DE85664C - - Google Patents

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DE85664C
DE85664C DENDAT85664D DE85664DC DE85664C DE 85664 C DE85664 C DE 85664C DE NDAT85664 D DENDAT85664 D DE NDAT85664D DE 85664D C DE85664D C DE 85664DC DE 85664 C DE85664 C DE 85664C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/083Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with changeable combination

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTA^
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein verstellbares Schlofs, welches sich vorzüglich für Kassen eignet, selbstredend jedoch auch für Kasten, Thüren überhaupt' und überall dort benutzt werden kann, wo ein guter Verschlufs nöthig ist.
In beiliegenden Zeichnungen ist das Schlofs dargestellt.
Auf Blatt I zeigt
Fig. ι eine Ansicht des zugesperrten Schlosses bei abgenommenem, vorderem Deckel,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach x-x aus Fig. ι bei Hinweglassung der durchschnittenen Theile,
Fig. 3 eine Ansicht des Schlosses bei abgenommenem Deckel a',
Fig. 3a und 3b Details,
Fig. 4 eine Ansicht des aufgesperrten Schlosses bei abgenommenem, vorderem Deckel,
Fig. 5 eine Draufsicht bei abgenommenem, oberem Deckel a",
Fig. 6 einen Verticalschnitt durch den Riegel nach y-y aus Fig. 4.
Auf Blatt II zeigen
Fig. 7 bis 16 Details des Schlosses, jedes in zwei Ansichten,
Fig. 17 bis 30 verschiedene Ausführungsformen von zu diesem Schlosse geeigneten Schlüsseln; es ist dabei:
Fig. 17 ein Horizontalschnitt nach %-·{ aus
Fig. 18 und 20 die Stirnansichten dieses Schlüssels,
Fig. 19 ein Verticalschnitt nach u-u aus Fig. 17,. Fig. 21 eine Draufsicht eines zweiten Schlüssels, Fig. 22 ein Verticalschnitt nach v-v aus Fig. 21, Fig. 2 3 eine Draufsicht eines dritten Schlüssels bei abgehobenem Deckel,
Fig. 24 ein Verticalschnitt nach w-n> aus Fig: 23,
Fig. 25 ein Verticalschnitt nach n>-w aus Fig. 23 bei herausgenommenen Stechstiften,
Fig. 26 eine Oberansicht des aus Fig. 23 abgehobenen Deckels,
Fig. 27 bis 30 die Vorder- und Seitenansichten der verschieden langen Stechstifte dieses dritten Schlüssels.
Das Schlofs besteht 1. aus dem Gehäuse, 2. aus dem Stechmechanismus, 3. aus dem Mechanismus zum Verstellen des Schlosses und 4. aus dem Reservemechanismus.
Der Stechmechanismus besteht aus den verschiebbaren, neben einander liegenden Platten b (s. diese Fig. 15), auf welche die Stechstifte des Schlüssels einwirken. Wird der Schlüssel in das Stechloch c eingeführt und in die Pfeilrichtung ι gestochen, so weichen die Platten b in der gleichen Richtung zurück. Da die Stechstifte des Schlüssels verschieden lang sind, so weichen auch die Platten b entsprechend den verschiedenen Längen der Stechstifte verschieden weit zurück, welches Zurückweichen (wie später beschrieben) auch die anderen Theile des Mechanismus mitmachen. Durch das Zurückweichen der Platten b werden die Platten d (s. diese Fig. 9 bis 13) in der auf die vorige Richtung senkrecht horizontalen Richtung verschoben. (Zwischen den einzelnen Platten d sind die Platten d' [s. diese Fig. 14] gelagert und dienen den ersteren als Führungsfiächen.) Die Fortsätze e der Platten d gehen durch die Führung f (s. diese Fig. 16
