DE8802899U1 - Federscharnier - Google Patents
FederscharnierInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D11/00—Additional features or accessories of hinges
- E05D11/06—Devices for limiting the opening movement of hinges
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F1/00—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
- E05F1/08—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
- E05F1/10—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
- E05F1/12—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs
- E05F1/1284—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs with a leaf or similar spring
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
OIPL.-INÖ. LOTHAR DÖRNER
PATENTANWAUT
PATENTANWAUT
&bgr;» HAOSN. STRESEMANNSTRASSE IB
TELEFON (03991) »8902
TELEFON (03991) »8902
03. März 1988 Anwaltsakte 88033/W
Gebrauchsmuster-Anmeldung
Anmelder: Schmale GmbH, ft Co. KG.
Anmelder: Schmale GmbH, ft Co. KG.
Die Neuerung betrifft ein Federscharnier mit zwei Scharnierlappen,
die an den aneinanderstoßenden Kanten über ein aus kammertig ineinandergreifenden und von einem
Scharnierdraht durchsetzten Rollen gebildetes Scharniergelenk miteinander verbunden sind und die mit Vorrichtungen
für die Befestigung an Teilen eines Anschlagguts versehen sinu, und mit mindestens einer Feder, deren
Enden an jewels einem der Scharnierlappen angreifen.
Federscharniere der vorgenannten Art dienen dazu, ein Teil, zum Beispiel einen Deckel, an einem anderen Teil,
zum Beispiel an einem Kasten, eines behälterartigen Anschlagguts, wie eines Koffers, Kastens, Etuis oder einer
Schachtel· aus Holz, Karton oder Kunststoff, schwenkbar zu befestigen, und das schwenkbare Teil unter der Wirkung
der Feder sowohl in der Schließstellung als auch nach Überwindung eines Tot- oder Kippunkte in der Offenstellung
zu halten.
Bei dem aus der DE-GM 82 35 551 bekannten Federscharnier
ist jeder Scharnierlappen entlang seinen freien Kanten rechtwinklig nach derselben Seite abgebogen und in der
abgebogenen Ebene mit Einschlagspitzen versehen. Zwischen
dem ebenen Teil und der freien Kante jedes Scharnierlappens ist eine Art Tasche gebildet, von der ein Ende
der das Innere des Federscharniers überbrückenden U-förmig
ausgebildeten Feder aufgenommen ist. Bei dem aus
der DE-GM 82 23 698 bekannten Federscharnier ist jeder Scharnierlappen entlang seiner äußeren Längskante mit
einem Falz versehen, der in einem in Richtung der äußeren Längskante gebogenen Winkel endet, hinter den
die als gekröpfte Blattfeder mit abgewinkelten Enden ausgebildeten Federn greifen.
Bei den bekannten Federscharnieren tritt folgendes Problem
auf: Om die Federn in ungespanntem Zustand montieren zu können, werden die Scharnierlappen in eine
Winkellage zueinander gebracht, in der ihre Aufnahmen für die Enden der Federn einen geringeren Abstand voneinander
haben als die Enden der entspannten Feder. Der Winkel zwischen den Scharnierlappen beträgt hierbei ca.
