DE896932C - Gamasche fuer Sport- und Arbeitsschuhe - Google Patents

Gamasche fuer Sport- und Arbeitsschuhe

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DE896932C
DE896932C DEM11725A DEM0011725A DE896932C DE 896932 C DE896932 C DE 896932C DE M11725 A DEM11725 A DE M11725A DE M0011725 A DEM0011725 A DE M0011725A DE 896932 C DE896932 C DE 896932C
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DE
Germany
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gaiter
cuff
shoe
foot
indicates
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Expired
Application number
DEM11725A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Mariner
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D17/00Gaiters; Spats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gamasche für Sport- und Arbeitsschuhe Zülr zusätzlichen Abdichtung gegen Eindringen von Wasser und Schnee von Sport- und Arbeitsschuhen, werden. Gamaschen verwendet, -die in der Regel als Schnürgamaschen ausgebildet sind und aus wasserdichtem Textilstoff bestehen.
  • Albgesehen. .davon, daß ,das Anlegen solcher Sch:nürgamiaschen umständlich ss;t, haben. .diese dien Nachteil, daß sie verhältni@smäßü@g steif bzw. zvenilg schmiegsam sind und daß sie weder am oberem, noch am bunteren Rand dicht am Fuß bzw. Schuh anliegen, ,also das Eindringen, von Wasser oder Schnee nicht wirksam verhindern. Bei diesen Schnürgamaschen tritt schon nach kurzem Gebrauch starke Fadtenbil@daung ein, so daß sie adann noch wemger Schutz bieten, vor allem auch schon nach kurzem Gebrauch das Wasser aufs:=gen. und damit eher zum Durchnässen dies Floßes beitragen. Die vorerwähnten Mängel werden mit (der Gamasche mach der Erfindung restlos beseitigt. Diese ist gekennzeichnet durch einen aus allseitigem Werkstoff, z. B. ;Gummi, beisstehenden, über den Strumpf bzw. Fuß zu ziehenden schlauchartigen Stutzen, der am Fuß oberhalb dies Schuhes dicht anliegt, n ach unten als Stulpe über den Schaftoberteil Sumschlagbar ist und am unteren Stulpenrand zwei Halten, aufweist, die zurr EÜuhängen am Schnürzug bzw. am Femsentei:l,des Schuhes dienen.
  • Vorteilhaft ist auf der Außenseite des Stutzens ,an der Umschllags.telle ein, elastischer Dichtungsbund vorgesehen, der zweckmäßig in ,der Weite verstellbar Ist. Diese neue Gamasche für Sport-und Arbeitsschuhe zeichnet sich nicht nur-Idurch ihre Einfachheit sowohl in der Baau:art als auch .im praktischen Gebrauch .aus, sondern hat vor ,allem
    auch den großen Vorzug, daß diese Stulpen-
    giamasch #e sowohl oben,am Fuß (als auch unten am
    Schuh sehr gut abdichtet und ,daher weder oben
    noch unten einEindringen vonSchnee oderWasiser
    )mögliich, Ist. Der Fuß bleibt .also völlig trocken.
    Wesentlich ist ferner, :daß ,die aus Gummi, oder
    einem anderen elastischen Werkstoff, z. B. giuunmi-
    ähnlichem Kunstharz, ,bestehende Stulpengamasche
    sich dem Fuß bzw. Schuh ,gut unschmiegt rund (da-
    her auch :gut abidichtet, rund zwar auch bei starker
    Abbiegung :des Füßes, wie (diese beim Genen und
    Steilgen eintritt, da ,die Stulpengamasche elastisch
    nachgibt und gegen Verschiebung ,durch die am
    Schnürzug b:zw. tim Fersenteil eingehängten Hinken
    gesichert ist.
    In der Zeichnung sind Ausführungsbidisp,iele wach;
    der Erfindung -dargestellt. Eis zeüigt
    Fig. i die Seitenansicht eines Sportschuhs mit an-
    gelegter Stalpengamas.che,
    Fig. 2 einte Ferienansicht,
    Eig. 3 Seitenansicht einer Stulpen@hamfche mach
    der F(rfinduntg ein einfacher Ausführung,
    Fiig.4 eine weitere Ausführung einer Stulpen-
    ga,imasche,
    Fiiig. 5 :eignen Querschnitt wach Linie V-V ,der
    Fig. 4.
