DE860503C - Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation - Google Patents

Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation

Info

Publication number
DE860503C
DE860503C DET2439D DET0002439D DE860503C DE 860503 C DE860503 C DE 860503C DE T2439 D DET2439 D DE T2439D DE T0002439 D DET0002439 D DE T0002439D DE 860503 C DE860503 C DE 860503C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
ceramic body
bead
temperature
frequency modulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2439D
Other languages
English (en)
Inventor
Raimund Dipl-Ing Thomson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2439D priority Critical patent/DE860503C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE860503C publication Critical patent/DE860503C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C3/00Angle modulation
    • H03C3/10Angle modulation by means of variable impedance
    • H03C3/28Angle modulation by means of variable impedance using variable impedance driven mechanically or acoustically

Landscapes

  • Piezo-Electric Transducers For Audible Bands (AREA)

Description

  • Um eine hochfrequente elektrische Schwingung in der Frequenz zu modulieren, ist es bekannt, einen mechanischen Modulator zu benutzen. Ein solches Gerät besteht .im wesentlichen aus einer Kombination zwischen einem Telefon und einem Mikrofon. Die Telefonmembran ist gleichzeitig die Membran eines Mikrofons, z. B. eines Kondensatormikrofons. Dieser' Mikrofonmembran steht, wie bei einem Kondensatormilkrofon üblich, eine zweite Elektrode gegenüber.
  • Der Umstand, .daß der Kondensatorteil eines solchen Modulators in der Hochfrequenzschal:t'ung der Kondensator des Schwingungskreises ist bzw. als Teilkondensator in einem solchen Schwingungskreis liegt, macht eine außergewöhnliche Konstanz des Kapazitätswertes erforderlich, da geringe Veränderungen dieses Wertes zu erheblichen Verstimmungen des Senders führen können. Aus diesem Grunde ist besonders Wert darauf zu legen, daß Temperatureinflüsse die Konstanz nicht beeinträchtigen.
  • Gemäß der Erfindung wird ein weitgehend temperaturkonstanter mechanischer Modulätor dadurch erzielt, daß das durch die modulierenden Schwingungen beeinflußte Element aus einer Schwingspule besteht, die an einer Membran befestigt ist, diie die Elektrode eines dem zu modulierenden Stromkreis zugeordneten Kondensators ist, dessen andere Elektrode aus einem auf einem Körper aus möglichst temperaturkonstanter Keramik, wie sie z. B. unter dem Namen Ardostan bekannt ist, aufgebrachten Metallniederschlag besteht. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, die feste Elektrode als aufgebrannte Silberelektrode auszubilden.
  • Sehr wesentlich für die Größe der Kapazität ist der Plattenabstand des Kondensators. Der runde Keramikkörper, der die Gegenelektrode trägt, ist am Rande mit einem vortretenden auf ein genaues Maß eingeschliffenen wurstförmigen Rand versehen, über den die gespannte Membran gezogen ist. Damit ist auch eine Kapazitätsänderung durch eine thermische Veränderung des Plattenabstandes weitgehend vermieden.
  • Wollt° man einen magnetischen Antrieib wählen, so würde sich der Nachteil herausstellen, daß z. B. bei Temperaturerhöhungen infolge des einseitigen magnetischen Zuges die Membran von der Gegenelektrode stärker weggezogen wird und sich dadurch die Kapazität verändert. Eine solche einseitige Zugbeanspruchung ist bei einem dynamisch angetriebenen System nicht vorhanden, wenn dafür gesorgt ist, daß der Anodengleichstrom von det Schwingspule ferngehalten wird. Ferner ist bekannt, einen magnetostriktiven Antrieb für dien. Tonteil des Modulators zu wählen. Ein solcher Antrieb !hat jedoch den wesentlichen Nachteil, daß die Amplituden des Systems außerordentlich :gering sind, so @daß der Wirkungsgrad, insbesondere in- den tiefen Frequenzen, für die Bedürfnisse der Praxis nicht ausreicht.
  • Die Abbildung veranschaulicht einAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die Membran r ist unter verhältnismäßig starker Spannung über den Wulst 2 des Keramikkörpers 3 gezogen, der aus einem weitgehend: temperaturkonstanten keramischen Werkstoff, z. B. aus einer tonsubstanzun:d specksteinhaltigen Masse besteht. Der aufgebrannte Silberbelag q.bildet die Gegenelektrode. Der so entstandene Kondensator liegt als frequenzbeeinflussendes Element in einem Hochfrequenzschwingungskreis. An der Membran i ist eine Schwingspule 5 befestigt, die im Luftspalt 6 des Magnetsystems 7 frei schwingend angeordnet ist. Durch Temperaturänderungen können keine Kapazitätsänderungen auftreten, da beim dynamischen Antrieb .die Ruhelage durch Temperaturerhöhungen nicht beenflußt wird. Durch die Verwendung des weitgehend temperaturkonstanten Keramikkörpers ist dafür Sorge getragen, daß auch der Kondensatoxteil bei Temperaturänderungen keine wesentlichen Frequenzänderungen hervörbringt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Vereinigung eines Telefons und eines Kon.diensatormikrofons entstandener mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation von Hochfrequenzsendern, dadurch gekennzeichnet, daß das durch :die modulierenden Schwingungen beeinfl'ußte Element aus einer Schwingspule besteht, die an einer Membran befestigt ist, die ,die eine Elektrode eines dem zu modulierenden Stromkreis zugeordneten Kondensators ist, dessen andere Elektrode aus einem auf einem möglichst temperaturkonstanten Keramikkörper aufgebrachten Metallniederschlag besteht.
  2. 2: Modulator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran übler *einen genau eingeschliffenen, dem die Gegenelektrode tragenden Keramikkörper fest zugeordneten wulstförmigen Ring aus möglichst temperaturkonstantem Material gezogen ist.
  3. 3. Modulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wulstförmige Ring ein wulstförmiger Rand des die Gegenelektrode tragenden Keramikkörpers ist.
DET2439D 1941-07-17 1941-07-17 Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation Expired DE860503C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET2439D DE860503C (de) 1941-07-17 1941-07-17 Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET2439D DE860503C (de) 1941-07-17 1941-07-17 Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE860503C true DE860503C (de) 1952-12-22

