DE8802474U1 - Vorrichtung zur Abgabe eines pulverförmigen Materials - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe eines pulverförmigen Materials

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
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Description

Vorrichtung zur Abgabe eines pulverförmigen Materials
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abgabe eines Pulvers und insbesondere auf eine Vorrichtung zur Abgabe von pulvertörmigen Abbindemitteln zur Beschleunigung der Abbindegeschwindigkeit von Beton.
Üblicherweise wird ein Beton-Abbindebeschleuniger in einen Betonmörtel durch einen Abgabetrichter eingegeben, dessen Bodenteil mit einer unteren Auslaßöffnung versehen und in dem eine Walze auf einer horzontalen Welle gehalten ist. Die Walze erzeugt eine Rührwirkung, wenn das Abbindemittel ausgegeben wird. Bei ihrer Anwendung ist die Abgabevorrichtung auf einem Gestell oberhalb eines Förderbandes, das einen Betonmörtel transportiert, gehalten und gibt kontinuierlich das Abbindemittel mit gleichmäßiger Durchsatzrate ab, so daß eine gleichförmige Beton-mischung erzielt wird. Eine derartige Abgabevorrichtung weist jedoch ein Problem insofern auf, als dann, wenn der Vorgang in einer feuchten Umgebung,
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Telex: 5-24 845 tipat
cable: Gerrrfäniaf5ate*rff Muncnen
Dresdner Bank (iencben) Kto. 3939 8M (BLZ 700 800 00) DsaBcfie Ba* (UBnchen) Kto 286 K)GO (BLZ 700 700 W) Pam> (München) Kto. 670-43-80« (BtZ 700100 80)
wie in einem Tunnel, ausgeführt wird, das Pulver feucht wird und an den Wänden des Trichters und der Walze festklebt. In vielen Fällen beeinflußt das an der Walze und an den Trichterwänden haftende Pulver den Durchlauf des Pulvers in nachteiliger Weise, wie auch die Durchsatzrate der Vorrichtung und die Qualität der Mischung beeinträchtigt werden. Darüber hinaus ist der Abbau des Bodenteils der Abgabevorrichtung, um das festgeklebte Pulver zu entfernen sowie die Walze und
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ger Vorgang.
Der Erfindung liegt insofern die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Abgabe von pulveförmigem Material, wie einem Beton-Abbindemittel od. dgl., zu schaffen, die auf einfache Weise für die Entferung von feuchtem Pulver von der Walze und den Seitenwänden der Vorrichtung ausgestaltet bzw. zusammengebaut werden und feuchtas, anhaftendes Pulver von der Walze sowie den Seitenwänden der Vorrichtung während des Abgabevorgangs abfallen lassen kann.
Durch die Erfindung wird bei einer einen Vorratsbehälter mit einem Trichterteil und einem Bodenteil, das den geringsten Querschnitt sowie eine bodenseitige Auslaßöffnung aufweist, und mit einer auf einer Welle montierten Walze, welche ihrerseits norizontal an zwei Seitenwänden des Bodenteils gelagert ist, aufweisenden Vorrichtung eine Vervollkommnung erreicht. Diese beruht darauf, daß die Welle wenigstens ein nach außen von der Seitenwand sich erstreckendes Ende hat, auf dem wenigstens ein Nockenglied mit einer am Umfang ausgebildeten Nokkenfläche, die wenigstens einen Vorsprung hat, angebracht ist, wobei ein Hammer oder Schlegel an einer nahe dem Nockenglied befindlichen Stelle gelenkig gelagert ist. Der Vorsprung am Nockenglied hat eine scharfe, durch eine schroff abfallende Fläche unc eine allmählich ansteigende Fläche bestimmte Kante. Der Hammer ist mit einem auf der umlaufenden Nocken-
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fläche beweglich ruhenden Kopf versehen, um Schläge am Nockenglierl wie auch an der Walze hervorzurufen, wenn er plötzlich während seines Gleitens auf der Nockenfläche an der scharfen Kante abfällt, so daß das feuchte Pulver zum Abfallen von der Walze und auch von den die Auslaßöffnung begrenzenden Wänden gebracht wird.
Ferner zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß das Bodenleil des vürrälsuenä i lers bzw. Trichters von vier Seitenwänden gebildet wird, wobei zwei einander gegenüberliegende Seitenwände fest ausgebildet und die beiden anderen Seitenwände am unteren Teil des Trichters gelenkig angebracht sind, so daß sie geöffnet werden können. Diese zu öffnenden Wände bieten einen Zugang zum Inneren des Bodenteils der Abgabevorrichtung, um die Walze zu reinigen und/oder das feuchte Pulver zu entfernen.
