DE8802790U1 - Walzenmeßeinrichtung - Google Patents

Walzenmeßeinrichtung

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DE8802790U1
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

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A 4525 J. M. Voith GmbH Kennwort! "Blockierberer Tastarm" Heidenheim WalzenmeBeinrich tuna
Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung gemäß dem Gattungsbegriff des Hauptanspruches.
Derartige Meßvorrichtungen werden insbesondere zum Messen des Durchmessers von Walzen für Papiermaschinen benötigt. Derartige Walzen müssen in regelmäßigen Abständen geschliffen werden. Beim Schleifen ist es unerläßlich, den Durchmesser genau zu erfassen. Dabei sind größte Genauigkeiten erforderlich, die bis in den Mikron-Bereich gehen.
Es werden an solche Meßvorrichtungen zahlreiche Anforderungen gestellt. Das oberste Erfordernis ist, wie erwähnt, die Genauiggkeit. Weitere Erfordernisse sind die folgenden:
- Meßgenauigkeit, zufälliger Anteil 0,001 mm (Streuung) systematischer Anteil 0,01 - 0,1 mm
- keine Einsehtänkung des Bewigungsraumes des Bedieners
- keine Behinderung bei Schleifscheibenwechsel, Rillenfräseinrichtung
- vom Bedienplatz aus einstellbar
- Über CNC ansteuerbar
- keine Abhängigkeit der Meßgenauigkeit vom Bediener ausgeführten Einstellarbeiter,.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meßvorrichtung gemäß dem Gattungsbegriff zu schaffen, die die genannten Funktionen einwandfrei erfüllt.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches gelöst.
Eine solche Walzenmeßeinrichtung vermag die folgenden Funktionen aufzuführen:
sie mißt während des Schleifens;
ihr Meßbereich läßt sich automatisch oder manuell verstellen, so daß sich die Einrichtung mühelos an völlig unterschiedliche Walzendurchmesser anpassen läßt;
störende Temperatureinflüsse lassen sich durch Kühlmittel bzw. durch temperaturgeregelte Flüssigkeit ausgleichen;
sie mißt mit Hilfe eines Einstellnormals pro Walzentyp oder mittels verstellbaren Normals absolut* z. B. über einen auf der Führerseite der betreffenden Maschine angebrachten Glasmaßstab;
die Meßtaster sind Über CNC bezüglich des Messens und bezüglich der Ruhestellung steuerbar.
Im allgemeinen wird man zwei Meßtaster in vertikaler Anordnung zum Messen von Form, Rundschiauf und Rundschlag vorsehen. Am Schleifscheibengehäuse kann ein Meßtaster waagrecht installiert juo &tgr; rl &ogr; &eegr; uinm4fr olne irhlefetol liinn nHor o4n Rofrfrfohior orfaOf
werden kann.
Die Meßeinrichtung ist ganz besonders zur Anwendung bei einer Walzenschleifmaschine geeignet. Hierbei wird sie im allgemeinen zwei Arme mit je einem am Ende des betreffenden Armes angeordneten Taster aufweisen.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine zu schleifende und zu vermessende Walze mit Meßeinrichtung und Schleifscheibe.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen der beiden Arme der Meßeinrichtung gemäß der Schnittlinie H-II in Figur 1.
Die in Figur 1 dargestellte Walze 1 ist in eine Walzenschleifmaschine eingespannt, so daß ihre Mantelfläche von einet in Achsrichtung entlangwandernden Schleifscheibe 2 geschliffen werden kann.
Die Meßvorrichtung 3 weist zwei Arme 4, 5 auf. Am freien. Ende eines jeden Armes befindet sich ein Taster 6, 7.
Die Meßvorrichtung ist zum einen in Richtung des Doppelpfeiles A verfahrbar, zum anderen sind die beiden Arme 4, 5 in Richtung der Doppelpfeile B verschwenkbar. Durch diese Bewegungsmöglichkeiten kann die Meßeinrichtung an Walzen unterschiedlicher Hur nhmpccer annenaflt «tprripn- CHec ict riiirph iUp npefc&ggr;irhp1t&rgr;
Darstellung der Arme 4 und 5 veranschaulicht.
Die Bewegung der Arme 4, 5 ist derart miteinander gekoppelt, daß sie bei einem Verschwenken stets gegenläufige Schwenkbewegungen ausfuhren, also beim Anpassen auf Walzen geringeren Durchmessers rieh aufeinander zu bewegen, und beim Anpassen auf Walzen größeren Durchmessers sich voneinander zwangsläufig entfernen. Außerdem bleiben die Taster 6, 7 bei jeglicher Stellung der Arme 4, 5 stets derart ausgerichtet, daß sie miteinander fluchten. Dies wird durch den besonderen Aufbau der Arme 4, 5 erreicht, was im folgernden beschrieben werden soll.
Aus dem in Figur 2 dargestellten Querschnitt durch Arm 5 erkennt man folgendes: Der Arm ist unter Verwendung zweier Stäbe 8, 9 aufgebaut, die im wesentlichen von identischer Gestalt sind. Die beiden Stäbe 8, 9 haben jeweils U-förmiges Profil. Sie sind dabei derart angeordnet, daß die beiden offenen Seiten des U einander zuge«vandt sind.
Die beiden Stäbe 8, 9 bestehen aus Stahl. Sie sind außen ummantelt von einer Isolierung 10 bzw. 11. tin Inneren befindet sieh eine ebenfalls U-förmige Auskleidung 12 bzw. 13 aus Kupfer. Die Isolierung 10 bzw. 11 soll Temperatureinflüsse auf die Stäbe b, 9 soweit wie möglich verhindern. Die Auskleidungen \k ' dienen dazu, bei auftretenden Msymetrien der Beanspruchungen bzw.
der Temperatureinwirkungen an verschiedenen Stellen der Arme Temperaturunterschiede auszugleichen. Ganz entscheidend im Sinne der Erfindung sind ein Balg 14 sowie zwei Reibelemente 17, 18. Diese drei Elemente erstrecken sich über einen großen Teil der Länge des betreffenden Armes. Ihre Funktion soll noch erklärt werden. Außerdem befinden sich in dem von den beiden U-Profilen umschlossenen Hohlraum zwei Kanäle 15, 16, die zum Hindurchführen eines fließfähigen Mediums zwecks Temperaturkontrolle dienen; so hat beispielsweise der Kanal 15 an seinem einen Ende einen nicht dargestellten Zufluß, an seinem anderen Ende eine Übergangsleitung zu Kanal 16, während Kanal 16 einen nicht dargestellten Auslaß hat.
Die Reibele.nente 17, 18 haben im Falle des gewählten AusfUhrungsbeispieles jeweils die Gestalt eines Flachstabes. Sie können mit Oberflächen ausgerüstet sein, die einen hohen Reibwert besitzen. Der Balg 14 läßt sich an ein fließfähiges Medium, beispielsweise an Luft, anschließen, so daß er expandiert werden kann. Hierdurch übt er über seine Seitenwände einen Druck auf die angrenzenden Wände aus, im Falle des AusfUhrungsbeispieles gegen die eine Fläche von Reibelement 18 sowie gegen entsprechende Flächen der Kanäle 15, 16. Durch diesen Balg läßt sich somit ein absolut festes Verspannen der beiden Stäbe 8, 9 gegeneinander erzieler., so daß der Arm 4 bzw. eine völlig starre Einheit bildet. Bei Entspannen des Balges wird ein entsprechendes Entspannen der genannten Verbindung erreicht. Die beiden Stäbe 8, 9 vermögen sich nunmehr - in Richtung der Längsachse ties Armes 4 bzw. 5 gesehen - frei zu bewegen.
Wie erwähnt, sind die beiden Stäbe 8, 9 derart angeordnet und gelenkig miteinander gekoppelt, daß Jegliche Verschiebebewegung dieser Stabe 8, 9 stets eine Parallelverschiebung sein wird,
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform, die hier nicht dargestellt ist, werden sowohl ein aufblasbarer Balg als auch eine Feder verwendet. Dabei ist es vorteilhaft, die Feder zum Verspannen der beiden Stäbe 8, 9 auszunutzen, und den Balg dazu, diese Verspannung aufzuheben. Auch die umgekehrte Nutzung der beiden Elemente Balg und Feder ist denkbar.
tp/DrW/0412k
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Claims (8)