Family

ID=7543865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET2439D Expired DE860503C (de) 1941-07-17 1941-07-17 Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE860503C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE836364C (de) Traegerfrequenz-Nachrichtenuebertragungsanlage mit Relaisstationen fuer sehr kurze Wellen
US2461307A (en) Modulating system
DE2506988A1 (de) Elektroakustischer wandler
DE860503C (de) Mechanischer Modulator zur Frequenzmodulation
US2348585A (en) Modulation system
DE654206C (de) Schaltung zur Frequenzmodulation
US2870412A (en) Frequency modulation means including pulse position modulation
DE2141643B2 (de) Erregerschaltung fuer einen piezoelektrischen kristall
GB378998A (en) Improvements in or relating to oscillation generating and modulating arrangements suitable for use in wireless signalling
DE425841C (de) Vorrichtung zur Fernanzeige von Messinstrumenten, deren Geber und Empfaenger ab-stimmbare Schwingungskreise enthalten, wobei die Frequenz des Geberkreises dem zu uebermittelnden Betriebszustand gemaess eingestellt wird
DE3023162A1 (de) Akustoelektronischer wandler
DE3127670C2 (de) Hörhilfe
US1650934A (en) System of modulation
US2491754A (en) Radio transmitting circuits
DE882869C (de) Anordnung zur Gewinnung einer Regelspannung, deren Groesse pro-portional ist der Abweichung der Frequenz einer Hochfrequenzspannung von einer ausgewaehlten Frequenz und deren Vorzeichen der Frequenz-abweichung nach hoeheren bzw. nach niederen Frequenzen hin zugeordnet ist
DE890831C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Geraete der Fernmeldetechnik
AT130822B (de) Verfahren zur Richtungsbestimmung eines drahtlosen Senders, der Zeichen in verschiedenen Ebenen ausstrahlt.
DE578317C (de) Anodenspannungsmodulationsschaltung
US2001891A (en) Modulation
GB561322A (en) Improvements in or relating to frequency modulating arrangements
DE731615C (de) Peilempfaenger
DE489465C (de) Anordnung zur elektrischen Lichtsteuerung
DE540337C (de) Schaltung zur Frequenzwandlung mittels einer Doppelgitterroehre
DE844465C (de) Mikrophonkontakt
DE691293C (de) Interferenzmodulator fuer Lichtsignalgeraete, insbesondere fuer Lichtsprechgeraete