DE877834C - Verfahren zum Messen der Zugspannungsverteilung an Bandwalzwerken - Google Patents

Verfahren zum Messen der Zugspannungsverteilung an Bandwalzwerken

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DE877834C
DE877834C DEP2332A DEP0002332A DE877834C DE 877834 C DE877834 C DE 877834C DE P2332 A DEP2332 A DE P2332A DE P0002332 A DEP0002332 A DE P0002332A DE 877834 C DE877834 C DE 877834C
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belt
tape
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DEP2332A
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Peter Konrad Dr-Ing Hermann
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/04Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands
    • G01L5/045Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands for measuring the tension across the width of a band-shaped flexible member

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  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Messen der Zugspannungsverteilung an Bandwalzwerken Die Erfindung betrifft ein Problem, das beim Kaltwalzen von Bändern, Folien u. dgl. auftritt, wenn das aus den Walzen herauskommende Band auf einer Haspel oder einer sonstigen Aufwickelvorrichtung mit einem gewissen Zug aufgewickelt wird.
  • Das Neuartige der Meßaufgabe besteht in der Messung der Spannungsverteilung über die Bandbreite.
  • Während bisher nur die Unsymmetrie des Bandzuges an Hand der Durchfederung von Prüfrollen gemessen wird, die das Band auf beiden Seiten in der Mitte einer frei gespannten Bandstrecke mit einem nahezu konstanten Prüfdruck auslenken, besteht die neue Aufgabe darin, auch die unlineare Spannungsverteilung zu erfassen, also festzustellen, ob der Bandzug in der Mitte des Bandes dem Mittelwert des Bandzuges an den beiden Seiten entspricht (lineare Spannungsverteilung), oder ob er darüber oder darunterliegt. Ist der Bandzug in der Mitte größer als der Mittelwert der Spannungen an den Seiten, so würde das Band im entspannten Zustand eine sattelförmige Krümmung annehmen. Im Extremfall können dann die Bandseiten völlig zugentlastet sein oder sogar zum Flattern neigen. Im umgekehrten Fall, wenn die Zugspannung in Bandmitte kleiner ist als der Mittelwert an den Seiten, wird im entspannten Zustand eine schalenförmige Krümmung entstehen.
  • Es liegt nun nahe, zur Messung dieser Unlinearität der Spannungsverteilung eine dritte Prüfrolle zwischen den beiden obengenannten anzubringen. Diese wird jedoch wegen der im Band wirksamen Scherkräfte auch bei stark unlinearer Spannungsverteilung nahezu den Mittelwert der Randauslenkungen anzeigen, da die Prüfrollen das Band im wesentlichen dachförmig ausspannen und daher im zum und ablaufenden Trum in eine abwickelbare Fläche zwingen. Nur in unmittelbarer Nähe der Rollen entsteht eine doppelt gekrümmte Fläche des Bandes, so daß die Giebellinie des Daches über den drei Prüfrollen im wesentlichen geradlinig bleibt. Im zum und ablaufenden Trum können sich also die nichtlinearen Spannungsunterschiede nicht ausgleichen, d. h. wenn z. B. die Mitte des Bandes stärker ausgewalzt ist als die Randzonen, so hat das Band im entspannten Zustand sowie bei gleichmäßiger Zugspannung eine bikonvexe Krümmung und wird daher bei Verspannung durch Zug in eine Ebene oder -abwickelbare Fläche in der Mitte geringere und an den Rändern verstärkte Zugspannung zeigen. Ist die Mitte schwächer ausgewalzt, so entsteht bei gleichmäßiger Spannung eine Sattelfläche und in der abwickelbaren Fläche in der Mitte erhöhte Zugspannung.
  • Der Zugspannungsausgleich in der Nähe der Prüfrolle erfolgt durch Scherkräfte. Die Zone des Bandes, in der der Spannungsausgleich stattfindet, ist um so kleiner, je weniger die Biegesteifigkeit des Bandes entgegen den Zugkräften eine doppelt gekrümmte Fläche auch vor und hinter den Prüfrollen aufrechterhalten kann. Trotzdem ist es möglich, mit drei Prüfrollen die nichtlineare Spannungsverteilung zu messen, wenn man diese Prüfrollen mit festen und gleich großen Hüben vorsieht und die auf sie übertragenen Kräfte mit Kraftmessern sehr hoher Steifigkeit mißt, derart, daß die durch den Kraftunterschied bedingte Hubdifferenz klein bleibt gegenüber derjenigen, die zum Ausgleich der auf die Prüfrollen übertragenen Kräfte ausreicht. Diese Hubdifferenz ist jedoch nach dem Gesagten sehr klein im Verhältnis zu der vorgegebenen Auslenkung der festen Prüfrollen.
