DE8802448U1 - Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern - Google Patents
Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von ÜberspannungsableiternInfo
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- H01T4/06—Mounting arrangements for a plurality of overvoltage arresters
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Description
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OBO 9324/88
Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern, bestehend aus
mindestens einem Überspannungsableiter mit Defektanzeige und einem Schaltelement, welches mindestens
beim Ausfall des Uberspannungsableiters durch die Defektanzeige betätigbar ist, wobei insbesondere
nehrere Überiäpannungsableiter gleichorientiert,
räumlich unmittelbar nebeneinander angeordnet Bind.
Überspannungsableiter dieser Art sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Um insbesondere in weitläufigen Gebäuden und dergleichen einen schnellen Zugriff zu haben, sofern
eine Überspannungsvorrichtung defekt ist, ist schon vorgeschlagen worden, die Defektänzeigevorrichtuag
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- &bgr; -
' iie Defektanzeigevorrichtung betätigt ist und über
:, entsprechende Signaüeicungen den Ausfall des
■:i tiese an sich praktische Ausführung hat aber insofern
'; Machteile, als dabei jedem Überspannungsableiter ein
: Hikroschalter und ein entsprechender elektrischer
- Schaltkreis zugeordnet sein muß. Hiermit ist ein
:; dem problematisch ist, daß die Nähe zum Ableiter
Spannungsüberschläge aus dem überwachten Schaltkreis
In den Signalisierungsschaltkreis bei auftretenden Überspannungen ermöglichen, ferner eine induktive
Beeinflußung möglich ist und zu dem durch die
&idiagr; Verdrahtung (Durchschleifen der einzelnen Verbindungen
tu den Mikroschaltern) ein hoher Arbeite- und Installationsaufwand entsteht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorricuiuag
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gattungsgemäßer Art zu schaffen, mittels derer der Installationsaufwand bei einer Fernüberwachung einer
Vielzahl von Überspannungsableitern verringert wird. Darüber hinaus soll die Gefahr von induktiven
Einkopplungen gemindert und die Gefahr von Spannungsüberschlägen möglichst weitestgehend ausgeschlossen
sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß das Schaltelement aus einem elektrischen Schalter,
einer diesen betätigbaren Schubstange sowie die Schubstange aus der einen Endstellung (Schalter unbetätigt)
bei defektem uberspannungsschutzableiter in die andere Endstellung (Schalter betätigt) verstellenden
Stellgliedern besteht, wobei jedem überspannungsableiter
ein separates Stellglied zugeordnet ist, welches bei defektem Überspannungsableiter von dem
Defektanzeigeelement betätigbar ist.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten Lösungen ist nun nicht mehr jedem Überspannungsableiter ein
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Schaltelement, beispielsweise in Form eines elektrischen Mikroschalters, zugeordnet, sondern
es ist für eine Serie von Überspannungsableitern lediglich ein einzelnes Schaltelement, beispielsweise
ein elektrischer Mikroschalter, erforderlich, der den ordnungsgemäßen Zustand oder den Fehlerzustand
durch seine Schaltstellung signalisiert und einer zentralen Signalanlage zuführen kann.
Die Betätigung des Schaltelementes, insbesondere des Mikroschalters, erfolgt dabei durch eine Schubstange,
die in geeigneter Weise, beispielsweise durch Federkraft, in der Ruhelage gehalten ist. Aus
dieser Ruhelage wird die Schubstange bei Defekt eines Überspannungsabieiters in Richtung auf das
Schaltelement verschoben, so daß das Schaltelement geschaltet wird und den Defektzubtand des überspannungsableiter
fern abfragbar macht.
Das jedem überspannungsableiter zum Zwecke der Verstellung der Schubstange zugeordnete Stellglied
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ist von dem Defektanzeigeelement des Überspannungsableiters betätigbar, welches üblicherweise
mechanisch funktioniert. Das Stellglied kann in beliebiger Weise so ausgebildet sein, daß es von dem
Defektanzeigeelement in der Ruhelage gehalten ist, nach Auslösen der Defektanzeige aber im Sinne der
Längsverschiebung der Schubstange auf diese einwirkt.
Auf diese Weise ist der Installationsaufwand gegenüber den im Stand der Technik bekannten Einrichtungen
erheblich vermindert, da lediglich ein Schaltelement vorgesehen ist, welches elektrisch mit entsprechenden
Fernsignalisierungsanlagen verbunden sein muß. Ansonsten ist lediglich ein mechanisches Stellglied in jeder Baueinheit
zur Aufnahme eines Überspannungsabieiters vorzusehen und zudem der Länge der auf mehreren Überspannungsableitern
bestehenden Baueinheit angepaßte Schubstange anzuordnen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Schubstange mit einer Rückholfeder verbunden ist.