Die Erfindung wird anhand der bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Frontansicht der erfindungs gemäßen Abgabevorrichtung;
Fig. 2 die Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. 1, wobei zwei einander gegenüberliegende Seitenwände geöffnet sind;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Walze;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung mit der Auslaßöffnung und einer Abdeckplatte.
Die Abgabevorrichtung umfaßt einen Vorratsbehälter 10 mit einem Trichterten 11 sowie einem Bodenteil 12, das eine Auslaßöffnung 13 (Fig. 4) hat. Das Bodenteil 12 hat einen geringeren Querschnitt als der übrige Teil des Vorratsbehälters 10 und wird von vier Seitenwädnen 14, 15, 16 und 17 be-
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grenzt. Din eint der gegenüberliegenden Seitenwände 14 und 15 sind einstückig mit der Wand des Trichterteils 11 des Vorratsbehälters 10 verbunden. Die einander gegenüberliegenden Seitenwände 16 und 17 werden von zwei Platten gebildet, .! die schwenkbar an den unteren Enden des Trichterteils 11 d'jrch Gelenke 19 gehalten sind. Jede der gelenkig gehaltenen Sei- ;| tenwände 16 und 17 ist mit Stirnflanschen 20 und 21, die sich in zu den Seitenwänden 14 und 15 parallelen Ebenen erstrecken,
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gelenkig gehaltenen Wände 16 und 17 geschlossen sind, dann sind die stirnseitigen Flansche 20 und 21 mit den festen Wänden 14 und 15 in flächiger Anlage und begrenzen die gekrümmten Bodenstücke 23 der gelenkig gelagerten Wände 16 und 17 eine längliche Auslaßöffnung 13. An den unteren Enden der gelenkig gehaltenen Wände 16 und 17 sin?, vorstehende Lappen 15 ausgebildet, wobei Spannschrauben 25a dazu dienen, die gelenkigen Wände 16 und 17 zusammenzuspannen, wenn das Bodenteil 12 geschlossen ist.
An der Seitenwand 17 ist ein Träger 26 befestigt, der eine Gewindemuffe 27 hält, in die eine Stellspindcl 28 eingeführt ist, welche eine Abdeckplatte 29 von L-förmigem Querschnitt trägt. Die Abdeckplatte 29 ist mit der Außenfläche des einen gekrümmten Bodenstücks 23 der Seitenwand 17 in Anlage und kann durch Betätigen der Stellspindel 29 mit Bezug zu dieser Außenfläche verschoben werden, so daß durch Änderung der Lage der AbdeckpuItQ 29 die Weite der Auslaßöffnung 13 eingestellt werden kann, um die Abgabemenge oder -geschwindigkeit zu ändern.
Hit den Seitenwänden 14 und 15 sind zwei Lagerungen 41 verbunden, in denen eine eine Walze 39 tragende horizontale Welle 40 gehalten ist. Die Walze 39 ist mit Vorspröf.cn 39a versehen, die sich zu den gelenkigen Seitenwänden 16 und 17 hin erstrecken, um Pulver von den Innenflächen dieser
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Wände abzukratzen. Die beiden Enden der Welle 40 ragen über die Lagerungen 41 nach außen hinaus. Bei der gezeigten Ausführungsform ist am einen Ende der Welle 40 ist ein Riemenscheibensatz 42a gehalten, der über einen Riemen 42c mit einem anderen Riemenscheibensatz 42b, der auf der Welle eines Motors 56 befestigt ist, verbunden ist. Am anderen Ende der Welle 40 ist eine Nockenscheibe 43 befestigt, von deren Außenumfang vier Nasen oder Knaggen 44 ausgehen. Jede Knagge hat eine durch eine schroff abfallende Fläche 45 und eine allmäiiiich ansteigende Fläche 46 bestimmte Kante. An einem Drehpunkt 51 an der an der Seitenwand 15 gehaltenen Lagerung 41 ist ein Hammer oder Schlegel 50 gehalten. Der Hammer hat einen am Umfang der Nockenscheibe 43 aufliegenden Kopf 52 und ein entgegengesetztes Ende, das mit dem einen Ende einer Feder 54 verbunden ist. Das andere Ende der Feder 54 ist an der Wand des Trichterteils 11 befestigt, so daß eine Zugwirkung ausgeübt wird, die auf den Kopf des Hammers eine Kraft aufbringt.
