DE855771C - Tonaufnahme- und Wiedergabegeraet fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Tonaufnahme- und Wiedergabegeraet fuer SprechmaschinenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 17. NOVEMBER 1952
G 3891 IXaI 42 g
Die Erfindung betrifft ein für Sprechmaschinen bestimmtes Tonaufnahme- und Wiedergabegerät.
Ihr liegt u. a. die Aufgabe zugrunde, das Aufnahmegerät so auszubilden, daß die durch die Tierstellung
bedingten üblichen Toleranzen des Luftspaltes, in welchem ein Anker schwingt, ausgeglichen und die
Starke der Dämpfung des Ankers und folglich auch die Empfindlichkeit des Gerätes eingestellt werden
können.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, das Wiedergabegerät mit einem stationären magnetischen
EeId und einem Schwingungssystem auszurüsten, das gleichzeitig voneinander unabhängige
Bewegungen um zwei in einem rechten oder kleineren Winkel zueinander stehende Achsen zuläßt. Das
Schwingungssystem soll beim Ansprechen auf die durch die Plattenrille (Spur) bedingten Führungskräfte um eine im folgenden als Spurachse bezeichnete
Achse schwingen können, ohne daß Sprechströme erzeugende Bewegungen des Ankers auftreten; dadurch sollen die durch die Änderung
des mittleren Arbeitspunktes der Aufzeichnung bzw. .Abtastung veränderlichen Störeinflüsse der Führungskräfte,
die von der Tonspur auf das Wandlersystem als Störschwingungen übertragen werden,
unwirksam gemacht werden. Diese Führungskräfte durch die Plattenrille rühren daher, daß sich die Lage
der Ankerachse während der Führung des Tonkopfes vom Rande zur Mitte der Platte hinsichtlich eines
feststehenden Punktes ändert, der bei einer Plattenmaschine z. B. der Drehpunkt der Schallplatte sein
kann.
Das Schwingungssystem soll sich ferner beim Ansprechen auf die Modulationen der Plattenrillen um
die irn folgenden als Transversalsclhwingungsadhse
oder kürzer Hauptachse bezeichnete Achse bewegen können, damit die Sprechströme erzeugt und auch
die relative Lage dieser Achse festgelegt werden. Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die Bemessung und Verteilung der Masse des Schwingungssystems im Verhältnis zu den
Dämpfungsmitteln so aufeinander abzustimmen, daß über einen gewünschten Frequenzbereich unter besonderer
Berücksichtigung der niedrigen Frequenzen die Sprechstromerzeugung sichergestellt ist,
während das Schwingungssystem um die Spurachse auf die noch niedrigeren Frequenzen der Spurführungskräfte
anspricht, ohne daß jedoch eine Luftspaltänderung eintritt.
Nach der Erfindung soll ferner die Masse des Schwingungssystems ein Ansprechen auf die sehr
niedrigen Frequenzen der Spurführungskräfte um die Spurachse zulassen, ohne daß das Ansprechen
des Systems auf die ebenfalls niedrigen, aber relativ zu den Störschwingungen doch höheren Frequenzen
um seine Hauptachse beeinflußt wird.
Durch die Erfindung soll auch erreicht werden,
daß das Schwingungssystem bei den Sprechstromfrequenzen nicht um die Spurachse schwingt, indem
seine wirkliche Masse so bemessen und verteilt ist, daß ein Ansprechen des Systems um die Spurachse,
wenn es auf die Modulationen der Rille, d. h. auf die Sprechstromfrequenzen anspricht, verhindert
ist.
Das Schwingungssystem der erfindungsgemäßen Vorrichtung isoll auch dank ,seiner wirksamen
Masse sogar die sehr niedrigen Frequenzen der Aufzeichnungsmodulation durchlassen können; die
wirksame Masse ist dabei wegen der besonderen Art der Verteilung der wirklichen Masse des
Systems um die Spurachse größer als seine wahre Masse.
