DE877459C - Schreibbaender, Drucktuecher, Farbtuecher usw. fuer Bueromaschinen - Google Patents

Schreibbaender, Drucktuecher, Farbtuecher usw. fuer Bueromaschinen

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DE877459C
DE877459C DEW1793A DEW0001793A DE877459C DE 877459 C DE877459 C DE 877459C DE W1793 A DEW1793 A DE W1793A DE W0001793 A DEW0001793 A DE W0001793A DE 877459 C DE877459 C DE 877459C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEW1793A
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English (en)
Inventor
Karl Dr-Ing Pankoke
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Gunther Wagner Pelikan Werke GmbH
Original Assignee
Gunther Wagner Pelikan Werke GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/36Alarms, indicators, or feed disabling devices responsive to ink ribbon breakage or exhaustion

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  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Schreibbänder, Drucktücher, Farbtücher usw. für Büromaschinen Die Erfindung betrifft Schreibbänder, Drucktücher, Farbtücher usw. für Büromaschinen mit einer oder mehreren abweichend vorbehandelten Kanten und besteht -darin, daß eine Vorbefiandlung erfolgt, die beim Auftreffen .der Typen das nicht ordnungsgemäße Arbeitendes Bandhebers erkennen läßt.
  • Es ist bekannt, daß eine fehlerhafte Arbeit der Steuerorgane für Schreibbänder od. dgl. von Büromaschinen aller Art zu einer schnellen Zerstörung des Band- oder Tuchgewebes an den Kanten führt. Bisher war aber ein solches Versagen der Steuerorgane, z. B. des Bandhebers bei Schreibmaschinen, welches sich in einem Anschlagen der Typen über das Farbband hinaus aus-%v irkt, erst festzustellen, wenn das Bandgewebe bereits zerstört war, während man bei frühzeitigem Erkennen des Fehlers durch seine Beseitigung die Zerstörung des Bandgewebes verhindern könnte. Es wurde nun gefunden, daß es auf einem sehr einfachen Wege möglich ist, derartige Fehler sofort festzustellen und damit Schädigungen des Band- oder Tuchgewebes zu verhindern, wenn man mindestens eine Kante der Schreibbänder od. dgl. so abweichend vorbehandelt, daß durch die Veränderung der vorbehandelten Kanten sofort ein fehlerhaftes Arbeiten der Steuerorgane bemerkt wird. Abweichend vorbehandelte Kanten sind bei Schreibbändern bereits bekannt. Es handelt sich jedoch dabei um die bei geschnittenen Bändern übliche Vorleimung der Schnittkanten mit gefärbtem Klebstoff. Dieses hat jedoch nur den Zweck, die Schnittkanten gegen Ausfransen zu sichern und während der Fertigung jederzeit erkennen zu lassen, ob ein Band ordnungsgemäß geleimt worden ist oder nicht. Damit ist die Funktion der farbigen Leimkanten aber erschöpft. Sie werden beim Einfärben des Bandes mit eingefärbt und unterscheiden sich nicht mehr von. dem übrigen Band. Für den vorliegenden Zweck sind diese Leimkanten unbrauchbar, da an ihnen ein fehlerhaftes Arbeiten des Bandhebers erst nach mehrmaligem Aufschlag der Typen zu erkennen wäre, d. h. also zu einem Zeitpunkt, wo die Leimkante bereits zerschlagen ist und das Band auszufransen beginnt. Bei Bändern mit Webekanten ist eine abweichende Vorbeharndlung der Webekanten bisher überhaupt nicht erfolgt.
  • Als vorteilhaftester Weg für die abweichende Voribehandlung der Kanten dürfte die Einfärbung derselben in Farbtönen anzusehen sein, die sich von .der oder den Grundfarben stark abheben. Wird z. B. ein in den Grundfarben schwarz und rot gehaltenes Schreibband an der Seite der schwarzen Grundfarbe gelb eingefärbt, so wird die kennzeichnende gelbe Farbe fast .augenblicklich verschwinden, wenn die sonst auf die schwarze Farbe aufschlagenden Typen .durch fehlerhaftes Arbeiten des. Bandhebers über das Band hinaus, also auch auf die gelb Kante aufschlagen.
  • Wird also durch die erfindungsgemäße Ausbildung ein wirtschaftlich außerordentlich wertvoller Vorteil, nämlich eine weitgehende Schonung der Schreibbänder usw. erreicht, .so wird gleichzeitig .dabei noch ein zusätzlicher Vorteil erreicht, nämlich -der, daß man nun, ohne irgendwie das Schreibband, Farbtuch, Drucktuch od. dgl. berühren zu müssen, durch kurzes Hinschauen feststellen kann, wer der Hersteller des Bandes oder Tuches ist, ,nenn sonst kein weiterer Anhaltspunkt mehr dafür gegeben, insbesonderedie ursprüngliche Verpackung nicht mehr greifbar ist. Zwar hat man bisher für solche Feststellungen die Bänder oder Tücher durch Bedrucken des ungefärbten Endes bzw. ungefärbter Stellen oder ,durch Anbringen eines Prägestempels auf ,dem oder in dem Bandende so gedcennzeichnet, daß der Hersteller von dem Benutzer auf jeden Fall ermittelt werden kann, aber allen diesen Kennzeichnungen haftet der Nachteil an, daß sie ihren Zweck nur erfüllen, wenn das Band oder Tuch aus der Maschine herausgenommen und bis zum Bandende bzw. zu der mit der Kennzeichnung versehenen Stelle abgewickelt wird. Eine solche Arbeit ist aber umständlich und zeitraubend und führt fast immer zu verschmutzten Händen. Diese Nachteile sind durch die vorliegende Erfindung gleichzeitig mit beseitigt.
  • Bei der Durchführung der abweichenden Vorbehandlung ist es völlig gleichgültig, ob etwa nur eine Kante oder deren mehrere abweichend vorbehandelt werden. Bei Schreibbändern wird man vorteilhaft beide Kanten abweichend vorbehandeln, um, je nachdem wie das Band eingespannt ist, stets an der oberen Kante die Kennzeichnung vor sich zu haben, da diese leichter zu überwachen ist. Ob die Bänder oder die Tücher selbst ein- oder mehrfarbig sind, ist einerlei, und man hat nur darauf zu achten, daß sich die Kennzeichnung der Kanten möglichst scharf von der ihnen benachbarten Farbfläche abhebt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibbänder, Drucktücher, Farbtücher für Büromaschinen mit einer oder .mehreren abweichend vorbehandelten Kanten, gekennzeichnet durch eine Behandlung, die beim Auftreffen der Typen das nicht ordnungsgemäße Arbeiten des Bandhebers erkennen läßt.
  2. 2. Schreihbänder, Drucktücher, Farbtücher usw. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß mindestens eine Kante in einer sich von der oder den Grundfarbenides Schreibbandes. od. dgl. stark abhebenden Farbe eingefärbt ist.
  3. 3. Schreibbänder, Drucktücher, Farbtücher usw. nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einfärbung mehrerer Kanten diese in voneinander abweichenden Farbtönen eingefärbt sind.
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