DE877311C - Dampftemperatur-Regler - Google Patents

Dampftemperatur-Regler

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DE877311C
DE877311C DED5280A DED0005280A DE877311C DE 877311 C DE877311 C DE 877311C DE D5280 A DED5280 A DE D5280A DE D0005280 A DED0005280 A DE D0005280A DE 877311 C DE877311 C DE 877311C
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DE
Germany
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pressure
valve
steam
steam temperature
line
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Expired
Application number
DED5280A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Raymond Loughin
Will Haines Rowand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/12Controlling superheat temperature by attemperating the superheated steam, e.g. by injected water sprays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampftemperatur-Regler Die Erfindung betrifft einen. Dampftemperatur-Regler, bestehend aus mehreren in Abhängigkeit von der Dampftemperatur gesteuerten Düsen, aus welchen Wasser in den Heißdamp,fstrom eingespritzt wird und welche entsprechend dem Bedarf nacheinander so in und außer Betrieb gesetzt werden, daß bei Erreichen eines oberen Grenzdruckes selbsttätig eine Düse zugeschaltet, bei Erreichen eines unteren Grenzdruckes selbsttätig eine Düse abgeschaltet wird, und besteht darin, daß ein von der Dampfmenge und Dampftemperatur gesteuerter Hauptregler den Arbeitsdruck des Einspritzwassers beeinflußt und ein jeder Einspritzdüse zugeordneter Zusatzregler das zugehörige Ventil in Abhängigkeit von dem Druckunterschied zwischen dem vom Hauptregler gesteuerten Einspritzwasser und dem Dampf an der Einspritzstelle öffnet oder schließt.
  • Es ist bekannt, bei einem Dampftemperatur-Regler zwei Düsen anzuwenden, von welchem die eine als Grundlastdüse und die andere als Regeldüs-e dient. Der Regelbereich dieser Vorrichtung ist jedoch. nur gering, wenn die durch umvollständige Zerstäubumg entstehende Gefahrenzone ausgeschlossen werden soll.
  • Um die Ausströmgeschwindigkeit des Mittels bzw. den Ausströmdruck an, den Düsen zur Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen. Zerstäubung in b estirnmt en, Grenzen halten zu können, ist es bekannt, die Gesamtmenge des den Düsen zuströmenden Mittels dem jeweiligen Bedarf entsprechend zu regeln und zugleich einen Zusatzregier vorzusehen, der das Überschreiten eines oberen und das Unterschreiten eines unteren Grenzdruckes in der Zuführungsleitung zu den Düsen verhindert, indem er jeweils mit dem Erreichen des oberen Grenzdruckes selbsttätig eine Düse zuschaltet, mit dem. Erreichen des unteren Grenzdruckes selbsttätig eine Düse abschaltet.
  • Bei den bekannten Dampftemperatur-Reglern ist es üblich, die Einspritzwassermenge nur in AbhänIgigkeit von der Dampftemperatur zu regeln. Die Veränderung der Einspritzwassermenge, welche durch die sich ändernde Dampfmenge erfordkerlich wird, ist jedoch viel größer als die durch die Temperatur hervorgerufene. Die Regelung nur in Abhängigkeit von der Dampftemperatur ist daher mittelbar, indem -bei Veränderung der Dampfmenge infolge der zunächst unveränderten Einspritzwassermenge sich die Dampftemperatur ändert und diese Temperaturänderung erst als Impuls für die Regelung der Einspritzwassermenge dient. Gemäß der Erfindung wird dagegen die Einspritzwassermenge in Abhängigkeit von der Dampfmenge geregelt, jedoch gleichzeitig von der Dampftemperatur beeinflußt, indem die beiden Impulse zu einem gemeinsamen Impuls für den Hauptregler zusammengesetzt werden.
