DE877067C - Kugelgelenk, insbesondere fuer landwirtschaftliche Maschinen wie Bodenfraesen - Google Patents
Kugelgelenk, insbesondere fuer landwirtschaftliche Maschinen wie BodenfraesenInfo
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- DE877067C DE877067C DESCH7882D DESC007882D DE877067C DE 877067 C DE877067 C DE 877067C DE SCH7882 D DESCH7882 D DE SCH7882D DE SC007882 D DESC007882 D DE SC007882D DE 877067 C DE877067 C DE 877067C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
- A01B59/04—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/01—Traction couplings or hitches characterised by their type
- B60D1/06—Ball-and-socket hitches, e.g. constructional details, auxiliary devices, their arrangement on the vehicle
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 21. MAI 1953
Sch 7882 III145a
wie Bodenfräsen
(Ges. v. 15. 7. 51)
Kugelgelenke erlauben im Gegensatz zu Gelenken mit einer oder mehreren Achsen- und
Rastenfixierungen beliebig viele verschiedene Einstellungen. Aus diesem Grunde liegt eine auch vielfach
versuchte Benutzung bei landwirtschaftlichen Maschinen besonders nahe, weil hier die Notwendigkeit
einer Einstellung und Anpassung der Gelenksorgane an Maschinen wie z. B. Bodenfräsen
infolge der Mannigfaltigkeit der Bedingungen vom Kugelgelenk ideal, vom Rastengelenk dagegen unvollkommen
erfüllt werden kann.
Die Schwierigkeit bei der Verwendung der Kugelgelenke liegt darin, das Gelenk im jeweils gewünschten
Lagepunkt schnell, möglichst mit einem Griff zuverlässig zu fixieren. Die bisher verwendeten
Kugelgelenke hatten aber alle auch den Nachteil, daß der Bedienungsmann zu ihrer Fixierung
meist beide Hände benötigt, oder aber, wenn er mit einer Hand den Verschluß (Schraubverschluß)
betätigt, zum Fixieren eine ziemlich lange ao Zeit notwendig war. Die bisherigen Kugelgelenke
ermöglichten also keinen Schnellverschluß, der gerade bei der Lenkung der Bodenfräse in schwierigem
Gelände z. B. beim Wenden erforderlich ist, damit die Maschine nicht, solange die kraftschlüssige
Verbindung unterbrochen ist, aus dem Gleichgewicht kommt und aus dem Kurs läuft, wodurch
sich z. B. Schaden an den Pflanzen ergeben können.
Diese Nachteile der bisherigen Kugelgelenke, insbesondere an Lenkungen von Bodenfräsen, war
so stark, daß man mitunter zum Rastengelenk zurückgekehrt oder bei diesem verblieben ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Kugelgelenk zu schaffen, welches mit geringem
Kraft- und Wegaufwand ein rasches Lösen und
ebenso schnelles Wiederherstellen der kraftschlüssigen
Verbindung zwischen den Teilen des Kugelgelenks und ein gleichzeitiges Fixieren in
jeder gewünschten Lage ermöglicht. E-in solches Gelenk ist dann geradezu ideal brauchbar als Lenkorgan
für Bodenfräsen, insbesondere solchen mit schmaler Spur, hei denen der Lenkende außer der
allgemeinen Kursrichtung auch noch das Gleichgewicht halten muß und wo eine Unterbrechung
ίο des Kraftschlusses in der Lenkung nur so kurzzeitig
erfolgen darf, wie dies -die Massenträgheit der Maschine erlaubt. Weiter eignet sich ein
solches Gelenk, das obigen Forderungen genügt, ganz besonders gut zum Einstellen von Bodenwerkzeugen
aller Art, die manchmal auch während der Arbeit noch verstellt werden müssen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen der Kugel und
dem.Rand der Kugelhaube ein reibungserhöhendes Zwischenglied eingeschaltet ist, während mit dem
als Verbindungsglied wirkenden Spannbolzen ein elastisches Glied zusammenarbeitet. Erfindungsgemäß
wird also an den Berührungsstellen zwischen Kugel und Kugelhaube ein Zwischenglied,
welches reibungserhöhend wirkt, angebracht. Es kann dies geschehen, in Form eines Lederstreifens
oder sonstigen Reibbelages oder auch nur in der Ausbildung der Oberfläche, z. B. durch Schaffung
von sehr vielen kleinen Vertiefungen und Erhöhungen auf der Kugeloberfläche und der Gegenfläche
der Haube. Hiermit wird erreicht, daß der Anpreßdruck, der einer bestimmten Verstellkraft
entspricht, zwischen Kugel und Kugelhauhe infolge des nun wesentlich erhöhten Reibungskoeffizienten
zwischen beiden Teilen jetzt viel kleiner sein kann.
Ferner wird ein elastisches Zwischenglied in die Verbindung zwischen Kugel und Kugelhaube eingeschaltet.
Dies ermöglicht eine Fixierung der Gelenkteile gegeneinander durch Betätigen eines einzigen
Hebels über eine kurze Wegstrecke mit einem Griff ohne Nachfassen.
Ein Exzenterverschluß mit federndem Zwischenglied wäre bei der früheren Ausführung theoretisch
ebenfalls möglich gewesen, mußte aber infolge der hohen Spannkräfte und des dadurch erforderlichen
überaus großen elastischen Zwischengliedes mit seinem Raumbedarf sowie der zur Bedienung
des Exzenters notwendigen außerordentlich hohen Kraft bzw. großen Weges bei einem die normalen
raumbedingten Verhältnisse nicht überschreitenden Exzenterhebels ausscheiden.
