DE8802448U1 - Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern - Google Patents

Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern

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DE8802448U1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/12Means structurally associated with spark gap for recording operation thereof
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/06Mounting arrangements for a plurality of overvoltage arresters

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  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

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Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern, bestehend aus mindestens einem Überspannungsableiter mit Defektanzeige und einem Schaltelement, welches mindestens beim Ausfall des Uberspannungsableiters durch die Defektanzeige betätigbar ist, wobei insbesondere nehrere Überiäpannungsableiter gleichorientiert, räumlich unmittelbar nebeneinander angeordnet Bind.
Überspannungsableiter dieser Art sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Um insbesondere in weitläufigen Gebäuden und dergleichen einen schnellen Zugriff zu haben, sofern eine Überspannungsvorrichtung defekt ist, ist schon vorgeschlagen worden, die Defektänzeigevorrichtuag
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Hit einem Mikroschalter zu kombinieren, der durch
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Überspannungsabieiters fern signalisiert.
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: Hikroschalter und ein entsprechender elektrischer
- Schaltkreis zugeordnet sein muß. Hiermit ist ein
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:; dem problematisch ist, daß die Nähe zum Ableiter
Spannungsüberschläge aus dem überwachten Schaltkreis In den Signalisierungsschaltkreis bei auftretenden Überspannungen ermöglichen, ferner eine induktive Beeinflußung möglich ist und zu dem durch die
&idiagr; Verdrahtung (Durchschleifen der einzelnen Verbindungen
tu den Mikroschaltern) ein hoher Arbeite- und Installationsaufwand entsteht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorricuiuag
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gattungsgemäßer Art zu schaffen, mittels derer der Installationsaufwand bei einer Fernüberwachung einer Vielzahl von Überspannungsableitern verringert wird. Darüber hinaus soll die Gefahr von induktiven Einkopplungen gemindert und die Gefahr von Spannungsüberschlägen möglichst weitestgehend ausgeschlossen sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß das Schaltelement aus einem elektrischen Schalter, einer diesen betätigbaren Schubstange sowie die Schubstange aus der einen Endstellung (Schalter unbetätigt) bei defektem uberspannungsschutzableiter in die andere Endstellung (Schalter betätigt) verstellenden Stellgliedern besteht, wobei jedem überspannungsableiter ein separates Stellglied zugeordnet ist, welches bei defektem Überspannungsableiter von dem Defektanzeigeelement betätigbar ist.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten Lösungen ist nun nicht mehr jedem Überspannungsableiter ein
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Schaltelement, beispielsweise in Form eines elektrischen Mikroschalters, zugeordnet, sondern es ist für eine Serie von Überspannungsableitern lediglich ein einzelnes Schaltelement, beispielsweise ein elektrischer Mikroschalter, erforderlich, der den ordnungsgemäßen Zustand oder den Fehlerzustand durch seine Schaltstellung signalisiert und einer zentralen Signalanlage zuführen kann.
Die Betätigung des Schaltelementes, insbesondere des Mikroschalters, erfolgt dabei durch eine Schubstange, die in geeigneter Weise, beispielsweise durch Federkraft, in der Ruhelage gehalten ist. Aus dieser Ruhelage wird die Schubstange bei Defekt eines Überspannungsabieiters in Richtung auf das Schaltelement verschoben, so daß das Schaltelement geschaltet wird und den Defektzubtand des überspannungsableiter fern abfragbar macht.
Das jedem überspannungsableiter zum Zwecke der Verstellung der Schubstange zugeordnete Stellglied
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ist von dem Defektanzeigeelement des Überspannungsableiters betätigbar, welches üblicherweise mechanisch funktioniert. Das Stellglied kann in beliebiger Weise so ausgebildet sein, daß es von dem Defektanzeigeelement in der Ruhelage gehalten ist, nach Auslösen der Defektanzeige aber im Sinne der Längsverschiebung der Schubstange auf diese einwirkt.
Auf diese Weise ist der Installationsaufwand gegenüber den im Stand der Technik bekannten Einrichtungen erheblich vermindert, da lediglich ein Schaltelement vorgesehen ist, welches elektrisch mit entsprechenden Fernsignalisierungsanlagen verbunden sein muß. Ansonsten ist lediglich ein mechanisches Stellglied in jeder Baueinheit zur Aufnahme eines Überspannungsabieiters vorzusehen und zudem der Länge der auf mehreren Überspannungsableitern bestehenden Baueinheit angepaßte Schubstange anzuordnen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Schubstange mit einer Rückholfeder verbunden ist.