  • Indem,der Hauptregler den Druck des Einspritzwassers regelt, schafft er die erste Voraussetzung für die Erfüllung der Erfindungsaufgabe, zugleich jedoch den Druck, welcher für die Selbststeuerung der Einspritzventile erforderlich ist. Für diese dient als Impuls der Druckunterschied zwischen dem vom Hauptregler gesteuerten Einspritzdruck und,dem Druck in der Dampfleitung.
  • Die Anordnung ist in denAbb. i und :2 dargestellt. Die Speisepumpe i drückt das ihr aus einem nicht dargestellten . Behälter zufließende Speisewasser durch die mit Absperrventile und Regelventil 3 versehene Speiseleitung 4 und die Rohre des Speisewasservorwärmers 5 in die Kesseltrommel 6 eines Dampferzeugers bekannter Bauart. Aus dieser Trommel 6 strömt der in dem Kessel erzeugte Dampf durch das Rohr 7 und die erste Überhitzerro.hrgruppe B. Eine Verbindungsleitung 9 führt den Dampf in die zweite Überhitzerrohrgruppe io, aus welcher er durch Ventil i i und Rohrleitung 12 den Verbrauchsstellen, zugeleitet wird.
  • In die Verbindungsleitung. 9 ist der wirksame Teil des Dampftemperatur-Reglers eingebaut, bestehend aus fünf nicht sichtbaren Sprühdüsen 13, 14, 1v5, 16, 17, welche das ihnen zugeleitete Wasser in Form eines Wasserschleiers in den Dampfstrom einführen. Zu diesem Zweck ist von der Speiseleitung 4 vor dem Regelventil 3 ein Rohr 18 abgezweigt, an welches die Abzweigleitungen ig, 2o, 21, 22, 23 anschließen, die zu den Düsen 13, 14, 15, 16, 17 führen. Vor jedem dieser Abzweige ist ein selbsttätig gesteuertes Ventil 24, 25, 26, 27, 28 in die Rohrleitung 18 eingebaut, welches den Zufluß zu allen hinter ihm liegenden Ventilen und zu der unmittelbar hinter ihm liegenden Abzweigleitung beherrscht. Diese Art der Hintereinanderschaltung hat- . den . Vorteil, daß bei Hängenbleiben eines Ventils bei ahnehmender Dampfmenge, wo die Gefahr der Überflutung besteht, das vorhergehende die Steuerung übernimmt, wenn die Dampfmenage weiter abnimmt. Es können jedoch auch die Ventile 24, 25, z6, 27, 28 in die Abzweigleitungen: i9, 2o, 2,1, 22, 23 eingebaut werden.
  • In die Rohrleitung i8 ist ein Steuerventil 29 eingebaut, das von einer Memsbrandose 39 gesteuert wird. In die Dampfleitung 12 ist eine Meß@b,lende3o eingebaut, welche durch Leitungen 31, 32 den gemessenen Druckunterschied auf einen Geber 33 überträgt, der mit Hilfe eines von einer besonderen Druckquelle gelieferten Arbeitsmittels, etwa Preßluft, durch die Leitung den Regler 34 beeinflußt. Ein in die Rohrleitung 12 eingebauter Temperaturfühler 35 steuert über den Geber 36 die Zufuhr des Arbeitsmittels durch die Leitung 37 zu dem Regler 34. Unter dem Einfiuß dieser beiden Impulse gibt der Regler 34 durch die Leitung 38 einem Druckimpuls in die Membrandose 39, der sc bemessen ist, daß bei steigender Dampfmenge oder steigender Dampftemperatur das Sfieuerventil2g weiter geöffnet wird, bei entgegengesetzter Tendenz dagegen gedrosselt wind.