In der Zeichnung zeigt
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι die Ausführung eines Kugelgelenkes in der üblichen Art. Darin bedeuten 1 die Kugel, 2
die Kugelhaube, 3 Spannbolzen, 4 Spannbolzenmutter mit Flügel, 5 und 6 eine Druckplatte.
Fig. 2 zeigt Schnitt A-B von Fig. 1; in
Fig. 3 sieht man die Draufsicht auf Fig. 1. Es ist hier auch' z. B. der Ausschnitt 7 in der Kugelhaube
zu ersehen, welcher die Verstellmöglichkeit zwischen Kugel und Kugelhaube begrenzt. Der Reibungskoeffizient
zwischen Kugel und Kugelhaube kann im günstigsten Fall, da es sich im allgemeinen
um zwei Metallteile handelt, mit 0,15 angenommen werden.
" Fig. 4 zeigt einen Schnitt ähnlich Fig. 1, jedoch
durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Kugelgelenk. 8 zeigt die Kugel, 9 die Kugelhaube und 10
den Spannbolzen. Da dieser in der Kugel nicht fest, sondern mit etwas Spiel gelagert ist, läßt er sich
in seiner Längsrichtung verschieben. 11 zeigt einen Exzenter mit Hebel 12, in Verschluß stellung
dargestellt; Spannbolzen 10 und Exzenter 11 sind durch Bolzen 13 gelenkig verbunden. Exzentern
stützt sich auf Druckplatte 14. Zwischen Kugelhaube 9 und Kugel 8 ist das reibungserhöhende
Zwischenglied 15 eingeschaltet, d.as zu diesem Zweck aus Stoffen wie Leder besteht. Zusammenarbeitend
mit dem Spannbolzen 10 als Verbindungsglied zwischen Kugelhaube 9 und Kugel 8 ist
das elastische Glied 16 (z. B. Schraubenspiralfedern
oder Gummielemente) eingeschaltet. Für die Unterbringung des elastischen Zwischengliedes ist
der Hohlraum der Kugel mit ausgenutzt. Es stützt sich auf der einen Seite an die Innenwand der
Kugel, andererseits auf den als Einstellmutter 17 ausgebildeten. Kopf des Spannbolzens. Der Reibungskoeffizient
zwischen der Oberfläche der Kugel 8 und dem reibungserhöhenden Zwischenglied
15, im vorliegenden Falle z. B. Leder, beträgt etwa 0,65.
Claims (4)
- Patentansprüche:I. Kugelgelenk, insbesondere für landwirtschaftliche Maschinen wie Bodenfräsen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaffung eines Kugelgelenks, welches mit geringem Kraft- und Wegaufwand ein rasches Lösen und ebenso schnelles Wiederherstellen der kraftschlüssigen Verbindung zwischen den Teilen des Kugelgelenks und ein gleichzeitiges Fixieren in jeder gewünschten Lage ermöglicht, zwischen der Kugel (8) und dem Rand der Kugelhaube (9) ein reibungserhöhendes Zwischenglied (15) eingeschaltet ist, während mit dem als Verbindungsglied wirkenden Spannbolzen (10) ein elastisches Glied (16) zusammenarbeitet.
- 2. Kugelgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Glied (16) in dem Hohlraum der Kugel (8) untergebracht ist. '
- 3. Kugelgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als reibungserhöhendes Zwischenglied (15) Leder Verwendung findet.
- 4. Kugelgelenk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen und Öffnen der Gelenkverbindung durch Exzenter (11) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 5001 5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH7882D DE877067C (de) | 1943-03-10 | 1943-03-10 | Kugelgelenk, insbesondere fuer landwirtschaftliche Maschinen wie Bodenfraesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH7882D DE877067C (de) | 1943-03-10 | 1943-03-10 | Kugelgelenk, insbesondere fuer landwirtschaftliche Maschinen wie Bodenfraesen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE877067C true DE877067C (de) | 1953-05-21 |
Family
ID=7425580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH7882D Expired DE877067C (de) | 1943-03-10 | 1943-03-10 | Kugelgelenk, insbesondere fuer landwirtschaftliche Maschinen wie Bodenfraesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE877067C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959498C (de) * | 1952-11-23 | 1957-03-07 | Willy Ehlert | Einradzugmaschine |
| DE1098269B (de) * | 1959-10-06 | 1961-01-26 | Holder Ges Mit Beschraenkter H | Landwirtschaftliches, selbstfahrendes Kleingeraet mit Gabelholm |
| US3992054A (en) * | 1974-04-11 | 1976-11-16 | Tullio Campagnolo | Bicycle saddle support |
| US4155590A (en) * | 1977-12-02 | 1979-05-22 | Cunningham Charles B | Bicycle seat post |
| FR2697129A1 (fr) * | 1992-10-27 | 1994-04-29 | Deere & Co | Dispositif de raccordement pour le timon d'un élément tracté. |
| US5322255A (en) * | 1991-03-23 | 1994-06-21 | International Business Machines Corporation | Mounting bracket |
| US5902905A (en) * | 1996-11-12 | 1999-05-11 | Sumitomo Chemical Company, Limited | Method for producing arylvinylsulfone |
-
1943
- 1943-03-10 DE DESCH7882D patent/DE877067C/de not_active Expired
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