DE8803596U1 - Bausatz für eine Rohrhalterung - Google Patents
Bausatz für eine RohrhalterungInfo
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Description
Wenzel & Kalkoff
Postfach 2448
FXaßkuhle 6
5810 Witten/Ruhr
Postfach 2448
FXaßkuhle 6
5810 Witten/Ruhr
Stieglitzweg 2 5828 Ennepetal
Die Neuerung betrifft einen Bausatz für eine Rohrhalterung
in Verbindung mit vertikalen Rohrleitungen aus Stahl oder Edelstahl/ für insbesondere thermisch hochbelastbare
Rohrleitungssysteme in Kraftwerken, chemischen Anlagen etc./ mit mindestens einer Druckflache am Mantel
eines Rohrstücke für den Eingriff mit einer entsprechenden Gegenfläche eines mit einer Aufhängevorrichtung zu verbindenden
Widerlagers der Rohrhalterung.
Rohrleitungen der hier betroffenen Art/ die mit einem
Nenndurchmesser von ca. 20 mm bis 1000 mm und mehr sowohl
3g normalwandig ale auch dickwandig sowie insbesondere aus
Stahl hergestellt werden, unterliegen je nach Betriebsbedingungen hohen und höchsten physikalischen Belastungen,
von denen im vorliegenden Fall insbesondere die ther-
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mischen Einflüsse und die hierdurch hervorgerufenen Wärmedehnungen
und Wärmespannungen von Interesse sind. Denn die Dehnungen, insbesondere solche in axialer Richtung,
verursachen hohe Schubkräfte, die die Rohrleitung zu verschieben trachten. Es müssen deshalb sogenannte Festpunkte
angelegt werden, an und mit denen die Rohrleitung an vorbestimmten Stellen festgelegt wird. An den Festpunkten
müssen nicht nur Schubkräfte aufgrund von Wärmedehnungen in axialer Richtung sondern auch in andere
Richtungen wirksame Schubkräfte oder Schwingungen oder Stoßkräfte oder beispielsweise solche Belastungen aufgefangen
bzw. aasgeglichen werden, die eine Drehwirkung auf die Rohrleitung ausüben. Denn die Rohrleitung soll
sich nicht als Ganzes verschieben oder verdrehen können.
Für die Ausbildung von Festpunkten von vertikalen Rohrleitungen werden gewöhnlich zweiteilige Schellen verwendet,
die den Mantel eines Rohrstücks umfassen und an ihren seitlich vorstehenden Flügeln durch Schraubenbolzen miteinander
verspannt sind. Am Mantel des Rohrstücks sind zwei oder mehr Nocken mit einer Anlage- oder Druckfläche
angeschweißt, die mit einem entsprechenden Abschnitt der Stirnfläche des gebogenen Schellenteils in Eingriff
kommt. Insofern bildet dieser Stirnflächenteil die Gegenfläche des Widerlagers in Form der Schelle. An den an
gegenüberliegenden Seiten der Rohrleitung vorstehenden Flügeln der Rohrschellen sind Aufhängeelemente für eine
Aufhängevorrichtung der Rohrleitung vorgesehen.
Von dem Mantel des Rohretücke werden über die Druckflächen
der Nocken hohe Kräfte auf A)&agr; Gegenflächen der Rohrschelle
übertragen, die von dort über die Aufhängevorrichtung
auf eine höher gelegene Verankerung wirken. Die zu übertragenden Axialkräfte können bei einem Rohrdurchmesser
gg von ca. 100 mm, einem Abstand der Aufhängelemente von
ca. 500 mm ohne weiteres zwei bis sechs to betragen.