in Seiten-, Drauf- und Stirnansicht) hindurch und drücken ihrerseits auf die Vorführhebel g, deren einer in Fig. ι in seinen wichtigsten Stellungen gezeichnet ist. Die möglichen Stellungen der Vorführhebel sind zahllos und entsprechen jeweilig den verschiedenen Längen der Stechstifte des bei c eingeführten Schlüssels. Jeder Hebel g hat seinen Drehpunkt bei h (was später näher erläutert werden wird) und drückt bei seiner Verschiebung wieder auf eine Sperrplatte i, welche in den der jeweiligen Hebelstellung entsprechenden Lagen gezeichnet ist. Die Sperrplatte i drückt den Rückführhebel k, der in allen mit den Stellungen des Hebels g correspondirenden Stellungen gezeichnet ist, in derselben Richtung weiter, und ist der Drehpunkt des Hebels k in h1 angeordnet. Neben den Rückführhebeln k ist die Rückführplatte /, welche mit zwei verschieden langen Stiften m und η ausgestattet und um den im Schlofsgehäuse gelagerten Bolzen ο -drehbar ist, gelagert und wirken die Rückführhebel k durch den auf den langen Stift m ausgeübten Druck drehend auf die Rückführplatte /. Nachdem durch das Stechen des Schlüssels sämmtliche beschriebenen Theile in die gezeichnete Stellung gebracht worden sind, wird an dem Zapfen p, welcher im Schlofsgehäuse seine Lager hat, gedreht; die Folge davon ist, dafs durch das Excenter q, welches mit dem Zapfen ρ aus einem Stücke hergestellt ist, der auf dem Excenter q lose sitzende Riegel r gesenkt wird. Durch Senken des Riegels r wird dessen unterer Ansatz r' in die Ausschnitte s der Sperrplatten i eingeführt, zugleich werden die an dem Zapfen ρ auf der Innenwand der Thür befestigten (nicht gezeichneten) Schlofsriegel aus den Schublöchern der Kassenwände herausgezogen und kann die Kassenthür jetzt geöffnet werden.
Beim Sperren des Schlosses dreht man den Zapfen ρ im entgegengesetzten Sinne wie beim Aufschliefsen; dadurch wird der Riegel r gehoben, dessen Ansatz r' aus den Ausschnitten s der Sperrplatten i herausgezogen, und wenn dies letztere vollkommen der Fall ist und der Zapfen ρ weiter gedreht wird, drückt der auf dem Zapfen ρ neben dem Excenter q aufgekeilte Daumen t auf den Stift η der Rückführplatte /. Hierdurch wird bewerkstelligt, dafs die Platte / in der Pfeilrichtung 2 gedreht wird und ihr langer Stift m alle Rückführhebel k entsprechend zurückschiebt. Diese Hebel k übertragen die Bewegung unter Vermittelung der Sperrplatten i, der Vorführhebel g, der Platten d auf die zuerst verschobenen Platten b\ das Schlofs ist gesperrt und befinden sich sämmtliche Theile in ihrer Ursprungsstellung.
Um das Schlofs zu verstellen, d. h. die Benutzung eines anderen Stechschlüssels, dessen Stechstifte von den früheren Stellungen abweichende Stellungen haben, zu ermöglichen, ist folgende. Einrichtung getroffen.
Die Vorführhebel g und Rückführhebel k sind um Bolzen h bezw. h1 drehbar. Diese Bolzen lagern in den Platten u (s. Fig. 3), welche unten einen Schlitz h" haben. Die Platten u haben aufserdem einen Ausschnitt v, durch welchen zwei Bolzen v1 v2, die im Schlofsgehäuse drehbar gelagert sind, hindurchgehen. In Fig. 3 a ist der für vorliegende Erfindung charakteristische Bolzen vl herausgezeichnet; derselbe geht durch die Innenwand der Kasse durch und aufserhalb der Innenwand in ein Vierkant vs über, um zu ermöglichen, den Bolzen zu drehen. Innerhalb des Schlofsgehäuses ist der auf den Bolzen aufgekeilte Ring ν5, ferner ein zweiter verschiebbarer Ring νβ angeordnet. Der Bolzen v' ist aufserdem an seinem anderen Ende mit einem Schraubengewinde ν1 ausgestattet, auf welchem eine Mutter w sitzt, die aufsen mit einem Zahnkranze versehen ist. Die Platten u sind von den Bolzen v1 und v'2 in ihren Schlitzen ν geführt und können durch Anziehen der Mutter n> in ihren Stellungen fixirt, d. h. zwischen den Ringen v5 und v6 des Bolzens v1 festgestellt werden. Die Wirkungsweise dieses Mechanismus wird später beschrieben werden, da sie mit der Wirkungsweise des nachfolgend zu beschreibenden Mechanismus im innigen Zusammenhange steht.
