DE8802843U1 - Reinigungsvorrichtung für bahnenverarbeitende Maschinen - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für bahnenverarbeitende Maschinen

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DE8802843U1
DE8802843U1 DE8802843U DE8802843U DE8802843U1 DE 8802843 U1 DE8802843 U1 DE 8802843U1 DE 8802843 U DE8802843 U DE 8802843U DE 8802843 U DE8802843 U DE 8802843U DE 8802843 U1 DE8802843 U1 DE 8802843U1
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DE
Germany
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brushes
cleaning device
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webs
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Neue Rotaprint GmbH
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Neue Rotaprint GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B1/00Cleaning by methods involving the use of tools
    • B08B1/20Cleaning of moving articles, e.g. of moving webs or of objects on a conveyor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/002Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing cleaning devices for sheets or webs

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Description

Neue Rotaprint GmbH
Reinickendorfer Straße 46
1ooo Berlin 65
Reinigungsvorrichtung für bahnenverarbeitende Maschinen
Beschreibung
&iacgr; Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für
> bahnenverarbeitende Maschinen nach dem Oberbegriff des
■ Hauptanspruchs. Bei Maschinen, die bahnenförmiges Material verarbeiten, besteht die Gefahr, daß der Arbeitsab-
„ lauf durch Verunreinigungen, die den Bahnen anhaften,
gestört wird. Beispielsweise kann es bei Rotationsdruck-
• maschinen vorkommen, daß bei perforierten oder randge-
lochten Papierbahnen der Papieretaub und die Stanzreste von den Papierbahnen auf die Druckwalzen fibertragen werden, was zu nachteiligen Veränderungen des Druckbildes führt.
j, ( In dem deutschen Gebrauchsmuster 86 11 970.2 ist eine
■ Vorrichtung zum Zuführen von Tabel1ierpapier beschrieben, bei der ein geschlossener Behälter vorgesehen let, in dem das zuzuführende Papier in einem Stapel gelagert ist und durch einen mit einem Streifenbürstenpaar versehenen
, Spalt abgezogen wird. Abgebürstete Partikel werden dort durch eine Absaugvorrichtung entfernt. Cc hat sieh indes gezeigt, daß insbesondere bei schnei laufenden Druckmaschinen eine zuverlässige Reinigung hierdurch nicht erreicht werden kann. Außerdem 1st vcn Nachteil, daß der
· -f
dort gezeigte Behälter eich nur für den Einsatz in einer Papierzuführungsvorrichtung eignet.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine besonders gründliche Reinigung der zu verarbeitenden Bahnen zu gewährleisten, und zwar auch bei schnelllaufenden Maschinen. Außerdem soll eine Vorrichtung geschaffen werden, die innerhalb bahnenverarbeitender Maschinen an beliebiger siel ie dee SänneniränipörifregB vorgesehen werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Reinigungsvorrichtung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs. Neu ist, daß durch ein rotierendes Walzenbürstenraar eine besonders große Fläche der Bahn beaufschlagt werden kann, ohne daß zugleich eine entsprechend große Bremswirkung ausgeübt wird, wie dies beim Einsatz von Streifenbürsten der Fall wäre. Ferner wird die Bahn auch nicht aus einem Behälter ab-, sondern durch ihn hindurchgezogen, so daß die Einfügung der erfindungcgemäßen Vorrichtung ohne größeren konstruktiven Aufwand an allen geeigneten Positionen des Bahnentransportweges vorgesehen werden kann.
&zgr; Die Erfindung wird im nachfolgenden durch die Erläuterung einer in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen näher dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungs-
gemißen Reinigungsvorrichtung»
Fig. 2 ihre perspektivische Darstellung, Fig. 3 und Fig. 4 perspektivische SchnittdarStellungen
von Details.
Von der In Pfeilrichtung durchlaufenden Bahn (1) werden zunächst Verunreinigungen in vorbekannter V/eise durch das Streifenbürstenpaar (2, 2a) entfernt. Die eigentliche Reinigung erfolgt dann durch das Walzenbüretenpaar (5, 5a). Die Bahn (1) durchläuft dann ein weiteres Streifenbürstenpaar (7, 7a), das jedoch im wesent1ichen nur Abdicht funkt lon hat. Die Streifenbürstenpaare schließen den Behälter (3) annähernd, aber nicht vollständig luftdicht ab, so daß am Stutzen (4) eine Absaugvorrichtung angeschlossen werden kann, die den Abtransport der von der Bahn entfernten Verunreinigungen übernimmt.
Die Winkelgeschwindigkeit des Walzenbürstenpaares (5, 5a) liegt zweckmäßigerweise höher, als es der Durchlaufgeschwindigkeit der Bahnen (1) entspricht. Für die Walzenbürsten wird eine gleichsinnige Drehrichtung empfohlen, damit auf die durchlaufende Bahn keine bremsende Wirkung ausgeübt wird. Der Antrieb der Walzenbürsten kann durch gesonderte Antriebsquellen, beispielsweise Elektromotoren, erfolgen oder durch eine kraft- oder formschlüssige Ankoppelung an rotierende Teile der Maschine. Es kann vorgesehen werden, die Drehzahl des Elektromotors in Abhängigkeit von der Drehzahl des die Druckmaschine antreibenden Motors zu steuern. Bei mechanischer Ankoppelung ergibt sich von selbst, daß die Walzenbürsten jeweils mit einer von der Rotationsgeschwindigkeit der Druckmaschine abhängigen Drehzahl rotieren.
In einer zweckmäßigen Aus führufigs form, die nachstehend anhand der Fig. 3 und 4 erläutert wird, Kann vorgesehen »erden, daß der Abstand der paarweise angeordneten Bürsten voneinander auf die Bahnenqualität einstellbar ist. Dies wird durch Verstellen der Drehknöpfe (8, 8a) in Richtung
• · ti at . . (i ((
des Pfeile ermöglicht. Die Achse 12 dee Drehknopfe wird dufct! die Bohrungen 11a der Stirnseite 11 und 9a der Frontplatte 9 in die Bohrung 13a der Exzenterwalze 13 geführt und durch Anziehen der Schraube IS mit der Exzenterwalze 13 kraftschlüssig verbunden. In der Bohrung 13b ist die Exzenterwalze auf dem Lagerstift 14 drehbar gelagert. Die Achse der Walzenbürste Sa (vgl. Fig. 4) ist in Richtung des Pfeile 15 verschiebbar gelagert und liegt direkt an der Exzenterwaize iä an (in Fig.ä nicht gezeigt). Daher kann durch Drehen des Knopfs 8 die Entfernung der Walzenbürste 5a von der Walzenbürste 5 eingestellt werden.
Die Befestigung der Reinigungsvorrichtuing an der Maschine wird in einfachster Weise durch die Elemente 6 und 6a ermöglicht. Dadurch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung jederzeit, z.B. zur Durchführung von Wartungsarbeiten, ohne größeren Aufwand ausgebaut werden.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform kann vorgesehen werden, zur Vermeidung von elektrostatischen Aufladungen der Bahnen die streifenförmigen Bürstenpaare durch Einarbeitung von Metallfäden als Entladebürsten auszugestalten.

