DE8802331U1 - Längenverstellbares Steigeisen - Google Patents
Längenverstellbares SteigeisenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C15/00—Non-skid devices or attachments
- A43C15/06—Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-spurs, ice-cleats, ice-creepers, crampons; Climbing devices or attachments, e.g. mountain climbing irons
- A43C15/068—Climbing devices or attachments, e.g. glacier crampons, mountain climbing irons
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
JAEGER, STEFFENS & RÖSTER
PATENTANWÄLTE
PATENTANWÄLTE
12. August 1988
D-8035 Gauting
Die Erfindung betrifft ein längenverstellbares Steigeisen
gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art mit zwei Konstruktionsteilen, gekoppelt mit der Möglichkeit,
den Abstand der beiden Teile voneinander ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen schnell und reproduzierbar zu fixieren.
gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art mit zwei Konstruktionsteilen, gekoppelt mit der Möglichkeit,
den Abstand der beiden Teile voneinander ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen schnell und reproduzierbar zu fixieren.
Für Steigeisen reduziert sich die Anzahl der an und für sich bekannten diesbezüglichen Konstruktionen hauptsächlich aus
Platz und Kostengründen auf relativ wenige in der Praxis
•insetzbare Ausführungsformen.
•insetzbare Ausführungsformen.
So sind beispielsweise und insbesondere längenverstellbare Steigeisen kommerziell erhältlich. Die Längenverstellbaskeit
solches Steigeisen dient hauptsächlich dazu, die
Steigeisen ohne nennenswerten Aufwand an wechselnde Schuh-
Steigeisen ohne nennenswerten Aufwand an wechselnde Schuh-
PIPPlNPtATZ 4a - D-8O35 MÜNCHEN-GAUTING - EUROPEAN PATEMT ATTORNEYS
TELEPHON: <O89) 8506091 - TELEX: 52t 777 jskd - TELEFAX.- (O89) 85O3633
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größen anzupassen.
t t *
Speziell bei mehrteiligen Steigeisen, bei denön ein Vorderteil
und ein Absatzteil als in sieh konstruktiv separate
Rahmenteile des Steigeisens ausgebildet sind, werden zur
p Abstandsversteilung zwischen dem Vorderteil, und dem Absatzte
Jl gerastert Verstellbare Verbindungsstangen, so bel-
&zgr; ßoicha Verbindungsstangen unterliegen hohen Biegebeanspru-
!■ weise die Bohrungen der Lochstangen und die Kerben der Zahnstangen,
gleichsam als konstruktiv vorgegebene Sollbruch-
&ngr; &bgr;teilen wirken. Die Schwächung der Verbindungsstelle wird
^ dabei umso grÜ3er, je kleiner der Rasterabstand der Längen-
Dieser Nachteil der Schwächung biegebeanspruchter Konstruk-I
tionselemente tritt auch bei den längenverstellbaren starren, I also gleichsam einteiligen, Steigeisen auf. So weist beift
spielsweise das bekannte Chouinard-Steigeisen einen Längs-I
rahmen auf, der auf vier miteinander verschraubten Flachprofilsegmenten
mit angeformten Steigeisenzacken besteht» j Im Uberlappungsbereich der einzelnen Segmente sind Loch-&iacgr;
reihen für den Durchgriff der Verbindungsschrauben vorge-&iacgr; sehen.
I Auch die als "Foot Fangs" bekannten längenverstellbaren
Steigeisen, dim aus mehreren vertikal feeteilten und gelochten
Flächbandprofilen bestehen, weisen solcherart
Schwächungen der biegebelasteten Teile, hier Rahmenteile, auf, die der gerasterten Längenverstellbarkeit und der
Fixierung der eingestellten Länge der Steigeisen
st ··
Ein weiterer gemeinsamer Machteil sowohl der konventionellen
starruu als auch der geteilten Steigeisenkonstruktion besteht
darin, daß aufgrund ihrer inflexiblen Ausführung eine elastische, dynamische Anpassung der Steigelsenteile an
Schuh und Gelände in der Reg«sl nicht möglich ist.