Oberhalb der vorhin bezeichneten Platten u ist im Schlofsgehäuse der Reservemechanismus angebracht. In dem Gehäuse A desselben sind die verschiebbaren Sperrplatten B gelagert, die nur durch einen entsprechend geformten Stechschlüssel verschoben werden können, der im Besitze der Schlofsfabrik zurückgeblieben ist. Wird mittelst dieses Schlüssels, dessen Form das Geheimnifs der Fabrik bildet, auf die Platten B gestochen, so gelangen letztere in eine solche Stellung, dafs an dem Zapfen C gedreht werden kann. Wird an diesem Zapfen gedreht, so wird der Riegel D mit seinem Fortsatz D' in die Sperrplatten B eingeführt, zugleich wird das auf dem Zapfen C festgekeilte Zahnrad E gedreht und greift in den Zahnkranz der Mutter n> ein, wodurch dieselbe gedreht wird. Auf dem Zapfen C ist weiter ein Haken F aufgekeilt und gelangt letzterer, wenn an dem Zapfen C um ca. 2700 gedreht worden ist, zur Wirkung, greift beim Weiterdrehen des Zapfens C in das Auge G' der Stange G (s. diese Fig. 7) ein und zieht dieselbe an und mit ihr die unten fingerförmig geschlitzte drehbare Platte K (s. diese Fig. 8), welche auf dem im Schlofsgehäuse drehbar gelagerten Bolzen H festgekeilt ist, nach vorwärts (Pfeilrichtung 5). Die Finger dieser Platte drücken auf die Platten u und verschieben diese.
Um das Schlofs zu verstellen, wird mit dem für dasselbe passenden Schlüssel in der beschriebenen Weise aufgesperrt, aridem Zapfen ρ gedreht und infolge dessen durch Einschieben des Ansatzes r' in die Ausschnitte der Sperrplatten i die letzteren in ihrer Lage fixirt (Fig. 4). Nun wird der Zapfen vl durch einen auf das Vierkant va desselben aufgesetzten Schlüssel gedreht und infolge dieser Drehung die Mutter w in der Richtung des Pfeiles 4 fortbewegt und die Pressung der Platten u zwischen den Ringen v5, i>6 aufgehoben, so dafs die Platten u auf den Bolzen v\ v'2 verschiebbar sind. Wird nun durch Aufsetzen eines Schlüssels auf das Vierkant L des Bolzens H dieser und mit ihm die unten geschlitzte Platte K gedreht, so verschieben die Finger K' die Plätten u so lange, bis letztere an die Schlofswand a' anstofsen. Man verstellt den später zu beschreibenden Schlüssel oder nimmt einen von dem bisherigen abweichenden Stechschlüssel und sticht mit diesem Schlüssel in das Stechloch c. Durch Uebertragung dieser verschiebbaren Bewegung vermittelst der Platten b, Platten d und ihrer Fortsätze e wirkt man schiebend auf die Hebel g ein. Die Hebel g sind unten im Fleische schwächer als oben und geben, da sie jetzt unten auf keinen Widerstand stofsen, zuerst hier nach und lehnen sich an die Stirnseiten der Ausschnitte s der Sperrplatten i an (Fig. 4). Oben hingegen, wo sie auf den Bolzen h hängen, werden sie sich vorerst nicht verschieben, da sie hier einen Reibungswiderstand in den Schlitzen h" der Platten u finden, welcher Widerstand durch die pressende Wirkung der über die Platten u gelegten Klemmfeder u' noch gehoben wird (Fig. 3b). Bei weiterem Druck auf die Hebel g werden diese entsprechend der Gröfse der Schiebung der einzelnen Stechstifte des Schlüssels jetzt oben nachgeben müssen und bleiben, wenn dieser Druck aufhört, infolge der oben vorhandenen Reibung in dieser neuen Stellung auch oben fixirt. Der Schlüssel, welcher die Hebel in ihre neue Stellung gebracht hat, wird nun herausgezogen und der Zapfen v1 im entgegengesetzten Sinne wie früher gedreht, die Mutter w wird dadurch angezogen, die Ringe v5, va pressen die Platten u an einander und fixiren sie und somit die neuen Drehpunkte der Hebel g in dieser Stellung. Ist dieses erfolgt, so wird durch Drehen an dem Zapfen ρ das Schlofs gesperrt. Will man jetzt die Kasse öffnen, so kann dies nur mit dem neuen Schlüssel, mit welchem die Verstellung der Hebel g bewirkt wurde, erfolgen, da der frühere Schlüssel nicht mehr die jetzt nöthigen Verschiebungen bewerkstelligen kann. Dieses Verstellen des Schlosses bezw. Auswechseln des Schlüssels hat den Vortheil, dafs z. B. Jemand, welcher den in Verlust gerathenen ersten Schlüssel gefunden oder sich von dem ursprünglichen Schlüssel einen Abdruck genommen hat und nach ihm den ersten Schlüssel anfertigt, um, ihn zum widerrechtlichen Aufsperren der Kasse zu benutzen, dies nicht mehr thun kann und somit der erste Schlüssel werthlos geworden ist.
