DE8802396U1 - Verankerungselement zum Aufbau stark zerstörter Zähne - Google Patents
Verankerungselement zum Aufbau stark zerstörter ZähneInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C5/00—Filling or capping teeth
- A61C5/30—Securing inlays, onlays or crowns
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Description
In der Zahnhellkunde werden seit langem
Verankerungeelemente In Form von Stiften oder Schrauben
zum Aufbau stark zerstörter Zähne verwandt. Dle9e können bei devitalen Zähnen im vorher gefüllten Wurzelkanal
angebracht werden.
Zur Verankerung kommen individuelle, laborgefertigte
Stifteufbauten in Frage, die den Vorteil haben, daö sie
gegenüber allen konfektionierten Verankerungselementen
die beste Anpassung an unregelmäßig geformte
Wurzelkanäle mitbringen. Nachteilig sind die relativ hohen Labor- und Materialkosten für den Patienten und die Tatsache, daß keine Versorgung innerhalb einer Sitzung möglich ist.
Wurzelkanäle mitbringen. Nachteilig sind die relativ hohen Labor- und Materialkosten für den Patienten und die Tatsache, daß keine Versorgung innerhalb einer Sitzung möglich ist.
Konfektionierte Verankerungselemente haben den Vorteil, daß sie im Anschaffungspreis im Vergleich zu den meist
aus Edelmetall gefertigten individuellen Stiften relativ günstig sind und eine Verarbeitung in einer Sitzung
möglich machen. Um gute Retentionswerte zu erzielen, müssen die Verankerungselemente möglichst großflächigen
Kontakt mit dem Wurzelkanalwanddentin haben und nicht im
Kanal wackeln.
Da die Frage nach den Minimalanforderungen in Bezug auf Retentionswerte noch nicht geklärt ist, versucht man mit
Schrauben möglichst hohe Werte zu erzielen. Generell läßt sich aber sagen, daß gerade bei der Verarbeitung
von Schrauben im Wurzelkanal sehr hohe Kräfte auf die Kanälwand auftreten. Diese können entweder beim
Gewindeschneiden oder beim Eindrehen der Schraube beobachtet werden.
Ungefährlicher ist die Verwendung von Stiften, die im
Kanal zementiert werden. Bei dieser Art von Verankerungen lot die Retention von Faktoren wie Länge
und Querschnitt, Oberflächenbeschaffenheit des Stiftes,
Zustand der Kanalwand, Art des Befestigungszementes
U9W., vor allem aber von der prinzipiellen Form des Stiftes abhängig.
Parallele Stifte haben den Vorteil, daß sie Abzugskräften erheblich besser widerstehen als Stifte,
die konisch sind. Konische Stifte oder Stifte mit konischer Spitze haben den Vorteil, daß sie besser an
die Form der Zahnwurzeln angepasst sind. Nachteilig an dieser Form ist über die geringe Retentionswirkung
hinaus auch noch Keilwirkung bei okklusaler Belastung, die die Gefahr der Wurzelsprengung in sich birgt. Um
diese zu verringern, sind besondere PräparationsmaGnahmen z.B. in Form sogenannter
Kanalinlays erforderlich.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein konfektionierbares Verankerungselement zu schaffen, das
der Güte eines individuellen, laborgefertigten Verankerungselementes möglichst nahe kommt.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß gelöst durch einen zylindrischen Stift, der mindestens eine das untere
Stiftende verjüngende Stufe aufweist.
Die weitere Ausbildung des Neuerungsgegenstandes geht aus den Unteransprüchen hervor.
Cer gestufte Stift ist anderen konfektionierten Verankerungselementen überlegen, weil er!
1. kostengünstiger ist als individuell laborgefertigte
Aufbau aus Edelmetall; zudem läßt sich mit dem zementierten Stift in einer Sitzung der Aufbau
fertigstellen;
2. riichl die Gefahr der Wurzelsprengung mit sich
bringt wie es die geschraubten Systeme z.Z. größtenteils machen;
3. zahnsubstanzschonender ist als die parallelen, zementierten Stifte, die gerade im Bereich der
apikalen Spitze des Stiftes eine Gefahr der Wurzelschwächung nach lateral mit sich bringen;
4. retentiuer ist als konische Stifte oder Stifte mit
konischem Anteil, da die Stufung eine Anpassung an die Wurzelform möglich macht. Außerdem ergibt sich
durch die Stufen eine Abstützung im Kanal. Dies erübrigt zusätzliche Präparationsmaßnahmen zur
Abstützung.