Sowohl zur Behebung der oben beschriebenen Schwächungsproblematik
bei den konventionellen längenverstellbaren Steigeisen als auch 2or Verbesserung der fehlenden Seitensteifigkeit der gebräuchlichen
geteilten Steigeisen will die vorliegende Erfindung einen neuen Lösungeweg vorschlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein längenverstellbarea
Steigeisen, zu schaffen, das bei verbesserter Biegefestigkeit eine hohe Seitenetelfigkeit gewährleistet.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch ein langenveretellbares
Steigeisen.mit zwei Konstruktionsteilen, die miteinander verbunden
eind durch mindestens ein Verbindungselement in Gestalt eines
leisten- oder etangenförmigen Stab- oder Flachprofils/
das an einem seiner beiden axialen Enden mit dem ersten der beiden Konstruktionstelle verknüpft oder Teil desselben ist
und mit dem anderen seiner beiden axialen Enden zumindest im Bereich dieses Endes an dem zweiten der beiden Konstruktlonstelle über
ein erstes und über mit diesem zusammenwirkenden zweiten Koppelglied angekoppelt 1st, und zwar dergestalt, daß das Verbindungselement
die Koppelglieder axial verschiebbar und radial formschlüssig mit Splelpaieung durchsetzt.
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Hler sind eine Reihe von verschiedenartigen Realisierungen
des erfindungsgemäfien
Steigeisens möglich. Stellvertretend werden nachfolgend
nur zwei grundsätzliche Steigeisentypen behandelt und aufgezeigt.
Bei der ersten Alternative, nämlich einem zweigeteilten,
beweglichen steigeisen» bestehend aus einem Absatz- und einem Sohlenteil, ist das Steigeisen
bevorzugt mit ' -einer Verbindungsstange ausgestattet,
die zumindest an einem der beiden zu verbindenden Teile mehrfach, bevorzugt zweifach; geführt ist.- Die Verbindungsstange
selbst kann beliebig ausgeführt sein, z.B. als flache Loch- bzw. Zahnstange oder als Rundstab mit angeformten
Haken bzw. ösen zum lösbaren Ankoppeln an das erste Steigeisenteil., nämlich das Absatz teil.
In einer bevorzugten Ausgestaltung dieser Variante der Erfindung
ist zwecks axial elastischer, aber seitensteifsr
Verknüpfung der beiden zu verbindenden Steigeisenteile eine Schraubenfeder auf der bevorzugt als aundutab ausgebildeten
Verbindungsstange koaxial drehgesichert, einseitig
axial fixiert, aber im übrigen axial verschiebbar angeordnet und an einem ihrer Enden mit dem ersten Konstruktionsteil
verbunden, während ihr anderes Ende die Koppelglieder durchsetzt.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des mit einer Schraubenfeder versehenen Verbindungselemente ist ein
Kegel mit einer zum Querschnittsprofil der Verbindungsstange komplementären axialen Bohrung vorgesehen. Die lichte
Weite dieser Bohrung ist größer als der Außendurchmesser des axialen Endabschnitts der Verbindungsstange, aber kleiner
als dei größte Durchmesser des Stangenkopfes. Der Regel
weist weiterhin einen Aufiendurchmesser auf, der in seinem axial spitz zulauL&nden Abschnitt kleiner als eine hierzu
komplementär gestaltete Ausparung des zweiten Koppelgliedes ausgebildet ist.
Der Kegel ist vorzugsweise aus einem Leichtmetall bzw. einer Leichtmetallegierung gefertigt und durch Aufpressung
unverlierbar mit dem StangenendstUck so verbunden, daß er mit seinem größten Außendurchmesser am Kopf der Verbindungsstange anschlägt.
Dieser Kegel dient hauptsächlich als Verdrehsicherung, indem
er unter axialem Zug durch elastische-plastische
Verformung in der entsprechend gestalteten Aussparung des zweiten Koppelgliedes einen Kegelpreßsltz schafft.
