DE86289C - - Google Patents

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DE86289C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C35/00Flying-boats; Seaplanes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.^
Der Absprung nach Fig. 11 und 12 des Patentes Nr. 79446 ist nur möglich unter fast vollständiger Erschöpfung des Dampfkessels. Ergiebige Beimengungen von Kohlensäure, sei es zum Dampf im Kessel, sei es in eigenen, die Feuerungsgase mitreifsenden Strahlen, beseitigen zwar den gedachten Uebelstand, aber der Betrieb wird dadurch complicirter und bei den geringen Wandstärken der Behälter und den Spannungsverhältnissen der Kohlensäure auch gefährlicher. Andererseits liefert eine allmähliche Beschleunigung des Rumpfes einer Aeroplane auf Land- oder Wasserflächen wohl, wie der Maxim'sehe Versuch gezeigt hat, schliefslich die nöthige Hubkraft, aber beim Landen ist man aufser Stande, eine ebenso allmähliche Verzögerung der Maschine eintreten zu lassen.
Durch vorliegende Einrichtung soll nun eine Flugmaschine in den Stand gesetzt werden, eine kurze, lothrechte oder schräge Hubbewegung — dem Absprung der Vögel vergleichbar — auszuführen.
In Fig. ι und ia ist beispielsweise, eine Aeroplane nach dem dritten Zusatz - Patent Nr. 79446 mit für horizontale Fahrt eingestellter Druckfläche B abgebildet. Die Maschine mit Kessel b Und Führerstand c ruht auf federnden Hebeln d, welch letztere mit ihren inneren Endpunkten an die Kolbenstange eines Darripfcylinders α angehängt sind. Wird vom Kessel aus durch U1 (Fig. 5) Dampf gegeben, so gelangt der Kolben in α zunächst in die in Fig. 2 dargestellte Lage, d. h. die Kraft des Dampfes äufsert sich bei der immerhin beträchtlichen Masse der Maschine zunächst nur in einer Aufspeicherung von Deformationsin dem Augenblicke in welchem der Dampfarbeit. Letztere wird
wieder verbraucht, p
kolben in seine höchste Lage kommt (Fig. 3). In diesem Augenblicke hat gleichzeitig der Schwerpunkt der ganzen Maschine seine gröfste Geschwindigkeit erlangt und die Maschine springt vom Boden ab.
Hält man im Cylinder a die gleiche Spannung beim Landen, so hat man ein sicheres Mafs, urn wieviel man die Maschine ohne Gefahr frei fallen lassen darf. Bei geringer Fallhöhe kann man die Dampf kraft beim Landen überhaupt entbehren, wenn man den Cylinder α mit einem Luftventil α2 ausstattet. Die für den Absprung nöthige Cylinderfüllung wird nämlich nach kurzer Zeit condensirt, und da der Kolben durch das Uebergewicht der Räder an den Hebeln oder durch Federn in seiner oberen Lage gehalten wird, so tritt Luft durch das Ventil a.2 ein, während sich das Condensationswasser am Ablafshahn von U1 sammelt. Man hat also beim Landen einen ergiebigen Luftbuffer zur Verfügung.
Um den Stofs beim Absprang für Maschine und Führer möglichst wenig fühlbar zu machen, ist es übrigens nicht nöthig, dafs die Maschine wirklich vom Boden abgeschnellt wird. Es genügt vielmehr, wenn dem Schwerpunkt des ganzen Systems eine solche Geschwindigkeit ertheilt wird, dafs die noch verbleibenden Auflager- (bezw. Widerlager-) Reactionen direct oder als Componenten der Reibungsarbeit mit den gewöhnlichen Betriebsmitteln der Maschine überwunden werden können.
Statt eines Dampfcylinders α können selbstverständlich auch mehrere, etwa unmittelbar auf den Boden wirkende Dampfcylinder oder
Federkraftmotoren oder Cylinder für explosible Gemische (Gasmotoren, Pulvermotoren, etwa mit gleichzeitiger Zündung) u. dergl. angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Absprungvorrichtung für Flugmaschinen, bestehend aus von der Maschine mitgeführten, rasch auslösbaren Motoren (Dampf-, Gas-, Luft-, Federmotoren u. dergl.), welche direct oder durch Vermittelung von am Boden bleibenden oder ebenfalls von der Maschine mitgeführten Hebeln, Rädern, Schwungbrettern u. s. w., auf eine feste Unterlage bezw. ein festes Widerlager drückend, in lothrechter, schräger oder waagrechter Richtung der Flugmaschine eine solche Beschleunigung ertheilen, dafs sie die Unterlage verläfst oder eine so geringe Reaction äufsert, dafs sie mit ihren gewöhnlichen Betriebsmitteln weiterfliegen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2960289A (en) * 1958-07-07 1960-11-15 Cleveland Pneumatic Ind Inc Aircraft landing gear

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2960289A (en) * 1958-07-07 1960-11-15 Cleveland Pneumatic Ind Inc Aircraft landing gear

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