DE8803672U1 - Rechteckiges Fertigbauelement zum Zusammenstellen und Zusammenschließen mit anderen Fertigbauelementen zu Wänden, Decken und Böden von Raumzellen - Google Patents

Rechteckiges Fertigbauelement zum Zusammenstellen und Zusammenschließen mit anderen Fertigbauelementen zu Wänden, Decken und Böden von Raumzellen

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DE8803672U1 DE8803672U DE8803672U DE8803672U1 DE 8803672 U1 DE8803672 U1 DE 8803672U1 DE 8803672 U DE8803672 U DE 8803672U DE 8803672 U DE8803672 U DE 8803672U DE 8803672 U1 DE8803672 U1 DE 8803672U1
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/44Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose
    • E04C2/52Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits
    • E04C2/526Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits with adaptations not otherwise provided for, for connecting, transport; for making impervious or hermetic, e.g. sealings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Haar", den if,, März 1988 PATENTANWALT DIPL.-ING. KURTHiEKE Martin Gabler
sTADiönstHAese 3 _ TH1
06013 HAAR Bad Tö12
TEL.: (OW)460407S
Mein Zeichen; G IQO Beschreib u &eegr; g
Rechteckiges Fertigbauelement zum Zusammenstellen und Zusammenschließen mit anderen Fertigbauelementen EU Wänden. Decken und Böden von Raumzellen.
Die Neuerung bezieht sich auf ein rechteckiges Fertigbauelement gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Bei den bekannten Fertigbauelementen erstreckt sich die Längsnut über die Länge der Stirnfläche, und es greift in sie vom anderen Fertigbauelement her eine zu diesem gehörende Feder gleicher Länge ein. Diese Nut-Feder-Verbindung bewirkt eine Ausrichtung des Fertigbauelements in Richtung senkrecht zu dessen Breitseiten bezüglich des benachbarten Fertigbauelements, wobei auch Ausführungen bekannt sind, bei denen Nut und Feder mit einer gewissen Schnappwirkung ineinandergreifen und so auch ein Zusammenschließen in Richtung senkrecht zu den Stirnflächen bewirken. Bei anderen bekannten Ausführungen dieser Art sind verschwenkbare Hakenverschlüsse zum Zusammenziehen
QQ der FerLigbauteile in Richtung senkrecht zu den Stirnflächen vorgesehen, die komplizierte Tragvorrichtungen aufweisen, welche in die Fertigbauelemente eingearbeitet sind. Die verschwenkbaren Haken ragen aus dem einen Fertigbauelement entlang der Kontaktfläche vor und greifen
gg im verrigelten Zustand durch Öffnungen in dem anderen
-2-
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Fertigbauelement hinter in diesem vorgesohene Bolzen oder dgl. .Sie sind durch die Breitseiten hindurch mit einem Spannschlüssel aus einer Stellung, die das Zusammenführen der Fertigbauelemente ermöglicht, in die Verriegelungsstellung verschwenkbar und ziehen hierbei die Fertigbauelertiente in die endgültige Position zusammen. Bei beiden Ausführungen werden zwischen die zusammenzuspannenden Flächen der Bauelemente elastische Dichtungen eingelegt, die den Stoß zwischen den Fertigbauelementen
Die Schnappwirkung der bekannten Nut-Feder-Verbindung hat den Nachteil einer verhältnismäßig geringen Spannkraft in Richtung senkrecht von den zusammenzuschließenden Flächen der Bauelemente, die es nicht erlaubt, die strengen Forderungen zu erfüllen, die in manchen Fällen an die Dichtheit des Stoßes gestellt werden, wie dies beispielsweise bei Reinraumzellen für die Fertigung elektronischer Bauteile der Fall ist, wo es auch darauf ankommt, daß eine möglichst schmale Stoßfuge erzielt wird, die auch einen Kontakt mit dem Dichtungsmittel weitgehend ausschließt.