    Diie neue Gamasche besteht nach Fiig. 3 aus einem
    schlauchartigen Stutzen i aus. dehnbarem elasitd-
    schem Werkstoff, z. B. Gu=i oder einem geeig-
    neten Kunstharz. Dieser Stutzen weist einen Unter-
    teil 2 ;auf reit einem Steg 3-. Die Teile I ibi;s 3
    können aus einem Stück hergestellt sein. Dieser
    Stutzen wird vor dem A= liehen dies Schuheis über
    den Strumpf bzw. Fuß gezogen, so,daß der Steg 3,
    wie ihn: Fig. i inngedeutet, em Fiußgewölbe amltiegit.
    Nach ,dem Anziieben ,des Schuhes wiiTid ,dann der
    obere Stutzenteiil i gemäß Eig. i als Stulpe über
    ,den Schaftoberteil umgeschlagen. Wie aus der Zeich-
    nunig hervorgeht, ,s:i:nid am unteren Stulpenrund zwei
    Haken 4 rund 5 befestigt. Nach Eig. i -#vi:nd der
    vordere Haken 4 am Schnürzug rund -der hintere
    Haken 5 ran Fersenteil eingehängt. Zu: diesem
    Zweck kann im Schaftleder, z. Bi. am unteren Ende
    der an der Ferse vorgesehenen Zugschlaufe, ein
    Querschltz 6 angebracht werden, ein welchem -der
    Haken 5 einhängbar ist.
    Aus Fig. i ein Verbindung mit Fitg. 3 geht her-
    vor, :daß beim Umschlingen (des. Stulpenteils i der
    untern Stulpenrand 7 gedehnt wird, isüch also eng
    an ,den Schaft anschmiegt und, eine sehr (gute Ab-
    dichtung daris.tel:lt, .die (ein Eindringen von Schnee
    u. dgl. unmöglich :,macht. Düse Hakenb:efestiigung 4, 5
    sorgt ,dafür, ,daß beim Gehen der Stulpenteil i wicht
    nach oben rutscht.
    Die neue als schlauchartiger Stutzen ausgebildete
    ,Gasmasche ist so, ausgeführt, tdaß ,der Stutzen an der
    Umschlagstelle a oberhalb der Schuhkante b
    dicht anliegt. Zu diesem Zweck ist vorteilhaft wach
    Feig. 3 bzw. 4 und 5 auf der Außenseite dies, Stutzens
    ein ü1seitiger Dichtungsbund 8: befeistigt. Dieser ist
    voirteailhaft ton einer Stelle offiean und in der Weite
    verstellbar. Der Stutzen kamen. bei offenem, Dich-
    tungsbund 8 :a,l.so-bequem über ,dem Fuß gezogen
    und ,dann vor dien Umschlagen der Stulpe i der
    Dichtungsbunid so: festgezogen werden, daß an der
    Stehle a eine gute elastische Abdichitung erzielt
    Wird.
    Der Dichtungsbund kann riemenartig auisgebildiet
    rund mit einer Klemvmschnal'le cd'. dgl. einstellbar
    sein. Bei der beispielsweisen Ausführung nach ,der
    Zeichnung sind an (dem aus Guinmi od. dgl. b&-
    stehenden Dichtungsband & Gummiknöpfe g vor-
    gesehen und ,am freiten Ende 89 Schlitzlöcher io,
    ,mit ,denen :das Ende 8a zur beliebigen Spannung
    ,dies Dichtungsbundes @an täten Knöpfen 9 eingehängt
    werden kann.
    In der Zeitung Ist ferner angedeutet, ,daß :das
    vom Schuh abgedeckte Unterteil 2 mit Dureh-
    brechungen i i versehen sein kann, uni eine bessere
    Luftziirkulration bzw. Hautatmung zu ernnögldchen.
