vollzylinderprofil aufweist, der axial an einen mit den Abflachungen (6) versehenen Abschnitt (2a) angrenzt und auf den das Aufnahmeteil (4) axial aufschiebbar ist.
- 8. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Zapfen (2) an einem ortsfest angeordneten Teil und das Aufnahmeteil (4) an einem lösbaren Teil vorgesehen ist.
- 9. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Aufnahmeteil (4) an einem ortsfest angeordneten Teilnt «t t · ,, naund der Zapfen (2) an einem lösbaren Teil vorgesehen ist.
- 10. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung als Halterung ausgebildet ist, die im Betrieb drehfest ist.
- 11. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung als Gelenk ausgebildet ist, das im Betrieb um einen vorgegebenen Winkelbetrag schwenkbar ist.
- 12. Verbindung nach Anspruch 11, dadurch g e -kennzeichnet, daß das Gelenk als Scharnier für einen WC-Sitz und einen WC-Deckel ausgebildet ist.
- 13. Verbindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß zwei Aufnahmeteile(4) für den WC-Sitz und zwei Aufnahmeteile (4) für den WC-Deckel vorgesehen sind, die sämtlich auf dem einteilig und durchgehend ausgebildeten Zapfen (2) sitzen.
- 14. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Zapfen (2) und/oder das Aufnahmeteil (4) aus einem unelastischen Kunststoff oder einem Metall bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803714U DE8803714U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Lösbare Verbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803714U DE8803714U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Lösbare Verbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803714U1 true DE8803714U1 (de) | 1988-05-26 |
Family
ID=6822039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803714U Expired DE8803714U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Lösbare Verbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803714U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0516887A1 (de) * | 1991-06-01 | 1992-12-09 | New Holland U.K. Limited | Steuerhebel |
| EP0866230A1 (de) * | 1997-03-19 | 1998-09-23 | Ecia - Equipements Et Composants Pour L'industrie Automobile | Befestigungsvorrichtung zum Verbinden zweier Teile miteinander |
| EP1291254A3 (de) * | 2001-09-06 | 2004-01-21 | Robert Bosch Gmbh | Scheibenwischeranlage |
-
1988
- 1988-03-18 DE DE8803714U patent/DE8803714U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0516887A1 (de) * | 1991-06-01 | 1992-12-09 | New Holland U.K. Limited | Steuerhebel |
| EP0866230A1 (de) * | 1997-03-19 | 1998-09-23 | Ecia - Equipements Et Composants Pour L'industrie Automobile | Befestigungsvorrichtung zum Verbinden zweier Teile miteinander |
| FR2761121A1 (fr) * | 1997-03-19 | 1998-09-25 | Ecia Equip Composants Ind Auto | Dispositif de fixation de deux organes l'un sur l'autre |
| EP1291254A3 (de) * | 2001-09-06 | 2004-01-21 | Robert Bosch Gmbh | Scheibenwischeranlage |
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