DE879421C - Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess - Google Patents

Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess

Info

Publication number
DE879421C
DE879421C DEB9914D DEB0009914D DE879421C DE 879421 C DE879421 C DE 879421C DE B9914 D DEB9914 D DE B9914D DE B0009914 D DEB0009914 D DE B0009914D DE 879421 C DE879421 C DE 879421C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge vessel
cord
ring
discharge
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB9914D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr-Ing Clewert
Wilhelm Dr Rer Nat Grotheer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB9914D priority Critical patent/DE879421C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879421C publication Critical patent/DE879421C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens
    • H01J17/12Control electrodes

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Gas- öder dämpfgefüllte Entladungsgefäße bestehen vielfach aus Glas und enthalten meist eine Steuerelektrode aus einem Metallzylinder, in welchen von der einen Seite die Kathode und von der anderen Seite die Anode des Entladungsgefäßes hineinragt. Im Innern des Zylinders befindet sich eine zwischen Kathode und Anode senkrecht zur Zylinderachse angeordnete Trennwand, welche mit Öffnungen für den Durchtritt der Entladung versehen ist. Obwohl Anode und Kathode in den Zylinder der Steuerelektrode hineinragen, besteht bei einer derartigen Elektrodenanordnung trotzdem die Gefahr der Lichtbogenbildung um die Steuerelektrode herum. Dadurch wird die Steuerung der Entladung in. Frage gestellt: Dies ist auch bei jenen Entladungsgefäßen der Fall, bei denen der Lichtbogen zwischen Anode und Kathode durch Anlegen einer negativen Spannung an die Steuerelektrode löschbar sein soll. Bildet sich bei diesen Entladungsgefäßen ein Lichtbogen um die Steuerelektrode herum, so ist eine Löschung durch Anlegen einer negativen Spannung an die Steuerelektrode nicht mehr möglich.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Ausbildung eines Lichtbogens um die Steuerelektrode herum nur durch eine vollkommene Trennung des kathodenseitigen und des anodenseitigen Entladungsraumes durch,die Steuerelektrode verhindert werden kann, d. h. aber, daß die Steuerelektrode den Innenraum des Glaskolbens vollständig ausfüllen müßte, eine Bedingung, die wegen, der Glaskolb-entoleranzen nicht erfüllt werden kann. Um trotzdem eine Trennung von Anoden- und Kathodenraum sicherzustellen, ist gemäß der Erfindung der Raum zwischen dem Außendurchmnesser des Steuerelektrodenrings und der Innenwand des Entladungsgefäßes durch eine Schnur ausgefüllt aus einem Fasermaterial, dessen Fasern einen kleineren Abstand voneinander haben als die freie Weglänge der Elektronen.
  • Als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Abbildung ein Teilschnitt durch den Glaskolben eines Entladungsgefäßes und eines darin eingesetzten Gitterrings dargestellt.
  • In der Abbildung ist a ein Teil eines Glaskolbens, in welchen ein Gitterring b eingesetzt ist. Der Zwischenraum zwischen dem Innendurchmesser .des Glaskolbens a und dem Außendurchmesser des Gitterrings b ist durch eine Schnur c aus Glaswolle ausgefüllt. Dabei ist der Außendurchmesser des Gitterrings um 0,5 bis i mm kleiner gewählt als der kleinste zulässige Innendurchmesser für den Glaskolben a. Die Schnur c selbst ist in eine Sicke d des Gitterrings,b eingelegt, um ihre Stellung festzulegen. Ihr Durchmesser ist so bemessen, daß sie beim Einführen des Gitterrings b in den Glaskolben a stark gepreß.t wird, so daß die einzelnen Fasern dicht aneinanderliegen und da-durch der Faserabstand unter allen Umständen kleiner ist als die mittlere freie Weglänge der Elektronen in dem Entladungsgefäß. Dadurch ist eine Ionsierung zwischen. Anode und Kathode des Entladungsgefäßes um die Steuerelektrode herum verhindert. Als Fasermaterial für die Schnur c kann. an Stelle von Glaswolle auch ein beliebiges anderes Gespinst aus organischen oder anorganischen Stoffen oder ein metallisches Gespinst, beispielsweise aus Nickel, verwendet werden. Besteht die Schnur c aus Glaswolle, so ergibt sich .daraus der weitere Vorteil, daß .der Gitterring b, indessen Boden mittels eines Einsatzrings e ein Metallnetz f von gewünschter Maschenzahl eingeschweißt ist, zum Entgasen in einem Weichglaskolben durch Hochfrequenzströme erhitzt werden kann; ohne daß der Glaskolben springt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gas- oder dampfgefülltes Entladungsgefäß mit Glühkathode und Steuerelektrode, die in Form eines Ringes ausgebildet ist und den Entladungsraum nicht ganz ausfüllt, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem Außendurchmesser des Elektrodenrings und der Wand im Innern des Entladungsgefäßes durch eine Schnur ausgefüllt ist aus einem Fasermaterial, dessen Fasern einen kleineren Abstand voneinander haben als die freie Weglänge der Elektronen.
  2. 2. Entla.dungsgefäßnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der Elektrodenring mit einer Sicke versehen ist, in welche die Schnur eingelegt ist.
  3. 3. Entladungsgefäß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur aus einem metallischen Gespinst besteht. q:.
  4. Entladungsgefäß nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur aus Nickelfasern besteht.
  5. 5, Entladungsgefäß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur aus einem Gespinst aus nichtmetallischen Stoffen besteht.
  6. 6. Entladungsgefäß nach Anspruch i, z und 5, dadurch gekennzeichnet, daß- die Schnur aus Gfaswolle besteht.
DEB9914D 1943-08-24 1943-08-24 Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess Expired DE879421C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB9914D DE879421C (de) 1943-08-24 1943-08-24 Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB9914D DE879421C (de) 1943-08-24 1943-08-24 Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE879421C true DE879421C (de) 1953-06-11

