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Kraftspritze, insbesondere tragbare Kleinkraf tspritze Die Erfindung
bezieht sich auf Kraftspritzen, insbesondere tragbare Kleinkraftspritzen für Feuerlö
schzwecke. Solche Geräte haben. übli.ch.er@vei!se ein Rahmengestell, auf dem eine
Kreiselpumpe und deren Antriebsmotor gelagert sind. Als. Motor dient rege-lmä.ßig
ein. Verbrennungsmotor mit stehenden Zvli,nide:rn. Übeir dem Maschinenisatz befindet
sich in den: meisten Fällen der Brennstoffbchälter.
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Bei Anwendung einer mittelbaren Kühlung des -Motors .durch Kühlwasser
befindet sich der `Värmetaujscher meist in einem mit dem Motorkühlwa.sserraum in
Verbindung stechenden Behälter, der oberhalb des Motors angeordnet ist. Bei dieser
Lage des Behälters erhält man einen genügenden Höhenunterschied zwischen den I#Nihlwasserräumen,
um einen durch unterschiedliche Wärmedehnung hervorgerufenen selbsttätigen Umlauf,
die sogenannte Thz,rmosypho,nwirlcung, zu erzielen. Man hat den Wärmetauscher auch
bereits in die Pumpe selbst verlegt. Dann benötigt man, weil die Pumpe hei den bekannten
Kraftspritzen, keinesfalls höher als der Motorkühlwasserraum liegt, eine besondere
Umwälzpumpe für, das Kühlwasser.
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Bei der Kraftspritze nach der Erfindung wird das Motorkühclwaisser
durch Thermosvphon.wirkung gegen kaltes Wasser ausgetauscht. Die Erfindung besteht
darin"daß die. Zvlinder des Motors tiefer als Teile der Pumpe liegen und daß der
Austausch oder die Rückkühlung deis, erwärmten NIoto,rkül:lwass-eirs in Höhe der
Pumpe, be,ispiells.weise in der Pumpe erfolgt.
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Zum Unterschied von Geräten mit stehenden @lotorzylindeirn kann das
frits@ch gekühlte Wasser in natürlichem Zuge denjenigen Motorkühlwasserräumen zugeführt
werden-, welche die stärkste Kühlung erfordern, nämlich den Kühlräumen des
Zylinderkopfes.
Vom; dort steigt das angewärmte Wasser an den _Zylinderlaufbuchsen hoch, die nicht
eine so intensive Kühlung benötigen:.
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.Bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Zylinder, bei der die Motorzylinder
vorzugsweise hängend angeordnet sind, kann. der Wärmetauscher wegen dein tiefen
Lage der Motorküihlräume in, der Pumpe der Spritze angeordnet werden, oh-nie daß
eine besondere Umwälzpunnp-e notwendig ist. Denn die Pumpe liegt hier ein beträchtliches
Stück obe:rhalb, deisi Motorkühlwasseriraumes, so daß ein genügend großer Höhenunterschied
zurr Erzeugung der Thermos.yphonwwirkunngg vorhanden ist.- Ein besonderer Austauischbehältaar,
wie er bei den, bekannten: Kraftspritzen meist in Verbindung mit dem Kraftstoffbehälter
angeordnet ist, und der die Hersteillung dieses. Behälters sehr verteuert, erübrigt
sich daher.
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Eine außerordentlich einfache Kühleinrichtung ergibt sich, durch die
Anoirdmuig gemäß der Erfindung, wenn der Motor unmittelbar durch das Pumpenwasser
gekühlt wird. Wegen der tiefen Lage des Motorkühlmumes. zu den Pumpenräumen kann
ein solcher Pumpenraum nämlich als. K altwasserbehäfer zur Bildung eines auf Thermosyphonwirkung
beruhenden Wasserumlaufs in dem Motorkühlwasiserraum dienen. Denn durch die ständige
Erneuerung des Wassers in der Pumpe wirkt der Pumpenriawm so wie, der ständig gekühlte
besondere Wasisenbehällter bei mittelbarer Kühlung. Der Pumpenraum braucht zu diesem
Zweck nur mittels zweier Leitungen mit dem oberen. bzw. unteren Ende des Motorkühlwasserraumos
verbunden zu werden. Unter Umständen genügt auch schon eine einzige, verhältnismäßig
weite Verbindungsleituaig hierzu. Es ist hier also nicht nötig, wie bei den unmittelbaren
Kühlungen belrannber Kraftspiritzeni, die Kühlwasserzuleitung an eine höhere Stufe
aIIs die Kühlwcs serableitunig anzuschließen. Der dort entstehende Diruckwasserverlus:t
wird also idumh die Erfindung vermieden.
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Gegüb:enenfallls. kann der Kühlwasserumlauf noch dadurch gesteigert
werden, daß die Zu- und Ableitung zwar an der gleichen Stufe, jedoch, an Stellen
verschiedenen statischen Druckes angeschlossen werden. Dieser geringe Druck würde
bei ätehenderMotoranoirdnung nicht genügen, um allein einen, zu erzeugten. Im Zusammenwirken
mit dem durch die Bauart gemäß der vorliegenden Erfindung hervorgerufenen Thermosyphonumlauf
kann er aber sehr vorteilhaft ausgewertet werden.