In dieser, durch den Kegel ausgezeichneten bevorzugten
AusfUhrungsform ist das als erste FUhrung dienende erste
Koppelglied vorzugsweise als Blechteil, das quer zur
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Längsachse der Verbindungsstange steht, ausgebildet. Es ist mit''einer U-förmigen oder kreisförmigen Aussparung
versehen, deren lichte Kalte größer als der Durchmesser
der Verbindungsstange, aber vorzugsweise auch gröber als der Aullehduxchmesser. der Schraubenfeder ist.
Der zweite grundsätzliche Aufbau eines Steigeisens, nämlich der eines mehrteiligen, starren Steigeisens,
ist dadurch gekennzeichnet, daß Absatz- und Sohlenteil
nicht separat ausgeführt sind und nicht fast frei gegeneinander bewegbar sind.
Hier wird das erfindungsgemäße Verbindungselement bevorzugt
in den Steigeisenrahmen integriert.
Eine der Realisierungsmöglichkeiten besteht darin» daß der Rahmen aus mindestens, vier horizontalen Flachbandprofilen
zusammengesetzt ist. An diesen Rahmensegmenten sind in prinzipiell beliebiger Anzahl auswechselbare
Front-, Seiten- und Absatzzacken sowie ein beliebiges
Bindungssystem zur Befestigung des Steigeisens an einem dafür geeigneten Schuh angebracht.
In einer bevorzugten Ausführung sind die Zacken jeweils
paarweise durch horizontale Brücken fest verknüpft und an
der im bestimmungsgemäßen Einsatz zur Aufsetzfläche hinweisenden Seite mit durch Stanzen und Biegen hergestellten
Führungen zur Aufnahme der Rahmensegmente versehet:, so daß jeweils zwei Flachprofile übereinander aufgenommen
werden !tonnen. Durch einfaches, vorzugsweise überlappendes Zusammenstecken der zu Paaren zusammengefaßten Ralunensegmente
In den doppelten Führungen kann ein starres Steigeisen von prinzipiell infinitesimal beliebiger Länge
erhalten werden*
If Il
•j ■;,
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- 7-
separate Verbindungselemente zwisaheu den
Zackeitpaaren vor, weil hierdurch Bohrungen bzw. Mutuiigen
(und die damit verknüpfte restigkeitsininderung) in den
Raiiiiieiisegineiiteii vermieden werden können.
Da im Falle der starren Steigeisen von vornherein eine ausreichende
SeitensteiCe gewährleistet Lmt, genUgen £Ur
diesen Zweak jeweils einfach geführte Verblndungsstaugen,
die z.B. als unprofliierter Rundstab, U;sh- oder Zahnstange,
bevorsugt jeweils mit atigeformten Haken bzw. ösen, ausgeführt sein können·
Ein Vorteil gegenüber den konventionellen Ausführungen eines längenverstellbaren starren Steigeisens ergibt sich
daraus, daß hier bei der Längenverstellung nicht das ganze Steigeisen in Einzelteile zerlegt werden muß, zumindest,
die Halraetttelle nicht vollständig voneinander getrennt
werden müssenr was eine scluiellere und bequemere Längenverstellung
ermöglicht.
Vor allem wird jedoch durch Vermeidung der hier bisher
üblichen Bohrungen in den Rahmenteiien die Bruchgefalir
&Ggr;: ·":■· X
herabgesetzt, wodurch eine bemerkenswerte Erhöhung der
Standzeit eines derart ausgerüsteten Steigeisens gegen-*
konventionellen Konstruktionen erreicht wird.
bewegliche , geteilte Steigeisen . zeigen eine deutliche Erhöhung der Seitensteifigkeit
des Steigeisens, unter Erhalt der gewünschten axialen Beweglichkeit der Steigeiaantnito relativ
zueinander.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, daß hierdurch
die seitlichen Sohlenhalterungen, di« bei konventionell
geteilten Steigeisen unabdingbar sind, eingespart werden können. Daraus folgert konsequent, daß ein derart ausgerüstetes
Steigeisen für alle in der Praxis vorkommenden Schuhbreiten ohne zusätzliche Einstellarbeit eingesetzt
werden kann.
