DE8803596U1 - Bausatz für eine Rohrhalterung - Google Patents

Bausatz für eine Rohrhalterung

Info

Publication number
DE8803596U1
DE8803596U1 DE8803596U DE8803596U DE8803596U1 DE 8803596 U1 DE8803596 U1 DE 8803596U1 DE 8803596 U DE8803596 U DE 8803596U DE 8803596 U DE8803596 U DE 8803596U DE 8803596 U1 DE8803596 U1 DE 8803596U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure plate
pressure
kit according
pipe section
cheeks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8803596U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE8803596U priority Critical patent/DE8803596U1/de
Priority to EP89100279A priority patent/EP0324410B1/de
Priority to DE8989100279T priority patent/DE58901508D1/de
Publication of DE8803596U1 publication Critical patent/DE8803596U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/08Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
    • F16L3/12Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing comprising a member substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

Patentanwälte 1 1959.0 Ka/Kr
Wenzel & Kalkoff
Postfach 2448
FXaßkuhle 6
5810 Witten/Ruhr
Anmelder: Herr Klaus-Dieter Bernecker
Stieglitzweg 2 5828 Ennepetal
Bezeichnung: Bausatz für eine Rohrhalterung
Die Neuerung betrifft einen Bausatz für eine Rohrhalterung in Verbindung mit vertikalen Rohrleitungen aus Stahl oder Edelstahl/ für insbesondere thermisch hochbelastbare Rohrleitungssysteme in Kraftwerken, chemischen Anlagen etc./ mit mindestens einer Druckflache am Mantel eines Rohrstücke für den Eingriff mit einer entsprechenden Gegenfläche eines mit einer Aufhängevorrichtung zu verbindenden Widerlagers der Rohrhalterung.
Rohrleitungen der hier betroffenen Art/ die mit einem Nenndurchmesser von ca. 20 mm bis 1000 mm und mehr sowohl 3g normalwandig ale auch dickwandig sowie insbesondere aus Stahl hergestellt werden, unterliegen je nach Betriebsbedingungen hohen und höchsten physikalischen Belastungen, von denen im vorliegenden Fall insbesondere die ther-
*· ti mi HM · * · *
J « I I I 1*1 · · «··
I # I t &igr; t I **·
*# Il ti 111 ·· <·
f ·
mischen Einflüsse und die hierdurch hervorgerufenen Wärmedehnungen und Wärmespannungen von Interesse sind. Denn die Dehnungen, insbesondere solche in axialer Richtung, verursachen hohe Schubkräfte, die die Rohrleitung zu verschieben trachten. Es müssen deshalb sogenannte Festpunkte angelegt werden, an und mit denen die Rohrleitung an vorbestimmten Stellen festgelegt wird. An den Festpunkten müssen nicht nur Schubkräfte aufgrund von Wärmedehnungen in axialer Richtung sondern auch in andere Richtungen wirksame Schubkräfte oder Schwingungen oder Stoßkräfte oder beispielsweise solche Belastungen aufgefangen bzw. aasgeglichen werden, die eine Drehwirkung auf die Rohrleitung ausüben. Denn die Rohrleitung soll sich nicht als Ganzes verschieben oder verdrehen können.
Für die Ausbildung von Festpunkten von vertikalen Rohrleitungen werden gewöhnlich zweiteilige Schellen verwendet, die den Mantel eines Rohrstücks umfassen und an ihren seitlich vorstehenden Flügeln durch Schraubenbolzen miteinander verspannt sind. Am Mantel des Rohrstücks sind zwei oder mehr Nocken mit einer Anlage- oder Druckfläche angeschweißt, die mit einem entsprechenden Abschnitt der Stirnfläche des gebogenen Schellenteils in Eingriff kommt. Insofern bildet dieser Stirnflächenteil die Gegenfläche des Widerlagers in Form der Schelle. An den an gegenüberliegenden Seiten der Rohrleitung vorstehenden Flügeln der Rohrschellen sind Aufhängeelemente für eine Aufhängevorrichtung der Rohrleitung vorgesehen.
