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Fahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug, mit Einzelantrieb der Achsen
mindestens eines Achspaares durch nicht umsteuerbare Antriebsglieder (Kraftmaschinen,
Getriebe od. dgl.) und Schaltverfahren Das Patient 8i7 763 bezieht sich auf ein
Fahrzeug, insbesondere ein Schienenfahrzeug, mit Einzelantrieb der Achsen mindestens
eines Achspaares durch nicht umsteuerbare Antriebsglieder (Kraftmaschinen, Getriebe
od. dgl.), die über zwei parallele Wellen, auf denen lose drehbar nebeneinander
je zwei wechselweise, mixt der Welle kuppelbare Zahnräder s.i.tzen:,be-i derVorwärtsfahrt
eine andere Achse antreiben als bei -der Rückwärtsfahrt. Hierbei erfolgt das Einschalten
der Geschwindigkeitsganigstufen durch das Schallten von Kupplungsmuffen, deren an
beidem Stirnseiten, angebrachte Klauen in Gegenklauen der Zahnräder eingreifen können.
Da diiese Kupplungsmuffen während der Fahirt- in und außer Eingriff mvt den: Rädern.
gebracht. werden müssen, können einfache Kl.auen-oder Zahnkupplungen nicht verwendet
-,verden. Vielmehir sind, besondere Synchronisiereinirichtungen notwendig. Bei einer
Ausfühirungsform dieses Patents sindi die auf einer Seite- liegenden, unmittelbar
in
dauerndem Eingriff stehenden Räder als Fünferblückg ° ausgebildet. Mit dieser -
Anordnung lassen .,sich mit insgesamt zehn Zahnrädern zwei Achssenf einzeln vorwäfrts
und rückwärts in zwei verschiedenen Geschwind@i@gkeitsga;rvgstufen antreiben.
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Die zusätzliche -Erfindung bildet das Fahrzeug .gemäß dem Patenft
in der Richtung weiter, daß die für ädas.Ens.chalben derGeschwindigkeitsgangstufen
vorgesehenen Kupplungsmuffen durch Turbokreisläufe ersetzt sind. Das Wesen der Erfindung
besteht darin, daß zwischen den Antriebsgliedern uröd den auf jeder Seite dauernd
im Eingriff stehenden: Rädern als hydraulische Twrbowandler bzw. hydraulische Turbokupplungen
aus.gebil,dete Turbokreisläüfe angeordnet sind. Damit ist die Möglichkeit gegeben,
sowohl , zwei als auch drei Geschwindigkeitsgangstufen für jede Fahrtrichtung zu
verwirklichen, ohne daß in einer Radebene mehr- als fünf Zahnräder notwendig sind.
In. Weiterbildung der Erfindung sind die Turbokreisläufe zwischen den beiiden Radebenen
der dauernd im Eingriff stehenden Räder anordnet. - Wenn wenigstens zwei Turbokreisläufe
auf jeder der beiden parallelen Wellen vorgesehen sind, ist mindestens einer der
beiden-Turbokreisläufe. zwischen dien, beiden. Radebenen der @d:auernd im Eingriff
stehenden: Räder angeordnet. Damiti ergibt sich, einer besonders kurze Baulänge
des Getriebes, so daß lange Kardanwellen angebaut werden könnten. Die in einer Geschwindgkeitsgangstufe
eingeschalteten Turbokreisläufe für zwei Antriebsglieder liegen zweckmäßig symmetrisch
zur Geftriebequerachse A-A
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In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i bis 31 schematisch je eine Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes im Grundriß, wobei das Getriebeschema in Abwicklung dargestdlt.ist.
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Die Wellenmo und 21, die beispielsweise die Pümpeny@ellen".einies.-von.
einer nicht umsteuerbaren, Kraftmaschine angetriebenen hydraulischen Stmömungsgetriebes
sein können, bilden die Antriebsglieder. Eine Form des An t'riebes der Wellen 205
21 ist b,ei&pie!lsweise in @ Fig. ä@ schematisch. dargestellt. Bei der Ausführungsform
gemäß Fiig. i treibt die Wellte 2o das. Pumpenrad ion eines als Turbowand- . ler
rof3 ansg ebildeten Turbokreislaufes,, die Welle 21 in gleicher Weise-, das Pumpenrad
1o2 eines als Turbowandler 104 ausgebildeten Turbokreislaufes. Die Turbowandler,
1o3; und 1o4 sind vornehmlich-Anfahrwandler und für die halbe auf ein Achspaar zu
übertragende Gesambleistung bemessen. Der T.urboiwandn@er io;3;.enthätt das. Turbinenrad
105 und den , . feststehenden - Leitapparat 1o:7. .Der Turbowandler i o4 enthält.