Die bekannten Fertigbauelemente mit Schwenkhakenver-2^ Schlüssen ermöglichen zwar die Erzielung einer größeren Spannkraft, doch sind die Spannvorrichtungen konstruktiv sehr aufwendig , und die Öffnungen in den Breitseiten, die den Zugang des Spannschlüssels zum Schwenkhakenmechanismus ermöglichen, stören die erwünschte Glattwandigkeit der fertigen Raumzellen, müssen gesondert sorgfältig verschlossen werden und bleiben auch dann als Störstellen zurück, aus denen Verunreinigungspartikel austreten oder sich dort festsetzen können.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, Fertigbau-
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• ·
elemente gemäß dem Oberbegriff des Schutzenspruchs 1 zu gestalten, d*B sie auf einfache Weise rasch und zuve*·- lässig allein durch den Vorgang des Zusammenstellen, also ohne nachträgliche zusätzliche Betätigung irgendweleher Spannmittel, mit solcher Zugkraft zusammengeschlossen werden können, daß ein höchsten Ansprüchen genügender Dichtheitsgrsd mit sehr enger Stoßfuge erhalten wird.
Die vorstehende Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Schutzanspruchs 1 genannten Merkmale geläst.
Bei dem neuerungsgemäßen Bauelement gewährleisten die fest in der Längsnut des Bauelements angebrachten, über die Länge der stirnseitigen Nut verteilten Verriegelungshaken im Zusammenwirken mit den entsprechenden, fest am benachbarten Fertigbauelement angebrachten Haken die Entwicklung einer großen Spannkraft unter dem Gewicht des Fertigbauelements beim Zusammenstellen, so daß anschließend keine weiteren Spannmittel mehr durch die Breitseite eines Fertigbauelements hindurch betätigt werden müssen, um die gewünschte hochgradige Abdichtung unter Bildung einer sehr engen Stoßfuge zu erreichen.
Die Unteransprüche 2 bis 6 betreffen bevorzugte Ausführungsformen des Fertigbauelements gemäß Schutzanspruch 1. Die Unteransprüche 7 bis 9 sind auf vorteilhafte Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Verbund aus neuerungsgemäßen Fertigbaur1eraenten gerichtet.
Die Neuerung wird uachstehend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
-4-
Fig. 1 Besonderheiten einer ersten Auzführußgs-
form im Querschnitt senkrecht zu den Breitseiten sowie senkrecht zu den Stirnflächen zweier zusammengebauter Fertigbauelemente im Bereich von deren Stoßstelle,
Fig. 2 den Längsschnitt zu Fig. 1 entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig.3 und 4 eine zweite Ausführungsform der Fertigbauelemente in gleicher Schnittdarstellung wie in Fig. 1 bzw. in Fig. 2,
Fig. 5 ,Sa und eine dritte Ausführungsform der Fertigbau- ° elemente in gleicher Schnittdarstellung
wie in Fig. 1 bzw. Fig. 2, und
Fig. 7 eine der Fig. 5 entsprechende Schnittdarstellung , die zeigt, wie mit Fertigbau-
*w elementen gemäß Flg. 5 und 6 ein Eckstoß
bewerkstelligt werden kann.
In den Fig. 1 bis 6 ist von den Fertigbauelementen Jewelle nur der stoßnahe Bereich zweier Stirnseite an Stirnseite zusammengeschlossener Fertigbauelemente in der Umgebung ein«· zusammenwirkenden Hakenpaare· wieder· gegeben. Die weiteren Paare von Verriegelungehaken sind in gleicher Weine ausgeführt und befinden eich in gegen· seitigen Abstand übereinander über die Lunge der zusammenzuschließenden Stirnflächen verteilt sowie in der Nahe der Enden von diesen, wobei mindestens zwei Hakenpaare tür eine Stoßetelle vorhanden sind. Der bevor-Bugte Abstand «wischen den Hakenpaaren betregt einige Zt :eehn Zentimeter.
-5-
Die FerLigbauelemente 1 und 2 gemäß Fig. 1 und 2 bestehen jeweils aus einem wärmeisolierenden Schauastoffkern 3, z.B. aus Polyurethan-Schaum, sowie aus einer den Schaumstoff an den Breitseiten und den zusammenstoßenden 5
Stirnflächen ummantelnden Decklage, hier aus Blech. Ihre
Breitseiten und ihre Stirnflächen erstrecken sich senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1.
