DE875034C - Gamasche aus Kunststoffen u. dgl. - Google Patents
Gamasche aus Kunststoffen u. dgl.Info
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- DE875034C DE875034C DER7284A DER0007284A DE875034C DE 875034 C DE875034 C DE 875034C DE R7284 A DER7284 A DE R7284A DE R0007284 A DER0007284 A DE R0007284A DE 875034 C DE875034 C DE 875034C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D17/00—Gaiters; Spats
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Gamasche aus Kunststoffen u. dgl. Regenmäntel, insbesondere wasserdichte Mäntel, aus nicht saugfälligen, sondern außen glatten Stoffen, z. B. aus gummierten Stoffen oder aus Kunstharzmaterial od. dgl., haben bekanntlich den Nachteil, daß die auffallenden Regentropfen ungeheinint in Beinkleider, Strümpfe und Schuhe abfließen und diese durchnässen. Um dem abzuhelfen. hat man ain :Mantel verschiedene Einrichtuiigeii angebracht, r. B. Ablaufrinnen in verschiedenen Ausführungen, die sich aber in der Praxis nicht bewährten, da naturgemäß das Wasser an den Ablaufstellen in um so größerem Umfang abläuft und die Durchnässun- an bestimmten Stellen um so stärker auftritt.
- Ein anderer Weg, diesem Übelstand abzuhelfen, war die Verwendung von Gamaschen aus dem gleichen wasserdichten Material, aus dem der Mantel besteht. Diese Gamaschen gewähren zwar Schutz gegen Durchnässung, haben aber den -Nachteil, daß sie umständlich zu befestigen sind, das An- und Ausziehen erschweren und überdies durch die Befestigung am Bein die Herrenhosen ziisaminenschnüren und zerknittern. Der weiche Schaft dieser Gamaschen muß unterhalb des Knies befestigt werden, um ihn vor dem Zusammensinken und Abrutschen zu bewahren. Infolge dieser 'Befestigung ist es nicht möglich, den Schaft genügend weit offen zu halten, was ungenügende Transpiration an Bein und Fuß zur Folge hat.
- Es sind auch Gamaschen bekanntgeworden, die zur Erzielung eines besseren Aussehens vorn und hinten mit einer sog. Bügelfalte versehen sind. Diese Bügelfalten werden z. 13. mittels einer Biese angedeutet. Es ist aller auch hei diesen Gamaschen notwendig, . den Schaft 'uriterhalby fies- Kriies zu befestigen, um das Zusammensinken der Gamasche zu verhindern.
- All diesen Übelständen wird - durch die vorliegende Erfindung abgeholfen. Das Neue besteht in der Hauptsache darin, daß eine aus Kunststoffen oder sonstigem, an sich weichen Material bestehende Gamasche mit einer Vielzahl in der Längsrichtung verlaufender Versteifungen versehen ist. Dadurch wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß sich,eine Gamasche mit frei stehendem Schaft .ergibt, der a,m, Bein nicht befestigt zu werden braucht, so daß die Hose nicht zusammengedrückt und nicht zerknittert wird. Der Schaft kann außerdem -in einer solchen Weite ausgeführt werden, daß die Luft ungehinderten Zutritt hat, so daß die Transpiration von Bein und Fuß in erwünschter Weise vor'sich gehen kann. Außerdem geht das "Anziehen der Gamasche rasch und bequem vor sich, d. h. es wird lediglich in die Gamasche hineingestiegen, ohne daß ein nachheriges Verschnüren am Bein stattfinden muß. Außer Gebrauch kann die Gamasche, .da die Versteifungselemente elastisch sind, ohne weiteres zusammengelegt und bequem mitgetragen werden.
- .Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich. Letztere stellt eine Ausführungsform der Gamasche in Seitenansicht dar.
- Die aus .Kunststoff oder sonstigem weichen Material bestehende Gamasche setzt sich in üblicher Weise aus dem Schaft i und dem Vorfuß 3 zusammen. Der Schaft i weist eine Vielzahl in seiner Längsrichtung verlaufender Versteifungen 2 auf, denen zufolge die Gamasche in ähnlicher Weise-frei steht, wie das beispielsweise bei Schäften von Lederstiefeln der Fall ist. Falls die Gamasche aus thermoplastischem Material hergestellt ist, so können im Schaft mittels Hochfrequenz Längsversteifungsrillen erzeugt werden bzw. können Biesen oder Streifen ein- bzw. - aufgeschweißtwerden, die den tSchaft in der erwünschten Weise versteifen. Ferner können zur Versteifung Rillen eingepreßt oder Rippen aufgepreßt werden. Weiter ist vorgesehen, Versteifungsstreifen aufzunähen oder einzuweben, was bei gummierten Stoffen in Frage kommt. Als besonders einfache Ausführungsform ist vorgesehen, die Längsversteifungen 2 durch Falze und Nähte zu bilden. Auch federnde bzw. elastische Stäbchen können zur Versteifung verwendet werden. Bei Gamaschen aus thermoplastischem Material können die Versteifungselemente, wenn die Gamasche im Spritz- oder Gießverfahren hergestellt wird, gleich mitgespritzt bzw. mitgegossen werden, wodurch eine besonders ,einfache und rationelle Herstellung ermöglicht wird. ' Die Längsversteifungen werden in allen Fällen zweckmäßigerweise aus einem solchen elastischen Material hergestellt, .daß sich die Gamasche ohne weiteres zusammenlegen läßt.
- Am Vorfuß 3 der Gamasche ist ein Ristband 4 vorgesehen, das gemäß der Erfindung nur auf einer Seite, und zwar beispielsweise an der iStelle 5, befestigt ist. Dieses verstellbare Ristband wird im -Gebrauch um den Fuß herumgeführt und durch Knöpfen oder auf .sonstige Weise über dem Rist geschlossen. Im Gegensatz zu den bisher üblichen festgemachten Ristbändern behindert das nur an einer Stelle 5 befestigte, leicht lösbare Ristband das An- und.Ausziehen der Gamasche nicht.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gamasche-aus Kunststoffen oder sonstigem an sich weichen Material, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft mit einer Vielzahl von Längsversteifungen (2) versehen ist.
- 2. Gamasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifungen durch Falze und Nähte gebildet sind.
- 3. Gamasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifungen durch Ein- bzw. Aufschweißen von Versteifungsstreifen od. dgl. gebildet sind.
- 4. Gamasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstreifen, bei thermoplastischem Material durch mit Hochfrequenz hergestellte Längsrillen gebildet sind.
- 5. Gamasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifungen durch Einpressen von Rillen oder Aufpressen von Rippen gebildet sind.
- 6. Gamasche nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifungen durch Aufspritzen gebildet sind.
- 7. Gamasche ' nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifungen als Streifen aufgeklebt oder aufgenäht sind. B. Gamasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifungen eingewebt sind. g. Gamasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie samt den Längsversteifungen im Spritz- oder Gießverfahren hergestellt ist: io. Gamasche nach Ansprüchen i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstreifen elastisch sind, so daß sie das Zusammenlegen der Gamasche ermöglichen. ii. Gamasche nach Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein an einer Seite befestigtes Ristband (4) aufweist. .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| DE875034C true DE875034C (de) | 1953-04-30 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER7284A Expired DE875034C (de) | 1951-10-04 | 1951-10-04 | Gamasche aus Kunststoffen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE875034C (de) |
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1951
- 1951-10-04 DE DER7284A patent/DE875034C/de not_active Expired
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