DE874205C - In eine Markttasche umwandelbare Handtasche - Google Patents

In eine Markttasche umwandelbare Handtasche

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DE874205C
DE874205C DEK9236A DEK0009236A DE874205C DE 874205 C DE874205 C DE 874205C DE K9236 A DEK9236 A DE K9236A DE K0009236 A DEK0009236 A DE K0009236A DE 874205 C DE874205 C DE 874205C
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DE
Germany
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bag
handbag
market
folded
flap
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DEK9236A
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Inventor
Ludwig Krispens
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0059Flexible luggage; Hand bags
    • A45C7/0063Flexible luggage; Hand bags comprising an integrated expansion device

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • In eine Markttasche umwandelbare Handtasche Es sind Henkelhandtaschen bekannt, die durch Herunterklappen eines unteren Taschenteils sowie durch seitliches Nachaußenklappen besonderer Seitenteile in eine Markt- oder Einkaufstasche verwandelt werden können; nach dem Wiederzusammenklappen werden in der Handtasche ein oder mehrere unten durch die Umklappquerfalte verschlossene vollständige Gefache gebildet. Diese Taschen haben insbesondere die ?Nachteile, daß nicht nur herab- and herauf-, sondern auch noch seitlich geklappt werden muß. Dies ist umständlich; außerdem bedingen die vielen Falten entsprechend viele Knickungen des Materials, worunter auch sehr widerstandsfähige und dauerhafte Stoffe, wie Leder und Lederersatz, so leiden, daß es leicht zu schadhaften Stellen kommt. Des weiteren halten Markttaschen mit auf- und anklappbaren, über die an der Tasche befestigten Henkelenden ragenden Seitenteilen schlecht die Form; entweder sind die aufgeklappten Seitenteile bestrebt, von selbst zurückzuklappen, was nicht gut aussieht und das Hineinstecken weiterer Gegenstände erschwert, oder diese Gegenstände bauchen die Tasche so aus, daß sie unansehnlich wird und unelegant wirkt. Schließlich sind die als Mittel zum Festhalten der hochgeklappten unteren Taschenteile vorgesehenen Druckknöpfe empfindlich und erfordern verhältnismäßig große Genauigkeit beim Zusammenklappen und Aufeinaniderlegen der Taschenteile sowie viel Zeit zur Betätigung. Nicht anders ist es beim Auseinanderfalten und Verwandeln der Handtasche in die Markttasche.
  • Es sind nun zwar auch Handtaschen bekannt, die in eine Markttasche umwandelbar sind und die nur einen herab- und heraufklappbaren unteren Teil aufweisen,- der ebenso wie der obere Teil die an der Tasche befestigten Enden ihrer Träger seitlich nicht übergreift. Diese Taschen sind jedoch zum zweifachen Herabklappen eingerichtet und noch dazu derart, daß erst von der einen Taschenseite ein Teil hera@bgekläppt wird, worauf der restliche Teil von der anderen, also rückseitig hierzu liegenden Seite herabgeklappt wird. Dieses Klappen an verschiedenenTaschenseiten erschwert dieHandhabung und gibt überdies zu Irrtümern Anlaß: Des weiteren weisen die Taschen nur schmale Seitenteile und einen die Vorder- und die Rückseite verbindenden runden Boden auf, so daß die Markttasche verhältnismäßig wenig faßt und die Form nicht- gut hält. -Ferner haben diese bekannten Taschen als Träger zwei große starre Bügel, die mittels einer besonderen- Steckverbindung eigens angebracht werden, namentlich wenn die Tasche -als Markttasche benützt wird: Diese Bügel verunstalten daher die Tasche beim Gebrauch als Handtasche und stören auch sonst beim -Geobrauch, insbesondere weil sie sich nicht an .den Taschenkörper anschmiegen oder weich heranlegen lassen, wenn dies beim Tragen sich ergibt oder .erwünscht sein sollte. Schließlich ist die bekannte Tasche mit Druckknöpfen zum Festhalten der hochgelappten Teile ausgestattet, und zwar mit Druckknöpfen zum sicherenFesthälten jedes der umgeklapptenTaschenteile. Bei der Benutzung geht Zeit verloren, und es kostet viel Mühe, die Druckknopfteile passend aufeinanderzulegen' und miteinander zu verriegeln. Umgekehrt ist eine ganze Reihe von Handgriffen nötig, um aus der Handtasche eine Markt- oder Einkaufstasche zu bilden.
