DE880361C - Elektrische UEberdrucklampe mit vom Lampengefaess nach aussen vortretendem, die Stromleiter einschliessendem Einschmelzstutzen - Google Patents

Elektrische UEberdrucklampe mit vom Lampengefaess nach aussen vortretendem, die Stromleiter einschliessendem Einschmelzstutzen

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DE880361C
DE880361C DEP3186D DEP0003186D DE880361C DE 880361 C DE880361 C DE 880361C DE P3186 D DEP3186 D DE P3186D DE P0003186 D DEP0003186 D DE P0003186D DE 880361 C DE880361 C DE 880361C
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Germany
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lamp
conductor
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Application number
DEP3186D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Hagen
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/32Seals for leading-in conductors

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Überdrucklampe mit vom Lampengefäß nach außen vortretendem, die Stromleiter einschließendem Einschrnelzstutzen Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Überdrucklampen, insbesondere Quecksilberdampflampen mit ,Quarzglasgefäßen, bei denen vom Lampengefäß nach außen vortretendeEinschmelzstutzen darin vakuumdicht eingebettete Stromleiter umschließen. Bei derartigen Überdrucklampen besteht die Gefahr, insbesondere wenn die Lampenfüllung sehr hoheDrücke von beispielsweise aobis rooAtm. und darüber aufweist und wenn das Lampengefäß sehr hohen Temperaturbeanspruchungen ausgesetzt ist, daß die Hochdruckgas- oder Dampffüllung in winzigen Spalten und Kanälen zwischen dem Stromleiter und der ihn umgebendenGlasmassemehr oder weniger weit in den Einschmelzstutzen vordringt und ihn sprengt. Diese Erscheinung zeigt sich besonders bei den sogenannten Metallfolieneinschmelzungen, bei denen im Inneren des Einschmelzstutzens eine meist als Molybdän bestehende Folie vakuumdicht eingeschmolzen und der an die Folie angeschweißte, verhältnismäßig dicke Verbindungsdraht zur Elektrode teilweise in das Quarzglas des Einschmelzstutzens mit eingebettet ist.
  • Bei der Lampe nach der Erfindung wird eine Sprengwirkung der längs des Stromleiters in den Einschmelzstutzen vordringenden Gefäßfüllung verhindert, sowie auch bereits dieses Vordringen derGefäßfüllung in den Einschmelzstutzen erschwert. Dies gelingt durch die Vorsehung eines wenigstens teilweise doppelwandig ausgebildeten Einschmelzstutzens mit druckfest abgeschlossenem Zwischenraum, der im Betrieb der Lampe eine Füllung von überatmosphärendruck enthält, die die den Stromleiter oder einen Teil desselben umgebende Glaswand druckbelastet. Bei einer derart ausgebildeten Überdrucklampe übt demgemäß die Zwischenraumfüllung von außen her einen wählbar hohen Druck auf die den Stromleiter unmittelbar umgebende Glaswandung aus, was naturgemäß ein Auswärtsdrücken dieser Glaswandung und damit ein Sprengen des Einschmelzstutzens unterbindet.
  • Der Zwischenraum des Einschmelzstutzens kann eine Gasfüllung von Überatmosphärendruck aufweisen oder einen Stoff enthalten, der bei Inbetriebnahme der Lampe infolge der Erwärmung des Einschmelzstutzens unter Bildung einer Überdruckatmosphäre verdampft oder absorbierte Gase abgibt. Bei Verwendung eines solchen verdampfenden oder Gase abgebenden Stoffes ergibt sich der Vorteil, daß bei ausgeschalteter, also kalter Lampe ein unnötiger Überdruck im Zwischenraum verschwindet, was die Handhabung und den Versand der Lampe gefahrloser macht. -In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine nach der Erfindung ausgebildete zwexsockelige Quecksilberdampflampe aus Quarzglas in natürlicher Größe teilweise im Schnitt dargestellt.
