DE8802213U1 - Preßwalze zum Behandeln bahnförmigen Gutes - Google Patents
Preßwalze zum Behandeln bahnförmigen GutesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Preßwalze, die zum Behandeln bahnförmigen
Gutes, vorzugsweise zum Entwässern einer Faserstoffbahn dient und mit einer Gegenwalze einen Preßspalt bildet, im einzelnen
mit den im Oberbegriff (Teile a bis e) des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Eine derartige Preßwalze ist bekannt aus der DE-OS 35 01 635 (- US-PS 4,625,376). Bei der bekannten Preßwalze, wie auch beirr,
Gegenstand der hier vorliegenden Erfindung, gibt es zwei unterschiedliche Bauarten. Bei der einen Bauart ist der Tragkörper,
der sich durch den umlaufenden Preßmantel erstreckt, feststehend. Bei der anderen Bauart ist dieser Tragkörper ähnlich wie
der Preßmantel drehbar gelagert.
Falls es sich um einen feststehenden, also nicht drehbaren Tragkörper
handelt, darin gleitet der flexible Preßmantel im Bereich des Preßspaltes Über den Tragkörper, wenn dieser den Preßmantel
an die Gegenwalze anpreßt. Vorzugsweise ist zu diesem Zweck (gemäß DE-OS 33 11 996 - US-PS 4,555,305) auf dem Tragkörper ein in
radialer Richtung beweglicher Preßschuh vorgesehen« Über den der
Preßmantel gleitet. Die Gleitfläche des Preßschuhes 1st In der
Regel entsprechend der Krümmung der Gegenwalze konkav geformt, so daß der Preßspalt In Bahnlaufrichtung eine gewisse Längsersti'eckung
hat, d.h. es wird ein flächiger Preßspalt gebildet. Die; Querschnittsform des Tragkörpers kann In diesem Fall beliebig
sein, z.B. rechteckig, rohrförmig oder I-förmig.
Falls der Tragkörper drehbar gelagert ist und die Form eines kreiszylindrischen Walzenkörpers aufweist, dann wälzt sich der
Tragkörper, wenn er den Preßmantel an die Gegenwalze anpreßt, im Bereich des Preßspaltes auf der Innenseite des Preßmantels ab.
In beiden Bauformen ist der Preßmantel der bekannten Preßwalze, wie auch der erfindungsgemäßen Preßwalze, stets flUssigkeitsdicht
ausgebildet. Denn die Innenseite des Preßmantels muß in der Regel mit Schmiermittel benetzt sein, wobei von dem Schmiermittel
nichts aus dem Innenraum der Preßwalze nach außen dringen darf. Ansonsten bestünde die Gefahr, daß die zu behandelnde Bahn
verschmutzt wird.
Aus diesen GrUnden ist es auch sehr wichtig, daß die Enden des Preßmantels absolut flUssigkeitsdicht mit den beiden (drehbar
auf dem Traykörper gelagerten) Manteltragelementen verbunden
sind. Außerdem kommt es darauf an, daß diese Verbindung in kurzer Zeit herstellbar und auch wieder lösbar ist. Denn nach einer
gewissen Betriebsdauer muß damit gerechnet werden, daß der Preßmantel durch einen neuen Preßmantel ersetzt werden muß. Bei Einsatz
der Preßwalze beispielsweise in einer Papierherstellungsmaschine kommt es darauf an, daß das Auswechseln des Preßmantels
in möglichst kurzer Zelt stattfindet, um die Maschinen-Stillstandszeit
so weit wie möglich zu verkürzen.
Im übrigen ist bei der bekannten, wie auch bei der erfindungsgemäßen
Preßwalti» &uacgr;&psgr;&tgr; Prefemantel vorzugsweise aus einem ifnierten
unverhältnismäßig harten Kunststoff, z.B. Polyurethan, hergestellt. Als Armierung ist vorzugsweise ein Gewebe vorgesehen.
Die bei der bekannten Preßwalze vorgesehenen Maßnähmen zum flüssigkeltsdichten
Verbinden der Enden des Preßmantels an den Manteltragelementen
haben sich in der Praxis bewährt. Es bereitet jedoch manchmal noch Schwierigkeiten, das Befestigen eines neuen
Preßmantels an den Manteltraoelementen in möglichst kurzer Zeit
durchzuführen. Bei diesem Montagevorgang kommt es auch darauf an, die Enden des Preßmantels möglichst genau an den Manteltragelementen
zu zentrieren. Denn hiervon hängt es ab, ob der Fredmantel im Betrieb ruhig umläuft.