das .Turbinienrad i@o6 unc1. den festsstehenfden- Leitapparat i.o8. Das Turbinenrad
io5i .sitzt fest auf der Hohlwelle 1o9, mit defr das Zahnrad =f.3- fest verbunden
ist. . Das Turbinenrad 1o6 sitzt fest auf der-Hohlwelle iio;..mit, der Glas Zahnrad
4;5 fegt-ä-e#rb.uniden ist. .Die, Welle 2o -treibt weiterhin .das Pumpenrad 1.11-
des Turbowandlers 113" die Welle 2.L'das Pumpenrad. i 12 des Turbowandlers 11q,.
Die Turbowandler 1s.3; undi 11"4; slind vornehmlich Marsc wandler. Der Turbowandler
-113 enthält das Turbinenrad 115 und den feststehenden Leitapparat 117,
dar Turbowandler 114 :enthält das Turbinenrad r16 und den: feststehenden Leitapparat,
i 1'ß. Das Turbinenrad i 15 sitzt fest auf -der Hohlwelle r19, mit der das Zahnradf
22 fest verbunden ist. Das Turbinenrad 116 sitzt fest auf der Hohlwelle 12o, mit
der das Zahnrad 27 fest verbunrden ist. Das Zahnrad 22 steht in dauerndem Eingriff
mit zwei Zahnrädern 4, aq.. Das Zahnrad 27 steht in dauerndem Eingriff mit zwei
Zahnrädern 28,29. Die Zahnräder beider Räderpaare.23, 24 und 28, 29 sind gleich
groß. Die Zahnräder 23. und a9 sind lose drehbar auf der Abtriebswelle 32; die Zahnräder
24. und 28 lose,drehbar auf der Abtriebswelle 35 angeordnet. Das. Zahnrad 43 steht
mit einem Zahnrad 4,4 dauernd im Eingriff, das wiederumdauernd in das Zahnrad 29
eingreift. In gleicher Weise steht Idas Zahnrad 4.5 mit einem Zahnrad q;6 daüernfd
im Eingriff:, das wiederum in. das Zahnrad 2'q. dauernd eingreift. Undrehbar, aber
axial längsverschieblich; sitzen auf den beiden parallelen Abtriebswellen 3,2:,
35 Kupplungsmuffen 30; 31, die mit an ihren beiden Stirnseiten vorgesehenen Klauen
in: Gegenklauenr der Zahnräder 2f3,, 24 bzw. 28, a9 zu greifen vermögen. Die Abtriebswelle
32 steht über eine in der Zeichnung nicht dargest eilte Kardanwelle und ein Kegelräderpaar
mit der einen getriebenen -Achse, die Abtriebawelle 3,5 in, der gleichen Weise mit
der anderen geriebenen Achse in Verbindung. Die beifden Abtriebswellen 32 und 35'
liegen beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i, in Fahrtrichtuhig gesehen, auf ein,
und derselben Seite des Getriebes. Sie könnten aber auch beide auf der, in Fahrtrichtung
gesehen, entgegengesetzten Seite lieger4, wie in Fi.g. i durch die geatwichelt gezeichneten
Wellen, 121, z22 angedeutet ist, oder so angeordnet nenn, daß die einte Abtriebswelle
irr der einen Fahrtrichtung, die andere Abtriebswelle in der ent-"genigesetzen Fahrtrichtung
verläuft. Die Wellenrmit;ten der Wellen 2o, 21 einerseits. und der Abtriebswellen
32, 35 andererseits sind in je einer Trennfuge ,des Getriebegehäuses angeordnet.
Die Verschieberichtung der Kupplungsmuffen 30, 31 für die Vorwärtsfahrt ist mit
vollen Pfeilfeh mit der Bezeichnung V, die Verschieberichtung für die Rückwärts,fahrt
mit gestrichelten Pfeilen mit der Bezeichnung R eingetragen. Die Drehrichtung der
Zahnräder, die in beiden. Fahrtrichtungen unverändert bleibt, ist .durch Pfeile
angedeutet. Man, erkerint, daß die Kupplungsmuffen, 30, 31 zum Fahrtrichtungswechsel
entgegengesetzt verschoben werden und danach andere Achsen antreiben.
