DE8607222U1 - Vorrichtung zum automatischen Einzug von Papierlagen in eine Verarbeitungsmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Einzug von Papierlagen in eine VerarbeitungsmaschineInfo
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Description
Stw*&iacgr; Automatischer Gfoßlageneinzug
Womako-Akte 682 - 7440 Nürtingen, den 11. März 1986
Vorrichtung zum automatischen Einzug von Papierlaqen in eine Vefärbeituhqsmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Einzug von aus mehreren Bogen bestehenden Papierlagen in
&rgr;&iacgr;&pgr;&ogr; VerSFbeityrO-SP^eschins; wobei die PaniBrlanen von der
Oberseite eines mittels zwischengelegter Pappen oder Deckel in die Papierlageh bildenden Teilstapel unterteilten Papierlagenstapels
taktgesteuert separiert werden8
Bei der Beschickung von papierverarbeitenden Anlagen mit Arbeitsstationen, die nur Papierlagen einer bestimmten
maximalen Dicke verarbeiten können, insbesondere bei einer Blockherstellungsanlage, werden bisher in bestimmter Weise
vorbereitete sogenannte GroQlagen durch entsprechendes Bedienungspersonal von Hand dem im weiteren bis zur Verpackung
der fertigen Blöcke automatisierten Verarbeitungsprozeß zugeführt« Die Großlagen werden üblicherweise in
Form von Großlagenstapeln angeliefert, in denen die in Blockdicke aus zahlreichen Bogen bestehenden Lagen durch
Pappen oder Deckel, die das spätere Abschlußblatt der Blöcke bilden, voneinander getrennt liegen.
Problematisch ist hierbei die schnelle und sichere Trennung
jeweils einer Lage und nur einer Lage vom Stapel. Mit der britischen Patentschrift 2 090 815 ist ein Verfahren
bekanntgeworden, bei dem einzelne Lagen innerhalb eines Stapels durch vorstehende Deckel voneinander getrennt
sind, wobei jeweils der Deckel der oberen Lage am vorstehenden Ende durch Saugluft erfaßt und mit der Lage angehoben
wird, damit ein Trennschwert in die Lücke einfahren kann.
Nach der Deutschen Offenlegungsschrift 2 753 301 wird mehr
oder weniger genau durch den einstellbaren Druckpunkt eines an der Stapelstirnseite angreifenden Trennfingers oder
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1 Stw.i Automatischer Großlageneinzug
Womako-Akte 682 - 7440 Nürtingen, den 11. März 1986
durch umständliches mechanisches Abzählen die Anzahl der
Bogen, aus denen eine Lage bestehen soll, festgestellt,
um an dieser Stelle die so bestimmte Lage durch den Trennfinger abteilen zu lassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen,
mit der betriebssicher und automatisch einzelne Großlagen von der Oberseite eines Stapels separiert und der Block-Herstellungsanlage
zugeführt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Trennmittel,
bestehend aus einem die zu entnehmende Papierlage oberseitig beaufschlagenden mechanischen Druckelement und
einem parallel zur Stapelebene in den Papierlagenstapel hineinbewegbaren Trennelement, welche mit einem definierten,
wenigstens eine komplette Papierlage einschließlich einer dieser zugeordneten Pappe erfassenden Abstand zueinander
angeordnet sind. Auf diese Weise wird jede Lage auf eine definierte, durch die Anzahl der in ihr enthaltenen Bogen
bestimmte Dicke zusammengepreßt und exakt in dieser vor-
25 bestimmten Dicke abgeteilt.
Um gegebenenfalls unterschiedlich dicke bzw. aus unterschiedlichen
Bogenzahlen gebildete Lagen abteilen zu können, ist gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung vorgesehen,
daß dor Abstand zwischen dem Druckelement und dem Trenn-
30 element einstellbar ist.