Etwa in der Mitte der zusammenstoßenden Stirnflächen 5 ist in diese jeweils eine sich über die Länge der Stirnfläche erstreckende Nut 6 eingearbeitet. In jeden Schaumstoffkern 3 ist ein sich zu der jeweiligen Nut 6 parallel erstreckendes, mit einem Schenkel bis fast an die Nut heranreichendes U-Profil 7 eingeschäumt, das auf diese Weise fest im Schaumstoffkern 3 verankert ist. In jeder Nut 6 befinden sich im Abstand verteilt und an den Enden Verriegelungshaken 8, die an dem Nutgrund anliegen und bei dieser AusfUhrungsforra eine etwa der Breite der jeweiligen Nut 6 entsprechende Breite aufweisen. Die Ver-
riegelungshaken 8 haben eine Länge von etwa 10 cm und sind mittels Schrauben oder dgl. 9 gegen den nutnahen Schenkel des U-Profils 7 verspannt. Jeder Verriegelungshaken 8 bildet mit dem Nutgrund jeweils eine
Hinterschneidung, die eine dem Nutgrund gegenüberstehende
de, einwärts zu diesem schräg verlaufende Verankerungsfläche 8a aufweist. Alle in ein und derselben Nut 6 befindlichen Verriegelungshaken 8 weisen in die gleiche, von Nut zu benachbarter Nut aber In die entgegengesetzte Richtung und sind für den Hintergriff der ent-
ow sprechenden Haken am benachbarten Fertigbauelement
parallel zur Nut 6 von der gleichen Seite her zugänglich. Die Verankerungefläche 8a hat dabei vom Nutgrund einen solchen Abstand, daß die Stirnfläche des einen Fertigbauelements gegen die hler die Gegenfläche bildende Stirn-&bgr;&bgr; fiHrhe den benachbarten Ferti({bauelemente verspannt ist«
-6-
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wenn die Fertigbauelemente 1 und 2 ihre gegenseitige Endlage einnehmen, wie dies in Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Der Raum in den Nuten oberhalb und unterhalb der Haken kann, wie in Fig. 2 dargestellt , ebenfalls mit einem Schaumstoff ausgefüllt sein. Zwischen die benachbarten Stirnflächen der Fertigbauelemente 4 und 5 ist beiderseits der Nuten 6 ein sich über die Länge dieser Fläche erstreckender Dichtungsstreifen 10 eingefügt. Die beiden Dichtungsstreifen dichten den Stoß zwischen den Fertigbauelenmenten 1 und 2 unter der erheblichen, durch die Verriegelungshaken 8 hervorgerufenen Vorspannung hochgradig ab. Außerhalb der Dichtungsstreifen 10 sind die Stirnflächen 5 vom jeweiligen Fertigbauelement weg zum anderen hin etwas ausgeformt, so daß beiderseits der Stirnfläche 5 zu den Breitseiten hin Stoßkanten 11 vorhanden sind, deien Abstand deutlich geringer ist als die Breite der Dichtungsleisten 10. Von der Kaumseite her gesehen grenzen elso die zusammengestellten und zusammengcspannten Fertighauelemente 1 und 2 mit einem sehr engen
Stoßspalt aneinander.
In Fig. 2 ist der Schaumkern 3 der Übersichtlichkeit halber als weiße Fläche dargestellt.
Wenn die Fertigbauelemente 1 und 2 für den fluchtenden Zusammenschluß mit weiteren Fertigbauelementen bestimmt sind, sind sie auf der gegenüberliegenden Stirnfläche jeweils in der gleichen Weise wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ausgeführt. Bei der Ausführung nach Flg. 1 und 2 zentrieren die Verriegelungshaken 8 nach Art einer Feder die Fertigbauelemente in ihrer Seitenlage senkrecht zu den Breitseiten in Bezug aufeinander , wobei sie jeweils um etwa eine Nutentiefe aus der Nut vorragen, in der sie befestigt sind. Die Verriegelungehaken 8 legen mit ihren Stirnflächen 8a genau den Abstand fest, den die
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Stirnflächen 5 im zusammengespannten Zustand der Fertigbauelemente aufweisen , womit ein hohes Maß an Gleichförmigkeit des Stoßspaltes und der durch die Dichtungsstreifen 10 bewirkten Abdichtung gewährleistet ist. 5
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 bestehen die Fertigbauelemente ebenfalls aus einem Schaumstoffkern 3 mit Blechdecklage 4 auf den Breitseiten und auf der Stirnfläche. Anders als bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist an zwei zusammenstoßenden Fertigbauelementen 1 und 2 nur die Stirnfläche des einen, hier des Fertigbaueioments 1, /+mit einer einer Nut 6 versehen, während das andere Fertigbauelement 2 an seiner Stirnfläche etwa mittig auch eine in die Nut 6 passende Feder 27 aufweist. Die Seitenflächen von Nut und Feder sind so gestaltet und haben solche Abmessungen, deß sie mit einer gewissen Schnappwirkung zusammenrastbar sind. Die Nut 26 und die Feder 27 zentrieren die Fertigbauelemente 1 und 2 fluchtrecht.