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Bei. der Vorwärtsfahrt ist, die Kupplungsmuffe 3-0 mit dem Zahnrad
2s9 und die Kupplungsmuffe 31 mit -dem Zahnrad 2q1 im Eingriff. Bei der Rückwärtsfahrt
greift die Kupplungsmuffe 30 in das Zahnrad 23 und diie-Küpplungs .muffe@3-i
in das. Zahnrad1.28.. Beim Fahren in der unteren oder ersten Geschwindigkeitsgangstufe
sind die Turbowandler rof3@ und! 1o4 mitArbeitslüssigkeit gefüllt, dieTurbowandler
113 -und. 114 h pgegen von Arbeitsflüssigkeit, ent@-leert.
Bei der
Vorwärtsfahrt in der unteren Geschwindigkeitsgangstufe treibt daher die Welle 20
über das Pumpenrad ioi, das. Turbinenrad iog5., die Hohlwelle iog, das Zahnrad.f3:,
das Zahnrad 4i4:. das Zahniragdg -29, die, Kupplungsmuffe 3o ungd die Abtriebswelle
32 @diie eine getriebene Achse an. Ebenso, treibt bei der Vorwärtsfahrt in -der
unteren Geschwinid:igkcit:sgangstu.fe die Welle 21 über das Pumpenrad io2, das.
Turbinenrad io6, die Hohlwelle i io, das Zahnrad. q,5, das Zahn,ra;d 46,, das Zahnrad;
24:, die Kupplungsmuffe 3i unid: die Abtriebswelle 35 die andere getriebene Achse
an.. Bei der Rückwärtsfahrt in der unteren Geschwindigkeitsgangstufe treibt die
Welle 2o über das Pumpenrad ioi, das Turbinengrad io5., die Hohlwelle iog, das Zahnrad:
q.3., das Zahnrad q4;, das Zahnrad 29, das Zahnrads 28., die Kupplungsmuffe 31 und
die Abtriebswel:le 35 die andere getriebene Achse arg. Ebenso treibt bei derRückwärtsfahrt
ins der unteren Geschwindigkeit,sgan:gstufe die Welle 2i über das Pumpengrads 102,
das Turbinenrad io6, die Hohlwelle i i o, das Zahnrad 45, das Zahnrad-q6, das Zahnraid
24" das. Zahnrad 23, die Kupplungsmuffe 30 und die Abtriebs-,velle 32 die
eine getriebene Achse an.
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Beim Umschalteng von. der unteren oder ersten Geschwindigkeitsgangstufe
auf die obere oder zweite werden die Turbowandler 103 und 104 von 21rbe:itsflüssigkeit
entleert, die Turbowati,d;ler ii3 und 114 hingegen mit Arbeitsflüssigkeit gefüllt.
Bei der Vorwärtsfahrt ins der oberen: Geschwinsdi.gkeitsgangstu:fe treibt somit
die Welle 2o über das Pumpenrad, i i i, das Turbinenrads 115, die Hohlwelle i i
g, das Zahnrads 22, das Zahnrad 23, das Zahnrad: 2a, die Kupplungsmuffe 31 und:
die Abtriebswelle 3,5. die andere getriebene Achse an. In gleicher Weise treibt
bei der Vorwärtsfahrt in der oberen Gesch.windgigkeitsgangstufe die Welle 21 über
das Pumpenrad 112, das Turbinenrad, 116, die Hohlwelle i2o, das Zahnrad
27, das Zahnrad 28, das Zahngrad. 29, die Kupplungsmuffe 3o und die A.b,triebswelle32
die eine getriebene Achse an. Bei der Rückwärtsfahrt in .der oberen Geschwingd.igkeitsga.ngStufe
treibt die Welle @o über das Pumpen, rad i i i, das Turbinengrad i 15, die Hohlwelle
i 19,
das Zahnrad 22, das Zahnrad 23, die Kupplunsgsmuffe 30. und: die Abtriebswelle
3,2 die eine getriebene Ach ,se an. Ebenso, treibt bei der Rückwärtsfahrt in die,
oberen Geschwindigkeits:gangstufe die Welle 21 üb °:r das Pumpenrad, 112" das Turbinenrad
116, die Hohlwelle i2.o, das Zahnrads 27, das Zahnraid 28, die Kupplungsmuffe 3
i und die Abtriebswellie 3,5i die anstiere getriebene Acbee an.
