DE877025C - Gleichstrommaschine mit Kompensationswicklung - Google Patents

Gleichstrommaschine mit Kompensationswicklung

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Publication number
DE877025C
DE877025C DES20902A DES0020902A DE877025C DE 877025 C DE877025 C DE 877025C DE S20902 A DES20902 A DE S20902A DE S0020902 A DES0020902 A DE S0020902A DE 877025 C DE877025 C DE 877025C
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DE
Germany
Prior art keywords
pole
compensation winding
pole shaft
coil
machine
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Expired
Application number
DES20902A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Leukert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE877025C publication Critical patent/DE877025C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/08Salient poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Es. ist bekannt,.. bei Gleichstrommaschinen, insbesondere bei Bahnmotoren, eine Kompensationswicklung vorzusehen, die in Nuten der Polschuhe eingelegt ist. Diese Kompensationswicklung verbindet die einzelnen Polschuhe miteinander, so daß die Pole mit der Kompensationswicklung einen zusammenhängenden Körper bilden. Tritt ein Fehler in der Erregerspule für die Pole auf, so bereitet es Schwierigkeiten, .die Erregerspule auszuwechseln, da erst die Kompensationswicklung geöffnet werden muß. Zu diesem Zweck müssen die Verbinder .der in den Nuten liegenden Kompensationsstäbe ausgelötet werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Gleichstrommaschine, insbesondere ein Gleichstrornbahnmotor, mit in Nuten der Pole liegender Kompensationswicklung, bei der in einfacher Weise die Erregerspule für die Pole ausgewechselt werden kann. Gemäß der Erfindung ist der Polschaft quer geteilt und die Erregerspule besteht aus zwei Teilspulen. Tritt ein Fehler in der Erregerspule auf und muß diese ausgewechselt werden, so wird die -"Terbindung zwischen den beiden Polschaftteilen gelöst, der am Jochring anliegende - Teil reit der zugehörigen Teilspule wird axial herausgezogen und -dann kann die zweite Teilspule von dem Polschaftteil, welcher den Polschuh trägt; an die Stelle der ersten Teilspule geschoben und ebenfalls axial herausgezogen werden. Zweckmäßig wird man den Polschaft in der Mitte teilen und die Erregerspule in zwei Einzelspulen gleicher Höhe aufteilen. Es genügt aber im Prinzip eine solche Teilung, daß nach Herausziehen des am Jochring anliegenden Polschaftteiles mit seiner Teilspule eine solche Lücke zwischen Jochring und dem anderen Polschaftteil entsteht, daß auch die auf diesem liegende Teilspule axial herausgezogen werden kann, wenn sie an die Stelle der anderen Teilspule geschoben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Der Polschaft iist in der Mitte quer geteilt, so daß zwei Teile?, und 3 entstehen, von denen der -eine, 2, an dem Jochring 4 anliegt, während der andere, 3; den Polschuh 5 trägt, der Nuten 6 für die nicht dargestellte Kompensationswicklung besitzt. In diese Nuten .6 werden die Kompensationsstäbe eingelegt, die durch Verbinder mit den Stäben der benachbart-en Pole verbunden werden. Die Erregerspule für .die Pole ist in zwei Teilspulen 7 und 8 gleicher Höhe aufgeteilt. Die Verbindung der beiden Polschafthälften :2 und 3 geschieht durch eine Schraube 9. Der Teil 3, welcher den Polschuh trägt, wird im allgemeinen aus gestanzten Blechen lamelliert aufgebaut und durch axiale Bolzen zusammengehalten. Die Polschafthälfte 2 kann ebenfalls lamelliert sein, sie wird aber zweckmäßig aus Massiveisen in der dargestellten Form hergestellt.
  • Ist die Erregerspule schadhaft geworden und soll sie ausgewechselt werden, so wird zunächst die Polschraube 9 entfernt und so die Verbindung zwischen den beiden Polschafthälften gelöst. Die Polschafthälfte 3 mit dem Polschuh 5 bleibt über die Kompensationswicklung mit .den anderen Polen in Verbindung. Die Polschafthälfte 2 mit der Teilspule 7 wird axial herausgezogen, die zweite Spule 8 wird dann an die Stelle der ersten geschoben und durch die Lücke zwischen Polschafthälfte 3 und Joch 4 ebenfalls in axialer Richtung herausgezogen. Es braucht also bei dieser Anordnung zum Auswechseln der Erregerspule für die Pole die Erregerteilwicklung nicht geöffnet zu werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichstrommaschine, insbesondere Gleichstrombahnmotor, - mit in Nuten der Pole eingelegter Kompensationswicklung, dadurch gekennzeichnet, daß der Polschaft quer geteilt ist und die Erregerwicklung aus zwei Teilspulen besteht:
  2. 2. Gleichstrommaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Polschaft in der Mitte geteilt ist und die Erregerwicklung aus zwei gleich hohen Einzelspulen besteht.
DES20902A 1950-11-17 1950-11-17 Gleichstrommaschine mit Kompensationswicklung Expired DE877025C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2200122A1 (de) * 1971-01-04 1972-09-07 Garrett Corp Feldanordnung fuer dynamoelektrische Maschine und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0543625A3 (en) * 1991-11-20 1994-09-07 Gen Electric Permanent magnet dynamoelectric machines

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DE2200122A1 (de) * 1971-01-04 1972-09-07 Garrett Corp Feldanordnung fuer dynamoelektrische Maschine und Verfahren zu ihrer Herstellung
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