In der Nut 6 sind ebenfalls wieder im gegenseitigen Abstand übereinander Verriegelungshaken 28 befestigt, die in gleicher Weise wie die Haicen 8 bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 Hinterschneidungen mit schrägen Verriegelungsflächen 28a mit dem Nutgrund bilden. Die Ver-
riegelungshaken 28 sind hier schmaler als die Nut 26 und greifen in wirkungsmäßig gleicher Weise hinter entsprechende Verriegelungehaken 28'« die in Nutausachnitten 6* in der Frrntflache?iSr Feder 27 angeordnet sind. Der
ZusamnAnschluß erfolgt prinzipiell in der gleich*- Weise
wie im Zueammenha. g mit Fig. 1 uni 2 geschildert, wobei auch die Verriegelungehaken 28'jewelle mit einer Verrlegelungeflache 28a versehen sind und mit dem Grund dee jeweiligen Nutabechnitts eine Hinterechneldung für den Eingriff dee Verriegelungehakens 28 en benachbarten Fertigbauelement 1 bilden.
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* Wie in Fig. 3 zu sehen, ist der Stoßspalt zwischen den
Feitigbauelementen hier mit einer Dichtungeleiste 30 überbrückt, für die gemäß Fig. 3 zwei Varianten vorgesehen sind, von denen die eine oben und die andere unten darge-& stellt ist. Bei der in Fig. 3 oberen Variante ist die Dichtungsleiste 30 unter Zwischenschaltung eines Dichtmittels beiderseits des Stoßspaltes an den Breitseiten der Fertigbauelemente befestigt und jeweils endseitig etwas in je eine Sicke 31 hineingebogen, die in jedem Fertigbau-
*** element i und 2 in dessen Breitseite zum SfcöBspält parallel verläuft. Bei der in Fig. 3 unten dargestellten Variante hat die Dichtungsleiste 30 einen etwa mittigen senkrechten Ansatz 32, ist also im Querschnitt T-förmig, und sie erstreckt sich außen gerade über die Sicken 31 der beiden Fertigbauelemente 1 und 2 hinweg. Zwischen die T-förmige Dichtungsleiste 30 und das jeweilige Fertigbauelement 1 bzw. 2 kann ebenfalls ein Dichtungsmittel eingebracht sein.
Zusätzlich zu den Dichtungsleisten 30 kann auch zwischen den aneinander angrenzenden Stirnflächen der Fertigbauteile 1 und 2 jeweils ein Dichtungsstreifen ggf. beiderseits der Feder 27 eingefügt sein, was in Fig. 3 jedoch nicht dargestellt ist.
Die Verriegelungshaken 28 und 2 8'sind bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 jeweils an Querträgern 33 befestigt, die sich im Bereich des jeweiligen Verriegelungshakens unmittelbar einwärts von der Nut 26 bzw. der Feder 27 von einer Breitseite des jeweiligen Fertxgbauelements zur anderen erstrecken und mit dem Schaumstoffkern 3 vernetzt sind. Das Fertigbauelement 1 ist zusätzlich dazu noch mit Stützklötzen versehen, die mit dem Querstück 33 verbunden sind und beiderseits der Nut 26 in den Raum zwischen der
Nutseitenwandung und der Breitseite des Fertigbauelements
-9-
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1 hineinragen. Dadurch und durch die Feder 27 erhält die Stoßverbindung eine besonders hohe Festigkeit.
Für den fluchtrechten Zusammenbau von Fertigbauelementen in der Ausführung gemäß Fig. 3 und 4 mit entsprechenden Fertigbauelementen ist jedes von ihnen entlang der einen Stirnfläche so ,wie für das Fertigbauelement 1 in Fig. 3 und 4 dargestellt,ausgebildet und an seiner anderen Stirnfläche so ausgeführt, wie dies in Fig. 3 und 4 für das Fertigbauelement 2 wiedergegeben ist. also an einer Stirnfläche mit einer Nut 76 und an der anderen Stirnfläche mit einer Feder 27.