  • . Es wurde nun gefunden; daß eine sehr einfache Tasche ohne alle diese Nachteile geschaffen werden kann, die sich von einer eleganten Damenhandtasche üblicher Ausführung praktisch nicht unterscheidet und zugleich in eine die Form guthaltende, geräumige und dabei gefällig wirkende Markttasche verwandeln läßt, wenn nie erfinderischen Verbesserungen an einer Handtasche mit diese voll überspannenden zwei Henkeln an der Vorder- und an der Rückseite angebracht werden und die Umwandlung lediglich durch Herab- oder Heraufklappen unterer Teile bewirkt wird.
  • Zu diesem Zweck erhält die Markttasche gemäß der Erfindung die Form eines Beutels, bei welchem die die Vorderseite mit der Rückseite verbindenden Seitenteile in das- Innere der Tasche faltbar sind, was ein Aüseinanderspreizen der Vorder- und Rückseite sowie ein Aüseinanderhalten dieser Teile ermöglicht; dabei wird die Formhaltung durch einen verhältnismäßig steifen Boden gewährleistet, an welchem die Seitenteile mit ihrer unteren Querkante befestigt sind. Zum leichteren Einfalten schließt sich an die Querkante ein dreieckförmiger Einschlag der Seitenwand an, dessen ,Spitze in die 1 Falte der Seitenwand übergeht. Ein Boden mit dreieckförmigen Einschlägen wird häufig auch als Spitzboden bezeichnet.
  • Der Spitzboden und die Vorder- sowie die Rückseite der Tasche und deren iSeitenteile (Falten) werden derart miteinander verbunden, daß der Boden beim Herabklappen in seine waagerechte Lage die gewissermaßen durch die langen Seitenkanten der aufgeklappten Tasche gebildeten geometrischen Begrenzungen festhält und damit ein etwa kastenförmiges Gebilde der Tasche zum bequemen und übersichtlichen Hineinfüllen der Gegen-` stände und einer entsprechend bequemen Entnahme gewährleistet. Andererseits erlaubt die Einfaltung der Seitenwände zwischen Boden, Vorder- und Rückseite, daß sich der Boden bei Zurückverwandlung der Markttasche in die Handtasche leicht an deren Vorderseite heranklappen läßt und flach auf dieser aufliegt, ohne wesentlich aufzutragen.
  • Obwohl die Falten, wie beschrieben; durch ihre Gestaltung und Verbindung mit den übrigen Teilen bestrebt sind, sich möglichst immer nach einwärts zu legen, erlaubt es andererseits ihre nachgiebige Form und Faltung, im Bedarfsfall auch nach außen nachzugeben und etwas auszubauchen, ohne daß dabei die nach der Erfindung geschaffene -Grundform der Markttasche preisgegeben wird.
  • Die Tasche, bei welcher die überlegbäre Verschlußklappe in bekannter Weise an der Rückseite angebracht ist, hat ferner den Vorteil, daß die Klappe-sowohl bei der Handtasche als auch bei der Markttasche einen völligen Schutz z. B. gegen Regen, Staub oder andere Beeinträchtigungen des Tascheninhalts sichert, weil die Klappe die öffnung der Tasche in beiden Verwendungsfällen so übergreift, daß der gesamte Taschenraum oben abgeschlossen ist. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, die Breite der Klappe höchstens gleich -dem Abstand der Befestigungen der Enden jedes Henkels zu wählen.