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Desweiteren ist bevorzugt, daß der Schalter in einem separaten in Reihe neben den Überspannungsableiter!! angeordneten Gehäuse angeordnet ist.
Besonders bevorzugt ist, <iaß der Überspannungsableiter nebst Defektanzeige als Steckmodul ausgebildet und in einer mehrere solche Module nebeneinander halternden Halterung angeordnet ist, wobei die Halterung einen die Zugstange längsverschieblich aufnehmenden Durchgangshohlraum sowie die von mechanischen Teilen der Defektanzeige betätigbaren Stellglieder aufweist.
In Weiterbildung wird vorgeschlagen, daß die Halterung für jedt/s Modul etwa U-förmig ausgebildet ist und im Basisbereich einen Durchgangskanal aufweist, wobei alle Durchgangskanäle mehrerer nebeneinander angeordneter Halterungen miteinander fluchten und von der Schubstange durchgriffen sind, daß ferner in der B&ets jeder Halterung ein Stellglied in Form eines Stell-
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fingers gehaltert ist, der eine abgeschrägte, spitz zulaufende Stellfläche aufweist, welche an der Randkante einer Ausnehmung der Zugstange unter gleichzeitiger Längsverschiebung der Schubstange im Fehlerfall eingreift, wobei der Stellfinger bei fehlendem Modul und/oder defektem Modu1 in die Eingriffsstellung bezüglich der Schubstange unter Federkrafteinwirkung verstellt ist und bei eingesetztem, funktionsfähigen Modul durch einen Stellhebel der Defektanzeige in eine die Schubstange freigebende Stellung verschoben ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß die Defektanzeige als Stellhebel einen federnd vorgespannten Schaltfinger umfaßt, der an einem Schwenkhebel als Bestandteil des Stellfingers abstützbar ist, wobei der Schaltfinger den Schwenkhebel und damit den Stellfinger in der Ruhelage hält (bei eingesetztem Modul) und bei defektem Modul durch eine Zugfeder in die Arbeitslage verstellt ist, in welcher der Schwenkhebel und damit der Stellfinger unter der
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Wirkung einer vorgespannten Feder in die Eingriffslage heziiglich der Schubstange überführt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Ansicht, teilweise aufgebrochen;
Fig. 2 desgleichen im Schnitt II-II der Fig. 1 gesehen;
Fig. 3 die Ansicht gemäß Fig. 1 bei einem defekten Überspannungsableiter;
Fig. 4 die Vorrichtung im Schnitt IV-IV der Fig. gesehen.
Die Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern 101 besteht im Ausführungsbeispiel aus drei solchen Überspannungsableitern 101 jeweils
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Defektanzeige 102 sowie einem Schaltelement, welches nindestens beim Ausfall eines Überspannungsableiter 101 durch die Defektanzeige 102 betätigbar ist. Die Überspannungsableiter 101 sind gleichorientiert, räumlich unmittelbar nebeneinander angeordnet.
Das Schaltelement besteht aus einem elektrischen Mikroschalter 120, einer diesen betätigbaren Schubstange 121 sowie die Schubstange 121 aus der einen Endstellung gemäß Figur 1 und 2 (Schalter 120 unbetätigt) bei einem defekten Überspannungsableiter 101 in die andere Endstellung gemäß Figur 3 bzw. 4 (Schalter 120 betätigt) verstellenden Stellgliedern 122.
Erfindungsgemäß ist jedem Überspannungsableiter 101 &bull;in separates Stellglied 122 zugeordnet. Jedes Stellglied 122 ist wiederum von dem Defektanzeigeelement eines jeden Überspannungsabieiters 101 betätigbar.
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' tm AusfUhrungsbeispiel ist der Schalter 120 in einfc.11
separaten, in Reihe neben den Überspannungsableitern
101 angeordneten Gehäuse 123 angeordnet.