Die Schelle wird folglich einer hohen Biegebeanspruchung unterworfen und muß deshalb relativ stark dimensioniert
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werden. Ungünstig wirkt sieh hierbei die zwangsläufige
fuüm^ebung der Schelle aus, da das höchste Biegemoment
in dem Bereich der Schelle liegt, der von der Verbindungslinie
der AufhHngeösen den weitesten Abstand hat. Dadurch
wirken zusätzlich Torsionsmomente auf die Schelle, und
die Festigkeitsberechnung wird erschwert. Man hat bereits versucht, die Biegesteifigkeit der Vertikalstelle durch
Anschweißen von Versteifungeelementen zwischen dem Schellenmantel und dem SohellenflUgel zu verbessern, jedoch ohne
hierdurch eine grundsätzliche Änderung zu erreichen. Als 2
Folge dieser Belastungsverhältnisse werden Vertikalschellen |
gewöhnlich sehr stark dimensioniert. In dem obengenannten V Beispiel verwendet man beispielsweise Stahlblech mit i;
einer Dicke von 20 mm und einer Breite von ca. 150 mm.
genannten Art zu schaffen, mit dem sich eine hochbelastbare Rohrhalterung für vertikale Rohrleitungen in wirtschaftlicher
Weise sowie als leichter berechenbare Konstruktion herstellen IMBt. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch
einen Bausatz gelöst, der gekennzeichnet ist durch
a) mindestens eine Druckplatte als Widerlager mit einer Öffnung als Durchgang für das Rohrstück,
b) AufhSngeelemente, die an gegenüberliegenden Seiten
der Druckplatte befestigbar sind, und
c) Versteifungewangen, die formschlüssig an der DruckplatVs
befestigbar sind.
s Ob eine oder mehrere Druckplatten vorgesehen sind, hängt ,
von den jeweiligen Umständen ab. In jedem Falle ist das j neuerungsgeaäfie Geetaltungsprinzip zu verwirklichen. |
nämlich die Druckplatte und die Versteifungswangen bilden eine kastenähnliche Konstruktion, die sich im vergleich
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zu einer Vertikalsohellenkonetruktion sehr einfach und
wirtschaftlieh fertigen und hinsichtlich ihrer Belastbarkeit relativ einfach berechnen läßt« Die Druckplatte weist
eine öffnung für den Durchgang des Rohretüoks auf, und der Rand dieser Öffnung bildet die flegenfläohe des Widerlagers,
die mit mindestens einer der Druckflächen am Mantel des Rohrstücke in Eingriff kommt.
Bei der neuerungsgemäßen Lösung bildet die Druckplatte
folglich das Grundelement des Widerlagers für die Verbindung mit den kräfteübertragenden Elementen des Rohrmantels
mit der Aufhängevorrichtung, und die Versteifungswangen geben der Konstruktion die notwendige Festigkeit.
Diese Aufteilung der grundsätzlichen Funktionen des Widerlagers ermöglicht die Einfachheit der Konstruktion.
Hierzu gehört auch die Ausbildung der Versteifungswangen
und der Druckplatte für eine gegenseitige formschlüssige
Verbindung. Die Versteifungswangen lassen sich beispielsweise in Hochkantlage auf einer Druckplatte und vorzugsweise
in Dickenrichtung der Druckplatte, also ober- und unterhalb derselben anordnen und mittels vertikal durchgehender
Spannbolzen befestigen. Neuerungsgemäß wird jedoch ein
formschlüssiger Schlitzeingriff bevorzugt, der noch erläutert
wird.
Vorzugsweise sind die Versteifungswangen einander auf verschiedenen Seiten des Rohrstücks gegenüberliegend
sowie im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie der gO Aufhangeelemente anzuordnen. Auf diese Weise erfolgt
eine estepreefeeod de? Siegeoeanspiraelmng der Druckplatte
optiftale Versteifung der Druckplatte beiderseits des
Rohrettteks.
ist fur den gegenseitigen Formschluß zwischen Druckplatte
und Versteifungswangen vorgesehen« daß die Versteifungswangen für die fönnsehlSssige Verbindung mit der Druckplatte
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bzw. mit den Druckplatten derartige Schlitze aufweisen/ dad die Vereteifungawangen jeweils von der Seite her
auf die Druckplatte(n) aufäöhiebbar sind. Hierzu ist
ee> zweckmäßig, daß die Sehlitsshöhe der Dicke dor Druckplatte
entspricht. Vorteilhafterweise soll auch die schlitzlänge
der Druckplatte bzw. dem sich durch den Schlitz erstreckenden Teil der Druckplatte entsprechen.