Eine Ausführungsform zum exakten Abteilen einer Lage besteht
darin, daß das Druckelement und das Trennelement in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Bewegungsebenen
(vertikal bzw. horizontal) und in einem derartigen Abstand miteinander gekoppelt sind, daß bei auf einer Papierlage
aufliegendem Druckelement das Trennelement direkt auf eine Kante einer im PapierlagenstaDel eingelagerten Pappe zielend
ausgerichtet ist.
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4: Automatischer GfoGlageneinzug
Womako-Akte 682 - 744&Ggr;) Niirtingen, den 11. März 1986
Eine alternative Variante zum exakten Abteilen einer Lage besteht darin, daß dem Trennelement ein überschüssige Pa-
~ pierbogen unterhalb einer eine Päpiefläge abschließenden
Pappe erfassendes Rückkämmelement zugeordnet ist. Bei dieser
Ausbildung werden alle durch das unterhalb der Pappe eintauchende Trennelement eutl. miterfaßten Papierbogen
abgeblättert, so daß wiederum jeweils nur eine Papierlage einschließlich der diese abschließenden Pappe durch das
Trennelement abgeteilt werden.
Zweckmäßigerweise ist das Rückkämmelement als die Papierbogen abblätternde, kontinuierlich angetriebene Reibrolle ausgebildet.
Zweckmäßigerweise ist das Rückkämmelement als die Papierbogen abblätternde, kontinuierlich angetriebene Reibrolle ausgebildet.
Um zu verhindern, daß beim Abfördern einer abgeteilten Papierlage
einzelne Bogen bzw. Teile einer darunterliegenden Papierlage mitgerissen werden, wird außerdem vorgeschlagen,
daß dem Trennmittel ein in eine zwischen zwei voneinander getrennten Papierlagen gebildete Lücke hineinbewegbarer,
die untere Papierlage beaufschlagender Niederhalter zugeordnet ist.
Zum Abfördern der abgeteilten Papierlage bzw. zum Überführen der abgeteilten Lage zu einer weiter fördernden Zange oder dergleichen ist dem Trennmittel ein die abgetrennte Papierlage vom Papierlagenstapel abschiebendes Schiebeelement zugeordnet.
Eine bevorzugte konstruktive Ausgestaltung besteht darin, daß das Druckelement mit dem Trennelement, der Niederhalter sowie das Schiebeelement gemeinsam eine Separiereinheit bilden und jeweils an Parallellenkertrieben angeordnet sind, die auf einer gemeinsamen Achse nebeneinander liegend gelagert sind, wobei in weiterer Ausgestaltung das Rückkämmelement an einem ebenfalls auf der gemeinsamen Achse gelagerten Parallellenkertrieb angeordnet ist.
Zum Abfördern der abgeteilten Papierlage bzw. zum Überführen der abgeteilten Lage zu einer weiter fördernden Zange oder dergleichen ist dem Trennmittel ein die abgetrennte Papierlage vom Papierlagenstapel abschiebendes Schiebeelement zugeordnet.
Eine bevorzugte konstruktive Ausgestaltung besteht darin, daß das Druckelement mit dem Trennelement, der Niederhalter sowie das Schiebeelement gemeinsam eine Separiereinheit bilden und jeweils an Parallellenkertrieben angeordnet sind, die auf einer gemeinsamen Achse nebeneinander liegend gelagert sind, wobei in weiterer Ausgestaltung das Rückkämmelement an einem ebenfalls auf der gemeinsamen Achse gelagerten Parallellenkertrieb angeordnet ist.
Gemäß einer vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung stehen
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Stw.: Automatischer Großlageneinzug
Womako-Akte 682 - 7440 Nürtingen, den 11. März 1986
die Parallellenkertriebe mit Steuerscheiben in Wirkverbindung, die auf einer gemeinsamen taktgesteuerten Antriebswelle
befestigt sind.
Zur schonenden Beaufschlagung der Papierlagen ist nach einem
weiteren Vorschlag das Druckelement als Druckrolle ausgebildet, das Trennelement hingegen als scharfkantiges
Trennschwert, um das Eindringen in den Papierstapel zu erleichtern.