120°. Die Federn können leicht in die Aufnahmen eingelegt werden. Um beim Transport die Federn nicht zu verlieren,
werden dann die Scharnierlappen in eine Ausgangelage zueinander gebracht, in der die freien Enden der
Federn hinter die Aufnahmer greifen und die Federscharniere gespannt sind. Berücksichtigt man, daß die Scharnierlappen
nach dem Anschlagen der Federscharniere an ein Anschla^cnit in dessen Schließstellung einen Winkel
von ca. 180°, in dessen Offenstellung von 270° und mehr bilden, bilden sie in der hier betrachteten Ausgange-
oder Traneportlage einen Winkel, der zwischen Schließ-
und Offenstellung liegt. Dies ist folglich auch die Lage, iji der die Feder scharniere dem Anechlagwerkiseug zugeführt
werden. Will man das Anschlagen In zwei Arbeltegängen
und in zwei zu den im Winkel zueinander stehenden Scharnierlappen jeweils senkrechten Ebenen vermeiden,
! &igr;·&iacgr;· ·: &iacgr;. s * i &idigr;: &igr;
da· Ansahlagen in einem Arbeitsgang vernehmen
, eind Aneehlacwerkseuge notwendig/ die die
redersoharniare unmittelbar vor dem Aniohlagvorgang
entgegen der Wirkung der feder in die spätere Schließstellung bringen, in der die Scharnierlappen
einen Winkel von ca. 180° einnehmen. Solche Anschlagwerkzeuge, wie sie aus der DE-GM 86 OO 009 bekannt
sind, sind aufwendig, da sie besondere Wand- und/ oder FUhrungsvorriehtungen benötigten.
Zur Beseitigung der geschilderten Nachteile ist bereits vorgeschlagen worden, an mindestens einem der Scharnierlappen
eine Arretierung vorzusehen, über die dieser Scharnierlappen an dem anderen Scharnierlappen
unter der Wirkung der Feder bei einem Winkel von ca.
180° abstützbar ist. Bei einer Ausführung dieses Vorschlags ist mit jedem Scharnierlappen ein das Scharniergelenk
umgreifender Teilring verbunden, der bei dem Winkel von ca. 180° unter der Wirkung der Feder
mit seiner Endfläche gegen die Endfläche des anderen Teilrings gedrückt gehalten ist. Dieses vorgeschlagene Scharnier
stellt ein in sich stabiles Federscharnier dar. Die Winkellage der Scharnierlappen zueinander ist durch
Wahl der Arretierung im Bereich unter 180° einstellbar, daiait die Schließwirkung des angeschlagenen
Federscharnier wählbar. Auf v/endige Anschlagwerkzeuge mit besonderen Wand- und Führungsvorrichtungen ent- ;
fallen. Das vorgeschlagene Scharnier ist aber in sich &igr;
k aufwendig.
JJJ. Jj.1 ·..··..·
Hier will die Neuerung Abhilfe eehaffen. Oar Neuerung
liegt die Aufgabe zugrunde, ein Federeeharnier der
eingangs genannten Art iö auszubilden, daß es naeh dem
Einlegen der feder in der späteren Sohließstellung gehalten
ist, aber einfach aufgebaut ist. Gemäß der Neuerung
wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zueinander gehörende benachbarte Rollen der Scharnierlappen Vorsprtlnge
aufweisen, die'einem zwischen den Scharnierlappen
gebildeten Winkel von weniger als 180° aneinanderstoßen. D bei
Bei der Neuerung liegen die Anschläge bei einem Winkel unter 180°, vorzugsweise bei ca. 170°, aneinander. Die
Feder hSlt das Scharnier in dieser Lage. Der untere Winkel ist durch die Anschläge, die einen sogenannten
Innenstop bilden, fixiert. Die Anschläge stellen andererseits eine Montagehilfe bei der ZusammenfUhrung der für
ein Federscharnier notwendigen Bauteile dar. Bei der Neuerung tritt eine Versteifung des Scharnierrückens ein.
Das Scharnier kann mit aneinanderliegenden Anschlägen ohne weiteuaHandhabung, auch ohne Drehung in Öffnungsrichtung,
einem Anschlagwerkzeug zugeführt werden. Das Scharnier ist sein eigenes Halte- und Führungswerkzeug. Die
maschinelle Weiterverarbeitung mit vereinfachten Befestigungswerkzeugen unter Fortfall von Justierhilfen ist
begünstigt.
