DE8802495U1 - Transportwagen für Schüttgut - Google Patents
Transportwagen für SchüttgutInfo
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- 239000013590 bulk material Substances 0.000 claims description 18
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims description 11
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/36—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using endless chains or belts thereon
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
Description
IHI ti .····« ·· ·
Bernhard Farwlck GmbH & Co. KG, Beckumer Str. 51,
4740 Oeide 1
"Transportwagen fllr Schuttgut"
Die Neuerung bezieht sich auf einen Transportwagen gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Beim Verlegen von Kabelleitungen in Kabelgraben ist
es Vorschrift, daß unter dem Kabel unabhängig von dem umgebenden Erdreich eine gewisse Sandschicht in
den Kabelgraben eingebracht weiden muß. Anschließend wird auf diese Sandschicht das Kabel aufgelegt und
dann wird dieses Kabel wiederum mit einer Sandschicht abgedeckt. Auf diese abdeckende Sandschicht
wird dann der Kabelgraben mit dem normalen Füllgut verfül1t.
Das Einbringen dieser Sandschicht bereitet insbesondere in Städten erhebliche Schwierigkeiten. Bisher
wird so vorgegangen, daß der Sand an einen möglichen Lagerplatz angefahren wird, dann von Hand in den Kabelgraben
eingebracht wird. Hierbei können erhebliche unnütze Wege entstehen und trotzdem tritt immer
noch eine erhebliche Belästigung der Bevölkerung ein, insbesondere, wenn beispielsweise Kabel auf
Bürgersteigen od. dgl. verlegt werden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe
zu schaffen und einen Transportwagen vorzuschlagen, mit dem das Verfüllen von Kabelgraben problemlos
möglich ist.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird
durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.
- 2
Mit anderen Worten ausgedrückt, wird vorgeschlagen,
daß ein Transportwagen eingesetzt wird, der einen Schlittgutbunker aufweist, unter dem ein Transportband vorgesehen 1st, das das aus dem Schüttgutbunker
auszutragende Gut weiterfördert. Das Transportband erstreckt sich dabei relativ weit über das rückwärtige
Ende des Schüttgutbunkers, beispielsweise 3 m weit, und die Einheit aus Schüttgutbunker und Transportwagen
wird von einem Fahrgestell unter Zwischenschaltung eines Drehkranzes getragen, so daß nunmehr
unabhängig von der Fahrtrichtung des Transportwagens das Transportband schräg gestellt werden kann und
beispielsweise den im Schüttgutbunker enthaltenen Sand in einen Kabelgraben austrägt. Hierdurch ist es
möglich, daß der Sand nicht mehr zwischengelagert
werden muß, sondern der Sand wird sofort in den Schüttgutbunker eingebracht, der beispielsweise ein
Fassungsvermögen von 3 m3 aufweist und wird dann zusammen mit dem Fahrgestell im Bereich des Kabelgrabens
vorbeigefahren, wobei es nicht erforderlich ist, daß der eigentliche Transportwagen unmittelbar
und nahe am Kabelgraben vorbeifährt, sondern er kann vom Kabelgraben einen gewissen Abstand einhalten und
durch entsprechende Schrägstellung des Bandes wird nunmehr der Sand in den Kabelgraben abgegeben.
Besonders vorteilhaft ist diese Anordnung dann, wenn der Kabelgraben am Rand von Straßenbäumen oder
Straßenlaternen od. dgl. verläuft. Hier ist es nunmehr
möglich, das Transportband einzuschwenken, z. B. parallel zur Fahrtrichtung des Transportwagens,
dann an dem Straßenbaum oder an der Straßenlaterne vorbeizufahren, wobei nach Rücksetzen nunmehr das
Transportband auf der anderen Seite des Hindernisses den Sand abgeben kann.
Dadurch, daß das Fahrzeug einen eigenen Motorantrieb für das Transportband aufweist, 1st es möglich, die
Bandgeschwindigkeit und damit die vom Band abgegebene
Menge einzuregeln, was vorzugsweise dadurch erfolgt, daß der Motor als Hydraulikmotor ausgebildet
ist.
Der Schlittgutbunker 1st zusammen mit dem Transportband
vom Zugfahrzeug aus elektrohydraulisch schwenkbar,
so daß der Schlepperfahrer selbst alle erforderlichen Maßnahmen von seinem Zugfahrzeug aus vornehmen
kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend
anhand der Zeichnungen erläutert.
rungsgemäßen Transportwagen und in
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Transportwagen mit verschiedenen, gestrichelt
eingezeichneten Stellungen des Transportbandes.
