DE860448C - Sonnenblende mit rechteckigem Ausschnitt fuer photographische Aufnahmegeraete - Google Patents

Sonnenblende mit rechteckigem Ausschnitt fuer photographische Aufnahmegeraete

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DE860448C
DE860448C DES11538D DES0011538D DE860448C DE 860448 C DE860448 C DE 860448C DE S11538 D DES11538 D DE S11538D DE S0011538 D DES0011538 D DE S0011538D DE 860448 C DE860448 C DE 860448C
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DES11538D
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Walter Wiedeke
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B11/00Filters or other obturators specially adapted for photographic purposes
    • G03B11/04Hoods or caps for eliminating unwanted light from lenses, viewfinders or focusing aids
    • G03B11/045Lens hoods or shields

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description

  • Sonnenblende mit rechteckigem Ausschnitt für photographische Aufnahmegeräte Für photographische Aufnahmegeräte- bestehen Sonnenblenden mit rechteckigem Ausschnitt in fester und auch ausziehbarer Form,- die -jedoch beim Gebrauch nicht -zweckmäßig sind: Zur Abnahme des Objektivdeckels, ferner bei versenkbaren-Objektiven zur Einrasterung derselben und zur Einstellung der Blende oder der Entfernungen müssen die Sonnenblenden jeweils- abgenommen werden. Dies wird besonders dann unangenehm wenn kurz vor der Aufnahme wegen Änderung der Lichtverhältnisse die Blende des Objektivs nachgestellt werden muß.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun, eine Sonnenblende mit rechteckigem Ausschnitt für photographische Aufnahmegeräte, die diese Nachteile nicht aufweist. Die Sonnenblendegemäß -der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, diaß sie aus zwei Teilen, dem feststehenden und dem verschieb= baren Teil, besteht, die derart ausgebildet sind, =-daß der feststehende Teil . die optisch richtige Lage des verschiebbaren Teils gewährleistet und däß der verschiebbare Teil, ohne in seiner Ruhestelläng die Abmessungen des Aufnahmegerätes wesentlich zu vergrößern, in seiner Arbeitsistellung die Einst llung des: Objektivs gestattet.' Mit Vorteil erfolgt die Führung des verschiebbaren Teila durch mindestens zwei Führungsstifte, die im fests@tehendlen Teil starr befestigt sind. Ferner ist es vorteilhaft; den verschiebbaren Teil in-der-Arbeitsstellung zu rastern, zweckrnäßigerweis@e -durcli Federn,-die-den verschiebbaren Teil auch in der Ruhestellung festhalten. Die Führungsstifte tragen mit V'örteil an der Stirnseite Schrauben., an denen die Federn des verschiebbaren Teils einrastern und die ein leichtes Abnehmen des verschiebbaren Teils. ermöglichen. Die Befestigung des feststehenden Teils der Sonnenblende auf dem photographischen Aufnahmegerät kann auf verschiedene Weise erfolgen. Es bestehen Aufnahmegeräte, beispielsweise die Contaxkameras, die mit einem Bajonettverschluß für die Anbringung einer Sonnenblende versehen sind. Für diese Geräte erweist es sich als zweckmäßig, wenn der feststehende Teil der Sonnenblende ebenfalls mit einem Bajonettverschluß versehen ist. Für Aufnahmegeräte, bei denen keine Befestigungsmittel für eine Sonnen,-blende vorhanden sind, kann entweder ein Bajonettverschluß an das Gehäuse des Aufnahmegerätes angebracht werden oder es kann der feststehende Teil als au:fkleimmbarer Halter ausgebildet sein.
  • Beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Sonnenblende werden nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt Fig. i die zweiteilige Sonnenblende im Schnitt im zusammengeschobenen Zustand, Fig. 2 die gleiche Sonnenblende im herausgezogenen Zustand im Schnitt, Fig: 3 eine zweiteilige Sonnenblende finit einem aufklemmbaren Haltering für Aufnahmegeräte mit Objektiven längerer Brennweite im heraus gezogenen Zustand, Fig: q. eine Teilansicht des verschiebbaren Teils einer Sonnenblende gemäß der Erfindung mit einer Klappe als Verschlußdeckel.
