DE8803270U1 - Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung - Google Patents

Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung

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DE8803270U1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/648Protective earth or shield arrangements on coupling devices, e.g. anti-static shielding  
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K9/00Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
    • H05K9/0064Earth or grounding circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

:::*::.:·:::: 88(3^^1 Siemens Aktiengesellschaft
Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung 5
Die Neuerung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung zwischen einer quaderformigen, elektrischen Steckbaugruppe und einem Baugruppenträger beim Zusammenfugen mittels einer lösbaren Gelenkverbindung.
Beim Aufbau von Anlagen der Irtdustrieelektronik ist es häufig erforderlich, alle metallischen Konstruktionsteile von Einbauten, Gehäusen, Frontstecker- und Leitungsabschirmungen elektrisch leitend miteinander und mit einem Bezugspotential (Erde bzw. Masse) zu verbinden.
Insbesondere trifft dies zu bei der reihenweisen Anordnung von quaderförmigen Baugruppen in Baugruppenträgern. Beim Einfügen der Baugruppen in den Baugruppenträger soll eine voreilende Massu-Kor caktierung die Einwirkung von elektromagnetischen Störeinflüssr-n auf die empfindliche Elektronik verhindern.
Es besteht demgemäß die Aufgabe, eine derartige sicher wirkende, voreilende Kontaktierung mit geringem übergangswiderstand zu schaffen.
Die Aufgabs wird mit einer Lehre gemäß Anspruch 1 gelöst.
Durch die nach Herstellen der lösbaren Gelenkverbindung vorgenommene Schwenkbewegung, um die Steckverbindungen zwischen Baugruppe und Baugruppenträger in Eingriff zu bringen, werden vorab die relativ großflächigen Kontakte zwischen den Masseleitungen von Baugruppe und Baugruppenträger hergestellt.
Zur Erläuterung der Neuerung 1st in den Figuren 1 bis 4 ein Ausführungsbeispiel dargestellt und im folgenden beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 eine Baugruppe nach Einhängen der Gelenkverbindung in
den Baugruppenträger zum Anfang der Schwenkbewegung, Sp 4 Sei / 08*03,1988
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Figur 2 Baugruppe und Baugruppenträger nach Beendigung der
Schwenkbewegung mit zusammengefügten Steckverbindern, Figur 3 und 4 die wesentlichen Teile der Einrichtung.
In Figur 1 ist der rückwärtige Teil einer Baugruppe 1 dargestellt, welche im allgemeinen aus einer oder mehreren bestückten Leiterplatten in einem quaderförmigen Gehäuse besteht. Mehrere Baugruppen 1 werden jeweils reihenweise in einem Baugruppenträger 2 zusammengefaßt und mit diesem mechanisch verbunden.
Eine lösbare Gelenkverbindung besteht einerseits aus hakenförmigen Fortsätzen 3 über einer einspringenden Ausnehmung 4 in der rückwärtigen Stirnseite der Baugruppe 1, andererseits aus einem über die Steckebent- a - a1 ragenden Vorsprung 5 am Baugruppenträger 2 mit einem nach oben verachteten Endabschnitt 6, welcher als Widerlager für die Fortsätze 3 dient. Auf der rückwärtigen Stirnseite der Baugruppe 1 sind in üblicher Weise vielpolige Steckverbinder 7 angeordnet, welche mit entsprechenden Gegensteckverbindern 7* durch eine Schwenkbewegung nach
Herstellen der Gelenkverbindung in Eingriff gebracht werden.
In einer horizontalen Nut 8 unterhalb des Vorsprungs 5 des Baugruppenträgers 2 ist - leitend mit ihm verbunden - ein Kontaktelement 9 angebracht, mit horizontal über die vertikale Steckebene a - a' ragenden Federzungen 10. Als Gegenkontakt dient eine horizontale Kontaktflache 11, die an der Rückseite der Baugruppe 1 derart angeordnet ist, daß beim Zusammenfügen der Baugruppe 1 mit dem Baugruppenträger 2 die Federzungen 10 des dort angeordneten Kontaktelements 9 die an die Masse-Leitung der Baugruppe 1 angeschlossene Kontaktfläche 11 kontaktieren, bevor die Vielfachsteckverbindung 7, 7* zwischen Baugruppe 1 und Baugruppenträger 2 in Eingriff kommt.
In einer bevorzugten Ausbildung als Blechbiegeteil besteht das KontaUtelement 9 - wie Figur 3 zeigt - aus dem in die Nut 8 ein. fügbaren Mittelteil 13 mit Rastnasen 14, den vom Teil 13 ausgehenden Federzungen 10 und einem vertikal verlaufenden Schenkel 15 mit weiteren Federzungen 16, die nach vorne gerichtet »Ind.
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Darüber hinaus kann der vertikale Schenkel 15 des Konta^lements 9 nüch zwei nach unten gerichtete federnde Fortsätze 17 aufweisen, wie gestrichelt angedeutet ist.
Wie Figur 4 zeigt, ist die horizontale Kontaktflaehe 11 an der Baugruppe 1 Teil einer rechtwinklig zueinander stehende Flächen aufweisenden metallischen Kappe 18, die auf die Kante der einspringenden Ausnehmung 4 in der Baugruppe 1 aufsetzbar ist. Die metallische Kappe 18 weist noch eine weitere vertikale Kontaktfläche 19 als Anlage für die Federzungen 16 am vertikalen Schenkel 15 des Kontaktelements 9 auf.
Die Kappe 18 ist auf geeignete Weise, beispielsweise durch eine Schraubverbindung 12, mit der Masse-Leitung der in der Baugruppe vorhandenen bestückten Leiterplatte und/oder mit dem metallisehen Gehäuse der Baugruppe 1 verbunden.
Wie Figur 2 zeigt, liegen die Federzungen 16 des vertikalen Schenkels 15 des Kontaktelements 9 in zusammengefügtem Zustand an der zweiten Kontaktfläche 19 der Kappe 18 an, so daß zusätzlieh zu der voreilenden Kontaktierung eine weitere, die Sicherheit erhöhende Masse-Kontaktierung erzielt wird. Durch die federnde Anlage entsteht so eine definierte Andruckfläche zwischen Baugruppe und Baugruppenträger, die den elektrischen Kontakt sicher aufrecht erhält. Durch Schrauben 20, die in eingelegte Muttern 21 im Endteil 6 des Vorsprungs 5 des Baugruppenträgers 2 eingreifen, wird die Baugruppe 1 befestigt.
über die federnden Fortsätze 17 des Kontaktelements 9 ist, falls erforderlich, eine leitende Verbindung zu der Masse-Leitung'einer Leiterplatte 22 der Rückwandverdrahtung im Baugruppenträger 2 herzustellen und/oder eine Abdeckung der Zwischenräume zwischen den Steckern 7' der Rückwand niederzuhalten.
5 Schutzansprüche
4 Figuren