  • Wesentlich größere Meßwerte bzw. eine genauere Messung erreicht man, wenn man über eine größere Strecke des frei ausgespannten Bandes für einen Spannungsausgleich über die Bandbreite dadurch sorgt, daß man das Band mit einem konstanten Normaldruck über eine Länge, die merklich größer ist als die Bandbreite, belastet. Dieser Flächenteil wird sich dann nach einer doppelt gekrümmten Fläche verwölben, in der der Bandzug sich über die Breite gleichmäßig verteilt, sofern die Biegesteifigkeit sich noch nicht allzusehr auswirkt. Der Unterschied der sich dabei einstellenden Krümmungsradien in Längsrichtung zwischen der Bandmittellinie und den Seiten ist dann ein Maß für den Dehnungsunterschied durch unlineare Spannungsverteilung beim Walzvorgang.
  • Er kann mit Tastrolle abgetastet werden, deren Tastdruck klein ist gegen die durch den Normaldruck erzeugten Kräfte. Der erforderliche Normaldruck von 0, OI bis 0,1 atü läßt sich in der weiter unten beschriebenen Weise technisch verhältnismäßig einfach erzeugen.
  • Zum besseren Verständnis der folgenden Ausführungen wird auf die schematische Zeichnung Fig. I verwiesen. Das Band ist hier mit einer gewissen Wölbung dargestellt, wie sie sich daraus ergibt, daß das Band auf der einen, beispielsweise linken Seite aus den Walzen herauskommt, auf der anderen rechten Seite dagegen mit einer Kraft P von der Aufwickelvorrichtung gespannt wird. Andererseits ist das Band auf seiner ganzen Länge und Breite von unten her durch einen gleichmäßig verteilten Drucks belastet. Unter der Einwirkung dieser Kräfte stellt sich eine Wölbung des Bandes ein, die in der Mitte zwischen den Einspannstellen und unter den Randfasern mit h bezeichnet ist. Der Krümmungsradius der Randfasern ist mit Rr bezeichnet. Die mittlere Faser des Bandes ist dagegen flacher gekrümmt, d. h. es stellt sich eine Wölbung ein, die am höchsten Punkt des gekrünunten Bandes für die Mittelfaser den Betrag d k hat. Für die Mittelfaser ist der Krümmungsradius entsprechend größer und mit Rm bezeichnet. Die Breite des Bandes ist b, seine Dicke d.
  • Unter der Wirkung eines Normaldrucks von p atü wölbt sich das Band in Längsrichtung mit einem Krümmungsradius R vor, für den gilt R # p # b = P, (1) worin b die Bandbreite und P der Bandzug ist. Wird die ganze frei gespannte Länge I zwischen zwei Führungsrollen mit p belastet, so ist die Vorwölbung k in der Mitte zwischen den Rollen ungefähr h = l2/8R (2) wenn man die reichentweicklung nach dem ersten Glied abbricht.
  • Ist α das Spannungsverhältnis zwischen Bandmitte und dem Mittelwert der Randspannungen in dem in abwickelbarer oder ebener Fläche die Walzen verlassenden Band, so unterscheiden sich auch die Längungen d 1/1 des gleichmäßig gespannten oder auch des entspannten Bandes in diesem Verhältnis a. Es ist S 1/1 = P/Ebd (3) worin E der Elastizitätsmodul und d die Blechdicke ist. Die Krümmung quer zur Bandrichtung in der Mitte der frei gespannten Strecke stellt sich dann so ein, daß in Bandmitte und unter den Rändern verschiedene Krümmungsradien Rm und Rr entstehen, die sich so berechnen lassen, daß der Mittelwert der obigen Gleichung Rm + Rr P R = = 2 p # b genügt und die in der ausgeglichenen Spannungszone der Länge t verlaufenden Längsfasern des Bandes sich in der Bandmitte und an den Rändern um den Betrag α # # l unterscheiden. Voraussetzung ist dabei lediglich, daß Rj = Rm-Rr( R (4) ist. Die Zentriwinkel der beiden Kreisbögen mit R, und R, über der Strecke sind #m und (Pr Dann ist #r l #m l sin sin (5) 2 2 Rr 2 2 Rm Rm # #m - Rr # #r = α # #l, (6) Rr - Rm = + # R, #m - #r = ##, (7) qr l #r + ## Rr # sin = = (Rr - # R) # sin = 2 2 2 #r #r #r ## # Rr # sin #R # sin + Rr # cos # , 2 2 2 2 woraus folgt: 2 # R # Rr # (8) tg #r/2 und mit Gleichungen (6) und (7) ergibt sich: Wenn man tg 2 in eine Reihe entwickelt und die Glieder höherer Ordnung vernachlässigt, ergibt sich: α# #l = #r3 @ (10) #R = 12 Nun is wegen Gleichung (2) #h/h = - #R/R (11) Somit wird wegen #r # l/@ #R #l #h = l2 1,5 α # R # (12) 8 R2 l oder mit Gleichung (1) sowie d #l # R = #; (13) p l E worin a die mittlere Zugspannung im Band ist.