formen des erfindungsgemäßen Steigeisen bei Einsatz einer mit einer Feder versehenen Verbindungsstange
eine elastische Verknüpfung der einzelnen Steigeisenteile erzielt. Das hiermit erzielbare "weiche"
Auffangen von Stoßen bei lateraler Belastung bzw. von Längsdelutuiigen und -Stauchungen bei axialer Beanspruchung
führt nicht nur zur Erhöhung des Komforts, sondern auch zur Steigerung der Sicherheit, da hiermit auch unter sehr
harten Einsatzbedingungen selbst bei längeres ununterbrochene*
. Nutzungaasumm 4Am uttge«elifee frennung des Steigeisens
vom Schah vermieden «erden kann«
Die Erfindung ist in folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung alt den Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 im Axialschnitt und in Teiidarstellung
ein erstes Ausführungsbeispiel des
längenverstellbaren Steigeisens
und
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung, ein Steigeisen als zweites Ausführungebeispiel
der Erfindung.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten AusfUhrungsbeispiel ist als
zweites Konstruktionsteil 4 ein Element eines Vorderteils eines mehrteiligen Steigeisens gezeigt. Das Teil 4 ist
ein durch Biegen geformtes Stanzteil aus Stahlblech. An den axial einander gegenüberliegenden Enden des Steigeisenteils
4 sind als erstes Koppelglied 3 und als zweites Koppelglied 12 abgebogene Lappen ausgeformt, die mit
Öffnungen 9 bzw. 13 durchsetzt sind. Diese Offnungen 9,13
umgreifen eine Verbindungestange 1, die koaxial eine
Schraubenfeder 2 trägt. In der Darstellung der Fig. 1 durchsetzt die Schraubenfeder 2 axial verschiebbar und
mit Spielpassung die öffnung 9 im ersten Koppelglied 3. Die Schraubenfeder 2 ist axial verstellbar mittels eines,
Schraubenelementes 17 auf der Verbindungsstange 1 axial fixiert. Auf der Seite, des in der Fig. 1 nicht dargestellten
ersten Konstruktionselementes, hier dem Hackenteil eines mehrteiligen Steigeisens, ist das andere Ende der
Feder 2 an diesem ersten Konstruktionsteil befestigt,
so daß dieses erste Konstruktionsteil federnd axial gegen das zweite Konsferuktionsteil 4 verschiebbar ist.
im Bereich des Kopfes 16 der Verbindungsstange 1 weist
auch die öffnung 13 im zweiten Koppelglied 12 eine solche
Weite auf, daß die Feder 2 mit ihrer Fixierung 17 durch die öffnung des zweiten Koppelgliedes hindurchtreten kann.
Dies ermöglicht, beispielsweise zu Transportzwecken, ein Zusammenschieben des Stei»Jeisetis auf kleinste Abmessungen«
I <» Vft I-,
> 1 > > I
I t Wr &igr; · > &igr; ti &igr;
Um im Betrieb und bei besfcimmungagemäßer Zugbelastung
der Verbindungsstange 1 ein Durchtreten dee Kaffee 16
der Verbindungeetange 1 durch die umgreifende öffnung 13
des zweiten Koppelgliedes 12 au verhindern, ist auf dem Kopf 16 der Verbindungsstange 1 ein als Sperrglied wirkender
Konusblock 14 angeordnet, dessen kleinerer Durch" messer kleiner als die lichte Weite der öffnung 13 und
dessen größerer Durchmesser größer als die lichte Weite der öffnung 13 des zweiten Koppelgliedes 12 ist. Durch
diese Ausgestaltung wird einerseits die Zusammenschiebbarkeit
des Steigeisens erreicht, andererseits die angestrebte feste seitenstabilisierte Führung der Steigeisenelemente
gegeneinander bewirkt. In der in Fig. 1 gezeigten Weise liegen diese Elemente über dem Ansatz 11
der Steigeisenzacke 15.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten zweigeteilten starren Steigeisen dienen die aus Stahlblech gefertigten Flachbandprofile
18,19 und 20,21 einerseits sowohl als Rahmenteile des Steigeisens als auch andererseits Verbindungselemente
im Sinne der vorliegenden Erfindung. Die hier auswechselbaren Zackenträgerbrücken 41 und 5 sind Bestandteile
des ersten Konstruktionsteils, hier des Hackenteils des Steigeisens, während die Trägerbiücke 10 für die
vorderen Steigeisenzacken Teil des zweiten der beiden miteinander zu verbindenden Konstruktionsteile, nämlich
hier des Vorderteils des starren Steigeisens, ist.
