DE869998C - Hochvakuumschmelzofen - Google Patents

Hochvakuumschmelzofen

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DE869998C
DE869998C DEB14638A DEB0014638A DE869998C DE 869998 C DE869998 C DE 869998C DE B14638 A DEB14638 A DE B14638A DE B0014638 A DEB0014638 A DE B0014638A DE 869998 C DE869998 C DE 869998C
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DE
Germany
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cylinder
high vacuum
melting furnace
vacuum melting
heating
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Expired
Application number
DEB14638A
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English (en)
Inventor
Karl Dr Fritz
Paul Mueller
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BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH
Original Assignee
BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/02Ohmic resistance heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Hochvakuumschmelzofen Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochvakuumschmelzofen mit indirekter Widerstandsheizung. Bei dieser Bauart ist innerhalb eines wassergekühlten Mantels axial zu diesem ein Heizzylinder angeordnet, in dessen Hdhlraum das Schmelzgut unmittelbar oder in granulierter oder gepulverter Form in einem Tiegel eingebracht wird. Zwischen Zylinder und Mantel können Strahlungsschutzbleche angeordnet sein. Sie betrifft insbesondere die Ausbildung des Heizzylinders und der Stromzuführungen (Elektroden).
  • Es sind Konstruktionen bekannt, bei denen der Heizzylinder aus einem hochschmelzenden Metall, wie Molybdän, Wolfram, Tantal od. dgl., besteht. Die technischen Schwierigkeiten liegen in der Beherrschung der Ausdehnung des Heizzylinders und der Kontaktsicherheit an den Kontaktstellen zwischen Elektrode und Heizzylinder bei hohen Temperaturen oberhalb r3oo°. DieStromzuführung erfolgt 'an den Stirnflächen des Zylinders, und diese Stirnflächen müssen gekühlt werden, um die Kontaktsicherheit zu gewährleisten. Dadurch wird der. Temperaturverlauf längs des Zylindermantels ungünstig beeinflußt, so daß die Arbeitstemperatur nur in der Umgebung der Zylindermitte vorhanden ist. Die Kühlung ,der Stirnflächen beeinflußt also die Größe der Einsatzcharge oder bei gegebener Charge die Abmessungen des Schmelzofens und die Wärmeverluste ungünstig.
  • Diese Nachteile und Schwierigkeiten bei einem Schmelzofen, der mit einem metallischen Heizzylinder im Hochvakuum arbeitet, werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Wärmeausdehrmng des Heizzylinders nicht in seinen Randzonen abgefangen, sondern auf ,die ganze Heizfläche verteilt wird. Nach dem Grundgedank en der Erfindung erhält der Heizzylinder eine Querheizung mit in Ebenen senkrecht zur Zylinderachse verlaufenden Strombahnen. Die Stromzuführung erfolgt durch zwei außerhalb des Heizzylinders liegende und parallel zur Zylinderachse zwischen dem Heizzylinder und dem Ofenmantel verlaufende . gekühlte, starre Elektroden. Besonders vorteilhaft ist eine Anordnung, bei oder der Heizzylinder in seiner Längsrichtung in kurze Zylinderabschnitte unterteilt wird, deren Höhe vorzugsweise gleich ihrem Durchmesser gemacht wird. Dabei werden ,die Abschnitte mit etwas Zwischenraum zwischen ihrenKanten angeordnet, .um dieLängenausdehnung in Richtung der Mantellinie zu gestatten. Die Ausdehnung in Richtung des Umfanges wird durch elastische Verformung der Bleche zwischen den Elektrodenanschlüssen in einfacher Weise aufgenommen. Die Elektroden stehen außerhalb des Zylinders einander diametral gegenüber und liegen zwischen den Hälften jedes Zylinderabschnittes, so daß jede Anschlußstelle nur die halbe Strombelastung .durch den _ über den Zylinderabschnitt fließenden. Strom erfährt.
  • - Zweckmäßig erfolgt dieElektrodenkühlungdurch Umlaufkühlung, indem das Kühlrohr durch eine Mittelwand längs geteilt ist, die nicht ganz bis an das stumpfe, im Ofenraum liegende Stirnende des Kühlrohres sheranreicht. Dabei bildet die Elektrode selbst die Zwischenwand und tritt an denAnschlußstellen der Heizzylinder mit einer Anschlußfahne seitlich aus dem Rohrmantel heraus, so daß die Elektrode :bis zu den Anschlußfahnen für die Heizzylinderbleche ein kompaktes Teil ohne Stoß- oder Lötstellen bildet.