  • Zum Verschließen der von der Klappe überleg,-baren Taschenöffnungen erhält die Tasche gemäß der weiteren Erfindung an der Vorderseite in einem gewissen Abstand-vom oberen Rand eine iSchlaufe zum Hindurchstecken einer am freien Querrand der überlegbaren Klappe vorgesehenen Zunge, die entweder fest, z. B: mittels dürchgeprägter Knöpfe od. dgl., oder aber lose mittels einer weichen Verlängerungslasche an der Klappe angebracht sein können. Bei fest angebrachter Zunge wird diese in Richtung der Schließbewegung der Klappe in die Schlaufe gesteckt, bei mit weicher Zwischenlasche versehener Zunge wird zunächst die Klappe auf die Schlaufe gelegt und sodann durch Zurückführen der steifen Zunge in Richtung der Schlaufe und Hindurchstecken des hinteren Zungenteils nebst anhaftendem Teil der weichen Lasche die Verbindung der Klappe bewerkstelligt.
  • Die Schlaufe hat entsprechend der @Erfindung zugleich einen weiteren Zweck. Sie dient als Halteorgan für den nach oben geklappten Teil der Markttasche. Zum Festhalten des hochgeklappten Taschenteils wird der Taschenboden ebenfalls mit einer steifen Zunge, die an ihm fest angebracht ist, ausgestattet. Die Zunge «eist bei auf die Vorderseite der Tasche geklapptem Boden in Richtung der Henkel und ändert ihre Richtung bei Heraufklappen des unteren Taschenteils um etwa i8o°, so daß die freie Spitze der Zunge nach unten weist und demzufolge von oben her in die Schlaufe an der Taschenvorderseite hineingesteckt werden kann. Die Tasche kann dann als Handtasche benutzt werden, die Klappe aufgemacht und Gegenstände eingelegt oder herausgenommen werden, ohne daß die hochgeklappten Taschenteile sich lösen.
  • Damit nunmehr auch die über den heraufgeklappten Teil. gelegte Klappe mit diesem lösbar verbunden werden känn, erhält dieser Teil an einer dem Sitz der Klappenzunge entsprechenden Stelle ebenfalls eine Schlaufe. Sie befindet sich demnach bei voll herabgeklapptem Teil, d. h. also bei der Markttasche, am unteren Abschnitt der Rückseite.
  • An dieser Rückseite kann gegebenenfalls auch ein entweder aufgesetztes oder nach innen vorspringendes Gefach angeordnet sein, das zweckmäßigerweise mit einem hierfür bekannten Reißverschluß ausgerüstet wird.
  • Wie ferner noch gefunden wurde, läßt sich für die Tasche als Markttasche in besonders einfacher Art ein neben dem Innenraum befindliches Gefach, z. B. zur Unterbringung von persönlichen Requisiten, wie Taschentuch, Schlüssel, Geldbörse, Ausweis u. dgl., schaffen, das nicht die Tiefe .der Markttasche, sondern nur die Tiefe eines Gefaches der Handtasche aufweist. Hierfür wird die überlegbare Verschlußklappe im Innern der Tasche etwa an oder kurz oberhalb der Umklappquerfalte sowie an den ,Seiten der Tasche befestigt und mit der ihr zugekehrten außenliegenden Rückseite der Tasche an den Seiten fest verbunden, wodurch ein von der Verschlußklappe nicht überfangenes Gefach in der Tiefe eines üblichen Handtaschengefaches gebildet wird.