Um den von den Modulationen der Rille herrührenden Kräften ein mechanisches Übergewicht zu
geben, liegt die Hauptachse parallel zur Plattenflache,
wenn das Gerät in Betriebsstellung ist. Die Erfindung löst auch die Aufgabe, das Schwingungssystem eines Aufnahmegerätes auf verschiedene
Weise zu zentrieren, wenn es nicht in Betrieb ist.
Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben liegt im wesentlichen darin, daß die Halterung
der Wiedergabenadel zwei Schwingungsachsen hat, die sich in einer zur Platte im wesentliehen
senkrechten Ebene in einem festgelegten Winkel schneiden. Die Halterung hat erfindungsgemäß
eine sehr kleine Masse; ihre wirksame Masse ist größer als die wirkliche Masse und liegt in der
Nähe der Nadel, so daß die niedrigen Frequenzen der Spurführungskräfte eine Drehung des Ankers
um seine eigene Achse bewirken, wodurch keine Sprechströme erzeugt werden, beim Ansprechen der
Nadel auf diie höheren Frequenzen der Modulationen der Rille dagegen eine Sprechströme erzeugende
Drehung des Ankers um die Achse erfolgt, die mit der ersten sich in einem Winkel schneidet.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht einer Vorrichtung, die ein Aufnahme- und ein Wiedergabegerät in sich
vereinigt,
Fig. 2 einen Längsschnitt der Vorrichtung gemäß Fig. i,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung, von der einige Teile weggelassen sind,
Fig. 4 einen Schnitt nach 4-4 der Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt nach 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 der Fig. 2, Fig. 7 einen Schnitt nach 7-7 der Fig. 2,
Fig. 8 ein Teilstück der Fig. 7 des Wiedergabeteiles im vergrößerten Maßstab und in einer anderen
Lage,
Fig. 9 und 10 perspektivische Ansichten der magnetisierbaren
Pole,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Schwingungssystems des Wiedergabeteiles in der Betriebsstellung,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht eines Teilstückes
des Schwingungssystems zur Veranschaulichung seiner Bewegung um die Sprechstromachse,
Fig. 13 eine der Fig. 12 entsprechende Ansicht
zur Veranschaulichung der Bewegung um die Spuradhse bzw. Anikerachse,
Fig. 14 eine Unteransicht eines Teiles der Vorrichtung
mit den Dämpfungs- und Zentriermitteln des Schwingungssystems des Wiedergabeteiles,
Fig. 15 die Anordnung der Teile der Fig. 14 von
der Seite gesehen, in welcher einige Teile weggelassen und andere im Schnitt dargestellt sind,
Fig. 16 einen vertikalen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform des Schwingungssystems des
Wiedergabeteiles,
Fig. 17 eine Ansicht von der linken Seite, Fig. 18 eine Draufsicht und
Fig. 19 eine Unteransicht des Schwingungssystems der Fig. 16,
Fig. 20 und 21 zwei weitere Ausführungsformen des Schwingungssystems eines Wiedergabeteiles.
Ein kombiniertes Aufnahme- und Wiedergabegerät ist mit allen seinen Teilen in den Fig. 1 bis 15
dargestellt, aus welchen auch die gedrungene Bauart des erfindungsgemäßen Gerätes ersichtlich ist. Die
Gesamtlänge eines handelsüblichen Gerätes ist kleiner als 5 cm, seine Breite liegt unter 2 cm und
seine Höhe unter 2,5 cm. Der Aufnahme- und Wiedergabeteil können jeder für sich gebaut und unabhängig
von dem anderen benutzt werden. In Wiedergabemaschinen kann der Wiedergabeteil ohne den
Aufnahmeteil eingebaut und als eine in sich vollständige Einheit benutzt werden. Ebenfalls kann
der Aufnahmeteil in den Kopf einer ausschließlich für die Aufnahme bestimmten Maschine eingebaut
werden. Infolgedessen können erforderlichenfalls auch beide Teile getrennt in ein und derselben
Maschine angeordnet werden.