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Die Turbowandler io3: unid; io,I einerseits sowie 113, und 114, andererseits
können verschiedenartig ausgelegt werden, --etwa, derart, daß die Turbowandler 103
und ioq. als Anfahrwandler, die Turbowandle, 113 und 114 als 1larschwan:dler ausgebildet
sinid. Die Turliowandgler io3 und. io:L, 113 und 114. können' aber ebensogut aus
fertigunigstech nisch.n Gründen gleich ausgebildet sein. Man wird sie dann so@ auslegen,
d.aß sie weder als ausgesprochene Anfahrwandler noch als ausgesprochene Marschwanidler
gelten. Die beim Umschalten, von einer Ges.chwindigkei.tsganggstufe auf die andere
erforderlichie Entleerung bzw. Auffüllung der Turbowan@d:ler i o3 bzw. 113 der Welle
20 erfolgt nicht zur glee:i.cheng Zeit wie die Entleerung b7--w. Auffüllung der
Turbowandler io4. bzw. 114 der Welle 21, so daß während des Umschalters dauernd
wenigstenis eine getri,ebenge Achse unterKra.fteinwir-Izung v,erbl,eibt. Während
des Ums:chaltens wird die Drehzahl die, Angt:riebsmaschine um etwa, io°/o erhöht.
Hierdurch kann über den noch im Eingriff befindlichen Turbowaiigdler etwa. 2/s der
Gesamtleistung iibertragen, werden, so daß die Zugl:raftminr_lerup.@g während des
Umscha,ltens nicht mehr als etwa l i, ausmacht. Da das Umschalten von einer Gesch`vinidiglseits@gangstufe
auf die andere nur wenige S.elzunsdien in Anspruch nimmt, kann die Antriebsmaschine
diese kurzzeitige Überdrehzahl, ohnie Schaden zu nehmen;, vertragen. Das In- und
Außereingriffbringen der Kupplungsmuffe 30 mit dem Zahnrad 29 bzw. 23 sowie
das In- und Außereinggriffbrin:gen der Kupplungsmuffe 31 mixt drein Zahnrad. 24i
bzw. 28 erfolgt nur im Stillstand. Mit dien bei die, Ausführungsform gemäß Fig.
i vorgesehenen. vier Turbowandlern können. mit einer Zweiwaudleranord@nung für jede
Welle 20, 21 für Vor- und Rückwärtsfahrt je zwei Geschwindigkeitsgangstufen mit
zusammen nur zehn Zahnrädern erzielt werden., wobei die Baulänge dies Getriebes
kurz wirdg, so daß sich eine genügende Baulänge für die an die Antriebswellen anschließenden
Kardanwellen ergibt. Die Baulänge läßt sich noch erheblich verkürzen., wenn! die
beiden Radebene , in denen die Zahnräder liegen, nicht (wie im Beispiel der Fig.
i) zwei Turbokreisläufe auf jeder der Antriebswellen 20, 21, sondern nur
einen. Turbokreislauf einschließ,eng. Solche Ausführungsbeispiele sind in. Fig.2
und 3 dargestellt.