  • Die Henkel sind an der Vorder- bzw. an der Rückseite der Tasche fest angebracht und bestehen aus versteiftem Werkstoff, wie er für die Tasche gewählt wird, z. B. aus Leder, Lederersatz, steifem Leinen od. dgl. Die Enden der Henkel sind gemäß der Erfindung zwischen den Vorder- und Seitenteilen der Tasche, z. B. durch Zusammenklemmen mittels eines Nietes, fest verbunden, vorzugsweise derart, daß Taschenseitenteil und -vorderfeil das Ende des Henkels von außen umfangen und der Niet das Ende von innen her mit den Taschenteilen fest zusammenspannt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden .Beschreibung einer Ausführungsform zu entnehmen, die in der Zeichnung in sieben Figuren schaubildlich veranschaulicht ist. Es zeigt Fig. i die geschlossene Handtasche von vorn, Fig. 2 von der Rückseite, Fig. 3 bei teilweise weggebrochenem Henkel eine Ansicht der Handtasche mit geöffneter Überlegklappe; der Blick geht von oben in die Tasche und zeigt sowohl die nach einwärts hineingeschlagenen Seitenteile (Faltung) als auch den berangeklappten und am oberen Taschenteil verankerten unteren Taschenteil; Fig. q. zeigt :die Markttasche von vorn mit noch nicht völlig herabgeklapptem und aufgestelltem Boden sowie mit angehobener Überlegklappe, Fig. 5 eine Ansicht auf die Rückseite der Markt-oder Einkaufstasche mit der unteren Schlaufe sowie dem Reißverschluß für ein oberes, seitliches Innengefach, Fig. 6 die Markttasche von hinten mit geschlossener überlegklappe und schwach nach außen gedrückten Seitenteilen und Fig. 7 die entsprechende Ansicht von vorn.
  • Im einzelnen weist die Tasche die obere Vorderseite i auf, die obere Rückseite 2, .die untere Vorderseite 3 und die untere Rückseite 4.. Zwischen der Vorder- und der Rückseite befinden sich die nach einwärts gefalteten Seitenteile 5 und 6. Am oberen Rand ist die Tasche mit ringsum laufenden Versteifungen 7 ausgestattet, welche den Rand einfassen. Die Henkel 8 und g sind mit ihren aus der Zeichnung nicht erkennbaren Enden von den äußeren Kanten der Randeinfassungen 7, z. B. bei io und il, in der oben beschriebenen Weise umfangen und mittels Niete so fest mit derEinfassung verbunden, daß hierdurch .die zwischen der Rückseite 2, 4 und dem Seitenteil 5 befindliche vertikale Kante 13 in ihrer Lage gesichert und in ihrer Form gehalten wird. Entsprechendes gilt für die übrigen Kanten 1q., 15 und 16. Die innere Kante 17 der gefalteten Seitenteile 5, 6 wird z. B. durch Abnähen oder Werkstoffverdoppelung od. dgl. gebildet. Am unteren Ende der vorderen und hinteren Taschenteile 3, q. befindet sich der sogenannte Spitzboden 18 aus versteiftem Stoff od. dgl. An ihm sind die Kanten 13, 14., 15, 16 sowie die Vorder- und Rückseiten 3,4 der Tasche angebracht, außerdem sind mit ihm die Seitenteile 5, 6 mit ihren Querkanten verbunden; die inneren Längskanten 17 sind über zwei gestrichelt angedeutete Kanten ig und 2o an die Ecken des Spitzbodens 18 angeschlossen. Bei aufgestellter Markttasche liegt der dreieckförmige Einschlag, der aus der inneren Längskante 17 und den Verbindungsfalten ig, 2o von ihrem unteren Endpunkt zu den benachbarten Kanten des Spitzbodens gebildet wird, eine Strecke oberhalb der inneren Oberfläche des Bodens.
  • An der Unterseite des Bodens ist z. B. mittels der Einprägung 21 die Zunge 22 fest angebracht, die nach Hochklappen des unteren Taschenteils 3, q. um die strichpunktierte Ouerklappfalte 23 von oben nach unten in die Schlaufe 24. an der Vorderseite i gesteckt wird. Hierdurch wird der hochgeklappte untere Taschenteil am oberen Taschenteil lösbar gehalten. Die überlegbare Verschlußklappe 25 greift passend durch die Henkel 8, g und kann mit ihrer steifen Zunge 26 ebenfalls in die Schlaufe 24 gesteckt werden.