Eine sich besonders bei Großlagenstapeln bewährende Ausgestaltung besteht darin, daß längs der Breite des Papierlagenstapels
zwei für sich höhenverfahrbare Separiereinheiten
vorgesehen sind, deren Antriebswellen über eine gemeinsame Gelenkwelle mit einem Antriebsmotor gekoppelt
sind. Bei dieser Ausbildung werben auch in sich verformte bzw. leicht wellige Papierlagenstapel bzw. Papierlagen
sicher und genau abgeteilt.
Zur genauen Abstimmung der großräumigen Zustellbewegungen und der exakten Separierbewegungen der Separiereinheiten
ist dem Parallellenkertrieb für den Niederhalter ein die Absenkung der höhenverfahrbaren Separiereinheiten überwachendes
bzw. die Absenkung unterbrechendes Überwachungsglied zugeordnet.
Eine einen ungehinderten Palettenaustausch der aufeinanderfolgende
Papierlagenstapel anfördernden Paletten besteht
darin, daß die Separiereinheiten an einem quer zur Breite sowie in einer Ebene oberhalb des Papierlagenstapels verfahrbaren
Schlitten angeordnet sind.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß
bei jedem Teilvorgang nicht mehr .'nd nicht weniger als
eine einzige Großlage einschlifri< · \ „h der zugehörigen Abschiußpappe
effäßt und der Weiterverarbeitung zugeführt wird.
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Stw.: Automatischer GroQlageneinzug
Womako-Akte 682 - 7440 Nürtingen, den 11. März 1986
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Hierbei zeigt:
Figur 1 eine Draufsicht auf die Gesamtanordnung der Vorrichtung gemäß Erfindung,
Figur 2
15 Figur
eine vergrößerte Teildarstellung der Vorrichtung gemiäß Figur 1,
eine Seitenansicht auf die Separiereinheit nach der Linie IH-III gemäß Figur 1,
25
Figur 4 eine Seitenansicht auf einen Teil der Separiereinheit
in Richtung des Pfeils IV gemäß Fig. 1,
Figur 5 eine Ansicht auf einen Teil der Separiereinheit in Richtung des Pfeils V gemäß Figur 1,
Figur 6 eine Ansicht auf einen Teil der Separiereinheit in Richtung des Pfeils VI gemäß Figur 1,
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Figuren Draufsicht auf Lagerungs- und Steuerelemente
und 8 je · u-i.
der Separiereinheit,
der Separiereinheit,
30 Figur 9
eine Vorderansicht einer die Separierstation
mit PapiRrlagenstapeln beschickenden Fördereinrichtung,
Figur 10 eine Seitenansicht der Fördereinrichtung nach der Schnittlinie X-X gemäß Figur 9 und
Figur Ü eine Seitenansicht eines Teils einer alternativen
Ausgestaltung der SepariefBinheit,
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Stw.: Automatischer Großlageneinzug
Womako-Akte 682 - 744Q Nürtingen, den 11. März 1986
In Figur 1 ist in der Draufsicht ein Papierlagenstapel 1 in Form eines Großlagenstapels gezeigt, welcher sich aus
Teilstapeln in Form einzelner Papierlagen 2 gemäß Figur zusammensetzt. Die im weiteren Uerarbeitungsprozeß zu
Blöcken verarbeiteten Papierlagen 2 sind jeweils durch einen unterseitigen Deckel bzw. Pappe 3, die das spätere
Abschlußblatt der Blöcke bilden, von der nächstfolgenden Papierlage 2 getrennt. Der Papierlagenstapel 1 ruht auf
einer Palette 4 gemäß den Figuren 9 und 10, wobei die Palette
4 im Bereich einer unteren Palettenstation 6 auf zwei Kettengreifern 7 und 8 eines links- bzw. rechtsseitigen
Vertikalförderers 8 bzw. 9 gesetzt wird, deren obere Kettenräder mit 11 und 12 bezeichnet sind. Zwei weitere innere
Vertikalförderer zum Transportieren aufeinanderfolgender
Paletten 4 uind mit 13 und 14 bzw. ihre oberen Kettenumlenkräder mit 16 und 17 bezeichnet. Die Vertikalförderer
11 und 12 transportieren jeweils nach Abnahme einer Papierlage die Palette 4 mit dem restlichen Papierlagenstapel
immer um eine Papierlagendicke im Bereich der unteren Palettenstation
6 aufwärts. Anschließend wird die leere Palette 4a mit dem Inpositionbringen einer neuen, gefüllten
Palette 4 in eine Ausgangsposition gleichzeitig auf eine obere Palettenstation 18 angehoben. Hierbei wird die Palette
an Sperrklinken 19, 21 entlangbewegt, welche an Trä-(jerplatten
22 bzw. 23 schwenkbar gelagert sind und die beim Erreichen der oberen Palettenstation 18 freigegeben
werden, so daß sie mit Hilfe einer Zugfeder 24 unter die Palette 4a einwärts geschwenkt werden. Die Palette 4a wird
auf eine obere Stützfläche 26 der Sperrklinken 19, 21 aufgesetzt und steht zur Abnahme bereit.
