DE859C - Triowalzensystem - Google Patents
TriowalzensystemInfo
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- rollers
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Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 17
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 8
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 5
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 claims 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/08—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
- B21B13/02—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
- B21B13/04—Three-high arrangement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
Description
Patent-Anspruch: Das in vorstehender Beschreibung und beiliegender Zeichnung charakterisirte
System von Trio walz werken.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 18.
F. C. GLASER in BERLIN. Trio-Walzensystem.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1877 ab.
Die gewöhnlichen einfachen Walzwerke mit nur zwei Walzenkörpern haben bekanntlich den
Naclitheil, dafs man nur nach einer Richtung walzen kann, und daher das Eisen, welches ein
Kaliber durchlaufen hat, über die Oberwalze zurückgeben mufs, um es durch das folgende
Kaliber zu führen. Hierdurch wird Zeit- und Arbeitsverlust in hohem Grade verursacht, da,
abgesehen von dem Zeit- und Arbeitsverlust des für die Bearbeitung an sich nutzlosen Ueberhebens
ein weiterer Verlust durch das Abkühlen und das deshalb wieder nothwendig werdende
Anwärmen des Eisens bedingt wird.
Diese Uebelstände haben zur Construction der Triowalzwerke d. h. der Walzwerke geführt,
bei denen drei Walzen übereinander liegen und welche gestatten, dafs das Eisen, welches z. B.
das erste Kaliber zwischen den beiden unteren Walzen durchlaufen und sich in einer Richtung
bewegt hat, sich zur Erlangung des zweiten Kalibers in entgegengesetzter Richtung durch
die beiden oberen Walzen bewegt u. s. w.
Bei dieser Construction ist es nothwendig, dafs die Mittelwalze abwechselnd Matrizen- und
Patrizen-Kaliber d. h. abwechselnd Kehlungen und Prefsringe trägt, und dafs die untere Walze
dementsprechend nur Prefsringe und die obere Walze nur Kehlungen oder umgekehrt, hat.
Daraus folgt aber, dafs ein solches Triowalzwerk bedeutend länger und schwerer wird, denn,
während ein gewöhnliches Walzwerk mit zwei Walzen von beispielsweise sechs Kalibern nur
sieben Anlaufringe erfordert, da jeder Anlaufring einer Kehlung auch der benachbarten Kehlung
mit dient, mufs bei der oben angegebenen, bisher als unvermeidlich angesehenen Anordnung
der Triowalzwerke jede Kehlung ihre beiden Anlaufringe für sich haben. Daraus folgt, dafs ein
Triowalzwerk von sechs Kalibern zwölf Anlaufringe haben und sich daher um die Breite von
fünf Anlaufringen länger anbauen mufs, als ein gewöhnliches Walzwerk mit nur zwei Walzen;
hierzu kommt, dafs jede der drei Walzen nahezu eine durchgehend gleiche, den Kalibern entsprechende
Stärke haben mufs.
Dieser, den bisher ausgeführten Triowalzwerken anhaftende Uebelstand ist bei der durch die
beiliegende Zeichnung dargestellten Construction dadurch vermieden, dafs die sämmtlichen Prefsringe
der Mittelwalze auf der einen Hälfte und die sämmtlichen Kehlungen auf der anderen
Hälfte derselben angebracht sind. Es kommt daher bei der oberen und unteren Walze auch
nur je eine Hälfte in Thätigkeit; die andere Hälfte kann unbearbeitet bleiben und im Materiale
so weit geschwächt werden, als es die Widerstandsfähigkeit zuläfst. Da es bei dieser
Construction wieder möglich ist, für sechs Kaliber mit sieben Anlaufringen, von denen nur
der mittlere etwas stärker zu sein braucht, auszukommen, so wird das Walzwerk nicht länger
als ein gewöhnliches mit nur zwei Walzen und auch nicht wesentlich schwerer, da die Abschwächung
der oberen und unteren Walze eine bedeutende Materialersparnifs gestattet. Das
Gewichtsverhältnifs stellt sich derart, dafs, wenn ein gewöhnliches Walzwerk mit nur zwei Walzen
ein Gewicht von 7541 kg bedingt; ein Trio walzwerk
meines Systems 9479 kg wiegt, während ein Triowalzwerk alter Construction nicht unter
13 bis 14000 kg herzustellen ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 ein Walzwerk dieses neuen Triosystems
dargestellt. In Fig. 1 ist die Mittelwalze α auf ihrer linken Hälfte mit den Prefsringen D F
versehen, die Kehlungen der unteren Walze C entsprechend; die rechte Hälfte der Mittelwalze a
hat hingegen Kehlungen, deren Prefsringe ACE der oberen Walze b entsprechen. Die linke
Hälfte der oberen Walze b und die rechte Hälfte der unteren Walze c ist glatt und nach den
unteren Zapfen hin verjüngt. Beim Walzen geht das Eisen zuerst durch die obere und mittlere
Walze bei A und dann zurück durch die mittlere und untere Walze bei B, dann wieder
in der ersten Richtung durch die obere und mittlere Wajze bei C, zurück bei D u. s. w.
Fig. 2 zeigt insofern eine Modification meines Systems, als die Oberwalze b in ihrer ganzen
Länge mit Prefsringen versehen ist, um sie in Verbindung mit einem zweiten Triowalzwerk
desselben Systems zu benutzen. Eine weitere vortheilhafte Abänderung liegt in der Verkürzung
der unteren Walze c, bei welcher ohne Vermittlung des glatten konischen Theils sich der
Zapfen unmittelbar an den arbeitenden Theil anschliefst, wodurch eine weitere Materialersparnifs
erreicht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE859T | 1877-09-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE859C true DE859C (de) |
Family
ID=70976538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE859DA Expired - Lifetime DE859C (de) | 1877-09-22 | 1877-09-22 | Triowalzensystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE859C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20180257190A1 (en) * | 2014-12-03 | 2018-09-13 | Mitsubishi Heavy Industries Machine Tool Co., Ltd. | Dry machining apparatus |
-
1877
- 1877-09-22 DE DE859DA patent/DE859C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20180257190A1 (en) * | 2014-12-03 | 2018-09-13 | Mitsubishi Heavy Industries Machine Tool Co., Ltd. | Dry machining apparatus |
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