Die beiden zum Hackenteil weisenden Endbereiche 22,23
der aahioenteile 18*19 dienen als Verbindungselemente und
sind von der öffnung 9 des ersten Koppelgliedes 3 und gleichzeitig von der öffnung 13 des zweiten Koppelgliedes
12 mit Spielpassung radial fixiert und axial versieh.-?>
bar geführt. Dabei sind die Koppelglieder 3,12 wiederum
als abgebogene Stanzteile des ersten Konstruktionsteils,
Cl « t « ff
hier ties Hackenteils, ausgebildet» genauer gesagt, als
stoffverbundene Bestandteile der Zackenträgerbrücke 4',
die Bestandteil.' des Hackenteils ist. Durch diese Ansgestaltung werden das Hackenteil und das Vorderteil des
Steigeisens axial längenverstellbar ohne Beeinträchtigung der Biegefestigkeit gegen eine horizontal seitliche Ausknickung
fixiert miteinander verbunden.
Om dieses axial längenverstellbare Verbindungssystem zusätzlich
axial federnd zu gestalten, ist entlang der Längsmittellinie des Steigeisens ein Federsystem angeordnet,
das in seinen wesentlichen Elementen dem Federsystem entspricht, das vorstehend im Zusammenhang mit
der Erläuterung der Fig. 1 beschrieben ist. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungebeispiel wird jedoch
im Gegensatz zu dem in Flg. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel die Seitenstabilisierung ausschlie61ich durch
die Führung der Rahmenelemente 18,19 des Vorteils in den
Koppelgliedern 3,9 bzw. 12,13 des Hackenteils des Steigeisens bewirkt.
Auf diese Weise werden die Funktionen der axialen Verechiebbarkelt
und der axialen Längenfixierung funktionellkonetruktiv
voneinander getrennt, nämlich zum einen von den Rahmenteilen, zum anderen von dem zusätzlichen Federetangenelsment
(Verbindungselement) Übernennten.
• f f . &igr; Iff
iff · I ff ff I ti
Claims (11)
1. Längenverstellbares Steigeisen mit zwei Konstruktionsteilen,
die miteinander verbunden sind durch mindestens ein Verbindungselement in Gestalt eines leisten- oder
stangenförmigen stab- oder Flachprofils, das an einem
seiner beiden axialen Enden mit dem ersten der beiden Konstruktionsteile verbunden oder Teil desselben ist, und
das mit dem anderen seiner beiden axialun Enden, zumindest im Bereich dieses Endes, an dem zweiten der beiden Konstruktionsteile
über ein erstes Koppelglied angekoppelt ist, und zwar dergestalt, daß das Verbindungselement das
Koppelglied axial losbar fixierbar und verschiebbar sowie radial formschlüssig mit Spielpassung durchsetzt,
gekennzeichnet durch
PIPPINPLAT2 4a ■ 0-8036 MÜNCNEN-ÖAUTINQ · EUROPEAN PATENT ATTORNEVS
TELEPHON! (&Ogr;&bgr;&bgr;) &bgr;&bgr;&Ogr;&THgr;&Ogr;&bgr;&Igr; · TELEX: &bgr; 21777 jikd · TELEPAXi (&Ogr;&bgr;&bgr;) &bgr; BO 36 33
— 2 —
mindestens ein zweites an dem zweiten Konstruktionsteil ausgebildetes Koppelglied, das in der gleichen Weise wie
das erste Koppelglied vom Verbindungselement durchsetzt ist.
2. Längenverstellbares Steigeisen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
ein Verbindungselement in Gestalt einer separaten Verbindungsstange (1).