  • Inn folgenden wird eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Widerstandofens an Hand einer Zeichnung beschrieben. In dieser bedeutet Fig. i einen Längsschnitt durch einen zylindrischen Mantelofen, Fig. 2 a bis 2@d Beispiele für den Anschluß der Heizbleche an äste Elektroden, Fig.3 einen Längsschnitt durch eine gekühlte Elektrode, Fig. q. einen Querschnitt durch .diese Elektrode längs oder Linie I-I in Fig. 3.
  • Der Ofen besteht aus dem doppelwandigen, zylindrischen Körper i (Fig..i), der am unteren Ende auf einem in eine Nut des Bodens :2 eingelegten Dichtungsring 5 aufsitzt, .und am oberen Ende ,durch einen Deckel 3 unter Zwischenlage eines Gummiringes ¢ abgeschlossen ist. Konzentrisch im Hohlraum dieses Gefäßes ist der Heizzylinder aus einem hochschmelzenden Metall, z. B: Molybdän, angeordnet. Der Zylinder ist gemäß einer besonderen Ausbildung der Erfindung in mehrere Abschnitte 8 unterteilt. Die Anschlußelektroden 9 verlaufen in wassergekühlten Rohren n o außerhalb' des Zylinders und parallel zu dessen Längsachse. Die beiden Zuführungselektroden stehen sicr diametral gegenüber. In den Rohr-n fließt ,ein Kühlwasserstrom. Am Kopf der im Ofen stumpf endenden Rohre treten dile Elektroden mit Fahnen i :i aus dem Kühlrohrmäntel aus und werden mit Schrauben 12 mit den abgekanteten fahnenartigen Anschlüssen 13 der Heizbleche 8 verbunden.
  • Die günstigste Ausbildung des Anschlusses wird in Fig. 2 erläutert. Fig. 2 a zeigt eine Ausführung, bei der die Elektroden sich beide dicht gegenüberstehend auf einer Seite des Heizzylinders 8 befinden. Diese Anordnung hat den doppelten Nachteil, daß jede Anschlußstelle durch den vollen, .durch diesen Zylinderabschnitt fließenden Heizstrom belastet wird und @daß die Ausdehnung des Zylinders längs des Umfanges zu einer Verformung des Zylinders führen kann. In Fig.2b ist der Zylinder daher in zwei gleiche Schalen 8a, 8b geteilt, die einander elektrisch parallel geschaltet sind. Die Elektroden 9 stehen einander mit Bezug auf Aden Zylinder diametral gegenüber. Auch bei dieser Ausführung ist die Strombelastung der Anschlußstellen noch ungünstig. Die vorteilhafteste Ausführung zeigt Fig. 2 c, bei der jeder Zylinderabschnitt ebenfalls aus zwei gleichen Hälften besteht und die Elektrodenfahnen i i zwischen den Anachlußfahnen 13 angeordnet sind, so daß jede Anschlußstelle nur durch den halben, den Zylinderabschnitt ,durchfließenden Strom belastet ist. Auch bei der umgekehrten Anordnung nach Fig. 2 d ist dies der Fall, :bei der die Anschlußfahnen 13 in geschlitzten Elektrodenfahnen mit Bolzen und Mutter eingeklemmt werden. Jedoch wird diese Annahme bei ungleichmäßigen Klemmungen nicht voll erfüllt.
  • Fig. 3 und q. zeigen eine zweckmäßige Ausführungsform der gekühlten Elektrode. Die Kupferele'ktrode 9 teilt als Mittelwand -.das Kühlrohr io in zwei Hälften und ist nicht ganz bis an das stumpfe Kopfende 1q. des Rohres durchgeführt. Die Kühlflüssigkeit kann also in den Raum 15 eintreten, am Kopfende in den Raum 16 übertreten und diesen am Boden des Ofens wieder verlassen. An ihrem oberen Ende ist die Elektrode fahnenartig verbreitert. Sie tritt mit dieser Fahne i i durch den Mantel ,des Kühlrohres hindurch und ist an dieser Stelle mit dem Kühlrohr dicht verlötet. Die Fahne trägt Bohrungen mit Gewinde 17 für die Befestigungsschrauben 12 der Heizblechfähnen 13. Bei dieser Konstruktion tritt innerhalb des Ofens nur eine elektrische I#',-öntaktstelle an der Verbindungsstelle der Heizbleche mit der Elektrodenfahne auf.