A 4525 J. M. Voith GmbH Kennwort: "Blockierbarer Tastarm" Heidenheim Walzenmeßeinrichtung !Sprüche
1. MeQvorrichtung zum Messen des Durchmessers eines rotationssymmetrischen Körpers, &zgr;. B. einer Walze, mit einem die Mantelfläche des Körpers umfassenden, zwei Arme aufweisenden MeßbUgel sowie mit zwei Tastern, deren jeder am freien Ende eines Armes angeordnet ist, um die Mantelfläche abzutasten, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) Die Arme sind im wesentlichen geradlinig ausgebildet;
b) die Arme sind aus Stäben aufgebaut, die ein Parallelogramm miteinander bilden und im Sinne eines Anstellens bzw. Abfahrens des betreffenden Tasters gegen die Mantelfläche bzw. von dieser verschwenkbar sind.
2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme derart miteinander gekoppelt sind, daß sie gegenläufige Schwenkbewegungen ausfuhren, und daß die Taster miteinander fluchten.
3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe des einzelnen Armes gegeneinander verriegelbar sind.
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4. Meßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelungselemente gegeneinander verspannbare und wieder lösbare Reibelemente vorgesehen sind.
5. Meßvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, &ogr;&lgr;&Bgr; zum Spannen Federn oder druckmittelbetätigte Bälge vorgesehen sind.
6. Meßvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spannen Federn und zum Lösen druckmittelbetätigte Bälge vorgesehen sind.
7. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Arm zwei Stäbe aufweist, daß die beiden Stäbe im Querschnitt U-förmig sind, daß die offenen Seiten der U-Profile einander zugewandt sind, und daß zwei Reibelemente vorgesehen sind, deren jedes zwei gegeneinander gerichtete Schenkel der U-Profile überbrückt.
8. Meßvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit wenigstens einem Arm, der an seinem einen Ende einen Taster zum Erfassen einer zu vermessenden Fläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm hohl ist und in seiner Längsrichtung Kanäle aufweist, die einen Zufluß sowie einen Abfluß für ein fließfähiges Medium haben.
tp/0fW/04l2k
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DE8802790U 1988-03-02 1988-03-02 Walzenmeßeinrichtung Expired DE8802790U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015113575A1 (de) * 2015-08-17 2017-02-23 Jenoptik Industrial Metrology Germany Gmbh Messdüsenanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015113575A1 (de) * 2015-08-17 2017-02-23 Jenoptik Industrial Metrology Germany Gmbh Messdüsenanordnung
DE102015113575B4 (de) * 2015-08-17 2018-11-15 Jenoptik Industrial Metrology Germany Gmbh Messdüsenanordnung

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