DE8803424U1 - Zange zum Festklemmen von Rohrenden - Google Patents

Zange zum Festklemmen von Rohrenden

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DE8803424U1
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Ulmo Verfahrenstechnik & Co Kg 7270 Nagold De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/02Gripping heads and other end effectors servo-actuated
    • B25J15/0253Gripping heads and other end effectors servo-actuated comprising parallel grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/90Devices for picking-up and depositing articles or materials

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Description

Zange zum Festklemmen von Rohrenden
Oie Erfindung betrifft eine Zange zum Festklemmen von Rohrenden/ bestehend aus zwei in Klemmrichtung gegeneinander bewegbaren Zangenschenkeln mit jeweils an deren Enden angeordneten Klemmbacken, welche die Rohrwandung zwischen sich aufnehmen und festklemmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Handhabung einer solchen Zange erheblich zu vereinfachen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer solchen Zange vor, daß jeder Zangenschenkel parallel zur Klemmrichtung auf einer Geradführung gleitend angeordnet ist, wobei an dem einen Zangenschenkel ein an beiden Enden mit einem Boden verschlossener Druckzylinder angebracht ist, in welchem ein Kolben mit einer Kolbenstange angeordnet ist, die mit einer Verlängerung aus einem Boden des Druckzylinders herausragt und am freien Ende mit dem anderen Zangenschenkel verbunden ist, wobei der Druckzylinder jeweils im Bereich seiner Böden eine Zuströmleitung für ein Fluid aufweist, während in der Bewegungsbahn von einem Zangenschenkel ein Anschlag angebracht ist.
Durch diese Maßnahmen wird eine Zange geschaffen, deren in der Qffenstellung befindlichen Klemmbacken geschlossen werden/ indem der Zustrom des Fluids zu der- einen Zuströmleitung unterbrochen und der anderen Zuströmleitung zugeführt wird. Die Klemmbacken schließen sich dann und stellen sich dabei selbständig auf unterschiedliche Wandstärken des Rohres und auch auf unterschiedliche Durchmesser desselben ein.
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Die Handhabung der Zange kann gemäß der Erfindung noch weiter vereinfacht werden/ wenn im Einschiebeweg des Rohrende» in die Zange ein Endschalter vorgesehen ist/ der mit einem das Fluid steuerndem Schaltventil in Wirkverbindung steht. Hierfür wird selbständiger Schutz beansprucht.
Wenn die Zange in das Rohr einfährt/ betätigt das Rohr
den Endschalter und leitet so selbsttätig über das
Schaltventil das Fluid von der einen Zuströmleitung zu der ende ren.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschrei bung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zum Teil schematisch in der Zeichnung dargestellt.
Dabei zeigen:
Fig.1 die Zange in Seitenansicht in einer geschlossenen Stellung/ in welcher ein Rohrende zwischen den Klemmbacken erfaßt ist,
Fig.2 eine Ansicht der Zange gemäß Figur 1 in einer Stirnansicht, wobei der untere Klemmbacken der Zange nach unten ausgefahren ist/
Fig.3-6 eine Zange in schematischer Darstellung in verschiedenen Stellungen und
Wie aus Fig.1 ersichtlich/, besteht die Zange aus zwei in Klemmrichtung A gegeneinander bewegbaren Zangenschenkeln und 2/ an deren Enden jeweils eine Klemmbacke 3 und 4 angeordnet ist/ welche die Rohrwandung 5 des Rohres 6
zwischen sich aufnehmen und festklemmen.
Der Zangenschenkel 1 ist an seinem der Klemmbacke 3 gegenüberliegenden Ende mit einer Kugelbüchse 7 versehen.
In gleicher Weise weist der Zangenschenkel 2 an seinem der Klemmbacke 4 gegenüberliegenden F.nde eine Kugelbüchse 8 auf. Die beiden Kugelbüchsen 7 und 8 sind im Abstand zueinander auf einer gemeinsamen, aufrechten und geraden Führu.igsstange 9 gleitend angeordnet. Die Führungsstange ist an einer Lagerung 10 befestigt/ welche Lagerung beispielsweise an einem Schlitten einer Transportvorrichtung angebracht sein kann (nicht gezeichnet).
Am unteren Ende der Führungsstange 9 ist ein Anschlag 11 für den unteren Zangenschenkel 2 mit einer Schraube 12 befestigt.
Wie aus der Fig.1 und insbesondere aus den Figuren 3 bis ersichtlich/ ist am oberen Zangenschenkel ein Druckzylinder 13 befestigt/ der mit öden 14 und 15 verschlossen ist.
Im Druckzylinder ist ein Kolben 16 mit einer Kolbenstange 17 gleitend angeordnet. Die Kolbenstange 17 weist eine Verlängerung 18 auf, welche aus dem unteren Boden 15 des Druckzylinders 13 nach unten herausrag* und am freien Er.de über ein Gelenk 19 mit dem unteren Zangenschenkel 2 verbunden ist. Der Druckzylinder 13 weist fm Bereich des oberen Bodens 14 eine Zuströmleitung 20 und im Bereich seines unteren Bodens 15 eine weitere Zuströmleitung 21 für ein Fluid/ vorzugsweise Druckluft/ auf.