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Bei der- Ausführungsform gemäß Fig. 2 treibt die Welle :2o (wie beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. i) das. Pumpenrad ioi eines Turbowandlers
103, die Welle 21, das Pumpenrad io2 eines Turbowandlers io4. Der Turbowandler
103 enthält wiederum das Turbinenraid: ios5 und dien, feststehenden Leitapparat
107. Der Turbowandler io.L enthält das Turbinenrad: io6 und den. feststehenden
Leitapparat ioi8. Das Turbinenrad io5 sitzt fest auf der Hohlwelle iog, mit der
das Zahngrad! :a.3. fest verbunden ist. Das Turbinenrad io6 sitzt fest auf der Hohlwelle
iio, mit der das Zahngra,d.,a5 fest verbunden ist. Di.e Welle 20 treibt weiterhin
das Pumpenrad 123 eines als Turbokupplung 125 ausgebildeten Turbokreislaufes und:
das Pumpenrad 129 eines weiteren als Turbokupplung i31 ausgebildeten, Turbokreislaufes
an. Ebenso treibst die Welle .21 das Pumpenrad 12-1 einer Turbokupplung i26 unid
das Pumpengrad! 130 einer Turbokupplung 13-2 an. Die Turbokupplung 125 enthält das
auf der Hohlwelle log festsitzende Turbinenrad 127, die Turbokupplung 126 enthält
das auf der Hohlweile i io festsitzende Turbinenrad 128. Die Turbokupplung 131 enthält
das auf der Hohlwelle 135 festsitzende Turbinenrad 133. Die Ttirl)0lcupplung
132 enthält das
auf der Hohlwelle 136 festsitzende
Turbinenrad 134. Mit der Hohlwelle 135, ist das Zahnrad 22" mit der Hohlwelle 136
das Zahnrad 27 fest verbunden,
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Beim Fahren in der ersten Geschwindigkeitsgangsitufe sind die beiden
Turbowandler 1o3 und 1o4 mit Arbeitsflüssigkeit gefüllt, .die Twrbokupplunigen 125,
und 126" . i3ii und ij3p" hingegen, von Arbeibs.flüsisgkei,t enitleert. Bei der
Vorwärtsfahrt in der ersten Geschwindigkeitsgangstufe treibt die Welle 2.0 (wie
beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i) über die Abtriebswelle 32 die eine getriebene
Achse und die Welle 21 über die Abtriebswelle 3 5 die- andere getriebene Achse an.
Ebenso treibt bei der Rückwärtsfahrt in der unteren Geschwindigkeitsga,ngsbufe (wie
beim mach Fig. i) die Welle 2o über die Abtriebswelle 35 die .andeTe getriebene
Achse und die Welle 2i über die Abbriebswelle 312 die eine getriebene Achse
an.
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Beim Umschalten von i der ersten Geschzvindigkeibsgangstufe in die
zweite werden dieTwrbowan& ler loi3. und, iia4 von Arbeitsflüssigkeit enhleert
und die beiden Turbokupplungen 125r und 126 mit Arbeitsflüssigkeit gefüllt. Bei
der VorwärbsfahTt in der zweiten Geschwindigkeitsggangstufe treibt nunmehr die Welle
20 über das. Pumpenradi 12,31, das Turbinenrad i:217, die Hohlwelle 1o9, das Zahnrad
43, das; Zahnrad q4,, das. Zahnrad 29, die Kupplungsmuff e 3o und die Abtriebswelle3t2
die eine getriebene Achse an. Ebenso treibt bei der Vorwärtsfahrt in -der zweiten
Geschwindigkeitsgangstufe die Welle 2I über,das Pu npeniraid I24,, das Turbinenrad:
I28, die Hohlwelle i i o" das Zahnraid 4;5; das Zahnrad 46, das Zahnrad 24, die
Kttpplumgsmuffe 31 und düe Abbriebswelle 35 die 'andere getriebene Achse an. Bei
der Rückwärts;fahrt in: der zweiten Geschwindi@gkeitsgangstufe, treibt die Welle
2o über. das Pumpenrad, I23; das Turbinenrad r27, die Hohlwelle 1o9:, das Zahnrad
43" das Zahnrad 44f, das Zahnrad 219., das Zahnrad 28, die Kupplungsmuffe 31 und
die Abüriebswelle 35 die andere getriebeneAchse an. Ebenso treibt bei derRückwärts-£ahrt
in; der zweiten Geschwindigkeibs@gangstufe die Welle 21 über das Pumpenrad 124,
das Turbinenrad I28, die Hoklwe@lle i io, das ZahnTed 45,, das Zahnrad 46, .das
Zahnrad 24, das Zahnrad 23, die Kupplungsmuffe 3o und die Abtriebswclle 3i2' die
eine getriebene, Achse an.