  • #h - 1,5#2dα/pE. (14) Gleichung (I4) zeigt, daß der Unterschied # h der Auslenkung zwischen Mitte und Rand dem gesuchten Ungleichförmigkeitsgrad a der Spannungsverteilung proportional ist, daß der Proportionalitätsfaktor unabhängig von der frei gespannten Strecke I und der Bandbreite b ist, und insbesondere, daß er umgekehrt proportional dem Druck p ist. Voraussetzung ist jedoch ein hinreichender Spannungsausgleich, der nur gegeben sein dürfte mit etwa 1 # 2b (I5) und daß die Biegesteifigkeit den Spannungsausgleich nicht behindert.
  • Die Wahl von p erfolgt nach Gleichung (I4) zweckmäßig so klein wie möglich, um eine große Anzeigeempfindlichkeit zu erreichen, da #h mit abnehmendem p zunimmt. Gleichzeitig nimmt jedoch h mit p ab, da aus Gleichung (2) und (I3) folgt h = l2p/8#d. (I6) Die Bedingung (4) führt daher mit Gleichung (11) auf die Forderung von etwa #h/h#1/5. (17) Gleichung (I4), (I6) und (I7) führt somit auf eine Bestimmungsgleichung für p in der Form Ist z. B. # = I000 kg/cm2 d = 0,5 mm 1 = 3m a = 0,3 E = 2 o 106 kg/cm2, so wäre nach (I8) zu wählen: p = o,oI6 atü = 16 cm WS.
  • Der angezeigte Höhenunterschied d h wird dann nach Gleichung (I4) d h = 7 mm. Die Vorwölbung h selbst ergibt sich nach Gleichung (I6) zu h = 3,6 cm, der mittlere Krümmungsradius R nach Gleichung (I3) R = m.
  • Würde man die Spannungsverteilung in der obenbezeichneten Art und Weise mit drei festen Prüfrollen messen mit konstanter Auslenkung 4 und Messung der Druckkräfte mit Meßmitteln großer Steifigkeit, so wäre der Krümmungsradius des doppelt gekrümmten Flächenteiles über den Prüfrollen lediglich von der Größenordnung der Radien der Prüfrollen selbst, also etwa 10 cm. In demselben Maße wie dieser Krümmungsradius verringert ist, würde dann auch der Meßhub # h kleiner sein als der hier berechnete, durch den sich der zu messende Spannungsunterschied auf -den Prüfrollen bereits ausgleichen würde, d. h. also, an Stelle von 7 mm Meßhub würden nur 7 7 # 10/3 # 100 =0,02 mm zur Verfügung stehen. Man erkennt also, daß eine saubere Messung der Spannungsverteilung sich in dieser Weise praktisch nicht durchführen läßt, da bereits durch Ungleichmäßigkeiten der Durchmesser und Lagerung der Prüfrollen Unlinearitäten der Giebellinien der Bandablenkung über den drei Prüfrollen von der Größenordnung von 20 µ auftreten werden.
  • Bei dem beschriebenen Verfahren mit gleichmäßig verteilter pneumatischer Bandvorwölbung ist die An- zei,geempfindlicbkeit dagegen sehr viel größer. Sie beträgt in dem genannten Beispiel d h/a = 0, 23 mm/0/0.
  • Man wird daher bereits Ungleichförrnigkeitsgrade von etwa I0 tllo der Bandspannung mit dem bloßen Auge oder mit Hilfe eines quer zur Blechrichtung angelegten Lineals bereits erkennen können an der Querkrümmung der vorgewölbten wandfläche und zum min desten das Vorzeichen der Unlinearität bei Ungleichförmigkeitsgraden dieser Größenordnung unterscheiden können.
  • Die Fig. 2 zeigt einen Vorschlag, wie man eine gleichmäßige Druckbelastung des Bandes über eine größere Fläche auf pneumatischem Wege leicht erzielen kann.
