DE877429C - Masse fuer Duebelsteine - Google Patents

Masse fuer Duebelsteine

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DE877429C
DE877429C DEE1607D DEE0001607D DE877429C DE 877429 C DE877429 C DE 877429C DE E1607 D DEE1607 D DE E1607D DE E0001607 D DEE0001607 D DE E0001607D DE 877429 C DE877429 C DE 877429C
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DE
Germany
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dowel
mass
stones
dowels
filter dust
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Expired
Application number
DEE1607D
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English (en)
Inventor
Hellmut Sprung
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ELEKTROWERKE AG
Original Assignee
ELEKTROWERKE AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/06Inhibiting the setting, e.g. mortars of the deferred action type containing water in breakable containers ; Inhibiting the action of active ingredients
    • C04B40/0666Chemical plugs based on hydraulic hardening materials

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Masse für Dübelsteine In den letzten Jahrzehnten sind bereits aus Kunststeinen u. dgl. bestehende Dübel auf den Markt gebracht worden, die einerseits die Nachteile von Holzdübeln vermeiden, andererseits der Holzersparnis dienen sollen. Da diese Kunststeindübel meistens aus Sägespänen, Sand od. dgl. und einem Bindemittel hergestellt werden, so lassen sich die Dübel oft nur schwer nageln, oder der Nagel wird beim Prell- oder Nachschlagen wieder locker.
  • Die Erfindung, die diese Nachteile von Kunststeindübeln vermeidet, betrifft eine Masse für Dübelsteine, die aus Verbrennungsrückständen von Kohlefeuerungen, insbesondere Braunkohlefeuerungen, z. B. Rostasche, Ascheschlamm u. dgl., einem Bindemittel, wie z. B. Zement, und gegebenenfalls Sägespänen, gewonnen wird. Das wesentliche Merkmal dieser Masse besteht nun darin, daß sie aus Kohlefeuerungen gewonnenen Filterstaub in einer Menge enthält, die mindestens der Hälfte ihres Bindemittelanteils entspricht.
  • Eine zweckmäßige Zusammensetzung der Masse gemäß der Erfindung ist beispielsweise: i Teil Filterstaub, 2 Teile Zement und S Teile Ascheschlamm oder i Teil Filterstaub, i Teil Zement und i Teil Sägespäne.
  • Im ersten Beispiel wirkt der Ascheschlamm gewissermaßen als Füllstoff wie die Sägespäne im zweiten Beispiel, doch kann ein so hoher Anteil an Ascheschlamm verwendet werden, weil die Asche bekanntlich in beträchtlichem Maße hydraulisch wirksam ist. Sie würde aber allein zusammen mit dem Zement keineswegs einen Dübelstein mit den gewünschten Eigenschaften ergeben. Dies ermöglicht erst der Filterstaub, und zwar sowohl wegen seiner" chemischen Zusammensetzung als auch wegen seiner großen Feinheit. Diese Feinheit ermöglicht es, daß er in großer Gleichmäßigkeit durch die ganze Masse vierteilbar ist und dann auch diejenigen Masseteilchen, die am Abbinden nicht teilnehmen, so festbindet, daß sie bei Beanspruchung durch Hammerschläge oder durch die in den Massekörper eindringenden Schrauben nicht ausbrechen.
  • Als Verbrennungsrückstände kommen Aschen aus Kesselfeuerungsräumen und die in Aschetrichtern abgeschiedenen Flugaschen in Frage, die beide noch unverbrannte Brennstoffreste enthalten. Der Filterstaub wird in Aschenentstaubungsanlagen gewonnen.
  • Als Bindemittel kommen nach der Erfindung alle trockenen und flüssigen bindefähigen Stoffe in Betracht, in der Hauptsache Portlandzement.
  • Die mit Wasser angemachte erdfeuchte Masse wird in Formen gestampft und ist nach etwa q. Tagen Trocl<:nung als Dübelstein verwendbar.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Dübelsteinen, die bisher nur in fertiger Normalform ab Fabrik bezogen werden konnten, gestattet die Dübelsteinmasse gemäß der Erfindung auch einen Versand in Pulverform und somit die Herstellung der Dübel am Verwendungsort. Hierfür ist besonders die oben als zweites Beispiel angegebene Zusammensetzung geeignet; das Pulver wird dann am Verwendungsort mit Wasser angefeuchtet und in erdfeuchtem Zustand in die Dübelformen gestampft. Nach etwa z Tagen Trocknung ist der Dübel verwendungsfähig. Die Form kann dem Verwendungszweck angepaßt werden.
  • Es können auch Dübel für Scheuerleisten, für Anschraubungen von sanitären Einrichtungsgegenständen, Bilderleisten u. dgl. in einfacher Weise unmittelbar an der Baustelle hergestellt werden.
  • Beim Anbringen von Schrauben wird mit einem Nagel ein Loch in die Dübelmasse vorgeschlagen, in das dann die Schraube eingedreht wird.
  • Gegenüber bisherigen Dübelsteinen weisen die nach der Erfindung hergestellten Massen die Vorteile auf, daß z. sich der Dübelstein nageln läßt und dabei auch Prellschläge aushält, a. ein lästiges Abfallprodukt der Feuerungsanlagen einer nutzbringenden Verwendung zugeführt wird, 3. ein Versand der Dübelmasse in Pulverform möglich ist; so daß die Dübel am Verwendungsort hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Masse für schraub- und nagelbare Dübelsteine, bestehend aus Verbrennungsrückständen von Kohlefeuerungen, Filterstaub, einem Bindemittel, wie Zement, und gegebenenfalls Sägespänen, wobei der Filterstaub mindestens die Hälfte des Bindemittelanteils ausmacht.
DEE1607D 1941-07-02 1941-07-02 Masse fuer Duebelsteine Expired DE877429C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0007872A1 (de) * 1978-08-02 1980-02-06 Jean Couturier Hydraulischer Beton

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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