DE86338C - - Google Patents

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DE86338C
DE86338C DENDAT86338D DE86338DA DE86338C DE 86338 C DE86338 C DE 86338C DE NDAT86338 D DENDAT86338 D DE NDAT86338D DE 86338D A DE86338D A DE 86338DA DE 86338 C DE86338 C DE 86338C
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

Die neuen Heiz- oder Kühlapparate sind in Fig. ι bis ι 5 dargestellt
Die einfachste Form zeigen die Fig. 1 und 2, und zwar ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt nach der Linie v-n> in Fig. 2, und Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie x-y. der Fi§. 1. Ein doppelwandiges, cylindrisches Gefäfs AA mit doppeltem Boden ist in der Weise hergestellt, dafs man in den Mantel eines Cylinders aus dünnem Metallblech ein .Gewinde beliebigen Profiles eingedrückt und sodann über diesen Gewindemantel einen zweiten Blechmantel concentrisch übergeschoben hat, so dafs die äufseren Gewinderücken des hier der Einfachheit halber dreikantig gezeichneten Gewindeprofils sich schliefsend an die innere Cylinderfläche des zweiten Mantels anlegen. Die beiden Mantel erhalten Böden aa und bb, welche so angebracht werden, dafs ein Zwischenraum zwischen ihnen verbleibt. Der obere Boden α α wird möglichst in der Mitte mit einer Oeffnung versehen, auf welche sich ein Rohr r aufsetzt; ebenso erhält der äufsere Blechmantel bei i eine Oeffnung für ein dort aufzusetzendes Rohr. BB ist ein Cylinder, der aus einem schlechten Wärmeleiter gebildet wird und concentrisch zu AA liegt, c ist ein beliebiger Wärmeentwickler, z. B. ein scheibenförmiger Gasbrenner, welchem durch das Rohr d Heizgas zugeführt wird, e ist eine Oeffnung, welche den Zutritt der äufseren Luft zu dem Brenner ermöglicht. / ist ein Blechteller zur Aufnahme des bei der Verbrennung des Gases sich bildenden Condensationswassers, welches durch das Rohr g fortgeleitet wird. Leitet man bei dem Pfeile 1 eine Flüssigkeit, z. B. Wasser, ein, so wird vermöge des eingedrückten Gewindes das Wasser sich schraubenförmig zwischen der Doppelwand von A A von oben nach unten zu bewegen und schliefslich durch das Rohr r abfliefsen (Pfeile 1, 2, 3 und 4). '
Entzündet man nun die Flamme c, so bestreichen die sich dabei entwickelnden Heizr gase den Boden von innen nach aufsen und gelangen durch den zwischen den Gefäfswänden von AA und BB sich befindenden ringförmigen Raum ins Freie, wobei sie 'sich allmählich abkühlen, die Flüssigkeit dagegen erwärmen.
Den Zug der Heizgase zeigen die Pfeile'·//. Durch die schraubenförmig von oben nach unten durchgeführte Art der Bewegung der Flüssigkeit in AA wird erreicht, dafs die kältesten Theile der Flüssigkeit auch' stets mit den kältesten Heizgasen in Berührung kommen, so dafs eine möglichst grofse Ausnutzung der erzeugten Wärme gesichert wird. Das eingedrückte Gewinde erhöht die Steifigkeit des Blechmantels wesentlich, so dafs man selbst bei höherem Drucke der Flüssigkeitssäule verhältnifsmäfsig dünne Bleche zur Anwendung bringen kann, wodurch eine sehr intensive Wärmeübertragung ermöglicht wird. \ ■
Um die wasserberührte Heizfläche noch mehr zu vergröfsern, den dichten Abschlufs der Gewinderücken gegen den äufseren Mantel zugleich noch mehr zu sichern und um endlich die Festigkeit der Construction noch zu er-
höhen, drückt, man in den äufseren Blechniantel von AA, nachdem man ihn.über den inneren Gewindemantel gezogen hat, ebenfalls ein Gewindeprofil ein, wie solches in der Fig. 3 dargestellt ist. . \
■ In der Construction nach Fig. 4 ist der ■Mantel B B aus schlechten Wärmeleitern' vermieden; hier ist der Doppelboden in der Mitte'durchbrochen, die durch die Flammen c c erzeugten Heizgase bestreichen den Boden in der Richtung der Pfeile I von aufsen nach innen zu und gehen' an dem inneren Gewindemahtel von A A in die Höhe, von wo sie ins Freie gelangen. .
Zur möglichsten Ausnutzung der Wärme ist ein cylindrischer Blechkörper B concentrisch so eingesetzt, dafs die Heizgase genöthigt 'sind, den ringförmigen Raum zwischen AA und B zu durchstreichen. Die Führung der Flüssigkeit geschieht wieder in der Richtung der Pfeile 1I, 2 und 3.
Eine intensivere Ausnutzung der Wärme der Heizgase zeigt Fig. 5, welche eine Verbindung der Constructionen aus Fig. 1 und 4 ist. Die Flüssigkeit bewegt sich in der Richtung der Pfeile 1, 2, 3, 4, 5 und 6, und zwar durchzieht sie zunächst das innere Gefa'fs, wird darin vorgewärmt und gelangt in diesem Zustande in das äufsere Gefäfs, den Mantel desselben nach dem Boden zu durchfliefsend, um aus diesem in genügender Erwärmung an ihren Bestimmungsort geführt zu werden. Die Flüssigkeit kann auch gleichzeitig von oben her in beide Gefäfse . eintreten; es ist dann nur erforderlich, den Abflufs des inneren Gefäfses entweder für sich nach dem Bestimmungsorte oder nach dem Boden des äufseren Gefäfses zu führen, um von hier aus in der Pfeilrichtung 5 und 6, vereint mit der in das äufsere Gefäfs geleiteten Flüssigkeit, den Bestimmungsort zu erreichen. Auch kann man die Flüssigkeit zunächst in das äufsere Gefäfs aus dem Boden desselben in den oberen Theil des Mantels des inneren Gefäfses und von hier aus durch den Boden des letzteren an den Bestimmungsort gelangen lassen. Die Heizgase streichen auch hier wieder nach der Richtung der Pfeile /. Um bei der Anordnung in Fig. 5 eine noch günstigere Führung der Heizgase sowie eine gröfsere wasserberührte Heizfläche zu erzielen, ist es vortheilhaft, die Gewinde der äufseren und inneren Gefäfswände nach Fig. 6 zu wählen, durch welche auch die Festigkeit der Construction noch erhöht wird.