Die AusfUhrungsform gemäß Fig. 5 und 6 ist derjenigen ge-
maß Fig. 1 und 2 ähnlich. Anstelle der Decklage aus Blech bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 sind hier an den Breitseiten der Fertigbauelemente 1 und 2 beschichtete, selbsttragende Preßspanplatten 40 vorgesehen, die mit dem Kern aus isolierendem Material, z.B. aus einer Styroporplatte oder auch aus Hartschaum , verbunden sind.
Zwischen den Preßspanplatten 40 erstrecken sich über die Länge der benachbarten Stirnflächen der Fertigbauelemente 1 und 2 Leisten aus Schichtsperrholz, die eine dem Abstand zwischen den Preßspanplatten 40 entsprechende Breite aufweisen und gegen deren Enden etwas einwärts versetzt sind, so daß auch hier eine sich über die Länge dieser Stirnflächen erstreckende Nut 6 an jeder der benachbarten Stirnflächen gebildet wird. In dieser Nut sind wie bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 die Verriegelungshaken 38 angeordnet, die die gleiche Form haben wie die Verriegelungshaken 8 bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 und ebenso wie diese an einem starren Träger, hier den Schichtsperrholzleisten 41, befestigt sind. Die Verriegelungshaken 38 bestehen hier ebenfalls aus Schichtsperrholz, doch könnten sich auch aus einem anderen
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Material, z.B. Polyamid oder einem anderen Kunststoff, hergestellt sein. Die an den benachbarten Stirnflächen zueinander vorstehenden Enden der Preßspanplatten 1 und 2 nehrnan auf jeder Seite der Fertigbauelemente zwischen sich
& ein H-Profil 39 aus einem passenden Material, beispielsweise Aluminium oder Kunststoff, auf. Diese Profile überbrücken mit ihren Außenschenkeln den Stoß zwischen den Preßspanplatten 40 der benachbarten Fertigbauelemente 1 und 2. Sie können beim Zusammenbau der Fertigbauelemente als lose Teile eingefügt werden. Bevorzugt wird jedoch die Befestigung dieser Profile 39 vor dem Zusammenbau zunächst an einem der beiden Fertigbauelemente.
Gemäß Fig. 5a kann beiderseits des Mittelsteges der Profilleisten 39 ein Dichtungsstreifen 42 eingefügt werden. Diese Dichtungsstreifen besorgen dann zusammen mit den Profilleisten 39 und den Stirnflächen der Preßspanplatten 40 die zuverlässige Abdichtung des Stoßes der Fertigbauelemente 1 und 2, sobald diese in der Endlage unter der Spannkraft der Verriegelungshaken 38 stehen.
Für den fluchtrechten Zusammenschluß von Fertigbauelementen gemäß Fig. 5 und 6 an beiden Stirnseiten sind auch die in Fig. 5 nicht zu sehenden anderen Enden dieser Fertigbauelemente in der aus Fig. 5 und 6 ersichtlichen Weise gestaltet.
Die Fig. 7 zeigt, wie mit Fertigbauelementen gemäß Fig. 5 und 6 und - prinzipiell - auch gemäß Fig. 1 und 2 ein
Eckstoß hergestellt werden kann. Zu diesem Zweck wird
eines der Fertigbäiielemente , hier das Fertigbauelement 1, nur an einem Ende in der aus Fig. 5 und 6 bzw. 1 und 2 ersichtlichen Weise ausgeführt und am anderen Ende einfach mit einer glatten Stirnfläche la versehen, die an einem tragenden Abschluß la vorgesehen sein kann.
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11
p 1 Ober die Höhe des eclcenseitigen Endes der dem Fertigbauelement 2 icjpwendeten Breitseite des Fertigbauelemente sind en diesem Profilleisten 50 befestigt, die wie die ; Prof11..leisten 39 die über den Grund der Längsnut 6 vor-' 6 stehenden leistenartigen Enden des Fertigbauelements
aufnehmen. Zwischen den Profilleisten 50 sind an der Breitseite des Fertigbauelements 1 Verri^gelungshaken 38 der in den Fig. 1 und 2 sowie 5 und 6 dargestellten Art befestigt, in die die Verriegelungshaken am Fetigbauelement 2 ein- _ 10 greifen, so daß nun die Spannkraft zwischen der Breitseite des Fertigbauelements 1 und der Stirnfläche des Fertigbauelements 2 wirksam wird. Das eckenaußenseitige Profil 5C ist so gestaltet, daß es gleichzeitig ebenso wie die Profile 39 den Stoß an der Außenseite der Ecke überbrückt. 15 Selbstverständlich können bei dem Ecketoß gemäß Fig. zwischen den Profilleisten und den Fertigbauelementen 1 und 2 Dichtungsstreifen eingelegt werden.