  • Die Sonnenblende besteht aus. einem feststehenden Teil i und einem: zu diesem verschiebbaren Teil 2. Der feststehende Teil i ist mit einem Bajonettverschluß versehen und wird auf das Außenbajonett, also unabhängig von dem Objektiv 6, am Aufnahmegerät befestigt. Bei Geräten, die an sich kein Außenbajonett besitzen, kann ein solches in bekannter Ausführung am Gehäuse 3 angebracht werden. Der feststehende Teil i der Sonnenblende trägt zwei oder mehr Führungsstifte q., 5 zur optisch richtigen Führung des verschiebbaren Teils 2, der als eigentliche Sonnenblende auf der Stirnseite den entsprechenden rechteckigen Ausschnitt 7 aufweist. Der verschiebbare Teile ist der Länge nach so bemessen, daß seine Frontfläche 2' in der Ruhestellung dicht vor dem Oij,ekti.v 6 bzw. Objektivdeckel 6' steht und dadurch die Baulänge des Objektivs bzw. des Aufnahmegerätes nicht wesentlich vergrößert. In der herausgezogenen Stellung, der Arbeitsstellung der Sonnenblende, steht die Stirnseite des verschiebbaren Teils im optisch richtigen Abstand vom Objektiv 6. Der verschiebbare Teil 2 wird in dieser Stellung gerastert, und zwar durch Federn 8, g. Diese Federn; sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie auch in der Ruhestellung den verschiebbaren Teil auf den Führungsstiften d., 5 des feststehenden Teils i festhalten. Zur Rasterung in der Arbeitsstellung dienen die in den Führungsstiften befestigten Schrauben io, i i. Nach Entfernen der Schrauben kann der verschiebbare Teil abgenommen werden. In der Arbeitsstellung der Sonnenblende lassen sich am Objektiv 6 nun leicht Blende, Entfernung usw. einstellen. Es kann, auch ein etwa vorhandener Objektivdeckel 6' abgenommen werden., Bei versenkbarem. Objektiv läßt sich dessen Vorderteil herausziehen, ohne' daß die Sonnenblende entfernt werden muß.
  • Für Aufnahmegeräte mit langbrennweitigen Objektiven, beispielsweisse Kleinbildkameras und Kinoapparate, werden mit Vorteil erfindungsgemäße Sonnenblenden verwendet, die mit einem aufklemmbaren Haltering i' versehen sind, der auf den feststehenden Teil 6" des Objektivs 6 aufgeklemmt wird (Fig. 3).
  • Die Sonnenblende nach vorliegender Erfindung kann ferner eine Klappe 12 -(Fig. q.) -zur Abdeckung des Ausschnittes 7 und zum Schutz des Objektivs aufweisen.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPRLCHE: i. Sonnenblende mit rechteckigem Ausschnitt für photographische Aufnahmegeräte, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Teilen, einem feststehenden und einem verschiebbaren Teil, besteht, die derart ausgebildet sind, daß der feststehende Teil die optisch richtige Lage des verschiebbaren Teils. gewährleistet und daß der verschiebbare Teil, ohne in seiner Ruhestellung die Abmessungen des Aufnahmegerätes,-wesentlich zu vergrößern, in der Arbeitsstellung die Einstellung des Objektivs gestattet.
  2. 2. Sonnenblende nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des verschiebbaren Teils durch mindestens zwei Führungs,stifte erfolgt, die am feststehenden Teil starr befestigt sind.
  3. 3. Sonnenblendie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d,aß der verschiebbare Teil in der Arbeitsstellung gerastert ist. ..
  4. Sonnenblende nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterung durch Federn erfolgt, die den verschiebbaren Teil auch in der Ruhestellung festhalten.
  5. 5. Sonnenblende nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß- die Führungsstifte auf der Stirnseite Schrauben tragen, an denen die Federn des verschiebbaren Teils einrastern.
  6. 6. Sonnenblende nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil mit einem Bajonettverschluß versehen ist.
  7. 7. Sonnenblende nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil mit einem Klemmring versehen ist. B. Sonnenblende nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Teil eine Klappe aufweist, mit welcher der Ausschnitt abgedeckt werden kann.
DES11538D 1943-07-31 1944-07-30 Sonnenblende mit rechteckigem Ausschnitt fuer photographische Aufnahmegeraete Expired DE860448C (de)

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