  • Die nicht gezeichnete Stromzuführung von einer Stromquelle, z. B. seinem Generätoz' nach Art eines Schweißtransformators, an den Ofen erfolgt bei den Punkten Ä und B. Von den Elektroden und ihren Kühlrohren ist mindestens ein Satz vom Boden 2 des Ofens durch einen Flansch 6 mit einer dichtenden und elektrisch isolierenden Beilage 7, z. B. einen Gummiring, isoliert.
  • Mitunter kann es zur Vermeidung der bei den hohen Strömen durch Wirbeistrombildung auftretenden Verluste und der damit verbundenen Erwärmung vorteilhaft sein, den Ofenboden aus lamelliertem Blech, mindestens -aber aus einem unmagnetischen Werkstoff zu fertigen.
  • Die Doppelwandung des Mantels i ist wassergekühlt; die Wasserzuleitungen sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Abstrahlung in den oberen Kammerraum 2o und gegen das Fenster 18 im Deckel 3 sowie gegen den unteren Kammerraum ig wird durch eine ,Anordnung von Strahlungsschutzblechen 23 herabgesetzt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Hochvakuumschmelzofen mit quer beheizten metallischen Heizzylindern, dessen Konstruktion in Einzielheiten von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel abweichen kann, kann somit praktisch der ganze zur Verfügung stehende H-öhlraum des Heizzylinders 8 mit dem Glühgut beschickt werden. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen gewährleisten eine sichere und erprobte Kontaktgabe und Befestigung des Heizzylinders bzw. seiner Abschnitte, die .den Ausgleich der Materialspannungen gestattet und andererseits das bei den hohenTemperäturen bereits weicheMaterial in einfacher und zuverlässiger Weise zwischen starren, widerstandsfähigen, wassergekühlten Elektroden haltert. Beispielsweise wurden in einem Molybdänzylinder von 5o mm Durchmesser und iSo mm effektiver Länge aus einem 92 mm starken Blech mit einer Leistung von 30 kVA Temperaturen bis igoo° C erzielt und einwandfrei beherrscht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochvakuumschmelzofen für Widerstandsheizung mit einem konzentrischen, in einem Entlüftungsgefäß mit wassergekühltem Mantel angeordneten Heizzylinder aus einem hochschmelzenden Metall, z. B. Molybdän, Tantal, Wolfram od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Heizzylinder mit abgewinkelten Anschlußfahnen zwischen zwei parallel zur Zylinderachse angeordneten gekühlten, starren Stromzufüihrungselektroden eingespannt ist, derart, daß die Strombahnen in Ebenen senkrecht zur Zylinderachse verlaufen.
  2. 2. Hochvakuumschmeizofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizzylinder in der Längsrichtung in kurze Zylinderabschnitte unterteilt ist, deren Höhe vorzugsweise gleich ihrem Durchmesser ist, wobei diese Abschnitte nicht aneinanderstoßen, sondern einen kleinen Spalt entsprechend der Temperaturausdehnung des Zylinderwerkstoffes zwischen sich halten.
  3. 3. Hochvakuumschmelzofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elektroden in bezug auf den Heizzylinder diametral gegenüberstehen. d..
  4. Hochväkuumschmelzofen nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß jede Elektrode von einem Kühlr6hr ummantelt ist .und an der Anschl-ußstelle des Heizzylinders bzw. der Zylinderabschnitte mit einer Anschlußfahne seitlich aus dem Rohrmantel heraustritt.
  5. 5. Hochvakuumschmelzofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenfahnen zwischen den Fahnen der Heizbleche liegen.
  6. 6. Hochvakuumschmelzofen nach Anspruch ,4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden innerhalb der Kühlrohre als Trennwand bis nahezu an das stumpfe Rohrende verlaufen und mit den Anschlußfahnen abgedichtet durch den Kühlrohrmantel @heraustreten.
  7. 7. Hochvakuumschmelzofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden und ihre Kühlrohre im Ofenboden elektrisch isoliert gegen diesen eingesetzt sind.
DEB14638A 1951-04-20 1951-04-20 Hochvakuumschmelzofen Expired DE869998C (de)

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