3ß Da es sich bei den vom Papierlagenstapel 1 abgenommenen
Papierlagen 2 um Großlagen handelt, sind längs der Breite des Papierlagenstapels zwei Separiereinheiten 27 und 28
Figur 1 vorgesehen, welche, um die Zugänglichkeit
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1 Stw.: Automatischer Großlageneinzug
Womako-Akte 682 - 7440 Nürtingen, den 11. März 1986
5 der Palettenstationen 6 und 18 zu gewährleisten, oberhalb
* der Palettenstationen auf einem Schlitten 29 angeordnet
i sind, welcher mittels eines Motors 30 in Richtung des Doppelpfeils
31 auf Zahnstangenführungen 32 und 33 verfahrbar ist, die won einem Trägergerüst 34 gehalten werden. Mit
10 Hilfe eines jeweils zugeordneten Höhen-Verstellmotors 36 I bzw. 37 sind die Separiereinheiten 27 und 28 gemeinsam in
&rgr; Richtung des Doppelpfeils 38 gemäß Figur 3 von oben auf
;j den Papierlagenstapel 1 zu bewegbar. Zur Vertikalführung
der Separiereinheiten dienen dabei. Rollen 39, die eine
15 Führungsschiene 41 der Separiereinheit einschließen. Die I Stellbewegung des Höhen-Verstellmotors 36 wird mittels ei-
I ner in eine Spindelmutter 42 der Separiereinheiten eingrei-
1S fende Stellspindel 43 erzeugt.
&lgr; 20 Weitere Einzelheiten im Aufbau der beiden identisch gestal-I
teten Separiereinheiten 27 und 28 werden anhand der Figu-
I ren 4 bis 8 näher erläutert.
&xgr; Die in den Figuren 4 bis 8 als Beispiel herangezogene Sepa-
; riereinheit 27 bestüht im wesentlichen aus einem frennmit-
25 tel 44, einem Niederhalter 46 und einem Schiebeelement 47,
■die unabhängig voneinander auf einer gemeinsamen in einem U-förmigen Trägerrahmen 48 gehaltenen Achse 49 schwenkbar
gelagert sind. Trennmittel 44, Niederhalter 46 und Schiebeelement 47 sind jeweils aus Parallellenkertrieben 51, 52
30 und 53 gemäß den Figuren 4, 5 und 6 zusammengesetzt. Der ParaJlellenkertrieb 51 des Trennmittels 44 weist auf der
Schwenkachse 49 gelagerte Rollenhebel 54 und 56 auf>
die jeweils eine Steuerrolle 57 bzw. 58 tragen und mittels Parallelhebeln 59 und 61 zu einem Gelen«viereck miteinan-
K 35 der verbunden sind. Der untere Parallelhebel 61 trägt ein
'f in Richtung des Doppelpfeils 62 hin- und herbewegbares,
i exakt auf eine Pappe 3 einer Papierlage ? zielendes Trenn-
fe element in Form eines Trenrischwertes 63. Darüber hinaus
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1 Stw.: Automatischer Gtößlageneinzug
Womako^Akte 682 - 7440 Nürtingen, den 11« März 1986
trägt der ParäÜelhebel 61 in einem definierten vertikalen
Abstand zum Tfennschweft 63 ein Druckelement in Form einer
Druckrolle 64, wobei der Abstand zwischen deren Auflagefläche
und der Spitze des Trennschwertes 63 der Dicke einer
Papierlage 2 entspricht* Dieser Abstand ist durch eine IQ Ar ist isrsöhraübe 66 auf &udigr;&Ggr;>£&thgr;&Ggr;&Bgr;<?&eegr;&idiagr;5&zgr;&Pgr; lehn LaanndickRn RJnstellbar,
indem der Anstellwinkel eines an seinem freien Ende die Druckrolle 64 lagernden Hebels 67 verändert wird.