3. Längenverstellbares Steigeisen nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
ein Sperrglied (13), das auf dem durch das von dem ersten Konstruktionsteil weiter abgelegenen zweiten Koppelglied
\ (12) hiudurchragenden Kopfende Xi6) der Verbindungs-
| stange so angeordnet und'ausgebildet ist, dab die Verj
bindungsstange nicht aus dem Umgriff durch das zweite Koppelglied (12) heraustreten kann.
4. Längenverstellbares Steigeisen · nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch die Ausbildung des Sperrgliedee ale Konusblock, dessen
kleinerer Durchmesser kleiner als die lichte Weit«, der
Durchtrittsöffnung (13) und dessen größerer Durchmesser
größer als die lichte Weite der Durchtrittsöffnung (13) des zweiten Koppelgliedes (12) ist.
5. Längenverstellbar Steigeisen nach *inem der
Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Feder (2) oder ein Federsystem, das an seinem dem
zweiten Konstruktionsteil zugewandten En&a auf der
Verbindungestange axial unlösbar oder verstellbar fixiert, an seinem anderen Ende am ersten Konifcruktioniteil axial
verstellbar fixiert und zwischen diesen beiden Fixpunkten
und leJaLiv zur Verbindungeetange unter Federverfortnung
axial' verschiebbar igt«
6·. Langenverebellbaree Steigeisen nacih Anepruoh S,
gekennzeichnet durch eine solche Weite der Spielpassungsbemessung in den
beiden, zumindest in dem dem ersten Konetruktionsteil
naherliegenden ersten Kopp elglied» daß die Verbindunuastanga
zusammen mit dor focta^ 13) bsvf; dss: Fftdsrsystem
in den Koppelgliedern bzw. in dem Koppelglied axial verschiebbar ist.
7. Längenverstellbares Steigeisen nach eincim der
Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet , daß zumindest die Koppelglieder des zweiten Kernetruktionsteils
gebogene Blechstanzteile sind, die im Stoffverbund mit dem oder den Konstruktionsteilen auegebildet
sind. ,
8. Längenverstelibaree Steigeisen nach Anspruch 1 oder den Ansprüchen 1 und 7,
gekennzeichnet durch ein Verbindungselement in Gestalt mindestens eines, insbesondere zweier Flachbandprofile, die jeweils konstruktionswesentliche Bestandteile eines der beiden zu verbindenden Konstruktionsteile sind.
gekennzeichnet durch ein Verbindungselement in Gestalt mindestens eines, insbesondere zweier Flachbandprofile, die jeweils konstruktionswesentliche Bestandteile eines der beiden zu verbindenden Konstruktionsteile sind.
9. Längenverstellbares Steigeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennafeichnefc,
daß das erste Konstrufctiönsteil als Backen- bzw. Absatastell (5)
und das zweite
♦ · ♦ .·
Konstrukfcioneteil ale Vorderteil (4) dee Steigeisen*
ausgebildet sind*
10. Längenversteilbares Steigeisen nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flachbandprofile aus Stahlblech und
tragende Hahjsensissssnts sind .
11. Längenverstellbares Steigeisen nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch
zusätzlich mindestens ein längenverstellbares Verbindungselement gemäß einem der Ansprüche 1 bis
zur Fixierung, insbesondere federnden Fixierung, der eingestellten Länge des Steigeisens, wobei das zusätzliche
Verbindungselement am zweiten Konstruktionsteil, d.h. an dem vorderen Steigeisenteil, auch
über nur ein Koppelglied angekoppelt sein kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802331U DE8802331U1 (de) | 1988-02-23 | 1988-02-23 | Längenverstellbares Steigeisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802331U DE8802331U1 (de) | 1988-02-23 | 1988-02-23 | Längenverstellbares Steigeisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802331U1 true DE8802331U1 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6820990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802331U Expired DE8802331U1 (de) | 1988-02-23 | 1988-02-23 | Längenverstellbares Steigeisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802331U1 (de) |
-
1988
- 1988-02-23 DE DE8802331U patent/DE8802331U1/de not_active Expired
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