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ein entsprechend leichtes Lösen der Versteifungswangen von der Druckplatte möglich, wenn das Widerlager bzw.
der Festpunkt kontrolliert wird oder ein anderer AnIaB
für ein Lösen der Bauteile des Festpunktes besteht.
FUr eine definierte Lage der Versteifungswangen auf der Druckplatte ist es zweckm&Big, daß entsprechende Anschläge
an der Druckplatte vorgesehen sind, bis zu denen die Versteifungswangen auf die Druckplatte aufgeschoben werden.
Sehr einfach lassen sich Anschläge durch Bildung entsprechender Absätze an den Ecken der Druckplatte, wenn diese
rechteckig ist, herstellen.
Eine besonders hochbelastbare Konstruktion läßt sich mit dem neuerungsgemäßen Bausatz erzielen, wenn zwei
übereinander anzuordnende Druckplatten vorgesehen sind, auf die Versteifungswangen mit je zwei Schlitzen aufschiebbar
sind. In diesem Fall wirken die Versteifungswangen wie oberhalb und unterhalb der beiden meist im Abstand voneinander
angeordneten Druekplatten überstehende Seitenwände,
und die Konstruktion ist im Hinblick auf ihre Form und
ihre Festigkeitswirkung einem Kasten noch ähnlicher als
im Falle eines Festpunktes mit nur einer Platte.
Vor allem bei Anwendung des einfach herstellbaren Schlitzeingriffs 2wischen Druckplatte und Versteifungswangen
ist die Gefahr eines nnhgafc>icHt igten Abgleitens der
Versteifungsivangen von der Druckplatte kaum zu befürchten.
Dennoch ist es zweckmäßig, daß der Bausatz auch Riegeletücke
umfaßt, die als Sicherung des formschlüssigen Eingriffs zuH^chen der Druckplatte und den Versteifungewangen
dienenund hierfür an dem entsprechenden Randstreifen f 6 der Druckplatte zu befestigen sind.
Eine vorteilhafte Verstärkung der Gesamtkonstruktion ergibt sich, wenn die Riegelstücke im Falle der Verwendung
von zwei im Abstand voneinander anzuordnenden Druckplatten
, 10 als FüllstUcke zwischen und an diesen randseitig befestighar
eind. nenn di°. Rieae!stUcks wirken hierbei als zusatz—
- liehe Versteifung.
Es ist vorzuziehen, daß die Riegelstücke außerhalb des Bereiche zwischen der Öffnung und dem Rand der Druckplatte
angeordnet sind, damit nicht dort Schraubenlöcher den Materialgrvsrschnitt verringern, sondern an anderer Stelle,
beispielsweise in einer Reihe mit anderen Schraubenlöchern angeordnet werden.
20
Wenn zwei im Abstand übereinander angeordnete Druckplatten
verwendet werden, trägt die untere Platte die Aufhängeelemente, und die obere Platte ist kürzer als die untere,
oder sie weist Ausnehmungen für den Durchgang der Aufhängeelemente auf. Insofern bestehen für die obere Druckplatte
verschiedene, von den jeweiligen Umständen abhängige Gestaltungsmöglichkeiten, während zweckmäßig die untere
Druckplatte eine Länge erhält, die durch den Abstand der Aufhängeel^äante bestimmt ist. Die Länge der Versteifungswangen
ist auf jeden Fall auf die Länge der die Aufhängeelemente tragenden Platte abgestimmt. Während
für die untere Platte schon aus Festigkeitsgründen sowie
für einen sicheren gegenseitigen Eingriff mit den Versteifungswangen
eine - von oben gesehen - im wesen* 1 ic:-en
rechteckige Form, von Ausnehmungen an den vier EoAcn
abgesehen, bevorzugt wird, kann die obere Platte nicht nur kurzer cder mit Ausnehmungen gestaltet sein, sondern
es kann sich dabei auch um einen kreisrunden Druckflansch
handeln, dessen den Versteifungswangen zugewandter Rand auch nicht notwendigerweise, wie die untere Druckplatte,
in einem formschlüssigen Schlitzeingriff mit den Versteifungswangen
stehen muß, sondern beispielsweise auch lediglich mit seinen seitlichen Randflächen an den Innenseiten
der Versteifungswangen anliegen kann. Diese Anlage kann bei Bedarf durch eine von den Seiten her anbringbare
Schraubbefestigung verstärkt und gesichert werden.
