DE860503C - Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation - Google Patents
Mechanischer Modulator zur FrequenzmodulationInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
- H03C3/00—Angle modulation
- H03C3/10—Angle modulation by means of variable impedance
- H03C3/28—Angle modulation by means of variable impedance using variable impedance driven mechanically or acoustically
Landscapes
- Piezo-Electric Transducers For Audible Bands (AREA)
Description
- Um eine hochfrequente elektrische Schwingung in der Frequenz zu modulieren, ist es bekannt, einen mechanischen Modulator zu benutzen. Ein solches Gerät besteht .im wesentlichen aus einer Kombination zwischen einem Telefon und einem Mikrofon. Die Telefonmembran ist gleichzeitig die Membran eines Mikrofons, z. B. eines Kondensatormikrofons. Dieser' Mikrofonmembran steht, wie bei einem Kondensatormilkrofon üblich, eine zweite Elektrode gegenüber.
- Der Umstand, .daß der Kondensatorteil eines solchen Modulators in der Hochfrequenzschal:t'ung der Kondensator des Schwingungskreises ist bzw. als Teilkondensator in einem solchen Schwingungskreis liegt, macht eine außergewöhnliche Konstanz des Kapazitätswertes erforderlich, da geringe Veränderungen dieses Wertes zu erheblichen Verstimmungen des Senders führen können. Aus diesem Grunde ist besonders Wert darauf zu legen, daß Temperatureinflüsse die Konstanz nicht beeinträchtigen.
- Gemäß der Erfindung wird ein weitgehend temperaturkonstanter mechanischer Modulätor dadurch erzielt, daß das durch die modulierenden Schwingungen beeinflußte Element aus einer Schwingspule besteht, die an einer Membran befestigt ist, diie die Elektrode eines dem zu modulierenden Stromkreis zugeordneten Kondensators ist, dessen andere Elektrode aus einem auf einem Körper aus möglichst temperaturkonstanter Keramik, wie sie z. B. unter dem Namen Ardostan bekannt ist, aufgebrachten Metallniederschlag besteht. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, die feste Elektrode als aufgebrannte Silberelektrode auszubilden.
- Sehr wesentlich für die Größe der Kapazität ist der Plattenabstand des Kondensators. Der runde Keramikkörper, der die Gegenelektrode trägt, ist am Rande mit einem vortretenden auf ein genaues Maß eingeschliffenen wurstförmigen Rand versehen, über den die gespannte Membran gezogen ist. Damit ist auch eine Kapazitätsänderung durch eine thermische Veränderung des Plattenabstandes weitgehend vermieden.
- Wollt° man einen magnetischen Antrieib wählen, so würde sich der Nachteil herausstellen, daß z. B. bei Temperaturerhöhungen infolge des einseitigen magnetischen Zuges die Membran von der Gegenelektrode stärker weggezogen wird und sich dadurch die Kapazität verändert. Eine solche einseitige Zugbeanspruchung ist bei einem dynamisch angetriebenen System nicht vorhanden, wenn dafür gesorgt ist, daß der Anodengleichstrom von det Schwingspule ferngehalten wird. Ferner ist bekannt, einen magnetostriktiven Antrieb für dien. Tonteil des Modulators zu wählen. Ein solcher Antrieb !hat jedoch den wesentlichen Nachteil, daß die Amplituden des Systems außerordentlich :gering sind, so @daß der Wirkungsgrad, insbesondere in- den tiefen Frequenzen, für die Bedürfnisse der Praxis nicht ausreicht.
- Die Abbildung veranschaulicht einAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die Membran r ist unter verhältnismäßig starker Spannung über den Wulst 2 des Keramikkörpers 3 gezogen, der aus einem weitgehend: temperaturkonstanten keramischen Werkstoff, z. B. aus einer tonsubstanzun:d specksteinhaltigen Masse besteht. Der aufgebrannte Silberbelag q.bildet die Gegenelektrode. Der so entstandene Kondensator liegt als frequenzbeeinflussendes Element in einem Hochfrequenzschwingungskreis. An der Membran i ist eine Schwingspule 5 befestigt, die im Luftspalt 6 des Magnetsystems 7 frei schwingend angeordnet ist. Durch Temperaturänderungen können keine Kapazitätsänderungen auftreten, da beim dynamischen Antrieb .die Ruhelage durch Temperaturerhöhungen nicht beenflußt wird. Durch die Verwendung des weitgehend temperaturkonstanten Keramikkörpers ist dafür Sorge getragen, daß auch der Kondensatoxteil bei Temperaturänderungen keine wesentlichen Frequenzänderungen hervörbringt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Vereinigung eines Telefons und eines Kon.diensatormikrofons entstandener mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation von Hochfrequenzsendern, dadurch gekennzeichnet, daß das durch :die modulierenden Schwingungen beeinfl'ußte Element aus einer Schwingspule besteht, die an einer Membran befestigt ist, die ,die eine Elektrode eines dem zu modulierenden Stromkreis zugeordneten Kondensators ist, dessen andere Elektrode aus einem auf einem möglichst temperaturkonstanten Keramikkörper aufgebrachten Metallniederschlag besteht.
- 2: Modulator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran übler *einen genau eingeschliffenen, dem die Gegenelektrode tragenden Keramikkörper fest zugeordneten wulstförmigen Ring aus möglichst temperaturkonstantem Material gezogen ist.
- 3. Modulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wulstförmige Ring ein wulstförmiger Rand des die Gegenelektrode tragenden Keramikkörpers ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET2439D DE860503C (de) | 1941-07-17 | 1941-07-17 | Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation |
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|---|---|---|---|
| DET2439D DE860503C (de) | 1941-07-17 | 1941-07-17 | Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE860503C true DE860503C (de) | 1952-12-22 |
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ID=7543865
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET2439D Expired DE860503C (de) | 1941-07-17 | 1941-07-17 | Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE860503C (de) |
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1941
- 1941-07-17 DE DET2439D patent/DE860503C/de not_active Expired
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