Der Erfindung liegt desha'b die Aufgab? zugrunde, die eingangs
beschriebene PreDwalze dahingehend zu verbessern, daß das Zentrieren
und Befestigen der Preßmantelenden an den Manteitragelementen noch sicherer und rascher als bisher durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gelöst. Weitere mögliche Verbesserungen im Sinne der
Aufgabenstellung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der zeichnerisch
dargestellten Ausfuhrungsbeispiele erläutert.
Die Figur 1 zeigt einen radialen Teilschnitt durch ein Ende einer Preßwalze mit festrfcehendem Tragkörper und
mit einer Manteltragscheibe, nach Linie I-I der
Figur 2.
Die Figur 2 zeigt einen Sektor der Manteltragscheibe, gesehen in Richtung des Pfeiles II der Figur 1.
Die Figur 4 zeigt ein Zwischenstadium beim Montieren des Preßmantels
der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Preßwalze.
Die Figur 5 zeigt ein Beispiel mit rotierendem Tragkörper und mit einem Manteltragring.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Preßwalze hat einen nicht-rotierenden Tragkörper 24, der an seinen beiden Enden (von
denen nur eines sichtbar ist) mit je einem Lagerzapfen 24a in einem Lagerbock 25 abgestützt ist. An seiner Außenseite hat der
Tragkörper in bekannter Weise eine Ausnehmung 24b, in der ein Preßschuh 26 angeordnet ist, dessen Länge ungefähr der Breite
der zu behandelnden Papierbahn entspricht. Um den Tragkörper 24 und den Preßschuh 26 läuft ein endloser, schlauchförmiger Preßmantel
10. Durch Beaufschlagen mit einem Druckmittel kann der Preßschuh 26 den Preßmantel 10 gegen eine (in der Zeichnung weggelassene)
Gegenwalze andrücken.
An Jedem Walzenende ist auf dem Lagerzapfen 24a ein Lagerring axial verschiebbar, jedoch nicht drehbar angeordnet. Auf dem
Lagerring 11 1st eine Manteltragscheibe 12 mit Hilfe eines Wälzlagers 13 drehbar gelagert. An der äußeren Stirnseite dieser
Manteltragscheibe 12 ist die radial nach innen umgeformte Randzone des Preßmantels 10 mittels eines Spannflansches 15 und mittels
Schrauben 16 befestigt. Zur Erleichterung der Montage kann der Spannflansch 15 in Segmente handlicher Grüße unterteilt
sein. Außerdem künnen die Segmente Nasen 17 aufweisen, die in eine Ringnut 18 der Manteltragscheibe 12 passen.
Um den Innenraum der Preßwalze, der vom Preßmantel 10 und den
Manteltragscheiben 12 begrenzt ist, nach außen abzudichten, ist folgendes vorgesehen &igr; Der Preßmantel 10 besteht im wesentlichen
aus einem flUsslgkeitsdichten Kunststoff, z.B. Polyurethan; er
1st vorzugsweise mit. einem Trägergewebe armiert, das in bekann-
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ter Weise aus Umfang- und Längsfäden zusammengesetzt ist. Die äußere Stirnseite der Manteltragscheibe 12 und die Randzone des
Preßmantels IO bilden miteinander ein Dichtflächenpaar, dessen Breite in Fig. 1 mit B bezeichnet ist. Um die Dichtheit mit noch
höherer Sicherheit zu gewährleisten, können in der Manteltragscheibe
eine Ringnut und darin ein O-Dichtring 23 vorgesehen werden. Schließlich ist auf der Außenseite des Wälzlagers 13 ein
Wellendichtung 19 vorgesehen, der in einem an der Manteltragscheibe
befestigten Gehäusering 20 ruht.
Zum axialen Spannen des Preßmantels 10 sind zwischen dem Tragkörper
24 und einem Flansch 14 des Lagerringes 11 Schraubendruckfedern 21 eingespannt. Um die Montage des Preßmantels 10 zu
erleichtern, befindet sich im Lagerbock 25 wenigstens eine Druckschraube 22, mit deren Hilfe der Lagerring 11 zusammen mit
der Manteltragscheibe 12 vorübergehend etwas näher an den Tragkörper
24 gerückt werden kann.