  • Die selbsttätige Steuerung der Ventile 24, 25, 26, 27, 28 ist so eingerichtet, daß bei Überschreitung eines bestimmten Druckunterschiedes zwischen dem von dem Steuerventil 29 geregelten Druck und dem Druck in der Dampfleitung 9, nahe den Düsen 13, 14, 15, 16, 17 gemessen, sich zunächst das Ventil 24 plötzlich öffnet. Dadurch sinskt der Druck in der Rohrleitung 40. Angenommen, dieser Stßuervorgang war durch eine Zunahme der in :der Leitung i2 strömenden. Dampfmenge verursacht, so steuert nun nach Eröffnung des Ventils 24 der Temperaturfühler 36 den Druck in dem Rohr 40 so, daß die Dampftemperatur einsgehalten wird. Nimmt die .Dampfmenge weiter zu, so steigert der Geber 33 den. Druck in dem Rohr 40 weiter. Bei einem Grenzdruck, der um 0,35 at höher liegt als der Eröffnungsdruck des Ventils 24, öffnet das Ventil 25, und so geht es weiter mit je 0,35 at Drucksteigerung für jedes Ventil. Dabei liegt die gesamte Höhe des Druckunterschiedes zwischen 8,75 und io,15 kg/cm22. In dieser Weise arbeitet die Steuerung bei steigender Dampfmenge weiter, bis alle Ventile 24, 25, 26, z7, 28 geöffnet sind.
  • Tritt eine Verminderung der Dampfmenge ein, so vermindert der Regler zunächst den Druck in dem Rohr 40, bis bei Erreichung eines Druckunterschiedes von 2,8 atdie selbsttätige Vorrichtung das Ventil 28 schkeßt. So geht es nun in umgekehrter Reihenfolge weiter, indem bei je :o,3,5 at Druckabfall sich das nächste Ventil schließt. Bei 1,4 at sind somit alle Ventile geschlossen. Dieser Druck bietet noch die Sicherheit, daß das Einspritzwasser restlos zerstäubt wird.
  • Natürlich sind diese Zahlenangaben nur Ausführungsbeispiele für bestimmte Verhältnisse. Es kann nach Bedarf die obere oder die untere Druckgrenze und auch der Unterschied zwischen den Druckgrenzen auf andere Werte festgelegt werden. Die Steuervorrichtung.29 kann bei Bedarf außer Betrieb genommen werden, und es kann mit Hilfe des Umführungsventils 41 von Hand gesteuert werden.
  • Die selbsttätige Steuerung der Ventile 24 bis 28 für die Einspritzdüsen ist in Abb. 2 schematisch dargestellt. Jedem dieser Ventile wird ein @Steuerzylinder zugeordnet. Der Einfachheit wegen, ist das Schema nur auf das Ventil 24 bezogen.
  • Der Steuerzylinder 42 ist einerseits durch Leitung 43 mit der vom Hauptregler 29 gesteuerten Druckwasserleitung 4.o und andererseits durch Leitung 44 mit der Dampfleitung 9 nahe den Einspritzstellen 13 bis 17 verbunden. Der Arbeitskolben 45 des Steuerzylinders. 42 ist beiderseits mit einer Kolbenstange 46, 46' versehen, deren, äußere Enden je eine Kontaktbrücke 47, 48 .besitzen. In der gezeichneten Stellung des Arbeitskolbens 45 besteht zwischen Druckwasserleitung 40 und Dampfleitung 9 ein höherer Druckunterschied als 1,4 at, so daß die Kolbenstange 46 gegen. den Druck einer Einstellfeder 49 einen Stromschluß mittels der Kontaktbrücke 47 bewirkt.
  • Der elektrische Teil der Steuereinrichtung wird über den Schalter 50 mit der Stromzuführung 51, 52 in Verbindung gebracht. Wenn der Schalter 50 eingeschaltet ist, geht der Strom durch die Leitung 53, die Magnetspule 54, Leitung 55 und schließt über die Kontaktbrücke 47 und Leitung 56 einen Stromkreis. Die Magnetspule 54 zieht dabei den Magnetank er 57 mit seiner Kontaktbrücke 58 gegen den Druck einer Feder 59 nach rechts und schließt dadurch einen Stromkreis zwischen der Leitung 6o, welche mit der Stromzuführung 51 verbunden ist, und der Leitung 61, welche über eine Magnetspule 62, Leitung 63 und den geschlossenen Schalter 5o mit der Stromzufuhr 52 verbunden ist. Infolgedessen zieht die Magnetspule 62 den als Ventilspindel gedachten Magnetanker 64 nach, rechts gegen den Druck einer Rückholfeder 65 und öffnet damit das Ventil 24, so daß über die Rohrleitung i9 Einspritzwasser in die Düse 13 gelassen wird.