Für die Druckrolle 64 ist in erster Linie eine Vertikalbewegung in Richtung des Doppelpfeils 68 wichtig* Die Steuerrolle,
57 und 58 sind von Kurvenscheiben 69 bzw. 71 beaufschlagt, die auf einer Antriebswelle 72 befestigt sind.
Für einen permanenten Kontakt der Steuerrollen 57 und 58 mit den Kurvenscheiben 69 bzw. 71 sorgen federbelastete
Druckglieder 73 bzw. 74. Die taktweise angetriebene Antriebswelle 72 wird gemäG Figur 1 durch einen am Schlitten
29 befestigten Motor 76 über einen Zahnriemen 77 angetrieben, wobei eine Gelenkwelle 78 die beiden Antriebswellen
72 miteinander verbindet, so daß der Motor 76 beide Separiereinheiten betreibt, wobei geringfügige Höhenlagenabweichungen
der beiden Separiereinheiten durch die Gelenkwelle 78 aufgefangen werden.
Der Parallellenkertrieb 52 des Niederhalters 46 gemäß Figur 5 setzt sich ebenfalls aus zwei Rollenhebeln 79 und 81 mit
zugeordneten Steuerrollen 82 bzw. 83 und zwei Parallelhebein
84 und 86 zusammen, wobei der aufwärts gerichtete Parallelhebel 84 den als Trennschuh ausgebildeten Niederhalter
46 trägt. Das dem Niederhalter 46 abgewandte Ende des Parallelhebels 84 bildet gemeinsam mit einer Lichtschranke
87 ein Überwachungsglied für die durch die Motoren 36 bzw. 37 bewirkte vertikale Hubbewegung der Separiereinheiten.
Die übrigen Hubbewegungen in Richtung der Doppelpfeile 68 bzw. 62 entsprechen denen des Trennmittels 44. Mit 88 und
89 sind entsprechende Druckglieder für die Rollenhebel 79
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Stw»i AutoiTtatischer Großlageneinzug
Womako-Akte 682 - 7440 Nürtingen, den 11. März 1986
und 81 bezeichnet, welche diese mit den Steuerrollen 82 bzw» 83 gegen entsprechende auf der gemeinsamen Antriebswelle 72 befestigte Kurvenscheiben 91 bzw. 92 drücken.
Der Parallellenkertrieb 53 des Schiebeelementes 47 weist in nur einen Rollenhebel 93 mit zugeordneter Steuerrolle 94
auf, welche von einer auf der Antriebswelle 72 befestigten Kurvenscheibe 96 beaufschlagt wird, während der Rollenhebel
93 auf der Gegenseite durch ein Druckglied 97 beaufschlagt wird. Ein oberseitiger ebenfalls auf der Achse 49
gelagerter Steuerhebel 98 steht einerseits unter der Wirkung eines Druckgliedes 99 und wird in der Gegenrichtung
von einem Mitnehmer 101 des Niederhalters 46 beaufschlagt. Rollenhebel 93 und Steuerhebel 98 bilden wiederum gemeinsam
mit Parallelhebeln 102 und 103 ein Gelenkviereck, wo-2ö
bei der Parallelhebel 103 einen Ausschieber 104 trägt.