Die Figur 3 zeigt den Zustand des Preßmantels 10, bevor er auf den Tragkörper 24 aufgezogen worden ist. Er hat hierbei eine
langgestreckte ungefähr zylindrische Grundform. Von den beiden stirnseitigen Enden her sind zahlreiche, ungefähr dreieckige
Ausschnitte 29 eingearbeitet, so daß ungefähr trapezförmige Zungen 28 stehen bleiben, die sich in achsparalleler Richtung erstrecken.
Anstelle der trapezförmigen Zungen können aber auch rechteckige Zungen vorgesehen werden. Zur Vereinfachung der
Zeichnung ist der Preßmantel in Figur 3 (in Schrägansicht) als Kreiszylinder dargestellt. In Wirklichkeit wird jedoch sein
Querschnitt, wegen der Flexibilität des Materials, von der Kreisform mehr oder weniger stark abweichen. Die Umfangslänge
der Innenseite des PreGmantels (entsprechend dem in Figur 3 gezeichneten Innendurchmesser d) ist so groß gewählt, daß ein gewisser
Abstand zwischen dem Preßmantel und dem Tragkörper 24
besteht. Außerdem wird man in der Regel den Außendurchmesser der
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Manteltragscheiben 12 geringfügig kleiner als den Innendurchmesser
d des Preßmanteis 10 wählen. Somit kann der Preßmantel 10 mit nur geringem Kraftaufwand über den Tragkörper 24 und die
Manteltragscheiben 12 gezogen werden.
Die Länge L des von Ausschnitten 29 freien Teiles des Preßmantels richtet sich nach dem ungefähren Abstand A (Figur 1) zwischen
den äußeren Stirnflächen der Manteltragscheiben 12 und nach der Breite B der Dichtfläche. Dank der schon erwähnten Verschiebbarkeit
der Lagerrings 11 kann der Abstand A variiert werden. DJe Länge &zgr; der Zungen 28 (und somit die Gesamtlänge G) des
Preßmantels 10 wird derart gewählt, daß die Zungen 28 im fertigmontierten Zustand des Preßmantels über den Spannflansch 15 hinaus
radial nach innen ragen. Mit anderen Worten: Es wird dafUr
gesorgt, daß der Abstand s von der Preßwalzenachse zu den Enden der Zungen 28 kleiner ist als der Abstand r von der Preßwalzenachse
zur radial inneren Begrenzung des Spannflansches 15 (Figur 2).
Zum Umformen des Preßmantels 10 aus der in Figur 3 gezeigten gestreckten Gestalt in die Form gemäß den Figuren 1 und 2, bei
der die Randzonen des die Länge L aufweisenden Preßmantel-Teiles nach Art eines Flansches nach innen ragen und eine glatte Dichtfläche
bilden, wird folgendermaßen vorgegangen:
Die Spannflanschsegmente 15 werden entweder ganz entfernt oder auf einen möglichst großen Abstand von den Manteltragscheiben 12
eingestellt. Eine Zunge 28 nach der anderen (oder jeweils zwei paarweise radial gegenüberliegende Zungen) wird bzw. werden um
die abgerundete äußere Kante 12a der Manteltragscheibe 12 radial nach innen umgebogen. An der Spitze jeder Zunge 28 befindet sich
ein Loch 31. Außerdem befindet sich radial innerhalb der Schrauben
16 (d.h. im Bereich zwischen den Schrauben 16 und der Mittelachse der Preßwalze) In der Manteltragscheibe 12 fUr jede
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Zunge 28 ein Bolzen (oder Zylinderstift 30). Dieser ragt ungefähr
achsparallel (oder ein wenig zur Mittelachse hin geneigt) aus der äußeren Stirnseite der Manteltragscheibe 12 heraus. Vorzugsweise
wird jede der Zungen 28 auf einen derartigen Zylinderstift 30 aufgesteckt. Hierdurch wird - mittels der großen Anzahl
von Zungen - auf die Randzone des Preßmantels eine Vielzahl von Zugkräften ausgeübt, so daß sich gemäß Figur 1 die räumlich gekrümmte
Form der Randzone bildet. Hierbei wird im Bereich der Breite B der Dichtfläche das Material in Umfangsrichtung gestaucht,
während es sich außerhalb der Dichtfläche in der Regel etwas wulstartig ausbaucht.