  • Wenn der Druckunterschied zwischen Wasserleitung 40 und Dampfleitung 9 nicht bis auf 1,4 at abfällt, kann sich das Ventil 24 nicht schließen, weil seine Magnetspule 62 noch im geschlossenen Stromkreis 51, 60, 58, 61, 63, 50, 52 liegt. Dieser Stromkreis wird noch geschlossen gehalten .durch die mittels eines weiteren Stromkreises bewirkte Aufladung der Magnetspule 54. Zu diesem Stromkreis gehören die Leitung 66, die Kontaktbrücke 67, die Leitung 68, die vom Magnetanker 57 angezogene Kontaktbrücke 69, die Leitung 70, Magnetspule 54 und die Leitung 53.
  • Die Feder 49 ist so eingestellt, daß das Veintil 24 sich erst schließt, wenn der Druckunterschied auf bzw. unter 1,4 at fällt. Infolge dieses Druckabfalles bewegt sich der Arbeitskolben 45 zur anderen Zylinderseite, so daß durch die Kontaktbrücke 48 ein Stromkreis zwischen der Stromzufuhr 51, 52 geschlossen wird über die Leitung 71, Magnetspule 72, Leitung 73 und die Leitung 74. Die Magnetspule 72, auf solche Weise aufgeladen, zieht den Magnetanker 75 mit der Kontaktbrücke 67 geigen den Druck einer Feder 76 zurück. Dadurch wird die Entladung der Magnetspule 54 bewirkt undj der Magnetanker 57 durch seine Feder 59 zurückgezogen, so daß die Stromunterbrechung durch die Kontaktbrücke 58 die Magnetspule 62 entladet und .der Magnetanker 64 durch seine Rück'holfeder, 65 nach links gezogen wird. Damit ist das Ventil 24 geschlossen.
  • Erhöhung des Druckunterschiedes auf über 1,4'at bewirkt ein Verschieben des Kolbens 45 gegen den Druck der Einstellfeder 49 und dadurch eine Unterbrechung des :Stromkreises infolge der zurückgenommenen Kontaktbrücke 48. Dadurch wird die Magnetspule 72 entladen und die Konta'ktbrüclte 67 durch die Feder 76 wieder in die gezeichnete Stellung gedrückt.
  • Unabhängig von dieser selbsttätigen Steuerung kann mittels eines Handschalters, 77 das Ventil 24 betätigt werden. Der .Schalter 77 steht mit der Stromzuführung 5i, 52 durch die Leitungen 78 und 79 in Verbindung.
  • Die übrigen Ventile 25, 26, 27, 28 werden in der vorstehend beschriebenen Weise gesteuert und der Reihe nach geöffnet bzw. geschlossen, bei den Druckunterschieden von, 1,75, 2,10, 2,45 und 2,8 at. Wenn alle Einspritzdüsen: ,in. Betrieb sind und der Druckunterschied auf 2,8 at absinkt, schließt .sich nur das. Ventil 28 und ,schältet die Einspritzdüse 17 aus. Bei Abfall des Druckunterschiedes auf 2,45 at schließt das Ventil 27, um die Einspritzdüse 16 abzuschalten. Weiteres Absinken des Druckunterschiedes um je 0,35 at zwischen Wasserleitung 4o und Dampfleitung 9 bewirken das Abschalten der Einspritzdüsen 15, 14, 13.