Bei der Neuerung ist die Feder von Anfang an unverlierbar an dem Scharnier angebracht; unter ihrer Wirkung
liegen die Aaeohläge aneinander, die Neuerung ist bei
Scharnieren sowohl mit innen wie mit aoßen liegenden
Scharnierrollen anwendbar. Der Begreazungsbereioh ist
nicht auftragend. Bs entfallen Vorbereitung»-, 8.B. in der
Form von FrSsarbeiten. Wird die Erfindung bei einem Scharnierband
verwendet, dessen Rollung scharf abgewinkelt ist.
let Ale Rolle zur spitzen Seite naohrolltoar; bei einem
Scharnieifband mit klaesieaher Rollung let die Rolle
aur epitzen Seite naohrcllbar*
In Weiterbildung der Neuerung weisen eine der Rollen dee
einen Scharnierlappens auf einer Stirnseite einen spiralförmig sich erweiternden und nach Art eines Gesperres
abgesetzten Vorsprung und die zugehörige benachbarte Stirnseite der Rolle des anderen Scharnierlappens den
drehsymmetrisch gleichen Vorsprung &aacgr;&uacgr;£. Ein Anschlag mit
Vorsprüngen dieser Art ist bei einem Scharnier ohne Feder bekannt als Winkelbegrenzung (vgl. Figur 6 der
US-PS 44 06 035). Bei dem bekannten Scharnier ist der obere Winkel begrenzt - sogenannter Außenstop -, bei der
Neuerung ist dagegen der innere Winkel begrenzt - sogenannter Innenstop -.
Das Federscharnier kann sowohl als Einzelscharnier (vgl. DE-GM 82 35 551) als auch als Teil eines bandförmigen
Werkstücks zugeführt werden (vgl. US-PS 44 06 035; EP-OS O 126 911).
Zwei Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden nachfolgend im einzelnen beschrieben. Es zeigen in vergrößerter Darstellung:
Außenrolle;
Fig. 2 eine Stirnansicht des in Fig. 1 dargestellten
Fig. 2 eine Stirnansicht des in Fig. 1 dargestellten
Federscharniers;
Fig. 3 die Ansicht ester ein Feie?e@fearaie? mit Urnen·
Fig. 3 die Ansicht ester ein Feie?e@fearaie? mit Urnen·
rolle;
Fig. 4 eine Stirnansicht des in Fig. 3 dargestellten
Fig. 4 eine Stirnansicht des in Fig. 3 dargestellten
Die ale Aueftthrungebeiepiele gewählten Pedersoharniore
bestc.h«n av 8W«1 Scharnierlappen 1 und 2· An den ein··
Ander zugewandten inneren Lttagekanten sind die Schar*
nierlappen 1/ 2 ale Solle 11/21 auegebildet. Die
Rollen 11« 21 greifen kaimnartig ineinander und bilden
eine Scharnierrolle 3. Die Scharnierrolle 3 ist von einem Scharnierdraht 4 durchsetzt. Die Scharnierrolle
bildet mit dem Scharnierdraht 4 ein Scharniergelenk.
Jeder Scharnierlappen 1, 2 ist ar. seinem Rand 12,- 22 mit im wesentlichen rechtwinklig zu seinem ebenen Teil
13, 23 abgewinkelten Einschlagspitzen 14, 24 versehen.
Anstelle der Einschlagspitzen können andere Vorrichtungen für die Befestigung des Federscharniers an Teilen eines
Anschlagguts vorgesehen sein.
Zueinander gehörende benachbarte Rollen 11, 21 der Scharnierlappen
1, 2 weisen Vorsprünge 15, 25 auf, die bei einem zwischen den Scharnierlappen gebildeten Winkel von
weniger als 180°, vorzugsweise von 170°, aneinanderstoßen. Wber die Vorsprünge 15, 25 ist jeweils der eine Scharnierlappen,
z.B. 1, an dem anderen Scharnierlappen, z.B. 2, abstützbar. Gegeneinandergedrückt gehalten sind
die Vorsprünge 15, 25 unter der Wirkung einer Feder 5, die die Scharnierlappen 1, 2 überspannt. Die Feder S ist
eine an ihren Enden 51 gekröpfte Blattfeder, auch als ebene Biegefeder bezeichnet. Mit ihrem Basisstück 52
übergreift £.:.? Blattfeder die Scharnierrolle 3. Die Enden
51 der Blattfeder 5 sind als freie Federenden kraftschlüssig mit je einer Tasche 17, 27 verbunden. Jede
Tasche 17, 27 ist im Basisteil 13, 23 je eiaer von dem
Rand 12, 22 der Scharnierlappen 1,2 ausgehenden Aussparung
herausgedrückt.