Bei Arbeiten des Motors 56 dreht die Nockenscheibe 43 gleichzeitig mit der Walze 39. Wenn die Nockenscheibe 43 dreht, dann steigt der Hammerkopf 52 allmählich an und fällt plötzlich ab, wobei dieser Vorgang abwechselnd abläuft, so daß Schläge hervorgerufen werden, wenn der Kopf 52 plötzlich an der scharfen Kante der Knagge 44 der Nockenscheibe 43 abfällt und dadurch die Welle 39 in Schwingungen versetzt wird, um ein Abfallen von feuchtem Pulver hervorzurufen. Durch die Schwingungen der Welle 39 fällt das feuchte Pulver ab. Die Nockenscheibe und der Hammer minimieren den nachteiligen Einfluß auf die Menge an abgegebenem Pulver. Neben diesem Vorteil bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung die Möglichkeit der leichten und einfachen Entfernung von feuchtem Pulver von der Walze, weil die Seitenwände 16 und 17 ohne Schwierigkeiten geöffnet werden können.
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Wenngleich die Erfindung unter Bezugnahme auf einen bestimmten Aufbau und eine bestimmte Ausführungsform erläutert wurde, so ist sie auf die dargestellten Einzelheiten nicht begrenzt, sondern umfaßt alle Abwandlungen und Abänderungen, die dem Fachmann bei Kenntnis der vermittelten Lehre an die Hand gegeben sind und in den Rahmen der Erfindung fallen.
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Claims (4)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zu.· Abgabe eines pulverförmigen Materials, wie eines Beton-Abbindebeschleunigers od. dgl., mit einem Vorratsbehälter (10), der ein Trichterteil (11) sowie ein unterhalb von diesem befindliches Bodenteil (12), das einen geringsten Querschnitt sowie eine untere Auslaßöffnung (13) aufweist und von vier Seitenwänden (14, 15, 16, 17) begrenzt ist, umfaßt, mit einer auf einer im Bodenteil (12) horizontal gelagerten Welle (14) befestigten Walze (39) und mit einem die Walze in Umdrehung versetzenden Motor (56), dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (40) zwei sich durch zwei einander gegenüberliegende Wände (14, 15) nach außen erstreckende Enden hat, von denen wenigstens eines eine Nockenscheibe (43) mit wenigstens einer von deren Umfangsflache vorspringenden Knagge (44) trägt, welche eine scharfe, von einer schroff abfallenden Flache (45) sowie einer allmählich ansteigenden Fläche (46) bestimmte Kante hat, und daß an einer der
Telefon: 089-53 96 53 Telefax &Ogr;&psgr;'^&Aacgr;'&KHgr;&iacgr; "&idigr; &idigr; "i' S22S1 ££&bgr;£22»2&Ggr;&igr;&Ogr;&Mgr;&&iacgr;«!»&udiagr; Telex: 5-24 848 tlpat cable: Germaniapatent München "&KHgr;^^&iacgr;^&KHgr;^,&ogr; ,loTci. ,bu/^,Sec,
Nockenscheibe (43) nahegelegenen Stelle ein Hammer (50) verschwenkbar gelagert ist, der einen bewegbar auf der Mockenscheiben-Umfangsfläche aufliegenden Hammerkopf (52) hat, welcher bei einem plötzlichen Fall von der scharfen Kante an der schroff abfallenden Fläche (45) herab Schläge erzeugt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (50) ein zum Hammerkopf (52) entgegengesetztes Ende hat, an dem eine andererseits am Trichterten (11) befestigte Feder (54) angreift, die auf dieses Ende des Hammers eine Zugkraft ausübt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei einander gegenüberliegenden Wände (14, &idiagr;5> vom Trichterteil (11) ausgehende feste Wände sind und daß die beiden anderen Seitenwände (16, 17) am Trichterteil (11) gelenkig gehaltene, um eine horizontale Achse verschwenkbare sowie das Bodenteil (12) öffnende und schließende Wände sind, die mit diese gelenkig gehaltenen Wände» in ihrer Schließlage zusammenspannenden Klemmgliedern (25a) versehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich quer über die Auslaßüffnung (13) eine deren Öffnungsgrad bestimmende Platte (29) erstreckt, die an einer Stellspindel (28) zur Einregelung ihrer Lage gehalten ist.
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CH59032A (de) * 1912-01-08 1913-04-16 Ratzinger & Weidenkaff Vorrichtung, um insbesondere Kies, Sand, Quetschgut, Beton etc. einer Fördervorrichtung zuzuführen

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