Claims (5)

Schutzansprüche
1. Reinigungsvorrichtung für bahnenverarbeitende Maschinen, bei der die Bahnen durch ein an der Auslaßöffnung eines allseitig geschlossenen Behälters angeordnetes Streifenbürstenpaar geführt werden und bei der über einen Stutzen eine Absauganlage zur Entfernung der abgebürsteten Partikel aus dem Behälter angeschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auch an der Einlaßöffnung ein entsprechendes Streifenbürstenpaar angeordnet ist und daß im Behälter mindestens ein Paar rotierender, sich über die Breite der Bahn erstreckender Walzenbürsten vorhanden ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenbürsten in gleicher Drehrichtung rotieren.
3. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelgeschwindigkeit der rotierenden Bürsten in Abhängigkeit von der Durchlaufgeschwindigkeit der Bahnen gesteuert wird.
4. Reinigungsvnrrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung elektrostatisch aufladbarer Bahnen die StreifenbOrstenpaare als Entladebürsten ausgestaltet sind.
5. Reinigungevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der paarweise zueinander angeordneten Bürsten auf verschiedene Bahnenqualitäten eingestellt werden kann.
DE8802843U 1987-04-18 1988-03-03 Reinigungsvorrichtung für bahnenverarbeitende Maschinen Expired DE8802843U1 (de)

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DE19873713240 DE3713240A1 (de) 1987-04-18 1987-04-18 Reinigungsvorrichtung fuer bahnenverarbeitende maschinen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4306734A1 (de) * 1993-03-04 1994-09-08 Heidelberger Druckmasch Ag Bürste in Rotationsdruckmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4306734A1 (de) * 1993-03-04 1994-09-08 Heidelberger Druckmasch Ag Bürste in Rotationsdruckmaschinen

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