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Desweiteren ist bevorzugt, daß der Schalter in einem separaten in Reihe neben den Überspannungsableiter!!
angeordneten Gehäuse angeordnet ist.
Besonders bevorzugt ist, <iaß der Überspannungsableiter
nebst Defektanzeige als Steckmodul ausgebildet und in einer mehrere solche Module nebeneinander halternden
Halterung angeordnet ist, wobei die Halterung einen die Zugstange längsverschieblich aufnehmenden Durchgangshohlraum
sowie die von mechanischen Teilen der Defektanzeige betätigbaren Stellglieder aufweist.
In Weiterbildung wird vorgeschlagen, daß die Halterung für jedt/s Modul etwa U-förmig ausgebildet ist und im
Basisbereich einen Durchgangskanal aufweist, wobei alle Durchgangskanäle mehrerer nebeneinander angeordneter
Halterungen miteinander fluchten und von der Schubstange durchgriffen sind, daß ferner in der B&ets
jeder Halterung ein Stellglied in Form eines Stell-
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fingers gehaltert ist, der eine abgeschrägte, spitz zulaufende Stellfläche aufweist, welche an der Randkante
einer Ausnehmung der Zugstange unter gleichzeitiger Längsverschiebung der Schubstange im Fehlerfall
eingreift, wobei der Stellfinger bei fehlendem Modul und/oder defektem Modu1 in die Eingriffsstellung bezüglich der Schubstange unter Federkrafteinwirkung
verstellt ist und bei eingesetztem, funktionsfähigen Modul durch einen Stellhebel der
Defektanzeige in eine die Schubstange freigebende Stellung verschoben ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß die Defektanzeige als Stellhebel einen federnd
vorgespannten Schaltfinger umfaßt, der an einem Schwenkhebel als Bestandteil des Stellfingers abstützbar
ist, wobei der Schaltfinger den Schwenkhebel und damit den Stellfinger in der Ruhelage hält (bei eingesetztem
Modul) und bei defektem Modul durch eine Zugfeder in die Arbeitslage verstellt ist, in welcher
der Schwenkhebel und damit der Stellfinger unter der
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Wirkung einer vorgespannten Feder in die Eingriffslage heziiglich der Schubstange überführt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher
beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Ansicht, teilweise aufgebrochen;
Fig. 2 desgleichen im Schnitt II-II der Fig. 1
gesehen;
Fig. 3 die Ansicht gemäß Fig. 1 bei einem defekten Überspannungsableiter;
Fig. 4 die Vorrichtung im Schnitt IV-IV der Fig. gesehen.
Die Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern
101 besteht im Ausführungsbeispiel aus drei solchen Überspannungsableitern 101 jeweils
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Defektanzeige 102 sowie einem Schaltelement, welches nindestens beim Ausfall eines Überspannungsableiter
101 durch die Defektanzeige 102 betätigbar ist. Die Überspannungsableiter 101 sind gleichorientiert,
räumlich unmittelbar nebeneinander angeordnet.
Das Schaltelement besteht aus einem elektrischen Mikroschalter 120, einer diesen betätigbaren Schubstange
121 sowie die Schubstange 121 aus der einen Endstellung gemäß Figur 1 und 2 (Schalter 120 unbetätigt)
bei einem defekten Überspannungsableiter 101 in die andere Endstellung gemäß Figur 3 bzw. 4
(Schalter 120 betätigt) verstellenden Stellgliedern 122.
Erfindungsgemäß ist jedem Überspannungsableiter 101 •in separates Stellglied 122 zugeordnet. Jedes Stellglied
122 ist wiederum von dem Defektanzeigeelement eines jeden Überspannungsabieiters 101 betätigbar.
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' tm AusfUhrungsbeispiel ist der Schalter 120 in einfc.11
separaten, in Reihe neben den Überspannungsableitern
101 angeordneten Gehäuse 123 angeordnet.