Jeder Überspannungsableiter 101 nebst Defektanzeige
102 int als Steckmodul ausgebildet und in einer nehrere solche Module nebeneinander halternden
.&igr; Halterung 112 angeordnet. Die Halterung 112 weist
&idiagr; in ihrer Basis einen die Zugstange 122 längs-
:3 verschieblich aufnehmenden Durchgangshohlraum sowie
die von mechanischen Teilen der Defektanzeige 102
betätigbaren Stellglieder 122 auf.
j Die Halterung 112 für jedes Modul eines Überspannungs-
ableiters 101 ist etwa U-förmig ausgebildet und weist jeweils ein Teilsegment des insgesamt durchgängigen
Durchgangskaaales zur Aufnahme der Schubstange 121 auf. Alle Burchgangskanalteilstücke mehrerer nebeneinander angeordneter Halterungen fluchten miteinander und &^i von der gemeinsamen Schabstange 121 durchgr»Tp- In
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der Basis jeder Halterung 112 ist ein Stellglied in Form eines Stellfingers gehaitert, der eine ab- &igr; geschrägte, spitz zulaufende Stellfläche aufweist, welche an der Randkante einer Ausnehmung 124 der Schub- f stange 121 anliegt. Im Fehlerfall bewegt sich der i Stellfinger des Stellgliedes 122 in der Zeichnung nach ; oben, so daß die Schrägfläche des Stellfingers unter Verschiebung der Schubstange nach relativ links zunehmend in die Ausnehmung 124 der Schubstange eingreift.
Die Verschiebung des Stellfingers des Stellgliedes 122 und somit die Verschiebung der Schubstange 121 wird einerseits in der Stellung gemäß Figur 1 und dadurch verhindert, daß ein Modulbaustein in Form eines Überspannungsabieiters 101 eingesetzt ist und desweiteren die Stellelemente der Defektanzeige des überspannungsableiter in die ordnungsgemäße Funktion signalisierenden Stellung angeordnet sind.
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Das Stellglied 122 steht dabei unter der Wirkung einer vorgespannten Schraubendruckfeder 119. Die Defektanzeige 102 umfaßt ein Stellglied 115 in Form eines bei 115* angelenkten Hebels der in der Zeichnung oben eine Anzeigefläche an seiner Stirnseite aufweist, die durch ein kopfseitig des Überspannungsabieiters angeordnetes Fenster sichtbar ist und somit den Funktions- bzw. Defektzustand signalisiert.
Das Stellglied 115 ist in der Normalfunktionslage unter Vorspannung einer Zugfeder 116 angeordnet und durch Elemente des Überspannungsabieiters in dieser Position gehalten. Bei einem Defekt des Überspannungsabieiters 101 wird das Stellglied 115 freigegeben und bewegt sich unter der Wirkung der Federkraft der Feder 116 in die in Figur 3 bzw. Figur 4 gezeigte Lage. Das Stellglied 115 weist cn seinem unteren Ende einen Schaltfinger 117 auf, der an einem Schwenkhebel 125 und zwar dort an einem Schaltnocken 114 abstützbar ist.
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Der Schwenkhebel 125 ist bei 126 schwenkbeweglich gelagert und ist integraler Bestandteil des Stell» gliedes 122.
In der Ruhelage gemäß Figur 1 und 2 hält der Schaltfinger 117 den Schwenkhebel 125 entgegen der Kraft einer Schraubendruckfeder 119 in einer Lage, so daß das Stellglied 122 vollständig oder nahezu vollständig süßer Eingriff mit dem Rand der Ausnehmung 124 der Zugstange ist.
Sofern das Stellglied 115 in die einen Fehler signalisierende Lage gemäß Figur 3 und Figur 4 verschwenkt wird, so wird der Schwenkhebel unter der Wirkung der Feder 119 nach relativ oben verschwenkt, so daß das Stellglied 122 mit seiner Schrägfläche auf den Rand der Ausnehmung 124 der Schubstange trifft und diese in Richtung auf den Mikroschalter 120 verschiebt, so daß der Mikroschalter betätigt ist.
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Die gleiche Verschiebung der Zugstange erfolgt, sofern vergessen worden ist, ein Uberspannungsableitermodul einzusetzen.
Die elektrische Einbindung des Überspannungsabieiters 101 in den jeweils zu überwachenden elektrischen Leiter ist in der Zeichnung nicht dargestellt und auch nicht näher beschrieben, da dies aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt ist.