Die Vorsprünge 15, 25 sind an den beiden Enden des
Scharniergelenks 3, 4 vorgesehen. Besteht das Scharniergelenk 3, 4 aus mehreren Rollen 11, 21, können entweder
die Vorsprünge 15, 25 nur an den beiden Enden des Scharniergelenks 3, 4 vorgesehen sein; die Vorsprünge 15, 25
können aber auch an jeder Stirnseite jeder das Scharniergelenk 3, 4 bildenden Rolle 11, 21 vorgesehen sein.
Claims (7)
1. Federscharnier mit zwei Scharnierlappen, die an den aneinander stoßenden Kanten Ober ein aus kammartig
ineinander greifenden und von einem Scharnierdraht durchsetzten Rollen gebildetes Scharniergelenk miteinander
verbunden sind und die mit Vorrichtungen für die Befestigung an Teilen eines Anschlagguts versehen
sind, mit mindestens einer Feder, deren Enden an jeweils einem der Scharnierlappen angreifen, und mit
einer Arretierung an den Scharnierlappen, über die jeweils der eine Scharnierlappen an dem anderen Scharnierlappen
unter der Wirkung der Feder abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zueinandergehörende benachbarte
Rollen (16; 26) der Scharnierlappen (1; 2) Voreprünge (15; 25) aufweisen, die bei einem zwischen
den Scharnierlappen gebildeten Winkel von weniger als 180° aneinanderstoßen.
2* Federacharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Rollen (z.B. 11) dee einen Scharnierlappen
(1) auf einer Stirnseite (16) einen spiralförmig sich erweiternden und nach Art eines
Gesperree abgesetzten Vorsprung (15) und die zugehörige
benachbarte Stirnseite (26) der Rolle (21) des anderen Scharnierlappens (2) den drehsyiranetrisch gleichen
Vorsprung (25) aufweisen.
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-2-
3. Pederscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen den ScharnierXappen (1; 2) gebildete Winkel 160° bis 175° beträgt.
4. Federscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Feder (5) eine
Blattfeder vorgesehen ist, deren Enden (51) nach innen abgewinkelt und an jeweils einem der Scharnierlappen
abgestützt sind und die mit ihrem Basisstück (52) die Scharnierrolle (3) übergreift.
5. Federscharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (51) der Blattfeder als freie
Federenden kraftschlüssig mit je einer Tasche (17; 27) verbunden sind, die im Basisteil (13/ 23) je einer
von dem Rand (12; 22) der Scharnierlappen (1; 2) ausgehenden Aussparung herausgedrückt sind.
6. Federscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (15; 25)
an den beiden Enden des Scharniergelenks (3, 4) vorgesehen sind.
7. Federscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da'
durch ^gekennzeichnet, daß die VorSprünge (15; 25)
an jeder Stirnseite jeder das Scharniergelenk (3, 4) bildenden Rolle (11; 21) vorgesehen sind.
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Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802899U DE8802899U1 (de) | 1988-03-04 | 1988-03-04 | Federscharnier |
| ES88105908T ES2016866B3 (es) | 1987-05-06 | 1988-04-14 | Bisagra de muelle |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE8802899U DE8802899U1 (de) | 1988-03-04 | 1988-03-04 | Federscharnier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802899U1 true DE8802899U1 (de) | 1989-07-06 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802899U Expired DE8802899U1 (de) | 1987-05-06 | 1988-03-04 | Federscharnier |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE8802899U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-04 DE DE8802899U patent/DE8802899U1/de not_active Expired
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