Family

ID=6956608

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB9914D Expired DE879421C (de) 1943-08-24 1943-08-24 Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE879421C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE812942C (de) Elektrische Entladungsroehre mit gebuendeltem Elektronenstrom
DE879421C (de) Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess
DE693185C (de) Dampf- oder gasgefuelltes Entladungsgefaess
DE724116C (de) Stromrichter, insbesondere Gleich- oder Wechselrichter, mit Bogenentladung und gegebenenfalls Gluehkathode
DE616028C (de) Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess mit aus zwei konzentrischen Kreiszylindern bestehender Gluehkathode
EP0008137B1 (de) Kathodenaufbau für strahlungsgeheizte Kathode
DE545622C (de) Gluehkathodenroehre fuer elektrostatische Steuerung des Elektronenstromes
DE681827C (de) Elektrodenanordnung fuer Braunsche Roehren
DE676370C (de) Quecksilberdampfgleichrichterroehre, insbesondere mit aus Metall und mit diesem verschmolzenen Glasteilen zusammengesetztem Entladungsgefaess und in dem Metallteil des Entladungsgefaesses angeordneter Quecksilberkathode, in der ein Verankerungskoerper und ein diesen umgebender Einsatzkoerper vorgesehen sind
AT142994B (de) Hochspannungsentladungsgefäß mit gerichtetem Elektronenbündel, insbesondere Röntgenröhre.
AT118974B (de) Gleichrichterentladungsgefäß mit mehreren Anoden.
DE899082C (de) Sekundaeremissionsverstaerkerroehre mit Oxydkathode
DE642825C (de) Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere mit Metallwandung, mit Einbaukoerpern, die teils die Anode umgeben und teils vor der Anodenstirnflaeche angeordnet sind
AT137430B (de) Glimmlichtverstärkerröhre.
DE950581C (de) Einanodiges Metalldampf-Entladungsgefaess
DE918647C (de) Gasentladungsgefaess mit Steuergitter
DE577355C (de) Elektrische Leuchtroehre mit eingebauter Zwischenwand
DE1433447C3 (de) Freitragender keramischer Deckel für Lichtbogenstahlschmelzöfen
DE676973C (de) Roehrengleichrichter, dessen Anode im Gebiet der Entladung aus zwei einander gegenueberstehenden parallelen Platten besteht, zwischen denen die Kathode angeordnet ist
AT140942B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE933704C (de) Abgeschmolzenes, steuerbares elektrisches Entladungsgefaess mit Gasfuellung
DE733501C (de) Elektronenroehre mit einem aus Isolierstoff bestehenden Kolben und einem zylindrischen oder kastenfoermigen, an den Anodenstirnseiten offenen Elektrodensystem
DE898488C (de) Steuerbares elektrisches Entladungsgefaess
DE1964192B2 (de) Ionengetterpumpe
CH427052A (de) Gas- oder Dampf-Stromrichtergefäss mit einem dicht vor der Anode liegenden Gitter