DE8803270U1 - Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung - Google Patents
Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-VerbindungInfo
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-
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Description
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Siemens Aktiengesellschaft
Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung 5
Die Neuerung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung zwischen einer quaderformigen,
elektrischen Steckbaugruppe und einem Baugruppenträger beim Zusammenfugen mittels einer lösbaren Gelenkverbindung.
Beim Aufbau von Anlagen der Irtdustrieelektronik ist es häufig
erforderlich, alle metallischen Konstruktionsteile von Einbauten, Gehäusen, Frontstecker- und Leitungsabschirmungen elektrisch
leitend miteinander und mit einem Bezugspotential (Erde bzw. Masse) zu verbinden.
Insbesondere trifft dies zu bei der reihenweisen Anordnung von quaderförmigen Baugruppen in Baugruppenträgern.
Beim Einfügen der Baugruppen in den Baugruppenträger soll eine voreilende Massu-Kor caktierung die Einwirkung von elektromagnetischen
Störeinflüssr-n auf die empfindliche Elektronik verhindern.
Es besteht demgemäß die Aufgabe, eine derartige sicher wirkende, voreilende Kontaktierung mit geringem übergangswiderstand zu
schaffen.
Durch die nach Herstellen der lösbaren Gelenkverbindung vorgenommene
Schwenkbewegung, um die Steckverbindungen zwischen Baugruppe und Baugruppenträger in Eingriff zu bringen, werden vorab
die relativ großflächigen Kontakte zwischen den Masseleitungen von Baugruppe und Baugruppenträger hergestellt.
Zur Erläuterung der Neuerung 1st in den Figuren 1 bis 4 ein Ausführungsbeispiel dargestellt und im folgenden beschrieben.
Es zeigen:
den Baugruppenträger zum Anfang der Schwenkbewegung, Sp 4 Sei / 08*03,1988
&Iacgr; j ! · j I. V !":!": 88 6 *4
Schwenkbewegung mit zusammengefügten Steckverbindern, Figur 3 und 4 die wesentlichen Teile der Einrichtung.
In Figur 1 ist der rückwärtige Teil einer Baugruppe 1 dargestellt,
welche im allgemeinen aus einer oder mehreren bestückten Leiterplatten in einem quaderförmigen Gehäuse besteht.
Mehrere Baugruppen 1 werden jeweils reihenweise in einem Baugruppenträger 2 zusammengefaßt und mit diesem mechanisch verbunden.
Eine lösbare Gelenkverbindung besteht einerseits aus hakenförmigen
Fortsätzen 3 über einer einspringenden Ausnehmung 4 in
der rückwärtigen Stirnseite der Baugruppe 1, andererseits aus einem über die Steckebent- a - a1 ragenden Vorsprung 5 am Baugruppenträger
2 mit einem nach oben verachteten Endabschnitt 6, welcher als Widerlager für die Fortsätze 3 dient. Auf der rückwärtigen
Stirnseite der Baugruppe 1 sind in üblicher Weise vielpolige Steckverbinder 7 angeordnet, welche mit entsprechenden
Gegensteckverbindern 7* durch eine Schwenkbewegung nach
In einer horizontalen Nut 8 unterhalb des Vorsprungs 5 des Baugruppenträgers 2 ist - leitend mit ihm verbunden - ein Kontaktelement
9 angebracht, mit horizontal über die vertikale Steckebene a - a' ragenden Federzungen 10. Als Gegenkontakt
dient eine horizontale Kontaktflache 11, die an der Rückseite
der Baugruppe 1 derart angeordnet ist, daß beim Zusammenfügen der Baugruppe 1 mit dem Baugruppenträger 2 die Federzungen 10
des dort angeordneten Kontaktelements 9 die an die Masse-Leitung der Baugruppe 1 angeschlossene Kontaktfläche 11 kontaktieren,
bevor die Vielfachsteckverbindung 7, 7* zwischen Baugruppe 1 und Baugruppenträger 2 in Eingriff kommt.
In einer bevorzugten Ausbildung als Blechbiegeteil besteht das KontaUtelement 9 - wie Figur 3 zeigt - aus dem in die Nut 8 ein.
fügbaren Mittelteil 13 mit Rastnasen 14, den vom Teil 13 ausgehenden
Federzungen 10 und einem vertikal verlaufenden Schenkel 15 mit weiteren Federzungen 16, die nach vorne gerichtet
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Darüber hinaus kann der vertikale Schenkel 15 des Konta^lements
9 nüch zwei nach unten gerichtete federnde Fortsätze 17
aufweisen, wie gestrichelt angedeutet ist.