Wie man aus Figur 2 erkennt, ist in der äußeren Stirnseite der Manteltragscheibe 12 zwischen je z*-«ei Schrauben 16 ein Vorsprung
27 in Form eines Bolzens angeordnet. Die Anzahl der Schrauben 16 und der Bolzen 27 zusammengenommen ist gleich der Anzahl der
Zungen 28 bzw. Ausschnitte 29. Die Anordnung der Schrauben 16 und der Bolzen 27 ist derart gewählt, daß sie genau in die Ausschnitte
29 passen. Vorzugsweise werden die Schrauben 16 und die Bolzen 27 auf ein und demselben Teilkreis angeordnet, so daß die
Tiefe &zgr; (Figur 3) bei allen Ausschnitten 29 gleich groß gemacht werden kann. Hiervon kann jedoch auch abgewichen werden. Vorteilhaft
ist es auch, wie in Fig. 2 dargestellt, gleich viel Schrauben 16 und Bolzen 27 vorzusehen und diese abwechselnd am
Umfang zu verteilen. Außerdem ist es zweckmäßig, in die für die Schrauben 16 bestimmten Gewindebohrungen je eine Hülse 32 einzusetzen
und die Außendurchmesser der Hülsen 31 und der Bolzen 27 gleich zu machen; dadurch können alle Ausschnitte 29 des Preßmantels
10 gleich geformt werden.
Bei dem zuvor beschriebenen Umformen der Randzone des Preßmantels 10 werden die Zungen 28 so weit in Richtung zur Walzenachse
gezogen, bis der Grund 9 (Figur 3) der Ausschnitte 29 an den Bolzen 27 und an den Hülsen 31 anliegt. Man erzielt hierdurch
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sehr rasch einen ientrlsehen Sitz des Preßmantels 10 und somit
im Bitvieb einen guten Rundlauf. Nach dem Aufsteeken aller Zungen
auf die Zylinderstifte 30 wird die Randzone des Preßmantels 10 zwischen die Manteltragseheibe 12 und den Spannflansch 15
eingeklemmt (durch Anziehen der Sehrauben 16). Schließlich wird
die Druckschraube 22 vom Lagerring 11 gelöst, so daß die Druckfedern 21 den Preßmantel 10 in axialer Richtung spannen können.
Die Figur 4 zeigt, wie man jede der Zungen 28 mit Hilfe eines rohrf&ogr;&Ggr;!&Tgr;&idigr;1**&bgr;&Ggr;5 Wsrkzsiins 33 in Richten" zur PrsSwslzsn—Achss ziehen
kann. Dargestellt ist die Manteltragseheibe 12 mit dem Dichtring 23, mit einer der HUlsen 32 und mit einem der Zylinderstifte
30. Die Spannflanschsegmeite 15 und die Schrauben 16
sind entfernt. Das Werkzeug 33 ist durch das an der Spitze der Zunge 28 befindliche Loch 31 hindurchgesteckt und auf den Zylinderstift
30 aufgesetzt. Man kann nun das Werkzeug 33 in Richtung des Pfeiles P zur Walzenachse hin schwenken und danach die Zunge
28 auf den Zylinderstift 30 aufschieben.
Diese Methode hat gegenüber der bisherigen Methode, die in DE-OS
35 01 635 beschrieben ist, verschiedene Vorteile: Man benötigt keine Zugfedern mehr, die bisher nach beendeter
Montage entfernt werden mußten. Die Montage kann in kürzerer Zeit stattfinden; sie führt außerdem mit größerer Sicherheit als
bisher zu einer exakten Zentrierung des Preßmantels.
Die Figur 5 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer als ganzes
drehbaren Preßwalze, die einen losen Überzug in Form des
oben beschriebenen Preßmantels 10 aufweist. Abweichend von de.*,
anderen Ausfuhrungsbeispielen ist der Tragkörper nunmehr als drehbar gelagerter und deshalb kreiszylindrischer Walzenkörper
44 ausgebildet, dessen Zapfen 44a bei Bedarf mit einem Antrieb gekoppelt werden kann. Die Grundform des Preßmantels 10 ist die
gleiche wie in Fig. 3 dargestellt. Der stirnseitige flüssig-
keitsrtichte Abschluß des vom Preßmantel IO begrenzten Innenraumes könnte Im Prinzip genauso wie in den Tig. I und 2 ausgebildet
sein, also mit einem auf dem Zapfen 44a verschiebbaren Lagerring 11 und darauf gelagerter Manteltragscheibe 12. Abweichend
hiervon ist in Pig. 5 ein Lagerring 51 an den Walzenkörper
44 angeformt. Darauf ist (mit Wälzlager 43 und Dichtring 49) ein ringförmiges Manteltragelement 42 gelagert (konzentrisch zum
Walzenkörper 44). An der äußeren Stirnfläche des Manteltragelements 42 ist der Preßmantel 10 mittels Spannring 45 und Schrauber»
U" bsfsstigt. Diese Befestigung und das vorausgehende Uniformen
des Preßmantels 10 erfolgt in ähnlicher Weise wie oben anhand der Figuren 1 bis 4 beschrieben wurde.
