DE875243C - Kathodenstrahlroehre - Google Patents

Kathodenstrahlroehre

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Publication number
DE875243C
DE875243C DET4027A DET0004027A DE875243C DE 875243 C DE875243 C DE 875243C DE T4027 A DET4027 A DE T4027A DE T0004027 A DET0004027 A DE T0004027A DE 875243 C DE875243 C DE 875243C
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DE
Germany
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axis
tube
cathode ray
ray tube
diaphragm
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Expired
Application number
DET4027A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Dr Gundert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET4027A priority Critical patent/DE875243C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE875243C publication Critical patent/DE875243C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/84Arrangements for removing or diverting unwanted particles, e.g. for negative ions or fringing electrons; Arrangements for velocity or mass selection

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  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Kathodenstrahlröhre Es ist bekannt, daß bei einer magnetischen Ablenkung des Elektronenstrahls einer Kathodenstrahlröhre eine sogenannte Ionenfalle erforderlich ist, um zu vermeiden, daß die in der Nähe der Kathode gebildeten negativen Ionen auf .den Schirm der Rähre auftreffen und diesen infolge ihrer fortdauernden Einwirkung in kurzer Zeit zerstören. Die negativen Ionen werden nämlich infolge ihrer größeren :'Massenträgheit bei einer magnetischen Ablenkung nur in geringfügigem Maße ausgelenkt und treffen daiher den Schirm der stets an der gleichen Stelle.
  • Um eine derartige Zerstörung des Schirmes der Kathodenstrahlröhre zu vermeiden, sind bereits Anordnungen bekannt, die das Ziel haben, eine Trennung der Elektronen. von den negativen Ionen durch ihre verschiedene Beeinflussung hei der Ab-Lenkung hervorzurufen. Bei einem bekannten System ist der mindestens nahezu in Richtung der Röhrenachse angeordnete Anodenzylinder schräg abgeschnitten, wodurch sowohl die Ionen als auch die Elektronen ans :der Röhrenachse ausgelenkt werden. Der Anodenzylinder ist durch eine Blende abgeschlossen, die in Richtung der Röhrenachse eine Öffnung besitzt. Während die negativen Iönen zum Teil auf die Innenwand des Anodenzylinders und zum anderen Teil auf die Blende auftreffen, wird der Elektronenstrahl der Einwirkung eines magnetischen Feldes ausgesetzt. Er wird dadurch in die Richtung :der Röhrenachse zurückgelenkt 'und fällt durch die Öffnung der Blende auf den Schirm des Braunschen Rohres. Dieser Anordnung haftet der Nachteil an, daß das elektrische Feld nicht rotationssymmetrisch verläuft, so daß eine Unschärfe (Astigmatismus) des Leuchtflecks hervorgerufen. wird, falls man nicht irgendwelche zusätzlichen komplizierten Entzerrungsmaßnahmen vorsieht.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung besteht ,die Beschleunigungselektrode aus einem gebogenen Rohr, dessen Ende ebenfalls mit einer Blende abgeschlossen ist. Während die negativen Ionen wiederum von der Blende zurückgdhalten werden, werden -die Elektronen -durch ein zusätzliches magnetisches Feld derart abgelenkt, daß sie in Richtung der Rohrachse verlaufen und durch die öff-,nüng in der Blende auf den Schirm der Kat'hodenstra'hlröhre fallen. Bei dieser bekannten Anordnung wird als Nachteil empfunden; daß eine Justierung der Beschleunigungsanode gegenüber der Steuerelektrode nicht möglich ist, weil das gekrümmte Rohr, aus :dem dieAnode besteht, eine solche Justierung nicht zuläßt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung anzugeben, der diese Nachteile nicht anhaften. Es wird ebenfalls von einer Kathodenstra'hlrahre ausgegangen, bei der die Achse des Strahlerzeugungssystems gegenüber der Röhrenachse geneigt ist und die mit Mitteln zur Erzeugung eines magnetischen; den Kathodenstrahl in Richtung der Rdhrenachse ablenkenden Feldes versehen ist. Zur Trennung :der Elektronen von den negativen Ionen ist auch bei der erfindungsgemäßen Anordnung eine Blende vorgesehen, die die negativen Ionen .zurückhält, :dieElektronen jedoch durch eine Öffnung hindurchtreten läßt. Gemäß der Erfindung besteht die Beschleunigungsanode aus einem rohrförmigen Körper, dessen Querschnitt zumindest