Wie Figur 4 zeigt, ist die horizontale Kontaktflaehe 11 an der
Baugruppe 1 Teil einer rechtwinklig zueinander stehende Flächen aufweisenden metallischen Kappe 18, die auf die Kante der einspringenden
Ausnehmung 4 in der Baugruppe 1 aufsetzbar ist. Die metallische Kappe 18 weist noch eine weitere vertikale Kontaktfläche
19 als Anlage für die Federzungen 16 am vertikalen Schenkel 15 des Kontaktelements 9 auf.
Die Kappe 18 ist auf geeignete Weise, beispielsweise durch eine Schraubverbindung 12, mit der Masse-Leitung der in der Baugruppe
vorhandenen bestückten Leiterplatte und/oder mit dem metallisehen
Gehäuse der Baugruppe 1 verbunden.
Wie Figur 2 zeigt, liegen die Federzungen 16 des vertikalen Schenkels 15 des Kontaktelements 9 in zusammengefügtem Zustand
an der zweiten Kontaktfläche 19 der Kappe 18 an, so daß zusätzlieh
zu der voreilenden Kontaktierung eine weitere, die Sicherheit erhöhende Masse-Kontaktierung erzielt wird. Durch die
federnde Anlage entsteht so eine definierte Andruckfläche zwischen Baugruppe und Baugruppenträger, die den elektrischen Kontakt
sicher aufrecht erhält. Durch Schrauben 20, die in eingelegte Muttern 21 im Endteil 6 des Vorsprungs 5 des Baugruppenträgers
2 eingreifen, wird die Baugruppe 1 befestigt.
über die federnden Fortsätze 17 des Kontaktelements 9 ist,
falls erforderlich, eine leitende Verbindung zu der Masse-Leitung'einer
Leiterplatte 22 der Rückwandverdrahtung im Baugruppenträger 2 herzustellen und/oder eine Abdeckung der Zwischenräume
zwischen den Steckern 7' der Rückwand niederzuhalten.
5 Schutzansprüche
4 Figuren
4 Figuren
Claims (5)
1. Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung
zwischen einer quaderförmigen, elektrischen Steckbaugruppe und einem Baugruppenträger beim Zusammenfügen mittels einer
lösbaren Gelenkverbindung, gekennzeichnet durch
a) ein mit dem auf Masse-Potential liegenden Baugruppenträger (2) leitend verbundenen, unterhalb der Gelenkverbindung (3,
5, 6) angebrachten Kontaktelement (9) mit horizontal über die vertikale Steckebene (a - a1) ragenden Federzungen (iü);
b) eine mit der Masse-Leitung der Baugruppe (1) verbundene horizontale Kontaktfläche (11), die an deren Rückseite derart
angeordnet ist, daß beim Zusammenfügen der Baugruppe
(1) mit dem Baugruppenträger (2) die Federzungen (10) des dort angeordneten Kontaktelements (9) die Kontaktfläche (11)
kontaktieren, bevor die Steckverbindung (7, 7') zwischen Baugruppe (1) und Baugruppenträger (2) in Eingriff kommt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (9) ein in eine
horizontale Nut (8) unterhalb der Gelenkverbindung einschnappbares
Blechbiegeteil ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktelement (9) einen vertikal verlaufenden Schenkel (15) mit Federzungen (16) aufweist,
die an der rückwärtigen Stirnfläche der Baugruppe (1) zur Anlage kommen.
4. Einrichtung naeh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Schenkel (15) des Kontaktelements
(9) zwei nach unten und rückwärts gerichtete federnde Fortsätze (17) aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, gekennzeichnet durch eine auf die Kanten einer einspringenden
Ausnehmung (4) auf der Ruckseite der Saugruppe (1) unterhalb
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der Gelenkverbindung aufgesetzte, mit der iilasse-Leitung der
Baugruppe (1) verbundene metallische Kappe (18) mit einer hori zontalen und einer vertikalen Kontaktflache (11, 19).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803270U DE8803270U1 (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803270U DE8803270U1 (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803270U1 true DE8803270U1 (de) | 1989-04-06 |
Family
ID=6821704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803270U Expired DE8803270U1 (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Einrichtung zum Herstellen einer voreilenden Masse-Verbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803270U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-10 DE DE8803270U patent/DE8803270U1/de not_active Expired
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