  • Die beschriebene Steuerung gewährleistet, daß jede Einspritzdüse abgeschaltet wird, bevor der Druckunterschied auf einen Wert absinkt, bei welchem die Düse die Einspritzwassermenge nicht vollständig zerstäuben kann.
  • Die Düsen werden zweckmäßig in kurzen. Abständen in der Einspritzstrecke angeordnet, um bei Inanspruchnahme mehrerer Düsen eine schnelle und gründliche Vermischung des zerstäubten Wassers mit dem Heißdampf zu erzielen. Ferner ist es zweckmäßig, die Mischstrecke lotrecht anzuordnen mit nach oben strömendem Dampffluß, um die Schwerkraft etwa nicht sofort verdampfter Wasserteilchen günstig auszunutzen..

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampftemperatur-Regler, bestehend aus mehreren in Abhängigkeit von der Dampftemperatur gesteuerten Düsen, aufs welchen Wasser in den Heißdampfstrom eingespritzt wird und welche entsprechend dem Bedarf nacheinander so in und außer.Betrieb gesetzt, werden, daß bei Erreichen eines oberen Grenzdruckes selbsttätig eine Düse zugeschaltet, bei Erreichen eines unteren Grenzdruckes selbsttätig eine Düse abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Dampfmenge und Dampftemperatur gesteuerter Hauptregler den Arbeitsdruck des Einspritzwassers 'beeinflußt und ein jeder Einspritzdüse zugeordneter Zusatzregler das zugehörige Ventil in Abhängigkeit von dem Druckunterschied zwischen dem vom Hauptregler gesteuerten. Einspritzwasser und dem Dampf an derEinspritzstelle öffnet oder schließt.
  2. 2. Dampftemperatur Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Druckgrenzen für jedes Ventil verschieden sind, und zwar so, daß der höheren oberen Grenze auch eine höhere untere Grenze entspricht.
  3. 3. Dampftemperatur-Regler nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile in Hintereinanderschaltung in .die Zuleitung einbebaut sind, daß jeweils hinter jedem Ventil die Leitung zu der von ihre beherrschten Düse abzweigt und daß die; selbsttätigen Vorrichtungen für das Öffnen und ,Schließen der Ventile so eingestellt sind, daß für jedes nachfolgende Ventil die Druckgrenze höher liegt. q..
  4. Dampftemperatur Regler nach den Ansprüchen z und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen um: so größere- Durchsatzleistung haben, je höher ihr Schaltdruck liegt.
  5. 5. Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung des Dampftemperatur-Reglers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zu jedem Ventil ein Steuerzylinder gehört, dessen eine Seite mit der vom Hauptregler gesteuerten Einspritzwasserleitung, dessen, andere Seite mit der Dampfleitung nahe der Einspritzstelle verbunden ist und dessen Arbeitskolben mit Hilfe von an der Kolbenstange befestigten Kontaktstücken bei Überschreiten des oberen Grenzdruckes den Stromkreis schließt, welcher das Ventil öffnet, und mit Hilfe eines anderen Kontarktstückes bei Unterschreiten des unteren Grenzdruckes einen. Stromkreis öffnet, der das Ventil offen hielt, worauf es durch eine gespannte RückhoFfeder geschlossen wird.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit Hilfe des Kontaktstückes Hilfskontakte schließt, durch deren Stromgabe das Ventil geöffnet bleibt, nachdem der Kolben den Hauptkontakt unterbrochen hat, und durch den zweiten Kontakt einen Hilfskontakt öffnet, der die Stromgabe unterbricht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 654 2q.3.
DED5280A 1941-10-10 1950-08-17 Dampftemperatur-Regler Expired DE877311C (de)

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US877311XA 1941-10-10 1941-10-10

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ID=22206919

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DED5280A Expired DE877311C (de) 1941-10-10 1950-08-17 Dampftemperatur-Regler

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