Sollte der Schlüssel, . welcher zum Aufsperren des Schlosses gedient hat, in Verlust gerathen, so ist Vorsorge dafür getroffen, dafs der Fabrikant des Schlosses mittelst zweier in seinem Besitze gebliebener Schlüssel, das Schlofs leicht aufsperren kann. Es ist hierzu nöthig, das Schlofs vorerst in seine Normalstellung zu bringen. Zu diesem Zwecke dient der bereits beschriebene Reservemechanismus. Durch Einwirkung des ersten Schlüssels auf die Platten B und Drehen an dem aufserhalb der Kasse liegenden Vierkant C des Zapfens C wird die Pressung der Platten u in der bereits beschriebenen Weise aufgehoben und diese in ihre äufserste Stellung gebracht, bis sie an die Schlofswand a1 anstofsen. Hierauf wird der Zapfen C im entgegengesetzten Sinne gedreht und infolge dessen die Mutter w angezogen und die Platten u in dieser Stellung fixirt. Befinden sich nun die Platten u in dieser äufsersten Stellung und die Hebel g in der dieser Stellung entsprechenden Stellung, so kann nur durch eine bestimmte Verschiebung der Platten b und d und Hebel g die richtige Stellung der Sperrplatten i herbeigeführt werden, was durch Einführen des im Besitze der Fabrik zurückgebliebenen, für diese Stellung passenden zweiten Schlüssels erfolgt. Ist dieses geschehen, so kann der Ansatz r' in die Ausschnitte der Sperrplatten i eintreten und der Zapfen ρ gedreht werden, um dadurch die an ihm befestigten Schubriegel aus den Schubfächern der Kasse herauszuziehen, somit die Kasse öffnen zu können. Ist dies erfolgt, so verstellt der ' Monteur der Kassenfabrik mit einem neuen Schlüssel das Schlofs und kann in Folge dessen, da die jetzige Stellung eine andere als die Normalstellung ist, der Kassenbesitzer die Normalstellung auch nicht eruiren, und bleibt dieselbe weiter ein Geheimnifs des Schlofsfabrikanten.
Um es dem Besitzer des Schlosses zu ermöglichen, von Fall zu Fall das Schlofs beliebig zu verstellen, ohne sich immer neue Stechschlüssel anschaffen zu müssen, sind Schlüssel construirt, welche sich in verschiedenartigster Weise verstellen lassen.
In den Fig. 17 bis 30 sind drei Hauptconstructionen von solchen Schlüsseln dargestellt.
Fig. 17 bis 20 zeigt einen Drehschlüssel, welcher aus einem runden Eisenstück A', welches den gröfsten Theil seiner Länge, gebohrt ist, ein Schraubengewinde B" und einen
Schlitz B' besitzt, besteht. Durch den Schlitz B' sind die eigentlichen Stechstifte C gesteckt und werden mittelst der Schraubenspindel D' fixirt. Die Stechstifte C' sind an ihren beiden Enden C" verstärkt und können dadurch aus dem Schlitz nicht herausfallen. Soll der Schlüssel verstellt werden, so wird die Schraubenspindel D' aufgeschraubt, die Stifte C nach Belieben verschoben, um in diesen neuen Lagen durch Drehen der Spindel D' fixirt zu werden.
