DE87372C - - Google Patents

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DE87372C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L15/00Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L15/00Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints
    • F16L15/08Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints with supplementary elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an Kupplungsmuffen zur Herstellung einer dichten Rohrverbindung. Bisher wurden besonders für diesen Zweck bestimmte Kupplungsmuffen, bei denen andere Mittel als das Schraubengewinde zur Erzielung einer wasser- oder dampfdichten Verbindung zur Verwendung kamen, mit einer ringförmigen Nuth oder Aussparung versehen, in welche man ein weiches Metall, z. 'B. Blei, brachte, das man dann, nachdem die Kupplungsmuffe über die beiden Enden der zu vereinigenden Rohre geschraubt war, durch geeignete Mittel in das Gewinde eintrieb.
In anderen Fällen wurde die Kupplungsmuffe mit Hülfe eines einem stumpfen Rohrschneideapparat ähnlichen Werkzeuges mit wellenförmigen Vertiefungen versehen, so dafs innere Rippen entstanden, deren Durchmesser nur wenig kleiner waren als diejenigen der Rohre, welche in die Muffe eingesetzt werden sollten.
Im Gegensatz zu diesen Constructionen besteht die vorliegende Erfindung in der Anwendung einer aus Schmiedeisen oder Stahl hergestellten Muffe, welche dicht an ihren Enden mit Ringnuthen versehen ist, die ein festes Eintreiben des unter der durch die Nuth geschwächten Wandung liegenden Gewindes in das Gewinde der zu verbindenden Rohre ermöglichen, wodurch eine vollkommen dichte Verbindung geschaffen wird.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι der Längsschnitt zweier durch die verbesserte Muffe gekuppelten Rohre,
Fig. 2 die äufsere Ansicht einer Verbindung dreier Rohre und
Fig. 3 der mittlere Längsschnitt einer durch eine Innenmuffe hergestellten Rohrverbindung.
A B bezeichnen die zu kuppelnden Rohrstücke. Dieselben können aus Eisen oder Stahl bestehen und sind an den einander zugewendeten Enden mit Aufsengewinde versehen.
C stellt eine mit Innengewinde ausgerüstete Muffe dar, die ein Kupplungsglied der gewöhnlichen Art bildet, wenn man davon absieht, dafs das Material, aus welchem dasselbe gefertigt ist, hinreichend dehnbar sein mufs, um dem nachstehend beschriebenen Zwecke zu entsprechen.
In die Muffe C sind zwei oder mehrere Ringnuthen D D eingeschnitten, welche den Zweck haben, die Wandstärke der Muffe über dem Gewinde der zu verbindenden Rohre zu schwächen.
Nachdem die Rohre durch diese Muffe C mit einander verbunden worden sind, wird der Boden jeder der Ringnuthen D mittels eines gewöhnlichen, jedoch mit stumpfem Rade versehenen Rohrschneideapparates in das Gewinde der eingeschraubten Rohre eingeprefst. Die Kupplungsmuffe C kann für die Verbindung von drei und mehr Rohren hergerichtet werden (Fig. 2) oder aber auch als Nippel ausgebildet sein, in welchem Falle sie anstatt über die Enden in die Enden der zu kuppelnden Rohre eingeschraubt wird. Die Nuthen D D sind dann natürlich an die Enden der Rohre
zu verlegen, deren Material an der geschwächten Stelle in das Gewinde des Nippels eingetrieben wird.
Genaue Untersuchungen haben ergeben, dafs in der beschriebenen Weise ein vollkommen dichter Abschlufs erzielt wird, der einem starken Druck in den Rohren widersteht und sich auch dort bewährt, wo bei der Leitung von Flüssigkeiten die Anwendung der gewöhnlichen Kupplungsmuffen ein Lecken nicht zu verhindern vermag.
Es ist klar, dafs eine Kupplung dieser Art nicht theurer ist als die üblichen Muffen, während sie zugleich alle Vorzüge der theureren und complicirteren Muffen aufweist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schraubbare Rohrmuffe, die dadurch auf oder in dem Rohr gedichtet wird, dafs Nuthen angeordnet sind, welche die äufsere Wandstärke schwächen und das Auftreiben auf das Gewinde gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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