Von dem Mantel des Rohretücke werden über die Druckflächen der Nocken hohe Kräfte auf A)&agr; Gegenflächen der Rohrschelle übertragen, die von dort über die Aufhängevorrichtung auf eine höher gelegene Verankerung wirken. Die zu übertragenden Axialkräfte können bei einem Rohrdurchmesser
gg von ca. 100 mm, einem Abstand der Aufhängelemente von ca. 500 mm ohne weiteres zwei bis sechs to betragen. Die Schelle wird folglich einer hohen Biegebeanspruchung unterworfen und muß deshalb relativ stark dimensioniert
I Il Il 11**4**« #« ·*
&bull; 1*11 ·« # · J
t ti &igr; &igr; · * * e < ■··*
* &igr; &igr;* &igr; · u «·« » &igr;
I I I I I · * 4 · * i
< ··· I ·· »111 · < Il
·· · · · I lit·
&bull; · tit it!·
I I »II tit I··
&bull; S · i · I ti··
«·» I < · Il Il Il
werden. Ungünstig wirkt sieh hierbei die zwangsläufige fuüm^ebung der Schelle aus, da das höchste Biegemoment in dem Bereich der Schelle liegt, der von der Verbindungslinie der AufhHngeösen den weitesten Abstand hat. Dadurch wirken zusätzlich Torsionsmomente auf die Schelle, und die Festigkeitsberechnung wird erschwert. Man hat bereits versucht, die Biegesteifigkeit der Vertikalstelle durch Anschweißen von Versteifungeelementen zwischen dem Schellenmantel und dem SohellenflUgel zu verbessern, jedoch ohne hierdurch eine grundsätzliche Änderung zu erreichen. Als 2 Folge dieser Belastungsverhältnisse werden Vertikalschellen | gewöhnlich sehr stark dimensioniert. In dem obengenannten V Beispiel verwendet man beispielsweise Stahlblech mit i;
einer Dicke von 20 mm und einer Breite von ca. 150 mm.
Es besteht daher die Aufgabe, einen Bausatz der eingangs
genannten Art zu schaffen, mit dem sich eine hochbelastbare Rohrhalterung für vertikale Rohrleitungen in wirtschaftlicher Weise sowie als leichter berechenbare Konstruktion herstellen IMBt. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch einen Bausatz gelöst, der gekennzeichnet ist durch
a) mindestens eine Druckplatte als Widerlager mit einer Öffnung als Durchgang für das Rohrstück,
b) AufhSngeelemente, die an gegenüberliegenden Seiten
der Druckplatte befestigbar sind, und
c) Versteifungewangen, die formschlüssig an der DruckplatVs befestigbar sind.
s Ob eine oder mehrere Druckplatten vorgesehen sind, hängt , von den jeweiligen Umständen ab. In jedem Falle ist das j neuerungsgeaäfie Geetaltungsprinzip zu verwirklichen. |
Die wesentlichen Teile des neuerungsgemäßen Bausatzes,
nämlich die Druckplatte und die Versteifungswangen bilden eine kastenähnliche Konstruktion, die sich im vergleich
&bull; in« ·· ·&igr;&igr;&igr; &igr;' &igr;·
«I » · » »I'll
t I I · I III«
Il ···* { Il t
Il I · ·· Mt Il Il
zu einer Vertikalsohellenkonetruktion sehr einfach und wirtschaftlieh fertigen und hinsichtlich ihrer Belastbarkeit relativ einfach berechnen läßt« Die Druckplatte weist eine öffnung für den Durchgang des Rohretüoks auf, und der Rand dieser Öffnung bildet die flegenfläohe des Widerlagers, die mit mindestens einer der Druckflächen am Mantel des Rohrstücke in Eingriff kommt.
Bei der neuerungsgemäßen Lösung bildet die Druckplatte folglich das Grundelement des Widerlagers für die Verbindung mit den kräfteübertragenden Elementen des Rohrmantels mit der Aufhängevorrichtung, und die Versteifungswangen geben der Konstruktion die notwendige Festigkeit. Diese Aufteilung der grundsätzlichen Funktionen des Widerlagers ermöglicht die Einfachheit der Konstruktion.