Statt am Rohrmantel angeschweißter Nocken wird neuerungsgemäß bevorzugt, daß mindestens eine Druckfläche an einem
ein- oder mehrteiligen Wulst des Rohrstücks für den Eingriff mit der entsprechenden Gegenfläche der Druckplatte(n)
vorhanden ist. Durch einen Wulst, der entweder einteilig mit dem Rohrstück oder aber formschlüssig und gegebenen- >
falls zusätzlich reibungsschlüssig am Rohrmantel befestigt · ist, lassen sich wesentlich höhere Schubkräfte auf das '
Widerlager übertragen als mittels angeschweißter Nocken,
und der Wulst bietet durch die vorzugsweise formschlüssige oder einteilige Ausbildung mit dem Rohrstück eine wesentlich
höhere Sicherheit als angeschweißte Nocken. Der Wulst ist zweckmäßig als durchgehender Kreisring gestaltet.
Wenn es die (Anstände erfordern, läßt er sich auch aus einem Kranz von Wulstsegmenten zusammensetzen. Auf jeden
Fall ist eine durchgehende oder aus mehreren Abschnitten gebildete Druckfläche, die in den meisten Fällen in einer
Radialebene des Rohretücke liegt, für den Eingriff mit der entsprechenden Gegenfläche der Druckplatte ausgebildet.
ao >ine ringförmige Druckfläche läßt sich, wenn ausschließlich
in einer axialen Richtung wirkende Schubkräfte vorliegen, statt an einem Wulst des Rohrstücks auch an einem entsprechenden
Absatz am Rohrmantel herstellen.
lins vorteilhafta Au·führung·form mit Ausbildung eine· ,
Wulstes am Rohrmantel ist gekennseiohnet duroh je eine Druckplatte für den Eingriff mit je einer Stirnfläche ;
des Wulste· al· Druckfläche und duroh Spannmittel sum j
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gegenseitigen Verspannen der Druckplatten am Wulst in axialer Richtung. Die gegenseitige verspannung der Druckplatten
am Wulst liegt nicht nur eindeutig an den entsprechenden Druckflächen des Wulstes fest sondern verhindert gleichzeitig
&dgr; eine Verdrehung der Druckplatten gegenüber dem Rohrstück bzw. umgekehrt des Rohrstücks gegenüber den Platten.
Statt eines Wulstes oder auch statt eines einfachen Absatzes ist eine alternative Weiterbildung der Neuerung gekennzeichnet
durch eine ringsumlaufende Nut am Hantel des Rohrstücks für die Ausbildung der Druckfläche und
durch eine entsprechende Ausbildung von Gegenflächen an der bzw. den Druckplatte(n). Auch die Ausbildung der
insbesondere die Schubkräfte vom Rohr auf das Widerlager übertragenden Druckfläche an einer Seitenwand oder auch
an beiden Seitenwänden einer Nut gestattet in berechenbarer und sicherer Weise die übertragung wesentlich höherer
Kräfte, wie dies bereits im Zusammenhang mit der Ausbildung eines Wulstes am Mantel des Rohretücke erläutert wurde,
als im Falle der Verwendung angeschweißter Nocken.
