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Befestigung von Skalenbeleuchtungslampen für Rundfunkempfänger Die
Lampen für die Beleuchtung der Skalen in Rundfunkempfängern sind in der Regel ziemlich
versteckt angeordnet, damit die Skalen richtig ausgeleuchtet werden können. Andererseits
brennen die Lampen verhältnismäßig leicht durch, und dem Benutzer ist es erwünscht,
die Auswechslung ohne Werkzeug und ohne Ausbauarbeiten selbst vornehmen zu können.
Gleichzeitig ist zu beachten, daß die Lampenfassungen fest sitzen sollen, damit
sie nicht klappern können und dadurch störende Geräusche ergeben.
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Diese an die Beleuchtungseinrichtung für die Skalen in Rundfunkempfängern
zu stellenden Forderungen widersprechen einander. Es sind zahllose Konstruktionen
ausgeführt worden, die diese Bedingungen erfüllen sollen. Bei Benutzung von Klemmfedern
sitzen die Lampen nicht fest genug; Rändelschrauben als Befestigungsmittel sind
meist nur mühsam mit zwei spitzen Fingern zu lösen. Häufig sind die Skalenlampen
nur zugänglich, wenn die Empfänger aus dem Gehäuse herausgenommen werden, wozu Fachkenntnisse
und eine gewisse Geschicklichkeit -erforderlich sind.
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Gemäß der Erfindung wird die Skalenbeleuchtungslampe mittels Druckknöpfe
am Gehäuse oder am Gerätechassis befestigt. Vorzugsweise besitzt die Halterung einen
Griff, z. B. eine Öse, mittels deren sie aus der Druckknopfbefestigung herausgezogen
werden kann. Die eigentliche Fassung ist zweckmäßig auf einem Streifen aus Isolierstoff,
z. B. Hartpapier, angebracht, der die einen Druckknopfteile
trägt,
während die anderen Druckknopfteile am Gerät, z. B. an der Lautsprecherschallwand
oder an einer sonstigen geeigneten Stelle des Gehäuses oder Chassis, angebracht
sind. Durch einen leichten Druck können die Druckknöpfe zum Einschnappen gebracht
werden. Andererseits läßt sich die Halterung durch Erfassen des Griffes, z. B. mittels
eines Fingers; leicht lösen.
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Die Druckknöpfe können gleichzeitig für die Zuleitung des Lampenstromes
dienen. Bei Konstruktionen, bei denen die Lampe unter einer bestimmten Winkelstellung
zur Skala angeordnet sein muß, empfiehlt es sich, die.Druckknopfteile ungleich anzubringen,
d: h. an dem einen Haltepunkt die Matrize am Gehäuse öd. dg1. und die Patrize an
dem Lampenhalter; an dem anderen Haltepunkt dagegen umgekehrt anzuordnen, damit
die Haltepunkte nicht vertauscht werden können.
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In, der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise
dargestellt.
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Fig. i ist ein Höhenschnitt durch die eine Ausführungsform in gelöstem
Zustand, Fig. 2 ein Längsschnitt durch die gleiche Ausführungsform in -eingesetztem
Zustand; Fig. 3 zeigt die am Gehäuse od. dgl. angebrachte Halterung; Fig. q. ist
ein Höhenschnitt durch eine andere Ausführungsform.
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Die Skalenplatte i ist in dem angenommenen Fall von der Seitenkante
durch die Soffittenlampe 2 flutlichtartig zu beleuchten. Durch die mit einer entsprechenden
Durchbrechung versehene Lautsprecherschallwand 3 ist die Lampe 2 hindurchzuführen.
Diese wird von den Federblechen q. und 5 getragen, die :mittels Rohrniete 6 und
7 auf einem Hartpapierstreifen B befestigt sind. Diesen Nieten wird der Heizstrom
durch die zweiadrige Zuleitung 9 zugeführt.
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Der Hartpapierstreifen 8 ist ferner mit zwei Druckknopfmatrizen i.o
und l i versehen, mittels deren gleichzeitig der Griff i2@ festgenietet ist. Die
Patrizen 13 und 1q. der Druckknöpfe sind in geeigneter Weise z. B. durch Nietung
auf Blech- oder Hartpapierstreifen 15 und 16 auf der Schallwand 3 befestigt, und
zwar können die Streifen 15 und 16 mittels Schrauben 17 und 18 (Fig. 3) an der Schallwand
angebracht sein.
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Setzt man den die Lampe 2 tragenden Teil der Halterung auf die Druckknöpfe
13 und 1q. auf und bringt die Matrizen io und i i durch leichten Drück zum Einschnappen,
so befindet sich die Lampe a genau in der erforderlichenLage zur Skalenplatte i.
Durch Zug am Bügel 12 kann die Fassung gelöst werden.
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Die Soffittenlampe kann bei manchen Konstruktionen auch durch eine
Lampe gewöhnlicher Form mit Edison- oder Swansockel ersetzt werden. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 4 ist die frei hängende elektrische Zuleitung vermieden. Die Druckknöpfe
dienen zugleich zur Stromzuleitung.
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Die Skalenplatte i9 ist hier schräg angeordnet. Infolgedessen muß
auch die Soffittenlampe 33 schräg-liegen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Haltefedern
:2.i, 22. unsymmetrisch ausgebildet sind. Diese sind hier mit den Druckknopfteilen
26 und 27 auf dem Hartpapierstreifen 23 festgenietet. Die Federn .2i und z2 stehen
also mit den Druckknopfteilen 26 und 27 in unmittelbarer stromleitender Verbindung.
Der Griff 34 ist isoliert hiervon mittels Niete 2.4 und 25 auf dem Hartpapierstreifen
befestigt. Die Druckknopfgegenstücke 28 und 29 sitzen auf den Metallplatten 3o und
31, die an der Gehäusewand 35 befestigt sind. Die Strornzuleitungen 36 und
37 sind mit den Druckknopfgegenstücken 28 und 29 elektrisch leitend verbunden, indem
sie z. B. an den Platten 30 und 31 angelötet sind.
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Bei dieser Anordnung können also die elektrischen Zuleitungen fest
verlegt werden, und der Lampenhalter läßt sich völlig von dem Gerät trennen; wenn
die Lampe 33 ausgewechselt werden soll.
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Bei der dargestellten unsymmetrischen Lampenstellung ist es zweckmäßig,
die Druckknöpfe verschiedenartig auszubilden, z. B. also den Teil 26 als Matrize
und den Teil 27 als Patrize, so daß dementsprechend an der Gehäusewand der
Teil29 als Patrize und der Teil 28 als Matrize ausgebildet ist.