Hierzu gehört auch die Ausbildung der Versteifungswangen und der Druckplatte für eine gegenseitige formschlüssige Verbindung. Die Versteifungswangen lassen sich beispielsweise in Hochkantlage auf einer Druckplatte und vorzugsweise in Dickenrichtung der Druckplatte, also ober- und unterhalb derselben anordnen und mittels vertikal durchgehender Spannbolzen befestigen. Neuerungsgemäß wird jedoch ein formschlüssiger Schlitzeingriff bevorzugt, der noch erläutert wird.
Vorzugsweise sind die Versteifungswangen einander auf verschiedenen Seiten des Rohrstücks gegenüberliegend sowie im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie der gO Aufhangeelemente anzuordnen. Auf diese Weise erfolgt eine estepreefeeod de? Siegeoeanspiraelmng der Druckplatte optiftale Versteifung der Druckplatte beiderseits des Rohrettteks.
Nach einer sehr bedeutenden Weiterbildung der Neuerung
ist fur den gegenseitigen Formschluß zwischen Druckplatte und Versteifungswangen vorgesehen« daß die Versteifungswangen für die fönnsehlSssige Verbindung mit der Druckplatte
f I » I I Il It·· ·· ··
&bull; t I Il · · · · «
&bull; I I I · ·· ··
I I III ······
&bull; I II·· · · · · I I I &igr; Il I · » · . ·
bzw. mit den Druckplatten derartige Schlitze aufweisen/ dad die Vereteifungawangen jeweils von der Seite her auf die Druckplatte(n) aufäöhiebbar sind. Hierzu ist ee> zweckmäßig, daß die Sehlitsshöhe der Dicke dor Druckplatte entspricht. Vorteilhafterweise soll auch die schlitzlänge der Druckplatte bzw. dem sich durch den Schlitz erstreckenden Teil der Druckplatte entsprechen.
Durch das bloße Aufschieben der Versteifungswangen ist
1&Lgr; n4/iKf mttv* a^fiA (4&ngr;%&Lgr;&idiagr;»«&igr;«&agr; **4**^&bgr;**&Kgr;&agr; &Mgr;/%*\4&aacgr;/*&agr; asxns^AV**« Aiinh
ein entsprechend leichtes Lösen der Versteifungswangen von der Druckplatte möglich, wenn das Widerlager bzw. der Festpunkt kontrolliert wird oder ein anderer AnIaB für ein Lösen der Bauteile des Festpunktes besteht.
FUr eine definierte Lage der Versteifungswangen auf der Druckplatte ist es zweckm&Big, daß entsprechende Anschläge an der Druckplatte vorgesehen sind, bis zu denen die Versteifungswangen auf die Druckplatte aufgeschoben werden.
Sehr einfach lassen sich Anschläge durch Bildung entsprechender Absätze an den Ecken der Druckplatte, wenn diese rechteckig ist, herstellen.
Eine besonders hochbelastbare Konstruktion läßt sich mit dem neuerungsgemäßen Bausatz erzielen, wenn zwei übereinander anzuordnende Druckplatten vorgesehen sind, auf die Versteifungswangen mit je zwei Schlitzen aufschiebbar sind. In diesem Fall wirken die Versteifungswangen wie oberhalb und unterhalb der beiden meist im Abstand voneinander angeordneten Druekplatten überstehende Seitenwände, und die Konstruktion ist im Hinblick auf ihre Form und ihre Festigkeitswirkung einem Kasten noch ähnlicher als im Falle eines Festpunktes mit nur einer Platte.
Vor allem bei Anwendung des einfach herstellbaren Schlitzeingriffs 2wischen Druckplatte und Versteifungswangen ist die Gefahr eines nnhgafc>icHt igten Abgleitens der Versteifungsivangen von der Druckplatte kaum zu befürchten.
Dennoch ist es zweckmäßig, daß der Bausatz auch Riegeletücke umfaßt, die als Sicherung des formschlüssigen Eingriffs zuH^chen der Druckplatte und den Versteifungewangen dienenund hierfür an dem entsprechenden Randstreifen f 6 der Druckplatte zu befestigen sind.
