DE86992C - Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen

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DE86992C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Durch die vorliegende Vorrichtung soll die Zuführung von stets frischer und kühler Luft in Eisenbahnwagen erreicht werden, so dass das lästige und mitunter zur Nothwendigkeit werdende Oeffnen beider Fenster, der dadurch entstehende Zug und das Hereinstäuben vermieden wird.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus der kugelförmigen Luftfanghaube a und b (Fig. 1 und 2), aus der Kühlschlange c und den im Wagenabtheil unter dem Sitz oder dem Handgepäcknetze angebrachten durchlöcherten Ausströmungsrohren d; durch die Haube a b wird die aufgefangene Zugluft der Kühlschlange c zugeführt, in welcher sich die Luft vermöge der Fahrgeschwindigkeit des Zuges verdichtet und alsdann durch die kleinen Oeffnungen der Rohre d ausströmt. Die Luftfanghaube besteht aus zwei in einander drehbaren Theilen a und b; durch gleichmäßiges Drehen oder durch Drehung des einen oder anderen Theiles kann die Eintrittsöffnung geschlossen werden. Der innere Theil b ist an der Oese h und an der unten befestigten, in Fig. 1 punktirten Stange n drehbar. Fig. 3 zeigt die beiden Ansichten der Abstellvorrichtung. Der Hebelarm l ist mit der Stange n fest verbunden und bewegt sich auf der Scheibe k, welche, wie in Fig. 1 punktirt, an der Decke, event. an einer Seitenwand des Abtheils zum Ab- und Anstellen angebracht sein kann. Die Lufthaube mündet durch den kegelförmigen Theil g, in welchem sich zur Reinigung der Luft leicht Glaswolle, Asbest oder sonstige Stoffe anbringen lassen. Zwischen Schlange c und Ausströmungsrohr d ist nach Fig. 1 und 2 ein Hahn angebracht, welcher je nach Bedarf den Zutritt der Luft regelt.
Fig. 1 zeigt den senkrechten Schnitt der Vorrichtung, Fig. 2 die vordere Ansicht derselben. Fig. 3 kennzeichnet die Stellvorrichtung und Fig. 4 und 5 den Grundriß der Kühlschlange. Die Kühlanlage läßt sich bequem über, event. auch unter dem Wagen anbringen, und es wird durch Filtration erreicht, dass die zugeführte Luft keinerlei Rauchtheilchen, Schmutz etc. besitzt.

Claims (1)

  1. Eine Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch eine aus zwei in einander drehbaren Theilen (a b) bestehende kugelförmige Lufthaube mit einem als Luftfilter ausgebildeten Kegel (g) und einer hieran anschließenden, in ein Siebrohr mündenden Rohrschlange (c), zum Zwecke, die bei der Bewegung des Zuges mit Gewalt in die Haube eintretende Luft zu reinigen, zu verdichten, sie dann die Temperatur des Wageninnern annehmen und in feiner Vertheilung ausströmen zu lassen.
DE189586992D 1895-08-02 1895-08-02 Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen Expired DE86992C (de)

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