. Der in Fig. 21 und 22 dargestellte Schlüssel besteht aus einem Gehäuse E', dessen Deckel F' um einen im Gehäuse angeordneten Bolzen G' drehbar ist. Im Gehäuse sind die mit Ansätzen H' und Zähnen H" ausgestatteten Stechstifte J' verschiebbar und ■ über das Gehäuse ein Ring K' geschoben. Soll der Schlüssel verstellt werden , so wird vorerst der Ring K' heruntergezogen, der Deckel F' geöffnet und die Stifte J' verschoben, um nach Schliefsen des gleichfalls mit Zähnen F" ausgestatteten Deckels F' und Aufschieben des Ringes K' fixirt zu werden.
Der in Fig. 23 bis 26 dargestellte Schlüssel besteht aus einem uhrförmigen Gehäuse JJ, welches in der Mitte einen Zapfen M' und einen Schlitz N' besitzt. Auf den Zapfen können die in Fig. 27 bis 30 herausgezeichneten ungleichlangen Stechstifte S' mit ihren Löchern S" aufgesteckt und durch Aufschrauben des als Mutter ausgebildeten Deckels O' auf den oben mit Gewinde versehenen Zapfen M' festgestellt werden. Die Stechstifte S werden, um ein Verstellen des Schlüssels herbeizuführen, beliebig versetzt.

Claims (5)

Patent-AnSprüche: .1. Ein Schlofs mit verstellbarem Eingericht, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zuhaltungen vom Schlüssel aus mittelst Vorführhebel (g) bewegt werden, deren Drehpunkte (h) in Platten (u) angebracht sind, welche nach Feststellung der Zuhaltungen, durch den Sperrstift und nach Lösung der Feststellvorrichtung für die Platten (u) sammt den Drehpunkten (h) und Hebeln (g) irgend einer Schlüsselform entsprechend verstellt werden können, so dafs nach der Wiederfeststellung der Platten in dieser Lage die Einstellung der Zuhaltungen nur mit einem Schlüssel von gleicher Form erfolgen kann.
1. Eine Ausführungsform des durch .
Anspruch ι geschützten Schlosses, bei welcher die die Vorführhebel tragenden Platten mit. einer entsprechenden Anzahl Rückführhebel (k) ausgestattet . sind, Welche beim Zuschliefsen von einem an der Drehgriffachse angebrachten Daumen mittelst eines Winkelhebels (I) mit vorstehendem Bolzen (0) so bewegt werden, dafs sie die Zuhaltungen in die Schliefslage zurückführen.
3. An dem durch Anspruch 1 geschützten Schlofs eine Vorrichtung zum Verschieben der Platten (u), bestehend aus einer um Bolzen (H) drehbaren Platte (K), deren Finger (K') die durch Drehen des Bolzens o' gelockerten Platten (u) bis an die Schlofswand a' verschieben, zu dem Zwecke, um durch Einführen eines neuen Schlüssels die Vorführhebel in die den Längen der Stechstifte entsprechenden Lagen zu bringen.
4. An dem durch Anspruch 1 geschützten Schlofs eine Vorrichtung zum Oeffnen des Schlosses nach Verlust des Schlüssels, gekennzeichnet durch das auf dem Zapfen (C) aufgekeilte Zahnrad (E) und Haken (F), von welchen bei Drehung des Zapfens (C) das erstere die Mutter (w) durch Eingreifen in ihren Zahnkranz aufschraubt und die Platten (u) lockert, während der letztere bei fortgesetzter Drehung des Zapfens (C) in das Auge (G1) der Verbindungsstange (G) eingreift und die Platte (K) dreht, wodurch deren Finger (K') die gelockerten Platten (u) bis an die Kassenwand a' verschieben, zu dem Zwecke, um durch Einwirkung des für diese Stellung, passenden Stechschlüssels die Sperrplatten (i) zu lösen.
5. In Verbindung mit dem unter 1., 2. und 3. gekennzeichneten Schlosse verstellbare Stechschlüssel, bestehend aus dem mit aufklappbaren, an seiner unteren Seite gezahnten Deckel (F') versehenen Gehäuse (E') und den mit unteren Ansätzen (H') oben gezahnten Stechstiften (J'), welche durch Niederdrücken des Deckels (F') und Aufschieben des Ringes (K') fixirt werden (Fig. 21 und 22).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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