Eine vorteilhafte Verstärkung der Gesamtkonstruktion ergibt sich, wenn die Riegelstücke im Falle der Verwendung von zwei im Abstand voneinander anzuordnenden Druckplatten
, 10 als FüllstUcke zwischen und an diesen randseitig befestighar eind. nenn di°. Rieae!stUcks wirken hierbei als zusatz&mdash;
- liehe Versteifung.
Es ist vorzuziehen, daß die Riegelstücke außerhalb des Bereiche zwischen der Öffnung und dem Rand der Druckplatte angeordnet sind, damit nicht dort Schraubenlöcher den Materialgrvsrschnitt verringern, sondern an anderer Stelle, beispielsweise in einer Reihe mit anderen Schraubenlöchern angeordnet werden.
20
Wenn zwei im Abstand übereinander angeordnete Druckplatten verwendet werden, trägt die untere Platte die Aufhängeelemente, und die obere Platte ist kürzer als die untere, oder sie weist Ausnehmungen für den Durchgang der Aufhängeelemente auf. Insofern bestehen für die obere Druckplatte verschiedene, von den jeweiligen Umständen abhängige Gestaltungsmöglichkeiten, während zweckmäßig die untere Druckplatte eine Länge erhält, die durch den Abstand der Aufhängeel^äante bestimmt ist. Die Länge der Versteifungswangen ist auf jeden Fall auf die Länge der die Aufhängeelemente tragenden Platte abgestimmt. Während für die untere Platte schon aus Festigkeitsgründen sowie für einen sicheren gegenseitigen Eingriff mit den Versteifungswangen eine - von oben gesehen - im wesen* 1 ic:-en rechteckige Form, von Ausnehmungen an den vier EoAcn abgesehen, bevorzugt wird, kann die obere Platte nicht nur kurzer cder mit Ausnehmungen gestaltet sein, sondern es kann sich dabei auch um einen kreisrunden Druckflansch
handeln, dessen den Versteifungswangen zugewandter Rand auch nicht notwendigerweise, wie die untere Druckplatte, in einem formschlüssigen Schlitzeingriff mit den Versteifungswangen stehen muß, sondern beispielsweise auch lediglich mit seinen seitlichen Randflächen an den Innenseiten der Versteifungswangen anliegen kann. Diese Anlage kann bei Bedarf durch eine von den Seiten her anbringbare Schraubbefestigung verstärkt und gesichert werden.
Statt am Rohrmantel angeschweißter Nocken wird neuerungsgemäß bevorzugt, daß mindestens eine Druckfläche an einem ein- oder mehrteiligen Wulst des Rohrstücks für den Eingriff mit der entsprechenden Gegenfläche der Druckplatte(n) vorhanden ist. Durch einen Wulst, der entweder einteilig mit dem Rohrstück oder aber formschlüssig und gegebenen- > falls zusätzlich reibungsschlüssig am Rohrmantel befestigt · ist, lassen sich wesentlich höhere Schubkräfte auf das '
Widerlager übertragen als mittels angeschweißter Nocken, und der Wulst bietet durch die vorzugsweise formschlüssige oder einteilige Ausbildung mit dem Rohrstück eine wesentlich höhere Sicherheit als angeschweißte Nocken. Der Wulst ist zweckmäßig als durchgehender Kreisring gestaltet. Wenn es die (Anstände erfordern, läßt er sich auch aus einem Kranz von Wulstsegmenten zusammensetzen. Auf jeden Fall ist eine durchgehende oder aus mehreren Abschnitten gebildete Druckfläche, die in den meisten Fällen in einer Radialebene des Rohretücke liegt, für den Eingriff mit der entsprechenden Gegenfläche der Druckplatte ausgebildet.
ao >ine ringförmige Druckfläche läßt sich, wenn ausschließlich in einer axialen Richtung wirkende Schubkräfte vorliegen, statt an einem Wulst des Rohrstücks auch an einem entsprechenden Absatz am Rohrmantel herstellen.