102 int als Steckmodul ausgebildet und in einer
nehrere solche Module nebeneinander halternden
.&igr; Halterung 112 angeordnet. Die Halterung 112 weist
&idiagr; in ihrer Basis einen die Zugstange 122 längs-
:3 verschieblich aufnehmenden Durchgangshohlraum sowie
die von mechanischen Teilen der Defektanzeige 102
betätigbaren Stellglieder 122 auf.
j Die Halterung 112 für jedes Modul eines Überspannungs-
ableiters 101 ist etwa U-förmig ausgebildet und weist jeweils ein Teilsegment des insgesamt durchgängigen
Durchgangskaaales zur Aufnahme der Schubstange 121 auf.
Alle Burchgangskanalteilstücke mehrerer nebeneinander
angeordneter Halterungen fluchten miteinander und &^i
von der gemeinsamen Schabstange 121 durchgr»Tp- In
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der Basis jeder Halterung 112 ist ein Stellglied in Form eines Stellfingers gehaitert, der eine ab- &igr;
geschrägte, spitz zulaufende Stellfläche aufweist, welche an der Randkante einer Ausnehmung 124 der Schub- f
stange 121 anliegt. Im Fehlerfall bewegt sich der i Stellfinger des Stellgliedes 122 in der Zeichnung nach ;
oben, so daß die Schrägfläche des Stellfingers unter Verschiebung der Schubstange nach relativ links
zunehmend in die Ausnehmung 124 der Schubstange eingreift.
Die Verschiebung des Stellfingers des Stellgliedes 122 und somit die Verschiebung der Schubstange 121
wird einerseits in der Stellung gemäß Figur 1 und dadurch verhindert, daß ein Modulbaustein in Form
eines Überspannungsabieiters 101 eingesetzt ist und desweiteren die Stellelemente der Defektanzeige
des überspannungsableiter in die ordnungsgemäße Funktion signalisierenden Stellung angeordnet sind.
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Das Stellglied 122 steht dabei unter der Wirkung einer vorgespannten Schraubendruckfeder 119. Die Defektanzeige
102 umfaßt ein Stellglied 115 in Form eines bei 115* angelenkten Hebels der in der Zeichnung oben
eine Anzeigefläche an seiner Stirnseite aufweist, die durch ein kopfseitig des Überspannungsabieiters
angeordnetes Fenster sichtbar ist und somit den Funktions- bzw. Defektzustand signalisiert.
Das Stellglied 115 ist in der Normalfunktionslage
unter Vorspannung einer Zugfeder 116 angeordnet und durch Elemente des Überspannungsabieiters in dieser
Position gehalten. Bei einem Defekt des Überspannungsabieiters 101 wird das Stellglied 115 freigegeben
und bewegt sich unter der Wirkung der Federkraft der Feder 116 in die in Figur 3 bzw. Figur 4 gezeigte
Lage. Das Stellglied 115 weist cn seinem unteren Ende einen Schaltfinger 117 auf, der an einem Schwenkhebel
125 und zwar dort an einem Schaltnocken 114 abstützbar ist.
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Der Schwenkhebel 125 ist bei 126 schwenkbeweglich gelagert und ist integraler Bestandteil des Stell»
gliedes 122.
In der Ruhelage gemäß Figur 1 und 2 hält der Schaltfinger 117 den Schwenkhebel 125 entgegen der Kraft
einer Schraubendruckfeder 119 in einer Lage, so daß das Stellglied 122 vollständig oder nahezu vollständig
süßer Eingriff mit dem Rand der Ausnehmung 124 der Zugstange ist.
Sofern das Stellglied 115 in die einen Fehler signalisierende Lage gemäß Figur 3 und Figur 4
verschwenkt wird, so wird der Schwenkhebel unter der Wirkung der Feder 119 nach relativ oben verschwenkt,
so daß das Stellglied 122 mit seiner Schrägfläche auf den Rand der Ausnehmung 124 der Schubstange
trifft und diese in Richtung auf den Mikroschalter 120 verschiebt, so daß der Mikroschalter betätigt
ist.
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Die gleiche Verschiebung der Zugstange erfolgt, sofern
vergessen worden ist, ein Uberspannungsableitermodul einzusetzen.
Die elektrische Einbindung des Überspannungsabieiters
101 in den jeweils zu überwachenden elektrischen Leiter ist in der Zeichnung nicht dargestellt und
auch nicht näher beschrieben, da dies aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt ist.
Die erfindungsgemäSe Lösung eignet sich vor allem
dann, wenn nur eine relativ geringe Anzahl von Überspannungsableitern nebeneinander angeordnet sind.
Bei einher größeren Anzahl von Überspannungsableitern sind andere Lösungen zu bevorzugen.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach
variabel.