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Die Wirkungsweise der Separiervorrichtung ist wie folgt: Ausgehend von einem neuen in der Palettenstation 6 positionierten
Papierlagenstapel 1 werden die beiden Separiereinheiten 27 und 28 durch die Hubmotoren 36 und 37 so weit
heruntergefahren, bis ihr gemäß Figur 5 in der unteren, vorgeschobenen Position stehender Niederhalter 46 auf den
Papierlagenstapel 1 aufsetzt. Bei weiterer Abwärtsbewegung der Separiereinheiten wird der Niederhalter 46 entgegen
der Vorspannung des Druckgliedes 88 unter Abheben der Steuerrolle
82 von der Kurvenscheibe 91 so weit nach oben bewegt, bis das obere freie Ende des Parallelhebels 84 in
den Ansprechbereich der Lichtschranken 87 gelangt, womit die Hubmotoren 36 und 37 stillgesetzt werden. Durch getaktete
Drehung der Antriebswelle 72 beaufschlagt die ebenso wie alle anderen Kurvenscheiben aus Vereinfachungsgründen
nur als kreisrunde Scheibe ohne Kurvenausprägung dargestellte Kurvenscheibe; 92 die Steuerrolle 83 des Rollenhebels 81,
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Shw.: Automatischer Großlageneinzug
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womit der Niederhalter 46 zunächst vom Papierlagenstapel 1
zurückgezogen wird.
Es folgt der erste Arbeitsschritt des Separiervorganges
gemäß Figur 4, indem die Druckrolle 64 des Trennmittels 44 auf der oberen Papierlage 2 aufsetzt, so daß im Bereich
der beiden Separiereinheiten 27 und 28 ein die Papierlage
zusammenpressender Druck ausgeübt wird. Bei dem auf die jeweilige Papierlagendicke abgestimmten Abstand zwischen
der Druckrolle 64 und dem Trennschwert 63 zielt das letztere genau auf die Mitte der Stirnseite der die Papierlage
abschließenden Pappe 3. Durch die getaktete Drehung der Antriebswelle 72 erlaubt die Kurvenscheibe 71 die durch
das Druckglied 74 unterstützte Einwärtsschwenkung des Rollenhebels 56 und damit des Parallelhebels 61 in Richtung
des Doppelpfeils 62. Auf diese Weise sticht das Trennschwert
,20 63 in die Pappe 3 ein und hebt bei weiterer Drehung der Antriebswelle 72 durch die Kurvenscheibe 69 das gesamte
Trennmittel 44 so weit an, daß die abgeteilte Papierlage 2 in die strichpunktiert angedeutete Position 2a gelangt.
In dieser t.age kann gemäß Figur 5 der Niederhalter 46 un-
2& ter die abgehobene Papierlage 2a eintauchen und sich dabei
auf den restlichen Papierlagenstapel 1 aufsetzen, um diesen festzuhalten. Anschließend fährt bei weiterer Drehung
der Antriebswelle 72 gemäß Figur 6 das Schiebeelement 47 über den Papierlagenstapel 1 und schiebt die abgeteilte
Papierlage 2a &ugr;&ogr;&pgr;&igr; restlichen Stapel ab bzw. überführt diese
auf nicht weiter dargestellte Weise zu einer Greifvorrichtung der die Papierlage übernehmenden weiterverarbeitenden
Maschine. Anschließend wird das Schiebeelement 47 in seine rückwärtige Ausgangsposition zurückgeführt, wobei
es in Aufwärtsrichtung durch den Mitnehmer 101 des Niederhalters 46 zusätzlich vom Papierlagenstapel 1 gelöst wird.