lins vorteilhafta Au·führung·form mit Ausbildung eine· , Wulstes am Rohrmantel ist gekennseiohnet duroh je eine Druckplatte für den Eingriff mit je einer Stirnfläche ; des Wulste· al· Druckfläche und duroh Spannmittel sum j
·· ti «I III I Il · I Il Il
gegenseitigen Verspannen der Druckplatten am Wulst in axialer Richtung. Die gegenseitige verspannung der Druckplatten am Wulst liegt nicht nur eindeutig an den entsprechenden Druckflächen des Wulstes fest sondern verhindert gleichzeitig
&dgr; eine Verdrehung der Druckplatten gegenüber dem Rohrstück bzw. umgekehrt des Rohrstücks gegenüber den Platten.
Statt eines Wulstes oder auch statt eines einfachen Absatzes ist eine alternative Weiterbildung der Neuerung gekennzeichnet durch eine ringsumlaufende Nut am Hantel des Rohrstücks für die Ausbildung der Druckfläche und durch eine entsprechende Ausbildung von Gegenflächen an der bzw. den Druckplatte(n). Auch die Ausbildung der insbesondere die Schubkräfte vom Rohr auf das Widerlager übertragenden Druckfläche an einer Seitenwand oder auch an beiden Seitenwänden einer Nut gestattet in berechenbarer und sicherer Weise die übertragung wesentlich höherer Kräfte, wie dies bereits im Zusammenhang mit der Ausbildung eines Wulstes am Mantel des Rohretücke erläutert wurde, als im Falle der Verwendung angeschweißter Nocken.
Eine sehr wesentliche Weiterbildung der Neuerung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Baueatz besondere Zwischenrohrstttcke umfaßt, die als Rohretücke für die Festpunktherstellung, also für die Ausbildung der Druckfläche(n) vorgesehen sind. Die Zwischenrohrstttcke mit Wulst oder Nut oder bloßem Absatz etc. am Rohrmantel werden möglichst kurz bemessen und in die Rohrleitung an der Stelle eingefügt, wo der Festpunkt ausgebildet werden soll. Die Enden des
Zwischenrohr&bgr;tüoks werden mit dem jeweils benachbarten
Rohrochuß in der gleichen Weise gestaltet und verbunden wie andere Rohrstüoke oder RohrSchüsse der Leitung. Die Läng« des Zwischenrohrstücke wird im wesentlichen bestimmt durch die an dem ZwischenrohrstUck zu befestigenden bzw. zu verspannenden Druckplatten bzw. Druckflansche etc. Die Zwisohenrohrstüoke lassen sieh für alle praktisch vorkommenden Fülle von Festpunkten in bester Werkstattqualitat einbaufertig für Rohrleitungen in allen üblichen
&bull; · · * it · « 11 11 &igr; &igr; it rf »&bull;«4*4 ti * &igr; '
·· 4· * · · Mt * III
·····# i 1IIi(I
. 0ft &Igr;&Iacgr;^&phgr;^&psgr;&idigr; _,. ^
&bull; t ·-· ·· ···· tt tt
tat t . ·&ogr; ·· t. ··
&bull;9
Abmessungen herstellen. Die Zwischenrobrstücke werden aus handelsüblichem Rohrhalbzeug in allen gewünschten Stahlqualitäten gefertigt. Sie bilden mit einem durch Versteifungswangen verstärkten neuerungsgeroäßen Widerlager
&dgr; eine ideale Konstruktion für einen Festpunkt nicht nur für vertikale Rohrleitungen.
Bs ist noch darauf hinzuweisen, daß zwar vorzugsweise einteilige Druckplatten verwendet werden. Sie können jedoch auch eine Teilung beispielsweise in der Mittenebene aufweisen, die die öffnung für die Rohrleitung durchquert. Auf die zweiteilige(n) Druckplatte(n) aufgeschobene Versteifungswangen sorgen auch in diesem Fall für eine ausreichende Biegestei figkeit.
Bin Ausführungsbeispiel der Erfindung der Neuerung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnung erläutert. Die Zeichnung zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Rohrhaiterung, die aus einem Bausatz hergestellt ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein besonderes als Zwischenrohrstttck ausgebildetes Rohrstück 1, das in eine vertikale Rohrleitung eingefügt werden soll, mit den wesentlichen Teilen des Bausatzee zur Herstellung einer Rohrhaiterung bzw. eines Festpunktes in zusammengebautem Zustand dargestellt.