Zur Erhöhung der Retention kann die Stiftoberfläche
zusätzlich mit Retentionen versehen werden. Dies kann im einfachsten Fall ein Anrauhen durch Sandstrahlen sein.
Denkbar sind aber auch Maßnahmen wie Querrillen oder Längsrillen, die nicht nur eine größere Oberfläche
bewirken, sondern den Stift auch gegen Rotationskräfte sichern. Um ein gutes Abfließen des Befestigungszementes
zu ermöglichen, ist an eine Zementabflußrille zu denken. An jeder Stiftstufe sollte die Kante gebrochen werden.
Dies erleichtert dee Einbringen des Stiftes und sorgt
zudem für besseres Abfließen des Zementes im Stufenbereieh.
In der Zeichnung sind fünf Ausführungsbeispiele der
Neuerung dargestellt. Sie werden nachstehend kurz beschrieben. Es zeigen
Fig. 1-4 Seitenansichten von Verankerungsstiften, die unterschiedliche Stufungen aufweisen und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines mit Retentionen versehenen Stiftes, der drei
Stufen aufweist.
Die in den Zeichnungen dargestellten Stifte 1 sind zylindrisch und haben eine das untere Stiftende
verjüngende Stufung (Stufen 2, 3, 4, 5).
Der in Fig. 5 gezeigte Stift 1 ist mit Retentionen in Form von Querrillen 6 versehen. Er weist zudem eine
Aufrauhung auf, die durch Punktierung angegeben ist.
Claims (6)
1. Verankerungselement zum Aufbau stark zerstörter Zähne
gekennzeichnet durch einen zylindrischen Stift (1), der mindestens eine das
untere Stiftende verjüngende Stufe (2) aufweist.
2. Verankerungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein mehrerer Stufen (2, 3, 4, 5)
unterschiedliche Stufenlängen vorgesehen sind.
3. Verankerungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stufen (2, 3, 4, 5) unterschiedliche Höhe haben.
4. Verankerungselement nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stufe (2) am Stiftende kurzer als die übrigen
: Stufen ist.
5. Verankerungselement nach einem der vorstehenden
Ansprüche,
t dadurch gekennzeichnet,
daß die Stiftoberfläche mit Retentionen verse&ien ist,
beispielsweise durch Aufrauhen, oder in Form von Quer-
(6) und/oder Längsrillen.
6. Verankerungselement nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stiftstufe eine gebrochene Kante aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802396U DE8802396U1 (de) | 1988-02-24 | 1988-02-24 | Verankerungselement zum Aufbau stark zerstörter Zähne |
| DE3905126A DE3905126A1 (de) | 1988-02-24 | 1989-02-20 | Verankerungselement zum aufbau stark zerstoerter zaehne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802396U DE8802396U1 (de) | 1988-02-24 | 1988-02-24 | Verankerungselement zum Aufbau stark zerstörter Zähne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802396U1 true DE8802396U1 (de) | 1988-04-07 |
Family
ID=6821043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802396U Expired DE8802396U1 (de) | 1988-02-24 | 1988-02-24 | Verankerungselement zum Aufbau stark zerstörter Zähne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802396U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3806891A1 (de) * | 1988-03-03 | 1988-07-28 | Hendrik Schepperheyn Vermietun | Wurzelaufbau-system (zahnaerztlich) |
| DE19713289C2 (de) * | 1997-01-30 | 2002-01-03 | Stefan Neumeyer | Wurzelstiftsystem und Versorgen von koronaltief zerstörten Frontzähnen, Eckzähnen und Prämolaren im Ober- und im Unterkiefer |
-
1988
- 1988-02-24 DE DE8802396U patent/DE8802396U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3806891A1 (de) * | 1988-03-03 | 1988-07-28 | Hendrik Schepperheyn Vermietun | Wurzelaufbau-system (zahnaerztlich) |
| DE19713289C2 (de) * | 1997-01-30 | 2002-01-03 | Stefan Neumeyer | Wurzelstiftsystem und Versorgen von koronaltief zerstörten Frontzähnen, Eckzähnen und Prämolaren im Ober- und im Unterkiefer |
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