innerhalb eines Sektors längs der Achse des Körpers konstant ist. Die Öffnung der den Anodenzylinder abschließenden Blende ist außerdem seitlich derart versetzt, daß die Röhrenachse etwa durch ihre Mitte verläuft. Um die negativen Ionen tatsächlich nicht auf die Öffnung der Blende gelangen zu lassen, muß sie genügend weit von der Achse des Anodenzylinders entfernt sein; der Durchmesser des Anodenzylinders an der schirmnahen Seite muß daher verhältnismäßig groß sein. Bei dem vorgesehenen Einbau des Systems kann dies zu Schwierigkeiten fghren, da gleichzeitig der Röhrenhals im allgemeinen einen nicht zu großen Durchmesser haben darf. Es wird daher gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, ,den Anodenzylinder konisch mit nach der Schirmseite sich öffnendem Konus auszubilden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In der Abbildung sind der Röhrenkolben mit i, die Kathode mit 2, die Steuerelektrode mit 3, der Anodentopf mit 4 und der Anodenzylinder mit 7 bezeichnet. Dieses Strarhlerzeugungs- und Beschleunigungssystem ist gegenüber der Röhrenachse geneigt angeordnet. Die Beschleunigungsanode 7 ist- mit einer Blende 5 abgedeckt, .die eine Öffnung 6 besitzt. Die Öffnung 6 liegt konzentrisch zur Röhrenachse. Wie aus der Zeichnung zu erkennen ist, ist der Anodenzylinder in Richtung des Schirmes konisch erweitert. Es reicht jedoch aus, wenn man nur die eine Hälfte der Beschleunigungsanode, nämlich .diejenige, auf deren Seite -die Blendenöffnung liegt, erweitert und die andere Hälfte zylindrisch ausbildet. Es ist dann möglich, den Anodentopf 4 gegenüber der Steuerelektrode 3 mit Hilfe einer Lehre zu zentrieren.
  • Die Steuerelektrode 3 ist im übrigen mit einer Vertiefung versehen, :die infolge der zur Kathode konvexen Krümmung des Feldes eine Verringerung der Apertur ermöglicht.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung ,der Beschleunigungsanode besteht darin, daß diese Anode aus gestanztem und anschließend entsprechend der gewünschten Form gebogenem Blech hergestellt werden kann, da die Teile so ausgebildet sind, daß sie im wesentlichen in eine Ebene abwickelbar sind. Dies ist eine wesentliche Vereinfachung gegenüber dem als bekannt angegebenen System, bei .dem der Anodenzylinder aus einem gebogenen Ruhr besteht. Gegenüber .dem zuerst genannten bekannten System besteht der Vorteil des vorgeschlagenen Systems in der Vermeidung des Astigmatismus. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kathodenstrahlröhre, insbesondere für Fernsehzwecke, bei der die Achse des Strahlerzeugungssystemsgegenüber der Röhrenachse geneigt ist und,die mit Mitteln zur Erzeugung eines magnetischen, den Kathodenstrahl in Richtung der Röhrenachse ablenkenden Feldes versehen ist, derart, daß .die Elektronen durch eine in einer Blende vorgesehene Öffnung hindurchtreten, die negativen Ionen jedoch durch ,die Blende zurückgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, :daß die Beschleunigungsanode aus einem rohrförmigen Körper besteht, -dessen Querschnitt zumindest innerhalb eines Sektors längs der Achse des Körpers konstant ist und daß die Öffnung (6) der die Beschleunigungsanode (7) abschließenden Blende (5) seitlich derart versetzt ist, daß :die Röhrenachse etwa durch ihre Mitte verläuft.
  2. 2. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß :derjenige Sektor der Beschleunigungsanode (7), dessen Querschnitt längs der Achse nicht konstant ist, derart geformt ist, @daß sich sein Querschnitt in Richtung zur Schirmseite der Röhre kontinuierlich vergrößert.
  3. 3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß dieser Sektor der Beschleunigungsanode etwa den Querschnitt eines Teiles einer Ellipse besitzt und daß die Blendenöffnung derart versetzt ist, ,daß sie durch die große Ellipsenachse verläuft.
DET4027A 1951-03-20 1951-03-20 Kathodenstrahlroehre Expired DE875243C (de)

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DE (1) DE875243C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970180C (de) * 1953-02-13 1958-08-28 Foerderung Forschung Gmbh Elektronenstrahlerzeugungssystem fuer Kathodenstrahlroehren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE970180C (de) * 1953-02-13 1958-08-28 Foerderung Forschung Gmbh Elektronenstrahlerzeugungssystem fuer Kathodenstrahlroehren

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