Wie aus der Figur 1 ersichtlich/ weist der untere Klemmbacken 4 die Form eines etwa parallel zum Rohr 6 verlaufenden Bolzens 22 mit rundem Querschnitt auf.
Der von außen sich gegen die Rohrwandung 5 pressende obere Klemmbacken 3 dagegen zeigt die Form eines in } Klemmrichtung A weisenden Fingers 23. Die Arbeitsweise der Zange ist in den Figuren 3 bis 6 schematisch dargestellt. '; In Figur 3 befindet sich die Zange in Ruhestellung. Der |
doppeltwirkende Druckzylinder 13 ist oberhalb und j?
unterhalb des Kolbens 16 drucklos. *
Der untere Zangenschenkel 2 hat sich infolge seines Gewichts soweit abgesenkt/ daß die zugeordnet? Kugelbüchse 8 auf dem Anschlag 11 aufliegt.
Der obere Zangenschenkel 1 1st infolge seines Gewichts
mittels einer Kugelbüchse 7 gleitend auf der
Führungsstange 9 geführt soweit nach unten gesunken/ daß
der als Finger 23 ausgebildete obere Klemmbacken 3 sich auf dem unteren Klemmbacken 4 abstützt/ während zwischen
den beiden Kugelbüchsen 7 und 8 ein gewisser Abstand ,
vorhanden 1st. ,
Wenn die Zange geöffnet werden soll (F1g.4) wird durch die obere Zuströmleitung 20 1n den Zylinder 13 Druckluft eingeblasen. Der Kolben 16 kann jedoch nicht welter nach unter ausweichen/ well sich der untere Zangenschenkel 2 über seine Kugelbüchse 8 auf dem Anschlag 11 abstützt.
Somit wird der Druckzylinder 13 und damit der obere Zangenschenkel 1 angehoben/ bis der Zylinder 13 mit seinem unteren Böden 15 em Kolben 16 anliegt.
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Die Zange ist somit geöffnet und kann mit dem unteren Klemmbacken 4 in das Innere des Rohres 6 eingefahren werden (strichpunktiert angedeutet).
Zum Schließen der Zange wird nunmehr der unteren Zuströmtentung 21 die Preßluft zugeführt und in den unteren Zylinderraum eingeblasen. Der Kolben 16 liegt dabei in bekannter Weise nur stellenweise am unteren Zylinderboden 15 auf/ so daß die Druckluft unter den Kolben 16 gelangen kann. Der Zylinder 13 und somit der obere Zangenschenkel 1 wird nach unten gepreßt (von der Schwerkraft noch unterstützt), bis der obere Klemmbacken auf der Außenwandung des Rohres 6 aufsitzt. Eine weitere Bewegung des oberen Zangenschenkels 1 nach unten ist somit nicht mehr möglich.
Deshalb muß sich nunmehr/ wie in Figur 6 gezeigt/ der Kolben 13 relativ zum Zylinder nach oben bewegen. Der Kolben 13 nimmt mit der Verlängerung der Kolbenstange dabei den unteren Zangenschenkel 2 mit/ bis sich der untere Klemmbacken 4 an die Innenwandung des Rohres 6 anpreßt.
Die Druckluft im Bereich unterhalb des Kolbens 13 im Zylinder preßt nun mit großer Kraft die beiden Klemmbacken
3 und 4 gegeneinander/ das Rohr wird auf diese Art und Weise sicher in der Klemmstellung gehalten.
Zum öffnen des Rohres wird die Preßluft wieder der oberen Zuströmleitung 20 zugeführt/ wie in Figur 4 schematisch dargestellt.
Wie aus den figuren 1 und 2 ersichtlich/ ist im Einschiebeweg des Endes des Rohres 6 in die Zange ein als
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Endschalter wirkender Hebelarm 24 angeordnet, der mit einem die Druckluft steuernden Schaltventil (nicht gezeichnet) in bekannter Weise in Wirkverbindung steht.
Der Hebelarm ist mit einem Ende schwenkbar am unteren, in das Rohrinnere ragenden Klemmbacken 4 gelagert. Der Hebelarm 23 erstreckt sich dabei fc-is in den Bereich des oberen Klemmbackens 3.
Der Hebelarm 23 weist eine Verlängerung 25 auf, die mit einem das Schaltventil steuernden Näherungsschalter 26 in Wirkverbindung steht. Der Hebelarm 24 wird durch eine Druckfeder 27 in die Ruhestellung gebracht, wobei er sich mittels eines Widerlagers 28 an dem oberen Klemmbacken abstutzt.
Mit Hilfe des Hebelarms 24, seiner Verlängerung 25 und des Näherungsschalters &eacgr;6 wird ein automatisches Schließen der Zange erzielt, wenn Hese mit dem unteren Klemmbacken 4 in das Rohrinnere eingefahren wird. Das Schließen der Zange und das Festklemmen des Rohres erfolgt also, ohne daß von außen irgendwelche Maßnahmen vorgenommen werden müßten.
Dabei ist von ganz besonderer Bedeutung, daß sich die Zange beim automatischen Schließen selbsttätig auf unterschiedliche Rohrdurchmesser und Rohrwandungen einstellt. In Figur 1 ist der weite Bereich der Rohrdurchmesser gestrichelt angedeutet, die durch die Zange automatisch festgeklemmt werden können.
Soweit erwünscht, kann an der Führungsstange 9 oberhalb der Kugelbüchse 7 in ihrer Bewegungsbahn ein weiterer Anschlag verschieb- und feststellbar vorgesehen werden, so daß nicht der Kolben 16 die Bewegung des oberen Zangenschenkels 1 nach oben begrenzt, sondern dieser
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weitere Anschlag.
Der unter Anschlag 11 kann auf der Führungsstange 9 ebenfalls verschieb- und festklemmbar ausgebildet sein.