Die erfindungsgemäSe Lösung eignet sich vor allem dann, wenn nur eine relativ geringe Anzahl von Überspannungsableitern nebeneinander angeordnet sind. Bei einher größeren Anzahl von Überspannungsableitern sind andere Lösungen zu bevorzugen.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
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Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (6)

  1. PATENTANWÄLTE .1 * *..*.:!.* :..' ', , ^Aktenzeichen:
    DiPL-&idiagr;&Ngr;&agr; CONRAD KÖCHLING
    DIPL-&Igr;&Ngr;&agr; CONRAD-JOACHIM KÖCHLING Annu: OBO Bettermann OHG.
    ReyerStraße 135,5800Hagen Hüingser Ring
    Ruf (02331) 81164 4-85033
    Telegramme: PatentMcMfngHagen c7cn u~&ldquor;A~n &eegr;
    KOnUn=COWmHZbWkAaHaVm 5750 «enden 2
    (BLZ 45040042) 3515095
    Sparkasse Hagen 100012043 -----___________
    Postscheck: Dortmund 5989-460
    VNR: ll 58 51
    lfftNr 9324/88
    23. Februar 1988
    CJK/S.
    Schutzansprüche:
    1. Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspa*>nungsableitern, bestehend aus mindestens einem Überspannungsableiter mit Defektanzeige und einem Schaltelement, welches mindestens beim Ausfall des Überspannungsabieiters durch die Defektanzeige betätigbar ist, wobei insbesondere mehrere Überspannungsableiter gleichorientiert, räumlich unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement aus einem elektrischen Schalter (120), einer diesen betätigbaren Schubstange (121) sowie die Schubstange (121) aus der einen Endstellung (Schalter unbetätigt) bei defektem Überspannungsschutzableiter (101) in die andere Endstellung (Schalter
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    betätigt) verstellenden Stellgliedern (122) besteht, wobei jedem Überspannungsableiter (101) ein separates Stellglied (122) zugeordnet ist, welches bei defektem Überspannungsableiter (101) von dem Defektanzeigeelement betätigbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (121) mit einer Rückholfeder verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (120) in einem separaten in Reihe neben den Überspannungsableitern (101) angeordneten Gehäuse (123) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der überspannungsableiter (101) nebst Defektanzeige als Steckmodul ausgebildet und in einer mehrere solche Module nebeneinander halternden Haltetung (112) angeordnet ist, wobei die Halterung (112)
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    einen die Zugstange (121) längsverschieblichen aufnehmenden Durchgangshohlraum sowie die von mechanischen Teilen der Defektanzeige betätigbaren Stellglieder (122) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (112) für jedes Modul etwa U-förmig ausgebildet ist und im Basisbereich einen Durchgangskanal aufweist, wobei alle Durchgangskanäle mehrerer nebeneinander angeordneter Halterungen (112) miteinander fluchten und von der Schubstange (121) durchgriffen sind, daß ferner in der Basis jeder Halterung (112) ein Stellglied (122) in Form eines Stellfingers gehaltert ist, der eine abgeschrägte, spitz zulaufende Stellfläche aufweist, welche an der Randkante einer Ausnehmung (124) der Zugstange (121) unter gleichzeitiger Längsverschieb-ung der Schubstange (121) im Fehlerfall eingreift, wobei der Stelifinger bei fehlendem Modul und/oder defektem Modul in die Eingriffsstellung bezüglich der Schubstange (121) unter Federkrafteinwirkung verstellt ist
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    und bei eingesetztem, funktionsfähigen Modul durch einen Stellhebel der Defektanzeige in einem die Schubstange (121) freigebende Stellung verschoben ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Defektanzeige als Stellhebel einen federnd vorgespannten Schaltfinger (117) umfaßt, der an einem Schwenkhebel (125) als Bestandteil des Stellfingers (122) abstützbar ist, wobei der Schaltfinger (117) den Schwenkhebel (125) und damit den Stellfinger (122) in der Ruhelage hält (bei eingesetztem Modul) und bei defektem Modul durch eine Zugfeder (116) in die Arbeitslage verstellt ist, in welcher der Schwenkhebel (125) und damit der Stellfinger (122) unter der Wirkung einer vorgespannten Feder (119) in die Einpriffslage bezüglich der Schubstange (121) überführt ist.
DE8802448U 1987-10-24 1988-02-25 Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Überspannungsableitern Expired DE8802448U1 (de)

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