Zu dem erfindungsgemäßen Gerät gehört ein mit 1 >ezeichnetes magnetisches Gehäuse, welches alle
Teile trägt. Ein Deckel 2 kann abnehmbar mit dem magnetischen Gehäuse 1 mittels kleiner in Aussparungen
des Gehäuses eingreifender Nocken 2" vermnden sein. Gemäß Fig. 2 ist der Deckel 2 mit nach
innen umgebördelten Öffnungen versehen, durch welche die VYiedergabenadel 3 und Aufnahmenadel 4
unbehindert vom Deckel geführt sind. Um das Eindringen von Staub zu verhindern, sind die erweiterten
Öffnungen durch elastische Scheiben 3"
und 4" abgedeckt, welche die Nadeln umgeben.
Das ganze Gerät kann drehbar von einem nicht dargestellten Scharnierzapfen getragen sein, welcher
auf einer nicht dargestellten Platte befestigt ist. Die Platte kann mittels in die öffnungen 16 eingeschraubten
Maschinenschraulxm mit dem Gerät verbunden sein. Die für den Wiedergabeteil vorgesehene,
gemäß I7ig. 2 beispielsweise flache und kreisförmige
Ton- oder Sprechstromspule ist mit 8 und die Leitungen sind mit 5 bezeichnet. Die rechteckige
Sprechstromspule des Aufnahmeteiles ist mit 7 und ihre Zuleitungen sind mit 6 l>ezeichnet.
Das magnetische Gehäuse des Gerätes besteht aus den magnetisierbaren Polstücken 9 und 10, deren
Gestalt aus den Fig. 9 und 10 klar zu erkennen ist. Die parallel liegenden Polstücke hal>en U-förmige
Pole ()" und io" bzw. c/ und ioft, in welchen die
Spulen 7 und 8 liegen (vgl. insbesondere Fig. 6); zwischen den Polstücken liegt in der Mitte ein würfelförmiger
Dauermagnet 14, der mittels einer Schraube 15 gehalten wird, die durch ihn selbst und
das Polstück 9 geht und in das Polstück 10 eingeschraubt ist. Der Magnet 14 besteht vorzugsweise
aus den heute für Dauermagneten üblichen Legierungen, um eine ausreichend starke Magnetisierung der
Polstücke zu erzielen.
Gemäß Fig. 2 ist der Magnet 14 U-förmig, um
Raum für das Ende der Spule 7 zu gewinnen, an welcher die Schraube 15 vorbei durch den Magneten
geht. Die Polstücke werden durch Schrauben 13 (vgl. Fig. i, 2 und 7) zusammengehalten, zwischen
welchen ,der Anker 11 des Aufnahmeteiles unbeweglich
eingeklemmt liegt. Zwischen dem oberen Ende des Ankers und den Polstücken sind Unterlegplättchen
12 vorgesehen, so daß, wie aus Fig. 7 hervorgeht, für das untere Ende des Ankers ein Luftspalt
bleibt. Mit dem unteren linde des plattenförmigen Ankers ist die .Aufnahmenadel 4 beispielsweise verschweißt.
Gemäß den Fig. 7 und 8 hat das Polstück ioft eine
Schraube 17. deren gewindeloses verjüngtes Ende durch eine in einer öffnung des Ankers 11 liegende
elastische Hülse 18 geht. Durch Drehen der Schraube 17 im Uhrzeigersinn kann man ihr
verjüngtes Ende an den anliegenden Teil des Polstückes 9* anstoßen lassen, wodurch auf die Polstücke
9* und ioft ein Druck ausgeübt und der Luftspalt,
in welchem das untere Ende des Ankers 11 schwingt, vergrößert wird. Die Hülse 18 ist völlig
entlastet, wenn gemäß Fig. 7 der Luftspalt die größtmögliche Größe hat. Wenn jedoch die Schraube
17 zurückgedreht und der Luftspalt kleiner wird, werden die linden der Hülse durch die Polstücke
zusammengedrückt (vgl. Fig. 8); die möglichen Formänderungen der Hülse liegen zwischen den
beiden in den Fig. 7 und 8 veranschaulichten Grenzen. Welche Zwecke mit dieser Formänderung verfolgt
werden, wird noch dargelegt.
AI it dem linken Ende des magnetischen Teiles des.