  • Das etwa 4 cm weite kugelförmige Entladungsgefäß i enthält eine -die Zündung erleichternde Edelgasgrundfüllung sowie etwas Quecksilber, das ' bei Inbetriebnahme der Lampe unter Bildung einer untersättigten Dampffüllung von etwa 4o Atm. verdampft. Jeder der beiden ebenfalls aus Quarzglas bestehenden Esnschmelzstutzen 2 weist einen Flansch 3 auf, in dem eine am Randteil etwa 2o ,u dicke Malybdänfolie 4 vakuumdicht eingeschmolzen ist, die senkrecht zu den beiderseits an den Mittelteil der Molybdänfolie angeschmolzenen Stromzuführungsdrähten 5, 6 steht. Jeder Einschmelzstutzen 2 ist längs des vom Einschmelzflansch zum Gefäßinnern führenden Stromleiters 5 und auch an der Vorderseite des Einschmelzflansches 3 doppelwandig ausgebildet, enthält also einen im Längsschnitt winkelförmigen, den umglasten Stromzuführungsdraht 5 ringförmig umschließenden Zwischenraum. In diesem für sich vollkommen abgeschlossenen Zwischenraum ist ein Stoff untergebracht, der beim Inbetriebsetzen der Lampe infolge der Erwärmung' des Einschmelzstutzens eine Überdruckgas- oder Dampffüllung erzeugt. Der Zwischenraum kann beispielsweise etwas Wasser enthalten, das bei der Betriebstemperatur des Einschmelzstutzens von beispielsweise 2ooi'° C einen Dampfdruck von etwa 2o Atm. herbeiführt. Mit diesem Druck ist.demgemäß im Betrieb der Lampe die den Stromleiter 5 und die Vorderseite der Molybdänfolie 4 bedeckende Quarzglaswandung von außen her belastet. Durch diesesAnpressen derEinschmelzquarzglaswandung an die Stromleiter wird einerseits das Vordringen der Quecksilberdampffüllung längs des Stroinzuführungsdrahtes 5 bis zur Molybdänfolie 4 und das weitere Vordringen entlang der Oberfläche der Molybdänfolie 4 erschwert bzw. verhindert. Andererseits verhindert der von außen auf die Einschmelzglaswandung pressende Druck der Zwischenraumfüllung bei in den Einschmelzfuß vorgedrungener Gefäßfüllung ein Absprengen der Einschmelzglaswandung von den Stromleitern. Bei der dargestellten Ausführungsform genügt es meist, wenn gemäß der Zeichnung nur der vor der Metallfolie liegende Teil des Einschmelzfußes doppelwandig ausgebildet und mit einer unter Überatmosphärendruck stehenden Zwischenraumfüllung versehen wird. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann bei besonders hochbelasteten Lampen ohne weiteres auch der äußereTeil des E;inschmelzstutzens doppelwandig ausgeführt sein.
  • Die Erfindung läßt sich selbstverständlich auch bei Einschmelzstutzen verwirklichen, die einen durchgehenden, vakuumdicht mit dem Quarzglas verschmolzenenDraht oder einmitAnschlußdrähten versehenes, in Achsenrichtung des Einschmelzstutzens aüsgetrecktes Folienband enthalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Überdrucklampe mit vom Lampengefäß nach außen vortretendem, den Stromleiter einschließendem Einschmelzstutzen, insbesondere Ouecksilberdampflampe mit Quarzglasgefäß und Metallfolieneinschmelzung, gekennzeichnet durch einen wenigstens teilweise doppelwandig ausgebildeten Einschmelzstutzen (2) mit druckfest abgeschlossenem Zwischenraum, der im Betrieb der Lampe eine Füllung von überatmosphärendruck enthält, die die den Stromleiter (5) oder einen Teil desselben umgebende Glaswand druckbelastet.
  2. 2: Überdrucklampe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen 4m abgeschlossenen Zwischenraum des Einschmelzstutzens untergebrachten Stoff, der bei Inbetriebnahme der Lampe infolge der Erwärmung des Einschmelzstutzens (2) unter Bildung einer Überdruckatmosphäre verdampft oder Gase abgibt.
  3. 3. Überdrucklampe, bei der der vakuumdichte Abschluß durch eine senkrecht zum Stromleiter gestellte, m einen Flansch des Einschmelzstutzens eingeschmalzene Folienscheibe herbeigeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschmelzstutzen (2) längs des vom Einschmelzflansch zum Gefäßinnern führenden Stromleiters (5) und auch an der Vorderseite des Einschmelzflansches doppelwandig mit im Längsschnitt winkelförmigem Zwischenraum ausgebildet ist.
DEP3186D 1943-06-13 1943-06-13 Elektrische UEberdrucklampe mit vom Lampengefaess nach aussen vortretendem, die Stromleiter einschliessendem Einschmelzstutzen Expired DE880361C (de)

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