Claims (12)

Schutzansprüche
1. Zange zum FestkLemmen von Rohrenden, bestehend aus zwei in Klemmrichtung gegeneinander bewegbaren Zangenschenkeln mit jeweils an deren Enden angeordneten Klemmbacken, welche die Rohrwandung zwischen si ^h aufnehmen und festklemmen,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede« Zangenschenkel (1 bzw. 2) parallel zur Klemmrichtung (A) auf einer Geradführung (9) gleitend angeordnet ist, wobei an den einen Zangenschenkel (1) ein an beiden Enden mit einem Boden (14 bzw. 15} verschlossener Druckzylinder (13) angebracht ist, in welchem ein Kolben (16) mit einer Kolbenstange (17) angeordnet ist, die mit einer Verlängerung (18) aus einem Boden (15/ des Druckzylinders (13) herausragt und am freien Ende mit dem anderen Zangenschenkel (2) verbunden ist, wobei der Druckzylinder (13) jeweils im Bereich seiner Böden (14 und 15) eine Zuströmleitung (20 bzw. 21) für ein Fluid aufweist, während in der Bewegungsbahn von einem Zangenschenkel (2) ein Anschlag (11) angebracht ist.
2. Zange nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zangenschenkel (1 und 2) an seinem der Klemmbacke (3 bzw. 4) gegenüberliegenden Ende mit einer Kugelbüchse (7 bzw. 8) versehen ist, welche beiden Kugelbüchsen (7 und 8) im Abstand zueinander auf einer gemeinsamen Führungsstange (9) gleitend angeordnet sind.
3. Zange nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet/
daß die Führungsstange (9) aufrecht angeordnet 1st und 1m unteren Bereich den Anschlag (11) für den unteren
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ZangenschenkeL (2) aufweist.
4. Zange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß der in das Rohrinnere eingreifende Klemmbacken C4) die Form eines etwa parallel, zum Rohr (6) verlaufenden Bolzens (22) mit rundem Querschnitt aufweist.
5. Zange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von außen sich gegen die Rohrwandung (5) pressende Klemmbacken (3) die Form eines in Klemmrichtung (A) weisenden Fingers (23) aufweist.
6. Zange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet/ daß der im unteren Bereich der Führungsstange (9) angeordnete Anschlag (11) auf der Führungsstange (9) verschieb- und festklemmbar ausgebildet ist.
7. Zange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet/ daß im oberen Bereich der Führungsstange (9) ein weiterer Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des oberen Zangenschenkels (1) angebracht ist.
8. Zange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7/ dadurch gekennzeichnet/ daß '.m Einschiebeweg des Rohrendes in die Zange ein Endschalter (23) vorgesehen 1st/ der mit einem das Fluid steuerndem Schaltventil in Wirkverbindung sieht.
9. Zange/ mindestens nach Anspruch 8/ dadurch gekennzeichnet/ daß der Endsehalter in Form eines Hebelarms (23)
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ausgebildet 1st/ der mit einem Ende schwenkbar am 1n das Rohrinnere ragende Klemmbacken (4) gelagert 1st und sich bis In den Bereich des anderen Klentntbackens (3) erstreckt.
10. Zange/ mindestens nach Anspruch 9, d<durch gekennzeichnet/ da t der Hebelarm (24) eine Verlängerung (25) aufweist/ die mit einem das Schaltventil steuernden Näherungsschalter <2A} in Uirliuerhinduno steht.
11. Zange/ mindestens nach Anspruch 10/ dadurch gekennzeichnet/ daß der Schalthebel (24) durch eine Druckfeder (27) in seiner Ruhestellung gehalten ist.
12. Zange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11/ dadurch gekennzeichnet/ daß die Zange mittels einer Lagerung (10) auf einem Schlitten einer Transportvorrichtung angebracht ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110844589A (zh) * 2019-11-27 2020-02-28 苏州领裕电子科技有限公司 一种斜变距模组

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110844589A (zh) * 2019-11-27 2020-02-28 苏州领裕电子科技有限公司 一种斜变距模组
CN110844589B (zh) * 2019-11-27 2025-02-21 苏州领裕电子科技有限公司 一种斜变距模组

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