  • Unter dem Band 1 wird auf einer festen Grundplatte 2 an den Rändern jeweils eine Art doppelwandiger Harmonikazug 3 angebracht, der über eine Leitung 4 mit Druckluft geringen Überdrucks beschickt wird. Die Luft tritt dann an den im oberen Abschlußflansch des Harmonikazuges enthaltenen Düsen 5 aus und der Überdruck bewirkt, daß der Abschlußflansch wieder gegen das Band angedrückt wird. Mechanische Reibung zwischen dem Band 1 und dem Abschlußflansch 6 kann entweder durch Distanzrollen 7 vermieden werden oder auch auf rein pneumatischem Wege durch die austretende Preßluft, die durch den von I und 6 gebildeten Luftspalt nach rechts und links ausweicht, gleichsam als Luftkissen, das eine mechanische Berührung verhindert. Der Abschlußflansch bzw. die Wulst 6 muß in Längsrichtung leicht elastische Eigenschaften besitzen, so daß sie sich dem Krümmungsradius des Bandes I anpassen kann. Die Düsen S, von denen in Fig. 2 nur eine gezeichnet ist, sind reihenförmig auf der Mitte der Wulst 6 des Harmonikazuges angeordnet. Der aus diesen Düsen austretende Luftstrom findet nicht nur in den Düsen, sondern auch in dem Spalt zwischen der Wulst 6 und dem Band 1 einen nennenswerten Widerstand. Die ausströmende Luft verteilt sich also zum Teil nach außen und zu einem-kleineren weiteren Teil nach innen in den Hohlraum, der durch die Grundplatte und die darauf angeordneten lIarmonika züge sowie das Band I gebildet wird. In diesem Raum entsteht daher ein Überdruck gegenüber dem umgebenden Raum und dieser Überdruck kann außerdem durch geeignete Wahl des Austrittsquerschnitts der Düse 8 geregelt werden, so daß im Innern des Hohlraums ein geringer Überdruck p entsteht, der das Band in dem gewünschten Maße belastet. Der Überdruck kann mittels eines Meßgerätes 9 gemessen werden. Zum Zweck der Fernanzeige kann der Wert d h abgetastet werden mit den drei Prüfrollen I0, II und I2, von denen die Rollen 10 und 12 eine Traverse I3 verstellen, während die Rolle II mit Hilfe einer induktiven Feinmeßlehre den Meßhub d h gegenüber dieser Traverse mißt und fernanzeigt. An Stelle einer induktiven Feinmeßlehre können auch Toleranzwerte mit Hilfe einfacher Kontaktfühler überwacht werden, sei es zum Zweck der Signalisierung oder der selbsttätigen - Regelung.
  • PATENTANSPRSCHE I. Verfahren zum Messen der Zugspannungsverteilung über die Bandbreite bei zwischen einem Bandwalzwerk und einer Aufwickelvorrichtung gespannten Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung eines Spannungsausgleichs über die Bandbreite das Band mit einem einseitigen konstanten Druck über eine Länge, die wesentlich größer als die Bandbreite ist, belastet und die entstehende Wölbung des Bandes gemessen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschied der Krümmung radien in der Mitte und an den Seiten des Bandes als Maß für den Dehnungsunterschied durch nichtlineare Spannungsverteilung dient.
    3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Rändern des Bandes (I) auf einer Grundplatte (2) eine doppelwandige Harmonika (3) angebracht ist, die mit Druckluft geringen Überdrucks beschickt wird und eine Wölbung des Bandes hervorruft.
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Harmonika an allen mit dem Band in Berührung stehenden Stellen mit einem zur Abdichtung gegen den geringen Überdruck ausreichenden Wulst versehen ist und sich so dem wechselnden Krümmungsradius des Bandes anpassen kann.
    5. Anordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Luftaustrittsdüse in der Grundplatte vorhanden ist, durch deren Verstellung sich der Überdruck unter dem Band regulieren läßt.
    6. Anordnung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung des Bandes quer zur Zugrichtung durch drei im höchsten Punkt des Bandes aufgesetzte und über die Bandbreite verteilte Prüfrollen festgestellt wird.
    7. Anordnung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an den Rändern des Bandes befindlichen Prüfrollen (ro, I2) an einer Traverse (I3) befestigt sind und diese verstellen, während der Hub der mittleren Prüfrolle (11) gegenüber der Traverse mit einer Meßlehre, vorzugsweise einer induktiven Meßlehre, festgestellt und gegebenenfalls fern an gezeigt wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264100B (de) * 1964-02-13 1968-03-21 Asea Ab Anordnung bei Bandwalzwerken fuer die Messung der Verteilung des Bandzuges ueber dieBandbreite
DE1279592B (de) * 1963-09-21 1968-10-10 Demag Ag Schlingenbildner fuer flaechiges, insbesondere bandfoermiges Walzgut
DE1573407B1 (de) * 1965-10-05 1970-09-03 Asea Ab Anordnung bei Bandwalzwerken zum Messen der Verteilung des Bandzuges ueber die Bandbreite

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279592B (de) * 1963-09-21 1968-10-10 Demag Ag Schlingenbildner fuer flaechiges, insbesondere bandfoermiges Walzgut
DE1264100B (de) * 1964-02-13 1968-03-21 Asea Ab Anordnung bei Bandwalzwerken fuer die Messung der Verteilung des Bandzuges ueber dieBandbreite
DE1573407B1 (de) * 1965-10-05 1970-09-03 Asea Ab Anordnung bei Bandwalzwerken zum Messen der Verteilung des Bandzuges ueber die Bandbreite

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