Die Enden 2 des Rohrstttcks 1 sind für eine Befestigung an den angrenzenden Rohrstücken bzw. RohrSchüssen entsprechend ausgebildet. Am Rohrmantel 3 ist ein ringförmig nach außen vorstehender Wulst 4 einteilig mit dem Rohrstück 1 vorgesehen, der an beiden jeweils in einer Radialebene gelegenen Stirnseiten eine Druckfläche 5 für den Eingriff mit einem Widerlager bildet.
Das Rohrstück 1 ist mit zwei übereinanderliegenden Druckplatten 6, 7, wie in der Zeichnung dargestellt, fest verbunden. Hierfür weisen sowohl die untere Druckplatte
6 als auch die obere Druckplatte 7 eine entsprechend dem Durchmesser des Rohrstücks 1 kreisrunde öffnung 8 auf. Die Druckplatten 6, 7 werden von oben bzw. von unten auf das Rohrstück 1 aufgesetzt, bis sie mit dem Wulst 4 in Eingriff kommen, so daß dessen Druckflächen 5 an entsprechenden Gegenflächen 9 am Rand der jeweiligen öffnung 8 der unteren bzw. oberen Druckplatte 6 bzw. 7 zur Anlage kommen. In dieser gegenseitigen Zuordnung werden die Druckplatten 6, 7 mittels Schraubenbolzen 10, 1^e aus der Zeichnugn ersichtlich, am Wulst 4 anliegend fest miteinander verspannt.
Die Druckplatten 6, 7 sind, wie aus der Zeichnung ebenfalls erkennbar ist, im wesentlichen rechteckförmig ausgebildet. Die untere Druckplatte 6 weist in der Nähe ihrer kurzen Rechteckseiten jeweils mittels Schraubenbolzen oder dergleichen befestigte ösenartige Aufhängelemente 11, 12 auf, deren Abstand durch den Abstand der Aufhängungen, in der Regel Gewindestangen, vorgegeben int. Für den Durchgang der Aufhängeelemente 11 weist die obere Druckplatte
7 stirnseitig jeweils eine Ausnehmung 13 auf. 26
Eine hochbelastbare, insbesondere biegesteife sowie berechenbare und wirtschaftlich herstellbare und im Bedarfefall luebare Konstruktion ergibt sich, wenn auf die Längsseiten der Druckplatten 6, 7 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise rahmenfOrmige Vereteifurnfswangen 14 von im wesentlichen gleicher Länge wie die Druckplatten 6, 7 aufgeschoben werden, und zwar bis zur Anlage an jeweils einen Anschlag 21 an den Ecken der Druckplatten 6, 7, der durch Bildung je eines Abeatzes an den Ecken der Druckplatten 6, 7 hergestellt ist. Für einen gegenseitigen FormsohluB der Druckplatten 6, 7 und der Vet-* steifungewangen 14 weisen letztere Schlitz« 15, wie au· der Zeichnung ersichtlich auf, die in, Querschnitt, also
&bull; · III
I III I I &igr; I
« I I I I 1
I · I Il
in der Dicke sowie in der Länge, dem Querschnitt der dutüh die Verateifungewangen 14 hindurchgreifenden Platten* ränder 16, 17 entsprechen. Wie auch die Zeichnung veranschaulicht, bilden so die versteifungewangen 14 mit den Druckplatten 6, 7 nach einfacher Montage eine biegesteife Kastenkonstruktion.
Damit die Versteifungewangen 14 von den Druckplatten 6, 7 nicht abgleiten können und damit eine weitere Versteifung der Kastenkonstruktion erreicht wird, sind Riegelstücke 18 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage zwischen den Rändern 16, 17 der Druckplatten 6, 7 eingesetzt, deren Höhe dem Abstand zwischen den Rändern 16, 17 entspricht. Die Befestigung der Riegelstücke 18 an den Druckplatten 6, 7 erfolgt mittels Innensechskantschrauben 20, die durch entsprechende Bohrungen 19 in vertikaler Richtung in die Platten und Riegelstücken 18 eingelassen, verspannt und gesichert werden. Vorteilhaft ist die Lage der Bohrungen 19 in einer Reihe mit den
Bohrungen für die Schraubenbolzen 10.