In den Zeichnungen ist mit 1 allgemein ein Transportwagen bezeichnet, der im wesentlichen aus einem
Fahrgestell 2 und einem Schüttgutbunker 7 besteht, der an das Fahrgestell 2 unter Zwischenschaltung
eines Drehkranzes 5 anschließt und damit drehbeweglich vom Fahrgestell 2 getragen wird. Unterhalb des
Schüttgutbunkers 7, aber oberhalb des Drehkranzes 5 ist ein Transportband 8 vorgesehen, das den Schüttgutbunker
7 nach hinten weit überragt, beispielsweise um 3 m. An der Vorderseite des Schüttgutbunkers 7
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ist aur einer entsprechenden Tragplatte 10 ein Motorantrieb
9 vorgesehen, der beispielsweise als Hydraulikmotor ausgebildet 1st und der damit eine £1 nreguHerung
der Bandgeschwindigkeit ermöglicht. Durch entsprechende Bandgeschwindigkeit kann die
ausgebrachte Menge reguliert werden, wobei zusätzlich am Schüttgutbunker 7 eine die Auslauföffnung in
ihrem Auslaßquerschnitt regelnde Klappe vorgesehen
s e i &eegr; k a &eegr; &eegr;.
An der Vorderseite des Fahrgestelles 2 schließt eine
Deichsel 6 an und das Fahrgestell 2 ist mit Radpaaren 3 und 4 ausgerüstet, so daß ein kippsicherer,
fester Wagen geschaffen wird.
In Fig. 2 ist erkennbar, daß der Schüttgutbunker 7 und das Transportband 8 um eine Vertikal achse geschwenkt
werden können, so daß hierdurch ein Ausbringen des Schüttgutes seitlich von der Fahrspur
des Transportwagens 1 möglich ist.
Hierbei ist es insbesondere möglich, Hindernisse zu umgehen, beispielsweise Laternenpfähle oder Stiaßenbäume,
indem nämlich einfach diese Hindernisse dadurch umfahren werden, daß in dem Bereich des Hindernisses
das Transportband 8 fluchtend mit der Fahrtricntung eingestellt wird, dann das Hindernis
überfährt und dann wird der Wagen zurückgesetzt, wobei
das Transportband 3 vorher wieder ausgestellt 1st, so daß nunmehr dieses Hindernis, das in Fig.
allgemein bei d dargestellt ist, umgangen ist.
Claims (6)
- "Transportwagen für Schüttgut"
Schutzansprüche:Transportwagen für Schüttgut, wie Sand od. dgl. Füllmaterial, gekennzeichnet durch ein anhängbares, mit Laufrädern (3, 4) versehenes Vahrgestell (2), einen vom Fahrgestell (2) getragenen Drehkranz (5) und einen auf dem Drehkranz (5) angeordneten Schütgutbunker (7), unter dessen Auslauf ein Transportband (8) angeordnet ist, das zusammen mit dem Schüttgutbunker (7) gegenüber dem Fahrgestell (2) drehbar ist. - 2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Drehkranz (5) eine Tragplatte (10) vorgesehen ist, auf der der Motorantrieb (9) für das Transportband (8) angeordnet 1st, wobei das Transportband (8) über den Motorantrieb (9) mit unterschiedliehen Geschwindigkeiten antreibbar 1st.
- 3. Transportwagen nach einem oder mehreren der vorhergehendien Ansprüche, dadurch gekenn-»■III I II··zeichnet, da3 das Transportband (8) weit überdas Rückende des Schüttgutbunkers (7) überf: steht.* 5
- 4. Transportwagen nach einem oder mehreren dervorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Deichsel (6) zum Anhängen an ein Zugfahrzeug.
- 5. Transportwagen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei mittig unter dem Drehkranz (5) angeordnete Laufachsen für die Radpaare (3, 4).15
- 6. Transportwagen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daS das Transportband (8) zusammen mit dem Schüttgutbunker (7) um etwa 90° umeine vertikale Achse schwenkbar ist.»4 * I I fill• · I t I I• · * f I I I ** MM til I• til« * I « 9 Il IH
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802495U DE8802495U1 (de) | 1988-02-26 | 1988-02-26 | Transportwagen für Schüttgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802495U DE8802495U1 (de) | 1988-02-26 | 1988-02-26 | Transportwagen für Schüttgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802495U1 true DE8802495U1 (de) | 1988-04-14 |
Family
ID=6821112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802495U Expired DE8802495U1 (de) | 1988-02-26 | 1988-02-26 | Transportwagen für Schüttgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802495U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004035349A1 (en) * | 2002-10-19 | 2004-04-29 | Extec Screens And Crushers Limited | Mobile apparatus for handling bulk material |
-
1988
- 1988-02-26 DE DE8802495U patent/DE8802495U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004035349A1 (en) * | 2002-10-19 | 2004-04-29 | Extec Screens And Crushers Limited | Mobile apparatus for handling bulk material |
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