Eine sehr wesentliche Weiterbildung der Neuerung ist
dadurch gekennzeichnet, daß der Baueatz besondere Zwischenrohrstttcke
umfaßt, die als Rohretücke für die Festpunktherstellung, also für die Ausbildung der Druckfläche(n)
vorgesehen sind. Die Zwischenrohrstttcke mit Wulst oder
Nut oder bloßem Absatz etc. am Rohrmantel werden möglichst
kurz bemessen und in die Rohrleitung an der Stelle eingefügt, wo der Festpunkt ausgebildet werden soll. Die Enden des
Rohrochuß in der gleichen Weise gestaltet und verbunden
wie andere Rohrstüoke oder RohrSchüsse der Leitung. Die
Läng« des Zwischenrohrstücke wird im wesentlichen bestimmt
durch die an dem ZwischenrohrstUck zu befestigenden bzw.
zu verspannenden Druckplatten bzw. Druckflansche etc. Die Zwisohenrohrstüoke lassen sieh für alle praktisch
vorkommenden Fülle von Festpunkten in bester Werkstattqualitat
einbaufertig für Rohrleitungen in allen üblichen
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Abmessungen herstellen. Die Zwischenrobrstücke werden aus handelsüblichem Rohrhalbzeug in allen gewünschten
Stahlqualitäten gefertigt. Sie bilden mit einem durch Versteifungswangen verstärkten neuerungsgeroäßen Widerlager
&dgr; eine ideale Konstruktion für einen Festpunkt nicht nur für vertikale Rohrleitungen.
Bs ist noch darauf hinzuweisen, daß zwar vorzugsweise einteilige Druckplatten verwendet werden. Sie können
jedoch auch eine Teilung beispielsweise in der Mittenebene aufweisen, die die öffnung für die Rohrleitung durchquert.
Auf die zweiteilige(n) Druckplatte(n) aufgeschobene Versteifungswangen
sorgen auch in diesem Fall für eine ausreichende Biegestei figkeit.
Bin Ausführungsbeispiel der Erfindung der Neuerung wird
nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnung erläutert. Die Zeichnung zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Rohrhaiterung, die
aus einem Bausatz hergestellt ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein besonderes
als Zwischenrohrstttck ausgebildetes Rohrstück 1, das
in eine vertikale Rohrleitung eingefügt werden soll, mit den wesentlichen Teilen des Bausatzee zur Herstellung
einer Rohrhaiterung bzw. eines Festpunktes in zusammengebautem
Zustand dargestellt.
Die Enden 2 des Rohrstttcks 1 sind für eine Befestigung
an den angrenzenden Rohrstücken bzw. RohrSchüssen entsprechend
ausgebildet. Am Rohrmantel 3 ist ein ringförmig nach außen vorstehender Wulst 4 einteilig mit
dem Rohrstück 1 vorgesehen, der an beiden jeweils in
einer Radialebene gelegenen Stirnseiten eine Druckfläche 5 für den Eingriff mit einem Widerlager bildet.
Das Rohrstück 1 ist mit zwei übereinanderliegenden Druckplatten
6, 7, wie in der Zeichnung dargestellt, fest verbunden. Hierfür weisen sowohl die untere Druckplatte
6 als auch die obere Druckplatte 7 eine entsprechend dem Durchmesser des Rohrstücks 1 kreisrunde öffnung 8
auf. Die Druckplatten 6, 7 werden von oben bzw. von unten auf das Rohrstück 1 aufgesetzt, bis sie mit dem Wulst 4
in Eingriff kommen, so daß dessen Druckflächen 5 an entsprechenden Gegenflächen 9 am Rand der jeweiligen öffnung
8 der unteren bzw. oberen Druckplatte 6 bzw. 7 zur Anlage kommen. In dieser gegenseitigen Zuordnung werden die
Druckplatten 6, 7 mittels Schraubenbolzen 10, 1^e aus
der Zeichnugn ersichtlich, am Wulst 4 anliegend fest miteinander verspannt.