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Der Anlsichluß der Kühlwasserzuleitunig wird in bekannbeir Weise an
einer Stelle vorgenommen, an der das: Pumpenwasser möiglschst frei von Verunreiniguingen
ist.
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Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß bei direkter Kühlung des
Motors durch Pumpenwaßser der Kühlwaisserraum des Motors beim Entleeren der Pumpe
nicht leerlawfen kann, so daß der Motor auch während des Ansaugevorganges wassergekühlt
ist.
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Für die Druckventile bietet sieh bei dieser Bauart eine sehr günstige
Einiba:umöglichkeit in dem Winkel zwischen Druckstutzen und Pumpengehäuse. In besonders
vorteilhafter Weise lassen sich hierbei Schrägsitzventile verwenden, die dem ausströmenden
Wasser den geringsten Widerstand bieten. Es ist aber auch möglich, frei schwingbare
Klappen einzubauen, die sich beim Ansaugvorgang .s.elbs@ttätig schließen bzw. nach.
dem Ansaugen durch das Druckwasser selbsttätig geöffnet werden. Einei Bedienungsspindel
dient dazu, die Klappe auch gegeit den Druck der Pumpe schließen bzw. im: eine mehr
oder weniger geöffnete Stellung einstellen zu können.
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In der Zeichnung ist eine tragbare Kraftspritze gemäß der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt. Abb. i die Ansicht von der Bedienungsseite, Abb.2 die
Ansucht von der entgegengesetzten Seite, Abb. 3 eine Ansicht und teilweisen Schnitt
vom einer Stirnseite, Abb. 4 eine gleiche Ansicht mit einem anders ausgebildeten
Druckventil; Abb. 5 zeigt schematisch eine indirekte K ,ühlung des Motors und Abb.6
eine direkte Kühlung des Motors bei einer Anoirdn,ung gemäß der Erfindung.
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Der Maschinensatz beisteht aus denn Motor i, dessen Zylinder 2 nach
unten gerichtet sind, und -der Kreiselpumpe 3; die durch das Zwi chenstück 4 miteinander
verbunden werden, welcheis die Kupplung umgibt. Mit 5 sind die Druckstutzen der
Pumpe 3 bezeichnet, während das Gehäuse 6 das Motorschwungrad enthält. Das Gehäuse
der Pumpe 3 und dass: Gehäuse 6 des Motorschwungrades besitzen Füße 7, die sich
Über Winkeleisen 8 auf den seitlichen Kufen 9 abstützen. An der 0b2rseite dieser
beiden Gehäuse sind Stützen io für den Kraftstoffbehälter i i vorgesehen. Mit 12
ist der Vergaser bezeichnet, der durch den Hebel 13 bedient wird, während der Hebel
14 zum Ein- und Auarüdz-en der in, dem. Zwischenstück 4 befindlichen Kupplung dient.
Mit 15 ist der Auspufftopf des Motors bezeichnet. Die Auspuffleitung des einen Zylinders
kann durch, diel I,lappe 16 abges,ohlossen werden, die mittclis! des Hebels 17 betätigt
wird. Gleichzeitig wird der Gas@strah,ler 18 eingeschaltet, der die Pumpe 3 durch
die Leitung i9 entlüftet. Zum Tragendes Gerätes, dienen die Handgriffe 2o.
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In Abb. 3 ist das Druckventil 2:1 als Schräbsitzventil ausgebildet,
das durch das Handrad 22 betätigt werden kann. Dagegen: zeigt Abb. 4 die Ausbildung
des Druckventils 31:s Klappe 23, die sich beispielisweisie beim selbsttätig schließt
und je nach der Stellung der Bedienungsspindel z2 such durch: dies Drucikw'as@ser
mehr oder weniger öffnet.
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Die Kühlung der Motorzylinder 2 erfolgt gemäß Abb.5 mittelbar, und
zwar durch einen in der Pumpe angeordnetem: Wärmeaustauscher 24, der vom Pumpemwass.er
umströmt wird. Das im Motorkühlwasseirraum enväirmte Wasser steigt durch die Leitung
2.5 nach oben, wird in dem 24 gekühlt und gelangt duath die Leitung 26 wieder
| in den Moto,rlciiblwass-eirra:uan. Bei der Ausfülirungs- |
| form gemäß Abb. 6 münden. die Leitungen 25 |
| und 26 unmittelbar in einen Pumpen.ra.um. Da das |
| im NTotorkühlwa,sserra.um befindliche Was@sex |
| «ärmer a,ls dasjenige in, dem Pumpenraum ist, er- |
| gibt sich auch hier ein Wasserumlauf, der je- |
| geben:nfails noch dadurch jefördert werden kann, |
| daß die Einmündung der Leitung 26 an eiiner Stelle |
| etwas höheren Druckes liegt als die Einmündung |
| der Leitung 25. |