Da die Rohrhalterung von ihrem Aufbau her optimale Voraussetzungen für eine hohe Biegesteifigkeit hat, reicht es aus, die Druckplatten 6, 7 aus einer normalen Stahlqualität wie St 37 mit einer Dicke von ca. 10 mm zu fertigen, um bei einem ösenabstand von 500 mm eine axiale Schubkraftbelastung von 20 t aufzunehmen. Diese Angaben sind rein beispielhaft zu verstehen.

Claims (12)

"I &igr; lit t « I I Patentanwälte 1 1959.0 Ka/Kr Wenzel fr Kalkoff Postfach 2448 FlaBkuhle 6 Witten/Ruhr Schutzansprüche:
1. Bausatz für eine Rohrhalterung in Verbindung mit vertikalen Rohrleitungen aus Stahl oder Edelstahl, für insbesondere thermisch hochbelastbare Rohrleitungssysteme in Kraftwerken, chemischen Anlagen etc., mit mindestens einer Druckfläche am Mantel eines Rohretücke für den Eingriff mit einer entsprechenden Gegenfläche eines mit einer Aufhängevorrichtung zu verbindenden Widerlagers der Rohrhalterung, gekennzeichnet durch
a) mindestens einer Druckplatte (6) als Widerlager mit einer Öffnung (8) als Durchgang für das Rohrstück (1) sowie mit einem ganz oder teilweise
als Gegenfläche (9) ausgebildeten Rand der Öffnung (8),
b) Aufhängeelemente (11), die an gegenüberliegenden Seite» der Druokplatte (6) befestigbar sind.
C) Versteifungswangen (14), die für eine formschlflesige Befestigung an der Druckplatte (6)
ausgebildet sind.
&bull; II" > &Mgr;·· » ·
&bull; I &igr; # · ·
I II« « ·
2. Baueatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungswangen (14) einander auf verschiedenen Seiten des Rohrstücks (1) gegenüberliegend sowie im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie der Aufhängeelemente (11) anzuordnen sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gezeichnet, daß die Versteifungswangen (14) für die formschlüssige Verbindung mit der Druckplatte
(7) derartige Schlitze (15) auf weisen., daß die Vorsteifungswangen (14) von den Seitenher auf die Druckplatte (6) aufschiebbar sind, zweckmäßig bis zu einem Anschlag (21).
4. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinander anzuordnende Druckplatten (6, 7) vorgesehen sind, auf die Versteifungswangen (14) mit Je zwei Schlitzen (15) aufschiebbar sind.
5. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch mindestens ein Riegelstück (18) für die Sicherung des formschlüssigen Eingriffs zwischen der Druckplatte (6) und den Versteifungswangen (14).
6. Bausatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstücke (18) im Falle von zwei Druckplatten (6, 7) als Füllstücke zwischen and an diesen randseitig befestigter sind.
7. Bausatz nach Anspruch S oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstüöke (18) außerhalb des Bereichs der öffnung (8) und den Rändern (16, 17 ) der Druckplatten (6, 7) angeordnet sind.
ti· · · i
· t I ·«
· til ■ · ·
· Il . &igr; I·
8. Baueatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im i"alie ve- zwei Druckplatten (6, 7) die Untere Druckplatte (6) die Aufhängeelemente (11) trägt und die obere Druckplatte (7) kürzer als die untere Druckplatü» (6) ist oder Ausnehmungen (13) für den Durchgang der Aufhängeelemente (11) aufweist.
9. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 biß 8, gekennzeichnet durch mindestens
&mdash; .!__ &Pgr; U£ia_U. /CV _._ &mdash;i ___ ~i 3 __1 i._J 1 1
C^IIC L/i UWXk. &Lgr;. &Lgr;.*&Lgr;\* It^ \ J / CKIl CLJIdII ^J.ll~ V/UCJ. UtCUl UCXXX^ClI
Absatz oder Wulst (4) des Roiirstücks (1) für den Eingriff mit der entsprechenden Gegenfläche (9) der Druckplatte(n) (6 und/oder 7). 15
10. Bausatz nach Anspruch 9, gekennze lehnet durch je eine Druckplatte (6; 7) für den Eingriff mit je einer Stirnfläche des Wulstes (4) als Druckfläche (5) und durch Spannmittel (10) zum gegenseitigen Verspannen der Druckplatten (6, 7) am Wulst
11. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine ringsumlaufende Nut oder einen Absatz am Mantel (3) des RohrStücks (1) für die Ausbildung der Druckfläche (5) und durch eine entsprechende Ausbildung von Gegenflächen (9) an der bzw. den Druckplatte(n) (6, 7).
12. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennz eichnet durch ein besonderes Zwischenrohrstück als Rohrstück (1) für die Ausbild der Druckfläche(n) (5).
DE8803596U 1988-01-09 1988-03-17 Bausatz für eine Rohrhalterung Expired DE8803596U1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8803596U DE8803596U1 (de) 1988-03-17 1988-03-17 Bausatz für eine Rohrhalterung
EP89100279A EP0324410B1 (de) 1988-01-09 1989-01-09 System zur Festlegung von Rohrleitungen aus Stahl
DE8989100279T DE58901508D1 (de) 1988-01-09 1989-01-09 System zur festlegung von rohrleitungen aus stahl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8803596U DE8803596U1 (de) 1988-03-17 1988-03-17 Bausatz für eine Rohrhalterung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8803596U1 true DE8803596U1 (de) 1989-07-20

Family

ID=6821947

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8803596U Expired DE8803596U1 (de) 1988-01-09 1988-03-17 Bausatz für eine Rohrhalterung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8803596U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0175856B1 (de) Spannmuffe mit einer Spannschraube
DE102008041230A1 (de) Halter zur Befestigung mindestens einer Leitung
DE2120408C3 (de) AnschluBrohrschelle
DE7237141U (de) Verriegelungsvorrichtung fuer rohrleitungselemente
EP0165955A1 (de) Felge für kraftfahrzeuge und dergleichen
DE2526660C3 (de) Gebäudekonstruktion mit einem Raumfachwerk aus Stäben und Knotenstücken und einer Außenhaut
EP3500786A1 (de) Sicherungskralle
DE202013101312U9 (de) Satz Beschläge und Fixierungssystem für den Einsatz bei der Handhabung und dem Transport von rohrförmigen Segmenten wie Turmsegmenten von Windkraftanlagen
WO2022152594A1 (de) Elementaufnahme
DE3333442A1 (de) Rohrhalter
EP2711270B1 (de) Rahmen für ein insbesondere landwirtschaftliches Nutzfahrzeug
DE19525316A1 (de) Einrichtung zur Fixierung des schwingenden Systems einer Haushaltsmaschine
DE2646528A1 (de) Bohrstange mit schneideinsatz, insbesondere flachbohrer
DE8803596U1 (de) Bausatz für eine Rohrhalterung
EP0324410B1 (de) System zur Festlegung von Rohrleitungen aus Stahl
DE10162910A1 (de) Klemmspaltmutter
DE2940030C2 (de) Knotenpunkt für lösbare biegesteife Eckverbindungen von Stäben
DE3812179C2 (de)
DE202008013500U1 (de) Verbindungssystem für eine Rohrkonstruktion
EP0892177B1 (de) Verbindung der Stirnseiten von zwei hohlen Vierkantprofilen
EP3237241A1 (de) Achslenker
DE2747153C2 (de) Schwimmrahmen und/oder Bremsträger von Scheibenbremsen
DE69329892T2 (de) Wärmetauscher mit, mit Stützen verbundenen, Wasserkästen insbesondere für Fahrzeuge
DE2943625C2 (de) Rohrschelle
EP2332751B1 (de) Lkw-Rohrtraverse mit geteiltem Rohr