Die Druckplatten 6, 7 sind, wie aus der Zeichnung ebenfalls erkennbar ist, im wesentlichen rechteckförmig ausgebildet.
Die untere Druckplatte 6 weist in der Nähe ihrer kurzen Rechteckseiten jeweils mittels Schraubenbolzen oder dergleichen
befestigte ösenartige Aufhängelemente 11, 12 auf, deren Abstand durch den Abstand der Aufhängungen,
in der Regel Gewindestangen, vorgegeben int. Für den Durchgang der Aufhängeelemente 11 weist die obere Druckplatte
7 stirnseitig jeweils eine Ausnehmung 13 auf. 26
Eine hochbelastbare, insbesondere biegesteife sowie berechenbare und wirtschaftlich herstellbare und im Bedarfefall
luebare Konstruktion ergibt sich, wenn auf die Längsseiten
der Druckplatten 6, 7 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise rahmenfOrmige Vereteifurnfswangen 14
von im wesentlichen gleicher Länge wie die Druckplatten 6, 7 aufgeschoben werden, und zwar bis zur Anlage an
jeweils einen Anschlag 21 an den Ecken der Druckplatten 6, 7, der durch Bildung je eines Abeatzes an den Ecken
der Druckplatten 6, 7 hergestellt ist. Für einen gegenseitigen FormsohluB der Druckplatten 6, 7 und der Vet-*
steifungewangen 14 weisen letztere Schlitz« 15, wie au·
der Zeichnung ersichtlich auf, die in, Querschnitt, also
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in der Dicke sowie in der Länge, dem Querschnitt der
dutüh die Verateifungewangen 14 hindurchgreifenden Platten*
ränder 16, 17 entsprechen. Wie auch die Zeichnung veranschaulicht,
bilden so die versteifungewangen 14 mit den
Druckplatten 6, 7 nach einfacher Montage eine biegesteife
Kastenkonstruktion.
Damit die Versteifungewangen 14 von den Druckplatten
6, 7 nicht abgleiten können und damit eine weitere Versteifung der Kastenkonstruktion erreicht wird, sind
Riegelstücke 18 in der aus der Zeichnung ersichtlichen
Lage zwischen den Rändern 16, 17 der Druckplatten 6, 7 eingesetzt, deren Höhe dem Abstand zwischen den Rändern
16, 17 entspricht. Die Befestigung der Riegelstücke 18 an den Druckplatten 6, 7 erfolgt mittels Innensechskantschrauben
20, die durch entsprechende Bohrungen 19 in vertikaler Richtung in die Platten und Riegelstücken
18 eingelassen, verspannt und gesichert werden. Vorteilhaft ist die Lage der Bohrungen 19 in einer Reihe mit den
Da die Rohrhalterung von ihrem Aufbau her optimale Voraussetzungen
für eine hohe Biegesteifigkeit hat, reicht es aus, die Druckplatten 6, 7 aus einer normalen Stahlqualität
wie St 37 mit einer Dicke von ca. 10 mm zu fertigen, um bei einem ösenabstand von 500 mm eine axiale Schubkraftbelastung
von 20 t aufzunehmen. Diese Angaben sind rein beispielhaft zu verstehen.
Claims (12)
1. Bausatz für eine Rohrhalterung in Verbindung mit
vertikalen Rohrleitungen aus Stahl oder Edelstahl, für insbesondere thermisch hochbelastbare Rohrleitungssysteme
in Kraftwerken, chemischen Anlagen etc., mit mindestens einer Druckfläche am Mantel eines
Rohretücke für den Eingriff mit einer entsprechenden Gegenfläche eines mit einer Aufhängevorrichtung zu
verbindenden Widerlagers der Rohrhalterung, gekennzeichnet durch
a) mindestens einer Druckplatte (6) als Widerlager mit einer Öffnung (8) als Durchgang für das Rohrstück
(1) sowie mit einem ganz oder teilweise
als Gegenfläche (9) ausgebildeten Rand der Öffnung (8),
b) Aufhängeelemente (11), die an gegenüberliegenden Seite» der Druokplatte (6) befestigbar sind.