Claims (11)

  1. Schutzansprüche
  2. 2.
    Rechteckiges Fertigbauelement zum Zusammenstellen und Zusammenschließen mit anderen Fertigbauelementen zu Wänden, Decken und Böden von Raumzellen, wobei mindestens in einer seiner einem benachbarten Fertigbauelement gegenüberstehenden Stirnflächen wenigstens streckenweise eine Längsnut vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsnut (6) im Abstand übereinander mindestens zwei Vtrriegelungshaken («,28,38) am Fertigbauelement (1,2) befestigt sind, die mit dem Grund der Längsnut (6) jewells eine Hinterschneidung bilden, die eine dem Nutgrund gegenüberstehende, einwärts zu diesem hin schräg verlaufende Verankerungsfläche (8a,28a,38;) aufweist, wobei alle Hinterschneidungen in der Längsnut (6) für den Hintergriff entsprechender Haken (8,28,38) am benachbarten Fertigbauelement (1,2) parallel zur Längsnut (6) von der gleichen Seite her zugänglich sind und die Verankerungeflächen (8a,28a, 38a) vom Nutgrund einen solchen Abstand haben, daß die benachbarten Stirnflächen der Fertigbauelemente (1,2) gegeneinander verspannt sind, wenn die Fertigbauelemente (1,2) ihre gegenseitige Endlage einnehmen.
    Fertigbauelement nach Anspruch 1, dessen Lage in Richtung senkrecht zu seinen Breitselten bezüglich eines benachbarten Fertigbauelemente durch eine Nut-Feder-
    -2-
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    Verbindung mit diesem vorgegeben ist, wobei sich die Nut in einer Stirnseite des einen und die Feder an einer Stirnseite des anderen der benachbarten Fertigbauelewente befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshaken (28) in der breiter als diese bemessenen Nut (6) der Nut-Feder-Verbindung sowie in einer Längsnut (6*) in der Stirnfläche (27a) von deren Feder (27) angeordnet sind.
  3. 3. Fertigbauelement nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß das Fertigbauelement (1,2) zwischen Decklagen (4,40) «inen Kern (3) aus wärmeisoliereadem Schaumstoff aufweist.
  4. 4. Fertigbauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshaken 8 an in den Kern (3) eingeschäumten Tragelementen (7) befestigt sind.
  5. S. Fertigbauelement nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshaken (28,38) an sich zwischen den Decklaqen (4,40) erstreckenden, gleichzeitig den Grund der Längsnut (6) bildenden Tragelementen (33,41) befestigt sind.
  6. 6. Fertigbauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshaken (28,38) mit den Tragelementen (33,41) aus einen insbesondere aus Kusjntstoff gefertigten Stück bestehen
  7. 7. Fertigbauelement nach einet« der Ansprüche 3 bis 6, d adurch gekennzeichnet, daß die Deckschichten (40) selbsttragend ausgeführt sind.
  8. 8. Fertigbauelement nach einem der Ansprüche 5 bis 7, d adurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (41)
    -3-
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    mit den Decklagen (40) verbunden sind.
  9. 9. Verbund aus mindestens zwei Fertigbauelementen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet« daß zwischen die zusammenstoßenden Stirnflächen der Fertigbauelemente (1,2) Über deren Länge elastische Dichtungen (10,10*) eingefügt sind und/oder die stirnseitigen Stöße zwischen den Fertigbauelementen (1,2) außenseitig jeweils mit einer sich über ihre Länge erstreckenden Abdeckleiste (30.39a) überbrückt sind.
  10. 10. Verbund nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleisten mit einem zwischen sie und die Fertigbauelemente (1,2) eingefügten Dichtungsmittel den jeweiligen Stoß abdichten.
  11. 11. Verbund nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleisten (30) mit einem in den Stoß vorragenden Halteansatz (32) versehen sind.
DE8803672U 1988-02-09 1988-02-09 Rechteckiges Fertigbauelement zum Zusammenstellen und Zusammenschließen mit anderen Fertigbauelementen zu Wänden, Decken und Böden von Raumzellen Expired DE8803672U1 (de)

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