    So kann ferner auch (der Stutzen zeitweilig aus-
    gebildet werden, lindem das Unterteil 2 laus. einem
    schwächeren und ,die Stulpe I aus einem stärkeren
    Material hergestellt wird und beide Teile am Dich-
    tungsbund 8 miteinander vereinigt sind. Der
    S:tutzewmand 7 'ist, und zwar .zweckmäßig durch
    einen umgelügten Falz, verstärkt. Während nach
    Feig. 3 .die .neue Situtzengamasche :in der einfachsten
    Ausführung dm wesentlichen aus einten zyliindri-
    schen Schlauch besteht, kann gegebenenfalls die
    Sthttzemgamasche gemäß Füg. 4 noch besser derFuß-
    ibzw. Schaftforim entsprechen, indem sowohl das
    Unterteil 2a Salis fauch ,die Stulpe ja nach umfiten bizw.
    oben entsprechend geformt und erweitert ist.
    Die `Einfindung ist: .nicht auf ,die vorgeschriebenen
    Ausführungsibeispiiele beschränk. So kann an: Stelle
    des Unterteils 2 auch nur ,ein bis zum Dirhtungs-
    bund 8 reichender Steg b:zw. Doppelsteg vorgesehen
    sein. Gegebenenfalls kann auch Idas Unterteil 2
    vollständig in Wegfall kommien. Einte ;derartige Ga-
    masche ist benspi:elsweist ein Fig. 6 und 7 gezeugt.
    Es sind die gleichen Bezugszeichen wie in den vor-
    hergehenden Abbildungen verwendet. Bei dieser
    Ausbildung befindet sich (der Dichtungsbund 8 auf
    der Außenseite der (aus elastischem Werkstoff be-
    stehenden Gamasche i. Der Dichtungsbund 8 ist
    gürtelartig eusa e!bdldet ,und kann, wie oft erläutert,
    mit Gummiknöpfen: g und ico, Scihnallen od. dgl.
    Aichit um,den Fuß gespannt wemdien. Um gegebenen-
    falls :die Gamasche i .auch über Iden Schuh ziehen
    zu können, kaum. :die Gamaische i auch, wie mit der
    Linie b :angedeutet, im Oberteil geschlitzt sein, wo-
    bei zweckmäßig ein diesen Schlitz überlappender
    Teil I2 vorgesehen ist, der seich beint Schließen
    bzw. Spannen dies Dichhungsbnndes 8 übler den
    S:ahEtz b legt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Gamasche für Sport und Axbeitsschuhe, gekennzeichnet .durch eignen aus elastischem Werkstoff, ,z. B. Gunnmi, bestehenden, über den Strumpf bzw. Fuß zu ziehenden ischlauchartiigen Stutzen,,der am Fuß oberhalb Idos Schuhs dicht anliegt, nach unten als Stulpe über ,dien Schaft-
    oberteil umschlagbar ist und am untren Stul- penrand zwei Haken. aufwieiiis:t, die zum Ein- hängen am Schnürzug bzw. am Fersenteil das Schuhs dienen. 2. Gamasche nach Anspruch i,dadurch ge- kennzeichnet, @daß .der Stutzen ein vom Schuh abgedecktes Unterteil mit einem Steg aufweist, der wm Füßgimvölbe anliegt. 3. Gamasche: nach Anspruch i, -dadurch ge- kennzeichnet, daß der Stutzen einen elastiLschen Dlichtungsburnd aufweist. q.. Gamasche nach Anspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Dichtungsbund an
    einer Stelle offen und in der Weite verstell- bar ist. 5. Gamasche nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß (dies Unterteil zur Liuftzirku- lation mit Durchb-rechunggen verseben iiisit. 6. Gamasche nach Anspruch i und 2, dadurch ;gekennzeichnet, d:aß der Stutzen ans einem aus schwächerem Werkstoff herstellbaren Unterteil und einer aus istärkerem Material gebildeten Stulpe besteht. 7. Gamasche nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, idaß ,der zweckmäßiig durch Falz, verstärkt :ist.
DEM11725A 1951-11-15 1951-11-15 Gamasche fuer Sport- und Arbeitsschuhe Expired DE896932C (de)

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