Für den Fall, daß man das Trennschwert 63 nicht direkt in
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Stw,: Automatischer Großlageneinzug
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die Pappe einstechen will sondern den Abstand zwischen der Druckrolle 64 und demTrennschwert 63 so einstellt,
daß das Trennschwert ein bis zwei Millimeter unterhalb der Pappe in den Papierlagenstapel 1 einsticht, sind die
Separiereinheiten 27 und 28 gemäß Figur 11 mit einer zusätzlichen Einrichtung versehen. Diese Einrichtung besteht
aus einem zwischen dem Trennmittel 44 und dem Niederhalter 46 in die Separiereinheit eingesetzten Rückkämmelement 106,
dessen Parallellenker trieb 107 auf der gleichen Achse 49 angeordnet und von der gleichen Antriebswelle 72 angetrieben
wird. Der Parallellenker trieb 107 weist einen Rollenhebel 108 mit Steuerrolle 109 und einen Rollenhebel 111
mit Steuerrolle 112 auf. Beide Hebel stehen wiederum unter der Wirkung eines Druckgliedes 113 bzw. 114 und werden
durch Kurvenscheiben 116 bzw. 117 beaufschlagt. Entspre-
SO chende Parallelhebel 118 und 119 komplettieren den Parallellenkertrieb
107 wiederum zu einem Gelenkviereck. Das Rückkämmelement 106 besteht aus einer an dem Par^llelhebel 119
gelagerten, als Gummirolle ausgebildeten Reibrolle 121, die ständig von einem/Parallelhebel 118 angeordneten Kleinmotor
122 über einen um Umlenkrollen 123 geführten Antriebsriemen 124 angetrieben wird.
Die Wirkungsweise ist derart, daß nach dem Einstechen des
Trennschwertes 63 unterhalb einer Pappe 3 in den Papierlagenstapel 1 eine Papierlage 2a mit einigen zusätzlichen
Papierbogen der nächstfolgenden Papierlage 2 vom Papierlagenstapel
1 abgeteilt werden. In die entstehende Lücke taucht gemäß Figur 11 das Rückkämmelement 6 ein, dessen
umlaufende Reibrolle 121 die überschüssigen Papierbogen 125 von der Unterseite der Pappe 3 abblättert bzw. zurückkämmt.
Der weitere Ablauf ist identisch mit dem zuvor geschilderten Verfahrensgang, in dem zunächst der Niederhalter
46 und dann das Schiebeelement 47 zum Einsatz gelangen.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum automatischen Einzug von aus mehreren Bogen bestehenden Papierlagen Ln eine Verarbeitungsmaschine,
wobei die Papierlagen von der Oberseite eines mittels zwischengelegter
Pappen oder Deckel in die Papierlagen bildenden Teilstapel unterteilten Papierlagenstapels taktgesteuert
separiert werden, gekennzeichnet durch ein Trennmittel (44), bestehend aus einem die zu entnehmende Papierlage
(2a) oberseitig beaufschlagenden mechanischen Druckelement (64) und einem parallel zur Stapelabene in den Papierlagenstapel
(1) hineinbewegbaren Trennelement (63),
welche mit einem definierten, wenigstens eine komplette
Papierlage einschließlich einer dieser zugeordneten Pappe (3) erfasset.d3n Abstand zueinander angeordnet sind.
welche mit einem definierten, wenigstens eine komplette
Papierlage einschließlich einer dieser zugeordneten Pappe (3) erfasset.d3n Abstand zueinander angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen dem Druckelement (64) und dem
Trennelement (63) einstellbar ist.
daß der Abstand zwischen dem Druckelement (64) und dem
Trennelement (63) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement (64) und das Trennelement
(63) in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Bewegungsebenen (vertikal bzw. horizontal) und in einem derartigen Abstand miteinander gekoppelt sind, daß bei auf einer Papierlage (2) aufliegendem Druckelement das Trennelement
direkt auf eine Kante einer im Papierlagenstapel (1) eingelagerten Pappe (3) zielend ausgerichtet ist.