Claims (5)

Schutzansprüche
1. Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung zwischen einer quaderförmigen, elektrischen Steckbaugruppe und einem Baugruppenträger beim Zusammenfügen mittels einer lösbaren Gelenkverbindung, gekennzeichnet durch
a) ein mit dem auf Masse-Potential liegenden Baugruppenträger (2) leitend verbundenen, unterhalb der Gelenkverbindung (3, 5, 6) angebrachten Kontaktelement (9) mit horizontal über die vertikale Steckebene (a - a1) ragenden Federzungen (iü);
b) eine mit der Masse-Leitung der Baugruppe (1) verbundene horizontale Kontaktfläche (11), die an deren Rückseite derart angeordnet ist, daß beim Zusammenfügen der Baugruppe
(1) mit dem Baugruppenträger (2) die Federzungen (10) des dort angeordneten Kontaktelements (9) die Kontaktfläche (11) kontaktieren, bevor die Steckverbindung (7, 7') zwischen Baugruppe (1) und Baugruppenträger (2) in Eingriff kommt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (9) ein in eine horizontale Nut (8) unterhalb der Gelenkverbindung einschnappbares Blechbiegeteil ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (9) einen vertikal verlaufenden Schenkel (15) mit Federzungen (16) aufweist, die an der rückwärtigen Stirnfläche der Baugruppe (1) zur Anlage kommen.
4. Einrichtung naeh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Schenkel (15) des Kontaktelements (9) zwei nach unten und rückwärts gerichtete federnde Fortsätze (17) aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, gekennzeichnet durch eine auf die Kanten einer einspringenden Ausnehmung (4) auf der Ruckseite der Saugruppe (1) unterhalb
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der Gelenkverbindung aufgesetzte, mit der iilasse-Leitung der Baugruppe (1) verbundene metallische Kappe (18) mit einer hori zontalen und einer vertikalen Kontaktflache (11, 19).
DE8803270U 1988-03-10 1988-03-10 Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung Expired DE8803270U1 (de)

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