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Beim Umschalten von der zweiten Geschwindigkeiüsgangstufe in die dritte
werden: die Turbokupplungen, 1215, und 1;26 von Arbeitsflüssigkeit entleert und
die beiden Turbokupplanigen 131 Und 132 mit Arbeitsflüseigkeitgefühlt. Bei der Vorwärtsfahrt
in der dritten Geschwindigkeitsgangstufe treibt die Wetl.e 21o, über das PumpenTad
129, das Turbinenrad i:313". die Hohlwelle 13t5,, das Zahnrad 22, das Zahnrad 231,
das Zahnrad 21q,, die Kupplungsmuffe 31 und die Abtriebswelle 35 die andere getriebene
Achse an. Ebenso treibt bei der Vorwärtsfahrt in der dritten Geschwindigkeitsgangstufe
die Wellte 21 über dias Pumpenrad n3,0, das Turbinenrad 131q., die Hohlwelle 136,
:das Zahnrad 27, das Zahnrad 28h das Zahnrad 29, die Kupplungsmuffe 30 und
die Abtrieb:swelle 3;2 die eine getriebene Achse an. Bei der Rückwärtsfahrt in der
dritten Geschwindigkeibsgangstufe treibt die Welle zo über das Pumpenrad: i 29,
das Turbinenrad: I3,3; die Hohlwelle 1.315" , das Zahnrad 22, ,das Zahnrad z3,,
die Kupplung smuffe 31o und die Abbriebswelle 3,2 die eine gebriebeneAchse an. Ebenso
treibt bei derRückwärtsfah,nt in der dritten Geschwindigkeitsgangstufe die Welle
21 über das Pumpenrad, 1!3I0, das Turbinenrad 13q., die Hohlwelle 136, :das Zahnraid
27, das Zahnrad 2:8-, die Kupplungsmuffe 31 undi die Abtrieb=s-#velle 315; die andere
getriebene Achse an. In Fig. z sind weiterhin die Räder 137, 131ä, 1i39 eingetragen,
die ein Beispiel für die Art des Antriebes der Wellen; 20, 21 durch eine gemeinsame
Antriebsmaschine veranschaulichen. Ein mit der Welle einer in der Zeichnung nicht
dargestellten nicht umsteuerbaren Antriebsmaschine, etwa einer B:vennkraftmasclli.ne,
fest verbundenes Zahnrad 137 steht im Eingriff mit dem auf -der Welle 2o festsitzenden
Zahnrad 139 und dem auf der Welle 21 festsitzenden Zahnrad 138. Der Eingriff der
Zahnräder ist durch Klammern angedeutet.
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Bei.,der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist zwischen dien beiden Radebenem,
auf jeder der beiden. Wellen 2a, 2I nur ein Turbokreislauf angeordnet, so daßdieses
Getriebe im Bereich der Abtriebs-Wellen-322, 35 noch weniger Baulänge beansprucht
als die Ausführungsform nach Fig. i und sich Kazdanwcillen. größerer Länge als beim
Ausführungsbeispicl nach Fing. i ausführen lassen. Mit der Ausfüh,rüngs,foirm nach
Fng. 2 können in der Anordnung Wandler-Kupplung-Kupplung für jede Welle aö,
2.1 für Vor- und Rückwärtsfahrt je drei Geschwindigkeitsgan!gstufen mit zusammen.
nur zehn Rädern erzielt -,ve,rden.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 31 treibt die Welle 2o das
Pumpenrad toi des Turbä-Nvandlers io@3,r, das Pumpenrad I-II dies Turbowanid'lers
rI3 und, das, Pumpenrad z129 der Turbokupplung 13I. Ebenso, treibt,die Welle 21
das Pumpenrad 1o2 dies Turbowandlers 1o4,; das Pumpenrad 11.2 des Turbowanc.lers
11141 und das. Pumpenrad 130 der Turbokupplung i!32. Die Turbowandler in3b 1o4.,
113 und 114 stimmen in; ihrem Aufbau mit -den Turbowandlern 103,104, 1113 und 114
des Ausführungsbeispeles der Fig: i, die Turbokupplungen v3ti und 132 stimmen in
ihremAufbau mit deavTu.rboltupplungen io,i und 13;2 des Ausführungsbeispieles gemäß
Fig:2 überein: Das Turbinenrad 11s des Turbowandlers 113 und das Turbinenrad r33
diel Turbokupplung. 131 sitzen fest auf der Hohlwelle 1i9. Das Turbinenrad I16 des
Turbowandlers 114 und das Turbinenrad 134 der Turbokupplung 132 sitzen fest aurf
der Hohlwelle I20.
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Beim Fahren in der ersten Geschwindiigkeitsgangsbttfe sind die, beiden
Turbowandler 1o3 und 104 mit Arbeitsflüssigkeit gefüllt; die Turbowandle,r 11:3,
IiI4 sowie die Turbokupplungen i@3,i, 132 von Arbeitsflüssigkeit entleert. Bei der
Vorwärtsfahrt in,de-r erstenGeschsvindigkeitsgangstufe treibt die 'Welle 20 (wie
beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i) über die Abtriebswelle 3;z die eine getriebene
Achse und die Wel 1e 21 über die Abtrieb swelle 3 5
die andere getriebene
Achse an. Ebenso treibt hei derkückwä rtsfahrt in der unterenGeschwindigkeitsgangstufe
(wie beim Ausführungsbeispiel nach hig. i) die @Vel-lfe 2o über die Ab-triebswelle
35 die andere g atriebene Achse undi die Welle. 2 i über die _1btiriebslvell!e 3;2
die.: eine getriebene Achse an.