  • An der Rückseite trägt,die Tasche ein nicht näher veranschaulichtes Innengefach, das mittels des Reißverschlusses 27 verschließbar ist. Die an der hinteren Unterseite 4 der Markttasche befindliche Schlaufe 28 kommt beim Hochklappen des unteren Teils 3, 4 nach vorn und oben (vgl. Fig. 3), so @daß die Zunge 26 der überlegbaren Klappe z5 von oben in die Schlaufe gesteckt und damit die Handtasche ebenso vollständig und einfach verschlossen werden kann wie die Markttasche durch Einstecken der Zunge 26 in die Schlaufe 24 (Fig. 4). Die Zunge 26 wird mittels einer Einprägung 33 fest mit der Klappe 25 verbunden.
  • Aus Fig.2 sind die oberen Ränder 29, 3o eines Gefäches 31 zu ersehen, zwischen denen die Öffnung (schwarz gezeichnet) erkennbar ist. Dieses Gefach wird einmal von der oberen Rückwand 2, zum anderen von dem nicht näher dargestellten, in den Innenraum der Tasche ragenden unteren Ansatz der Überlegkläppc 25 gebildet; der untere, quer verlaufende Rand des Ansatzes wird etwa bei der Querfalte 23 mit der Tascheninnenwand und die seitlichen Ränder werden mit den zugekehrten Taschenteilen fest und dicht verbunden. Dadurch wird zwischen dem klappenansatz und der oberen Rückwand 2 ein Gefach gebildet, das nicht von der Klappe 25 überfangen wird, wenn diese den Innenraum der Tasche abschließt. Das Gefach dient, wie oben erwähnt, dem Aufbewahren von Gegenständen persönlichen Bedarfs, wie Portemonnaie; Schlüssel, Taschentuch usw.
  • Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Markttasche, die man auch als Einkaufshandtasche bezeichnen kann, mit schwach nach außen gedrückten Seitenteilen: Diese Form nimmt die Markttasche z. B. dann an, wenn die von ihr umhüllten Gegenstände erforderlich machen, die Tasche etwas auszubauchen. .
  • Die Handhabung ist denkbar einfach: Bei der verschlossenen Handtasche nach der Fig. i wird die Klappe 25 hoch- und zurückgeklappt (Fig. 3). Zur Umwandlung in eine Markttasche wird der hochgeklappte untere Taschenteil 3, 4 angehoben, die Zunge 22 , aus der aus der Fig. 4 ersichtlichen Schlaufe 24 nach oben herausgehoben, worauf der Taschenteil 3, 4 frei fällengelassen wird (Fig: 4). Hierauf kann nie Überlegklappe 25 ganz.: zurückgeschlagen werden, so daß die Öffnung 32 der Tasche völlig freigegeben wird. Zum Verschließen der Öffnung wird die. Klappe a5 durch die Henkel 8, 9 gesteckt und an die Vorderseite i herangelegt, wobei die Zunge 26 in die Schlaufe 24 greift. Die Tasche kann nun mit gegen Regen gut geschütztem Inhalt bequem überallhin getragen werden.
  • Ist die Markttasche wieder entleert, so wird der Boden -18 an den unteren Vorderteil 3 herangeklappt; hierauf werden Böden und Unterteile 3, 4 gemeinsam um die Querfalte z3 nach oben geklappt. Die Zunge 22 wird von oben in die Schlaufe 24 gesteckt. Alsdann wird die Überlegklappe 25 herübergeschlagen und die Zunge 26 in die ;Schlaufe 28 gesteckt: .Die Tasche hat nun wieder das Aussehen gemäß den Fig. i und 2. Der Raum 32 (Fig. 3) stellt eine Handtasche dar, welche -durch das Hochklappen und das Abklemmen der Vorder- und Rückwand an der Falte 23 gebildet wird. Das Gefach 31 (Fig. 2) bleibt unabhängig von der Umwandlung immer zugänglich.
