DE86276C - - Google Patents
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- DE86276C DE86276C DENDAT86276D DE86276DA DE86276C DE 86276 C DE86276 C DE 86276C DE NDAT86276 D DENDAT86276 D DE NDAT86276D DE 86276D A DE86276D A DE 86276DA DE 86276 C DE86276 C DE 86276C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/01—Control of flow without auxiliary power
- G05D7/0173—Control of flow without auxiliary power using pivoting sensing element acting as a valve mounted within the flow-path
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 r/jBJMASCHINENELEMENTE.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1895 ab.
Der durch die Zeichnung dargestellte Widerstandsregler wird in Leitungen für gasförmige
und flüssige Massen eingeschaltet und dient dazu, deren Druck bezw. die davon abhängige
Geschwindigkeit auf ein gewünschtes Mafs einzuschränken.
Dieses wird bei allen derartigen bisher bekannt gewordenen Apparaten dadurch zu erreichen
gesucht, dais die Gase bezw. die Flüssigkeiten mehr oder weniger (durch Ventile,
Hähne, Schieber oder Klappen) gedrosselten Querschnitt zu durchlaufen haben. Da aber
der durch die Reibung innerhalb des gedrosselten Querschnittes verursachte Druckverlust
ausgedrückt werden kann durch die Formel
R = -^—7—■>
worin / die Länge, u den Um-
fang, f die freie Durchgangsfläche des gedrosselten
Querschnittes und ρ einen Reibungscoefficienten bedeutet, so ist leicht ersichtlich,
dafs bei Drosselungen durch Ventile, Hähne, Schieber und Klappen die Druckverminderung R
nur dann sich wesentlich ändert,, wenn sich f bedeutend vergröfsert oder verkleinert, weil die
übrigen Factoren constant sind. Da aufserdem / nur einen sehr kleinen Werth repräsentirt
(die Metallstärke des Ventilsitzes oder Schieberstärke), so mufs auch R zwischen nur
sehr kleinen Werthen schwanken, welche sich erst beim Schlufs dieser Apparate sehr schnell
vergröfsern, so dafs jeder Stofs einen sofortigen Schlufs hervorbringen wird, wenn die Apparate
vor dem Stofse eine bedeutende Drosselung der Durchflufsmassen bewirkten, was fast
immer der Fall ist.
Bei dem gemäfs der Erfindung eingerichteten Widerstandsregler haben die Gase bezw. die
Flüssigkeiten einen veränderlichen Hohlraum α von bedeutender Länge zu durchlaufen. Dieser
Hohlraum α wird durch eine Anzahl von Flächen gebildet, welche entweder sämmtlich
oder auch nur zum Theil sich so um Achsen drehen lassen, dafs sie in jeder Lage einen
nur an den Querseiten offenen Hohlraum bilden, dessen Umfassungsfläche um so gröfser
wird, je kleiner der entsprechende freie Durchgangsquerschnitt ist.
Der in diesem Hohlraum erzielte Druckverlust verändert sich bei einer geringen Verstellung
der Umfassungsflächen schon bedeutend, weil / ein grofser Factor ist, aufserdem einem verkleinerten
f ein vergröfsertes u zur Seite steht, d. h. der Widerstandsregler ist bedeutend
empfindlicher als die mit Drosselung durch Ventile, Hähne etc. arbeitenden Apparate.
Die Einstellung des Querschnittes von α erfolgt entweder von Hand, indem, wie in Fig. 3
und 4 angedeutet, die Begrenzungsfiächen durch irgend einen geeigneten Mechanismus bewegt
werden, oder selbstthätig, indem der hinter dem Widerstandsregler herrschende Druck auf
einen beweglichen Kolben (Fig. 1) oder eine Membran (Fig. 2) wirkt, welche dem gewünschten
Druck entsprechend belastet und durch Hebel etc. mit dem Bewegungsmechanismus
der Flächen so verbunden sind, dafs bei einem die verlangte Grenze nur wenig überschreitenden Druck der Querschnitt von a
sofort verkleinert, im entgegengesetzten Falle aber vergröfsert wird, ,so dafs jede Aenderung
Claims (1)
- des Druckes hinter bezw. vor dem Widerstandsregler sofort geregelt wird.In den Fig. ι und 2 sind die Längsschnitte, in Fig. 3 und 4 die Bewegungsmechanismen und in Fig. 5, 6 und 7 die Querschnitte verschiedener Stellungen des Widerstandsreglers gezeigt.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :Widerstandsregler für Rohrleitungen, gekennzeichnet durch Flächen, die entweder zum Theil oder sämmtlich so bewegt werden können, dafs sie in jeder Lage einen nur an den Querseiten offenen Hohlraum α bilden, dessen Querschnitt und Umfassungsflä'che sich mit der Lage der Begrenzungsflächen in der Weise ändern, dafs einem verkleinerten Querschnitt eine vergröfserte Umfassungsfiäche entspricht, so dafs der Druckabfall und die davon abhängige Durchflufsgeschwindigkeit bei der von Hand oder selbstthätig erfolgenden Verstellung der den Hohlraum a umschliefsenden Flächen mittels eines geeigneten Getriebes sowohl durch die Drosselung in dem veränderlichen Querschnitt, als auch durch die Reibung an den veränderlichen Umfassungsflächen in gleichem Sinne, geändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86276C true DE86276C (de) |
Family
ID=358338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86276D Active DE86276C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86276C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2830617A (en) * | 1954-03-11 | 1958-04-15 | Harold L Brown | Orifice box and flow regulator for fluid meters |
-
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- DE DENDAT86276D patent/DE86276C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2830617A (en) * | 1954-03-11 | 1958-04-15 | Harold L Brown | Orifice box and flow regulator for fluid meters |
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