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Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (6)
- PATENTANWÄLTE .1 * *..*.:!.* :..' ', , ^Aktenzeichen:DiPL-&idiagr;&Ngr;&agr; CONRAD KÖCHLINGDIPL-&Igr;&Ngr;&agr; CONRAD-JOACHIM KÖCHLING Annu: OBO Bettermann OHG.ReyerStraße 135,5800Hagen Hüingser RingRuf (02331) 81164 4-85033Telegramme: PatentMcMfngHagen c7cn u~„A~n &eegr;KOnUn=COWmHZbWkAaHaVm 5750 «enden 2(BLZ 45040042) 3515095Sparkasse Hagen 100012043 -----___________Postscheck: Dortmund 5989-460VNR: ll 58 51lfftNr 9324/8823. Februar 1988CJK/S.Schutzansprüche:1. Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspa*>nungsableitern, bestehend aus mindestens einem Überspannungsableiter mit Defektanzeige und einem Schaltelement, welches mindestens beim Ausfall des Überspannungsabieiters durch die Defektanzeige betätigbar ist, wobei insbesondere mehrere Überspannungsableiter gleichorientiert, räumlich unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement aus einem elektrischen Schalter (120), einer diesen betätigbaren Schubstange (121) sowie die Schubstange (121) aus der einen Endstellung (Schalter unbetätigt) bei defektem Überspannungsschutzableiter (101) in die andere Endstellung (Schalter·· «I« * IIIOBO 9324/88betätigt) verstellenden Stellgliedern (122) besteht, wobei jedem Überspannungsableiter (101) ein separates Stellglied (122) zugeordnet ist, welches bei defektem Überspannungsableiter (101) von dem Defektanzeigeelement betätigbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (121) mit einer Rückholfeder verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (120) in einem separaten in Reihe neben den Überspannungsableitern (101) angeordneten Gehäuse (123) angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der überspannungsableiter (101) nebst Defektanzeige als Steckmodul ausgebildet und in einer mehrere solche Module nebeneinander halternden Haltetung (112) angeordnet ist, wobei die Halterung (112)•ft···«« tt ttt t * t t ··*···# 4··· t tOBO 9324/88einen die Zugstange (121) längsverschieblichen aufnehmenden Durchgangshohlraum sowie die von mechanischen Teilen der Defektanzeige betätigbaren Stellglieder (122) aufweist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (112) für jedes Modul etwa U-förmig ausgebildet ist und im Basisbereich einen Durchgangskanal aufweist, wobei alle Durchgangskanäle mehrerer nebeneinander angeordneter Halterungen (112) miteinander fluchten und von der Schubstange (121) durchgriffen sind, daß ferner in der Basis jeder Halterung (112) ein Stellglied (122) in Form eines Stellfingers gehaltert ist, der eine abgeschrägte, spitz zulaufende Stellfläche aufweist, welche an der Randkante einer Ausnehmung (124) der Zugstange (121) unter gleichzeitiger Längsverschieb-ung der Schubstange (121) im Fehlerfall eingreift, wobei der Stelifinger bei fehlendem Modul und/oder defektem Modul in die Eingriffsstellung bezüglich der Schubstange (121) unter Federkrafteinwirkung verstellt istOBO 9324/88und bei eingesetztem, funktionsfähigen Modul durch einen Stellhebel der Defektanzeige in einem die Schubstange (121) freigebende Stellung verschoben ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Defektanzeige als Stellhebel einen federnd vorgespannten Schaltfinger (117) umfaßt, der an einem Schwenkhebel (125) als Bestandteil des Stellfingers (122) abstützbar ist, wobei der Schaltfinger (117) den Schwenkhebel (125) und damit den Stellfinger (122) in der Ruhelage hält (bei eingesetztem Modul) und bei defektem Modul durch eine Zugfeder (116) in die Arbeitslage verstellt ist, in welcher der Schwenkhebel (125) und damit der Stellfinger (122) unter der Wirkung einer vorgespannten Feder (119) in die Einpriffslage bezüglich der Schubstange (121) überführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802448U DE8802448U1 (de) | 1987-10-24 | 1988-02-25 | Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE8714197 | 1987-10-24 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE8802448U1 true DE8802448U1 (de) | 1988-06-01 |
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ID=25952145
Family Applications (1)
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| DE8802448U Expired DE8802448U1 (de) | 1987-10-24 | 1988-02-25 | Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE8802448U1 (de) |
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1988
- 1988-02-25 DE DE8802448U patent/DE8802448U1/de not_active Expired
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