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Beim Umschalten von: der ersten Geschwind,iigkeitisgangstufe in die
zweite werden die Turbowandler io3 und io4, von Arbeitsflüssihkeit entleert und:
die heid@en Turbowandler 113 und 11:1 mit Arbeitsflüssigheit aufgefüllt. Bei der
@`orwärtsfahrt in d-;r zweit,-n Geschwin:digk-,itsgangstufe treibt, wie bei der
Vol-wärtsfahrt, in: der oberen: Geschwinid:igkeitsgangstufe des Ausführungsbeispieles
gemäß Fig. i, diie Welle 20 über die Abtri-ehs@v elle 3,5 :die andere getrieben
e Achse und die Welle 21 über die Abtriebswelfe 32 d,ie eine getriebene Achse an.
Ebenso treibt bei der Riickwärtsfahrt in der zweiten Ge-schwin,digke@its,gangstufe,
wie bei. der Rückwärtsfah:rt in, .der oberen Geschwindigkeitsganigstufe des Ausführungsbeispieles
nach Fig. i, die Welle 20: über die @btriebswelle 32 die eine getriel::n:e:@ch:se
undi d:ie Welle 2i über die A.btriebswelle d:i?e andere getriebene Achse an.
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Beim Umschalten von der zweiten Geschwindiig-1;zitisgangstufe in ,dieAritte
werden: diie Tu-rbo-#vand-1, r i n3@ und 11.1 von Arbeitsflüssigkeit entleert und
die Turbokupplungen 131 und 132 mit Arbeitsflüssigkeit gefüllt. Bei der Vorwärtsfahrt
in der dritten G eschwinddgkeitsgangstufe treibt, wie bei der Vorwärtsfahrt, in,
der dritten Geschwindigkeitsgangst.ufe des Ausführungs:bei.spieles nach Fig.2, die
Welle 20 über die Abtriebswelle 3;5, die andere g e.triebene Achse und- dfie Welle
2,1 über die Abtriehswel!le 32 die eine getriebene Achse an. Ebenso treibt hei.
der Rückwärtsfahrt in der dritten Gesch.windigkeitsgangstufe, wie bei der Rückwärtsfahrt
in der dritten Geschwindigkeitsgangstufe des Ausführungsbeispieles nach Fig. 2.
die Welle 20 über die Abtriebswelle 32 die eine getriebene Achse und die Welle -21
über die Abtriebswelle 35 die andere getriebene Achse an.
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Wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist auch beim Ausführungsbeispiel
mach Fig.3: zwischen den beiden Radebenen auf jeder der beiden Wellen 20, 21 nur
ein Turbokreislauf angeordnet. Mit derrlusführungsform nach Fig. 3, können in der
Anordnung Wandler - Wanidder -Kupplung für jede Welle 2o, ?.1 für Vor- und Rückwärtsfahrt
je drei Geschwin ,diii7,#:eitsgangstufen mit zusammen nur zehn Rädern erreicht werden.
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In gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i sind auch
bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3. die Wellenmitten der Wellen 20, 21
einerseits sowie der Abtriebswellen 32 und 35 andererseits in je einer Gehäuseteilfuge
angeordnet, so daß das: gesamte Gehäuse nur aus einem Unter-, \littcl- und Oberteil
besteht. Die Zwischenzahnräder .1,4, und :16 sind in, allen Ausführungsbeispielen
auf Steckachsen angeordnet. Das Untersetzungsverhältaris der Zahnräder 27! : -28,
bzw. 22 : 2,3 verhält sich zu dem Untersetzungsverhältni:s der Zahnräder
4 : 29 bzw. 4.5,: 2-.l je nach Auslegung der Turbokreisläüfe wie i
: 1,:1. bis i :2,-g. Bei diesem Verhältnis ergehen. sich, wie die Erfahrung gezeigt
hat, besonders gute WIrkunigsgrade innerhalb eines großen. Abschnittes des gesamten
Fahrgeschwindigkeitsbereiches.