Fig. 7 zeigt eine Construction, welche ähnlich derjenigen in Fig. 4 ist, nur mit, dem Unterschiede, dafs der Durchmesser des cylindrischen Doppelmantels A A wesentlich kleiner als derjenige des Bodens ist, und dafs die Führung der zu erwärmenden Flüssigkeit zwischen den Wänden des Doppelbodens hindurch in einer Spirale geschieht; diese Spirale ist dadurch hergestellt, dafs man das untere Bodenblech spiralförmig eindrückt (Fig. 7 und 8).
Die Flüssigkeit bewegt sich nach den Pfeilen 1, 2 über die Rinnen 3, 4 und 5 hinweg nach Pfeil 6 u. s. w., während die Gase wieder nach Pfeil / streichen.
Man kann die Führung der Flüssigkeit in einer Spirale, welche genau denselben Zweck haben soll wie das Gewinde in dem Doppelmantel des cylindrischen Gefäfses A A, nämlich das Princip der Gegenströmung zwangläufig durchzuführen, auch dadurch erreichen, dafs man zwei ebene oder flachgebogene Böden, wie in Fig. 4, wählt und zwischen dieselbenein drittes Blech legt, welches spiralförmig eingedrückte Wege von beliebigem Querschnitte enthält, wie solches in Fig. 9 dargestellt ist. Die glatten Bodenbleche müssen natürlich die Rücken der Spiralflächen oben und unten dicht berühren.
1 Zur Erzielung gröfserer Festigkeit der Bodenconstruction kann man auch Böden nach Fig. ι ο und 11 wählen, bei welchen beide Böden spiralförmig gewellt sind.
Fig. 12 zeigt eine ähnliche Construction der cylindrischen Mantelflächen, wie sie in Fig. 9 für die Böden mit spiralförmigen Wegen gewählt ist. Auch hier sind die Mantelbleche glatt und zwischen beiden befindet sich ein drittes Blech, in welches die Schraubengänge eingedrückt sind. Dieses Blech wird über den inneren Mantel geschoben und darauf so gebördelt, dafs es mit dem äufseren Mantel, der seinerseits die Rücken der Gewinde des zwischengelegten Bleches mit Schraubengängen ebenso' berührt, wie das bei dem inneren Bleche der Fall ist, verbunden werden kann. Die Flüssigkeit bewegt sich hierbei wie in einer Schraube mit doppelter Steigung. ;
Fig. 13 zeigt eine Construction, bei welcher die Bodenbleche gebuckelt sind, aus welchem Grunde die zwangläufige Führung durch Herstellung spiralförmiger Wege überflüssig ist, da das Wasser bezw. die Flüssigkeit, welche in den Boden eintritt, an den höchstgelegenen Punkten auch am wärmsten sein wird, daher von innen nach aufsen zu streicht, um bei Pfeil 3 den Apparat zu verlassen. Durch die gebuckelten Bleche erzielt man eine grofse Festigkeit; man kann auch den unteren Boden eben machen, wenn man ihn verstärkt, oder ihn auch durch eine spiralförmig eingedrückte Fläche ersetzen, um die wasserberührte Heizfläche zu vergröfsern, was auch durch eine concentrische Einwellung des Bodens möglich ist.
Fig. 14 zeigt eine Construction, bei welcher das innere Blech des Doppelmantels von A A (Fig. 1) glatt, das äufsere dagegen mit eingedrücktem Gewinde versehen ist. Die Heiz-
wirkung ist hierbei dieselbe, wie in Fig. ι und 3, nur ist die Festigkeit des inneren Mantels unter sonst gleichen Verhältnissen geringer. .
Fig. 15 zeigt eine Construction, bei welcher beide Blechmäntel mit Gewinden von gleicher Steigung versehen sind. Die Berührung der beiden Mäntel geschieht in der Cylinderfläche, die in dem Schnitte der punktirten Linie a-a dargestellt ist. Man ist dabei, je nach der Wahl des' Gewindeprofils, in der Lage, alle möglichen Querschnittsformen für die Führung der Flüssigkeit zu wählen, wie hier beispielsweise ein rhombischer Querschnitt erzielt worden ist. .
Will: man die Flüssigkeit nicht erwärmen, sondern abkühlen, so fällt die Wärmequelle c fort und man schränkt zweckmä'fsig den Boden ein, so dafs man nur noch mit den Mantelflächen arbeitet; dasselbe thut man, wenn man Gase kühlen oder erwärmen will. In beiden Fällen führt man die Gase von unten in den Apparat, die Flüssigkeiten von oben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Heiz- oder Kühlapparate mit schraubenförmigen oder spiralförmigen Kanälen, welche erzeugt sind durch Zusammenfügung von Blechcylindern oder Blechplatten mit eingedrückten ■Schraubennuthen oder Spiralnuthen mit glatten oder ebenfalls mit schraubenförmigen oder spiralförmigen eingedrückten Nuthen versehenen Cylindern oder Platten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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