Zum Zentrieren des Preßmantels 10 sind wie in Figur 1 Hülsen 32*
vorgesehen, jedoch sind diese gemäß Figur 5 in den Spannflansch
45 eingesetzt. Ebenso sind die zum Spannen der Zungen 28' dienenden
Zylinderstifte 30', abweichend von Figur 1, in den Spannflansch eingesetzt. Die Zungen 28* erstrecken sich ein wenig
weiter in Richtung zur Walzenachse als in Figur 1. Dadurch ist es möglich, daß in jeder Zunge zwei Löcher 31 und 34 vorgesehen
werden. An dem in der Zungenspitze befindlichen Loch 34 kann ein Werkzeug angreifen, das sich an der Innenmantelfläche 35 abstutzt.
Mit diesem Werkzeug kann man die Zunge 28* in Richtung zur Walzenachse ziehen, bis man die Zunge mit dem weiter innen
befindlichen Loch 31 auf den Zylinderstift 30' aufstecken kann.
Es versteht sich, daß diese Methode auch bei der in Figur 1 und 2 dargestellten Bauform mit feststehendem Tragkörper anwendbar
ist.
In Fig. 5 ist oben ein kleines Stück einer Gegenwalze 50 erkennbar,
die mit der Preßwalze einen Preßspalt bildet* Außerhalb des Preßsoaltes besteht ein kleiner Abstand a zwischen Preßmantel
und Walzenkörper 44, weil der Innendurchmesser d (Fig. 3) des Preßmantels 10 größer als der Außendurchmesser des Walzenkörpers
44 ist. Auf ein axiales Spannen des Preßmantels 10 ist in Fig. verzichtet. Bei Bedarf könnte aber eine axiale Verschiebbarkeit
des Lagerringes 51 relativ zum Walzenkörper 44 vorgesehen werden.
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10
Der Walzenkörper 44 kann rein metallisch ausgebildet sein, also
ohne den bisher vielfach notwendigen festen überzug, z.B. aus
Gummi, Kunststoff od. dgl. Dessen Funktion Übernimmt nunmehr der lose mit dem Walzenkörper umlaufende Preßmantel 10. Andererseits
besteht aber auch die Möglichkeit, zur Erzielung besonderer Effekte (beim Durchlauf der zu behandelnden Bahn durch den Preßspalt),
den Walzenkörper 44 zusätzlich mit einem festen Überzug 48 zu versehen, wie in Fig. 5 als Alternative mit strichpunktierten
Linien angedeutet ist. Es gibt hierbei viele Variationsmöglichkeiten
durch Auswahl bestimmter WerkstoffPaarungen für den Preßmantel 10 und den festen Überzug 48.
Weggelassen sind in allen Figuren die in der Regel notwendigen Leitungen zum Zu- und Abführen von Schmier- und/oder Kühlflüssigkeit
(z.B. zur Kühlung des Walzenkörpers 44). Die Schmierung der Innenseite des Preßmantels 10, insbesondere beim Durchlauf
durch den Preßspalt, ist im Falle eines feststehenden Tragkörpers 24, 26 (Fig. 1) unerläßlich; sie kann aber auch bei rotierendem
Tragkörper (Fig. 5) zweckmäßig sein. Verzichtet man im Falle der Fig. 5 auf eine derartige Schmierung des Preßmantels,
so ist ein flUssigkeitsdichtes Abschließen des Innenraumes dennnoch sehr vorteilhaft, weil ein Eindringen von Wasser und somit
Korrosion vermieden werden.