(63) in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Bewegungsebenen (vertikal bzw. horizontal) und in einem derartigen Abstand miteinander gekoppelt sind, daß bei auf einer Papierlage (2) aufliegendem Druckelement das Trennelement
direkt auf eine Kante einer im Papierlagenstapel (1) eingelagerten Pappe (3) zielend ausgerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet j daß dem Trennmittel (44) ein überschüssige
Papierbogen (125) unterhalb einer eine Papierlage (2a) abschließenden
Pappe (3) erfassendes Rückkämmelement (106)
zugeordnet ist.
zugeordnet ist.
StiAi.: Automatischer Großlageneinzug
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5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rückkämmelement (106) als die Papierbogen (125)
abblätternde, kontinuierlich angetriebene Reibrolle (121) ausgebildet ist.
daß das Rückkämmelement (106) als die Papierbogen (125)
abblätternde, kontinuierlich angetriebene Reibrolle (121) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Trennmittel (44) ein in eine zwischen zwei voneinander getrennten Papierlagen (2, 2a) gebildete
Lücke hineinbewegbarer, die untere Papierlage (2) beaufschlagender Niederhalter (4£) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Trennmittel (44) ein die abgetrennte Papierlage (2a) vom Papierlagenstapel (1) abschiebendes
Schiebeelement (47) zugeordnet ist.
Schiebeelement (47) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Druckelement (64) mit dem Trennelement (63), der Niederhalter (46) sowie das Schiebeelement
(47) gemeinsam eine Separiereinheit (27 bzw. 28) bilden und jeweils an Parallellenkertrieben (51; 52; 53) angeordnet
sind, die auf einer gemeinsamen Achse (49) nebeneinanderliegend gelagert sind.
9. Vorrichtung nacheinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rückkämmelement (106) an einem
gekennzeichnet, daß das Rückkämmelement (106) an einem
ebenfalls auf der gemeinsamen Achse (49) gelagerten Parallellenkertrieb
(107) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallellenkertriebe (51; 52; 53;
107) mit Steuerscheiben (69, 71; 91, 92; 96; 116, 117) in Wirkverbindung stehen, die auf einer gemeinsamen taktgesteuerten
Antriebswelle (72) befestigt sind.
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i Automatischer GröÖlagerieinzug
Womakd-Akte 682 - 7440 Nürtingeh» den 11, März 1986
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Druckelement (64) als Druckrolle ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, uäu uäS &Tgr;&Tgr;&udigr;&Pgr;&Ggr;&tgr;&bgr;&iacgr;&Bgr;&idigr;&igr;
ges Trennschwert ausgebildet ist,
ges Trennschwert ausgebildet ist,
IG gekennzeichnet , uäo uSS Tf ernrelBment \6j) älä sCnäFf käriti
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Breite des Papierlagenstapels
(1) zwei für sich höhenverfahrbsre Separiereinheiten
(27, 28) vorgesehen sind, deren Antriebswellen (72) über eine gemeinsame Gelenkwelle (78) mit einem Antriebsmotor
(76) gekoppelt sind.
14* Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da*
durch gekennzeichnet, daß dem Parallellenkertrieb (52) für den Niederhalter (46) ein die Absenkung der höhenwerfahrbaren
Separiereinheiten (27, 28) überwachendes bzw. die Absenkung unterbrechendes Überwachungsglied (87) zugeord-
25 net ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Separiereinheiten (27, 28) an einem
quer zur Breite sowie in einer Ebene oberhalb des Papierlagenstapels
(1) verfahrbaren Schlitten (29) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868607222 DE8607222U1 (de) | 1986-03-15 | 1986-03-15 | Vorrichtung zum automatischen Einzug von Papierlagen in eine Verarbeitungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868607222 DE8607222U1 (de) | 1986-03-15 | 1986-03-15 | Vorrichtung zum automatischen Einzug von Papierlagen in eine Verarbeitungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8607222U1 true DE8607222U1 (de) | 1987-09-03 |
Family
ID=6792769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19868607222 Expired DE8607222U1 (de) | 1986-03-15 | 1986-03-15 | Vorrichtung zum automatischen Einzug von Papierlagen in eine Verarbeitungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8607222U1 (de) |
-
1986
- 1986-03-15 DE DE19868607222 patent/DE8607222U1/de not_active Expired
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