Gerätes (vgl. z. B. Fig. 3) ist durch die Schrauben 21
ein nichtmagnetischer Block 20 verbunden, der die Schwingungsvorrichtung des Wiedergabeteiles
trägt. Eine abnehmbare nichtmagnetische Platte 22 ist oben mit dem Block durch Schrauben 23 verbunden.
Diese Platte ist geschlitzt; sie hat eine Zunge 24, welche zwischen den oberen Teilen der
Polstücke 9" und ioa liegt (vgl. Fig. 2) und mittels
einer frei durch sie geführten, in den Hauptteil der Platte 22 eingedrehten Schraube 25 senkrecht verstellt
werden kann.
Der für die Wiedergabe bestimmte Schwingungsteil weist (vgl. insbesondere Fig. n) ein Rahmenstück
26 auf, das aus einem nichtmagnetischen Metallstreifen besteht, an dessen einem Ende ein magnetisierbares
Ouerstück 27 vorgesehen ist. Die Enden des Ouerstückes (vgl. Fig. 4) liegen dort, wo
der Magnet 14 an die Polstücke 9 und 10 grenzt.
Auf dem Rahmen 26 steht senkrecht ein Bolzen bzw. Welle 28. Das obere konische Ende der Welle
liegt in einem elastischen Lager der Zunge 24, das untere, ebenfalls konische Ende in einem elastischen
Lager 30 der Verlängerung des Blockes 20 (vgl. Fig. 2 und 3). Ein federnder Arm 33 ist bei 34
z. B. durch Schweißen mit dem Rahmen 26 verbunden. Der mittlere Teil des Armes 33 läuft parallel
mit dem mittleren Teil des Rahmens 26. Auf dem Arm 33 ist eine magnetisierbar Röhre 32 befestigt,
durch welche die Welle 28 geht. Zwischen der Röhre
32 und der Welle 28 liegen auf einem im Durchmesser verjüngten Teil der Welle eine oder mehrere
elastische Lagerhülsen 31, durch welche beide Teile in elastischer Weise konzentrisch zueinander ausgerichtet
weiden. Zwischen dem Rahmen 26 und dem Arm 33 ist ein elastischer Block 35 vorgesehen.
Der Schaft der Nadel 3, der frei durch eine größere Öffnung des Rahmens 26 geht, ist mit dem federnden
Arm 33 durch Schweißung verbunden. Der am
elastischen Block 35 anliegende Teil 33" des Armes
33 ist halsförmig ausgebildet, um seine Torsionsfestigkeit zu verringern.
An dem nach oben gerichteten Ende des Rahmens 26 ist ein elastischer Block 37 befestigt, um
welchen eine eng aufgezogene Feder 36 gewickelt ist. Das obere Ende dieser Feder ist mit dem Ende
des Armes 33 durch Schweißen oder Löten verbunden. Das untere Ende der Feder 33 ist mit dem anliegenden
Teil des Rahmens 26 (vgl. Fig. 11) ebenfalls durch Löten oder Schweißen verbunden.
Ein am Boden des Blockes 20 (vgl. Fig. 14 und 15)
vorgesehener Vorsprung trägt ein Paar kurze BoI-zeii
oder Drähte 40, auf welche elastische Hülsen 41 gezogen sind. Aus noch darzulegenden Gründen
liegen die Bolzen zu beiden Seiten des Endes des Rahmens 26 nahe dem Magneten 14. Obwohl das magnetisierbare
Querstück 27 und die Bolzen 40 gteiclhzeitig benutzt werden können, genügt es, sie
wahlweise zu gebrauchen.
Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Gerätes ist folgende: Das in Fig. 2 veranschaulichte
und drehbar befestigte Gerät kann, wie in Fig. 1 veranschaulicht, nach zwei Richtungen gekippt
werden, so daß entweder die Nadel 3 oder die Nadel 4
auf einer Schallplatte oder einer Aufnahmeplatte liegen. Das Gerät ist zwar drehbar, aber es liegt
gleichzeitig fest, so daß es sich während der Aufnähme oder Wiedergabe nicht hinsichtlich der
Platte bewegen kann. Wenn das Gerät in der Aufnahmestellung ist, fließt ein dem aufzunehmenden
Ton entsprechender Sprechstrom in die Spule 7, so daß der Ankern entsprechend den Schwankungen
der Stärke des Sprechstromes schwingt und durch die Xadel 4 ein Prägen oder Schneiden der Platte
erfolgt.