Heidenheim, 19.02.88
O431k/DSh/Srö/11-20
O431k/DSh/Srö/11-20
Claims (4)
1. Preßwalze, die zum Behandeln bahnförmigen Gutes, vorzugsweise
zum Entwässern einer Faserstoffbahn dient und mit einer Gegenwalze einen Preßspalt bildet, mit den folgenden Merkmalen
:
a) durch einen endlosen, flexiblen und flüssigkeitsdichten Preßmantel (10) erstreckt sich ein feststehend oder
drehbar gelagerter Tragkörper (24; 44);
b) an jedem Walzenende ist auf dem Tragkörper (24; 44) ein
Manteltragelement (Scheibe 12, Ring 42 od.dgl.) drehbar gelagert;
c) an jedem Walzenende ist außerhalb des Preßspaltes eine Randzone des Preßmantels (10), die sich radial nach innen
erstreckt, an einer Stirnseite des Manteltragelements
(12; 42) befestigt, wobei die Randzone sine ringförmige, stirnseitige Dichtfläche (B) aufweist, die mittels
eines Spannflansches (15; 45) an das Manteltragelement anpreßbar ist;
d) an jedem Walzenende sind an die die genannte Dichtfläche (B) bildende Randzone des Preßmantels (10) in gleichmäßiger
Verteilung über den Umfang der Preßwalze zahlreiche sich zur Walzenachse erstreckende Zungen (28)
angeformt, so daß sich zwischen Je zwei Zungen ein Ausschnitt (29) befindet;
e) im Bereich der äußeren Stirnseite des Manteltragelements
(12; 42) sind radial innerhalb der Dichtfläche (B) einige Über den Umfang verteilte und in die Ausschnitte (29)
des Preßmantels (10) eingreifende Zentrierelemente (z.B. Schrauben 16, Bolzen 27, Nasen od.dgl.) vorgesehen, wobei
der Grund (9) wenigstens eines Teiles der Ausschnitte (29) zwecks Zentrierung des Preßmantels (10) an einem
der VorsprUnge (16, 27) anliegt;
f) dadurch gekennzeichnet, daß radial innerhalb der Zentrierelemente
(16, 27) für zumindest einen '£il der Zungen
(28; 28') des Preßmantels (10) ein starres Halteelement (30; 30') vorgesehen ist, das die Zunge in einem
bestimmten Abstand von der Walzenachse hält.
2. Preßwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
einzelne Halteelement (30; 30') als ein aus der äußeren Stirnseite des Manteltragelements (12) (oder aus der inneren
Stirnseite des Spannflansches 15) herausragender Stift, Bolzen od.dgl. ausgebildet ist und daß die einzelne Zunge
(28; 28') eine hierzu passende Bohrung (31) aufweist.
3. Preßwalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltelement (30; 30') zur Preßwalzen-Drehachse hin geneigt
angeordnet ist.
4. Preßwalze nacheinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die radialen Abstände einerseits zwischen den Zentrierelementen (16, 27) und den Halteelementen (30) und
andererseits zwischen dem Grund (9) der Ausschnitte (29) und der in Jeder Zunge (28) vorgesehenen Bohrung (31) so gewählt
sind, daß der Grund (9) unter Spannung am Zentrierelement (16, 27) anliegt.
3. Preßwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Zentrierelemente als eine Hülse (32j 32') öusgebildet ist, wobei sich durch zumindest
einen Teil der HUlsen je eine der Schrauben (16} 16') erstreckt, mit denen der Spannflansch (13t 45) am
Manteltragelement (12; 42) befestigt ist.
Heidenheim, 19.02.88
0431k/DSh/Srö/8-10
0431k/DSh/Srö/8-10
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|---|---|---|---|
| DE8802213U DE8802213U1 (de) | 1988-02-20 | 1988-02-20 | Preßwalze zum Behandeln bahnförmigen Gutes |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8802213U DE8802213U1 (de) | 1988-02-20 | 1988-02-20 | Preßwalze zum Behandeln bahnförmigen Gutes |
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| DE8802213U1 true DE8802213U1 (de) | 1988-04-07 |
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|---|---|---|---|
| DE8802213U Expired DE8802213U1 (de) | 1988-02-20 | 1988-02-20 | Preßwalze zum Behandeln bahnförmigen Gutes |
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|---|---|
| DE (1) | DE8802213U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0389675A3 (de) * | 1989-03-25 | 1991-02-27 | F. Oberdorfer GmbH & Co. KG Industriegewebe-Technik | Pressband für eine Presseinrichtung |
| WO2003014470A1 (de) * | 2001-08-06 | 2003-02-20 | Voith Paper Patent Gmbh | Presswalze und dafür bestimmter pressmantel sowie verfahren zum pressmantel-wechsel |
-
1988
- 1988-02-20 DE DE8802213U patent/DE8802213U1/de not_active Expired
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