C) Versteifungswangen (14), die für eine formschlflesige
Befestigung an der Druckplatte (6)
ausgebildet sind.
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2. Baueatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Versteifungswangen (14) einander auf verschiedenen Seiten des Rohrstücks
(1) gegenüberliegend sowie im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie der Aufhängeelemente (11) anzuordnen sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gezeichnet, daß die Versteifungswangen (14)
für die formschlüssige Verbindung mit der Druckplatte
(7) derartige Schlitze (15) auf weisen., daß die Vorsteifungswangen
(14) von den Seitenher auf die Druckplatte (6) aufschiebbar sind, zweckmäßig bis zu
einem Anschlag (21).
4. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei übereinander anzuordnende Druckplatten (6, 7) vorgesehen sind, auf die Versteifungswangen (14)
mit Je zwei Schlitzen (15) aufschiebbar sind.
5. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch mindestens
ein Riegelstück (18) für die Sicherung des formschlüssigen Eingriffs zwischen der Druckplatte (6)
und den Versteifungswangen (14).
6. Bausatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstücke (18) im Falle
von zwei Druckplatten (6, 7) als Füllstücke zwischen and an diesen randseitig befestigter sind.
7. Bausatz nach Anspruch S oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riegelstüöke (18) außerhalb des Bereichs der öffnung (8) und den Rändern (16, 17 )
der Druckplatten (6, 7) angeordnet sind.
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8. Baueatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß im i"alie ve- zwei Druckplatten (6, 7) die Untere Druckplatte
(6) die Aufhängeelemente (11) trägt und die obere Druckplatte (7) kürzer als die untere Druckplatü»
(6) ist oder Ausnehmungen (13) für den Durchgang der Aufhängeelemente (11) aufweist.
9. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 biß
8, gekennzeichnet durch mindestens
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C^IIC L/i UWXk. &Lgr;. &Lgr;.*&Lgr;\* It^ \ J / CKIl CLJIdII ^J.ll~ V/UCJ. UtCUl UCXXX^ClI
Absatz oder Wulst (4) des Roiirstücks (1) für den
Eingriff mit der entsprechenden Gegenfläche (9) der Druckplatte(n) (6 und/oder 7).
15
10. Bausatz nach Anspruch 9, gekennze lehnet durch je eine Druckplatte (6; 7) für den Eingriff
mit je einer Stirnfläche des Wulstes (4) als Druckfläche (5) und durch Spannmittel (10) zum gegenseitigen
Verspannen der Druckplatten (6, 7) am Wulst
11. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine ringsumlaufende
Nut oder einen Absatz am Mantel (3) des RohrStücks (1) für die Ausbildung der Druckfläche
(5) und durch eine entsprechende Ausbildung von Gegenflächen (9) an der bzw. den Druckplatte(n)
(6, 7).
12. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
11, gekennz eichnet durch ein besonderes Zwischenrohrstück als Rohrstück (1) für die Ausbild
der Druckfläche(n) (5).
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803596U DE8803596U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Bausatz für eine Rohrhalterung |
| EP89100279A EP0324410B1 (de) | 1988-01-09 | 1989-01-09 | System zur Festlegung von Rohrleitungen aus Stahl |
| DE8989100279T DE58901508D1 (de) | 1988-01-09 | 1989-01-09 | System zur festlegung von rohrleitungen aus stahl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803596U DE8803596U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Bausatz für eine Rohrhalterung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803596U1 true DE8803596U1 (de) | 1989-07-20 |
Family
ID=6821947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803596U Expired DE8803596U1 (de) | 1988-01-09 | 1988-03-17 | Bausatz für eine Rohrhalterung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803596U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-17 DE DE8803596U patent/DE8803596U1/de not_active Expired
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