  • Ein besonderer Vorzug der Tasche ist das Fehlen von Metallschlössern, die nicht nur kostspielig sind, sondern auch häufig versagen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In eine Markttasche umwandelbare Handtasche mit je einem an der Vorder- und der Rückseite angebrachten, die Handtasche voll überspannenden Henkel und einem zur Bildung der Markttasche um eine etwa in der Mitte und parallel zum oberen Rand sowie zum Boden der Tasche verlaufende Falte herabklappbaren Vorderteil, das, hochgeklappt, mittels der Klappfalte ein Fach der Handtasche bildet, und mit Organen zum Festhalten der hochgeklappten Teile an der Vorderseite der Tasche; dadurch gekennzeichnet, daß die Breite,der Vorder- und Rückseite (1, 2, 3, q.) bei Verwendung als Hand- wie als Markttasche gleich ist und die Abstände der Henkelenden nicht übergreift, daß zwischen der Vorder- und Rückseite in .das Tascheninnere einfaltbare Seitenteile (5, 6) vorgesehen sind und däß ein steifer Boden (18) mit den Vorder-und Rückseiten (1, 2; 3, 4) sowie mit den Seitenteilen (5, 6) der Tasche unter Verwendung von dreieckförmigen Einschlägen verbunden -ist, :so daß er der Markttasche die Beutelform wahrt und sich bei Zurückverwandlung der Markttasche in die Handtasche leicht an deren Vorderseite heranklappen läßt.
  2. 2. Umwandelbare Tasche nach dem Anspruch i, mit überlegbarer Verschlußkläppe (25), dadurch gekennzeichnet; daß die Klappe am oberen. Rand der Rückseite (z) der Handtasche angebracht und mit einer an sich bekannten Zunge (26) ausgestattet ist, die in eine Schlaufe (28) an der der übergelegten Verschlußklappc zugekehrten, hochgeklappten Rückseite (4) der Tasche einsteckbar ist.
  3. 3. Umwandelbare Tasche nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Organe zum Festhalten der hochgeklappten Vorder- und Rückseite am vorzugsweise steifen Taschenboden (18) eine beim Anklappen des Bodens in Richtung der Bügel ($, 9) weisende Zunge (22) und an der zugekehrten Taschenvorderseite unterhalb des Taschenrandes eine Schlaufe (24) vorgesehen sind, welche der Aufnahme sowohl der nach dem Hochklappen von oben nach unten weisenden Zunge am Boden als auch der an der über die Öffnung der Markttasche überlegbaren Verschlu'ßklappe (25) angebrachten Zunge dient.
  4. 4. Umwandelbare Tasche nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die überlegbare Verschlußklappe (25) im Innern der Tasche etwa an oder kurz unterhalb der Umklappquerfalte (23) sowie an den Seiten (5, 6) der Tasche befestigt ist und mit der ihr zugekehrten, außenliegenden Rückseite (2) der Tasche ein äußeres, nicht von der Verschlußklappe überfangenes Taschengefach bildet.
  5. 5. Umwandelbare Tasche nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise besonders mit Reißverschluß (27) verschließbare Gefache, z.B. an der äußeren Rückseite (2) der Handtasche, vorgesehen sind.
  6. 6. Umwandelbare Tasche nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche aus dauerhaftem, feuchtigkeitsbeständigem, lederähnlichem Werkstoff besteht.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4402452A (en) * 1982-07-09 1983-09-06 Kupersmit Julius B Foldable reusable shipping carton
FR2767037A1 (fr) * 1997-08-08 1999-02-12 Jacques Esterel Systeme technique de pliage et de fixation pour sac, permettant d'obtenir un sac modulable
FR2837676A1 (fr) * 2002-03-29 2003-10-03 Sellerie Ind De L Ouest Sac a volume variable
DE202014003121U1 (de) 2014-04-10 2015-07-13 Gabriela Rupprecht Multidesign- und Funktionstasche
WO2016155811A1 (de) 2015-03-31 2016-10-06 Gabriela Rupprecht Multidesign- und funktionstasche
EP2613661B1 (de) * 2010-09-08 2017-05-10 Tumi, Inc. Faltbare tasche mit haltebändern

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