Die Einstellschraube 17 erlaubt auf bequeme Weise, durch die Fabrikation des Gerätes bedingte
meistens unvermeidbare Toleranzen auszugleichen, so daß stets gleiche Amplituden und Frequenzen
durch Einstellung des Luftspaltes erreicht werden können. Durch die beispielsweise aus einem elastischen
Kunststoff hergestellte Hülse 18 läßt sich die Dämpfung der Bewegungen des Ankers 11 und
gleichzeitig die Größe des Luftspaltes verändern. Die dämpfende Wirkung der Hülse 18 wird mit der
Vergrößerung des Luftspaltes kleiner. Durch eine Schwächung der Dämpfung wird das Aufnehmen
empfindlicher, aber da die Verlängerung des Luftspaltes das Aufnehmen weniger empfindlich macht,
wird diese Einstellung der Dämpfung weniger kritisch. Mit Hilfe dieser einfachen Mittel können die
in der Massenproduktion anfallenden Vorrichtungen auf eine gleiche Empfindlichkeit gebracht werden,
ohne daß es bei der Herstellung der Teile erforderlich ist, sie mit übertriebenen genauen Toleranzen
herzustellen, wodurch bekanntlich die Produktionskosten sehr erhöht werden.
Wie in Fig. 11 veranschaulicht, hat das von der
Welle 28 getragene Schwingungssystem zwei Bewegungsachsen: die Spurachse TA, welche mit der
Längsachse der Welle 28 zusammenfällt und mit der zweiten Achse, der Hauptachse SAt einen großen
Winkel bildet. Die Masse der Teile und ihre Anordnung ist bei dem erfindungsgemäßen Gerät so
gewählt, daß die Hauptachse im wesentlichen parallel zu der Plattenfläche liegt, wenn sich das
Gerät in der Wiedergabestellung befindet. Die vorzugsweise aus einem federnden Stoff, z. B. einem
elastischen Kunststoff, hergestellte Lagerhülse 31 hält die Welle 28 konzentrisch zu dem röhrenförmigen
magnetisierbaren Anker 31, und sie bewirkt eine Dämpfung der Bewegungen der beiden Teile
zueinander. Diese Lagerhülsen sind auch von Bedeutung für die Lage der Hauptachse. An Stelle von
zwei Lagerhülsen kann auch eine einzige verwendet werden. Die Hülsen beeinflussen auch die vertikale
Biegung der Lagerung der Nadel 3, obwohl diese in erster Linie durch den federnden Arm 33 selbst
bestimmt ist. Der vorzugsweise aus einem schalldämpfenden Stoff bestehende federnde und unter
dem halsförmigen Teil des federnden Armes 33 liegende Block 35 dient zur Dämpfung; er absorbiert
alle hochfrequenten Resonanzschwingungen des Gerätes, die von der Biegsamkeit (Drehung oder Biegung)
des halsförmigen Teiles 33a herrühren können.
Mit Ausnahme des Ankers 32 bestehen alle Teile des Schwingungssystems aus nichtmagnetischem
Material. Der vorzugsweise aus einem schalldämpfenden Stoff bestehende elastische Block 37 füllt
völlig die Feder 36 aus; er verhindert jede unerwünschte in der Feder auftretende Schwingung. Mit
dieser Feder soll eine kleine vertikale Biegsamkeit der Nadel 3 erreicht und die Festlegung der Hauptachse
unterstützt werden.
Das Schwingungssystem wird, wenn entspannt, im Vergleich zu dem übrigen Teil des Gerätes durch
das magnetisierbare Querstück 27 zentriert, dessen Enden, wie aus Fig. 5 hervorgeht, in der Nähe der
Enden des Magneten 14 nach einwärts gebogen sind, wo starke magnetische Streuungsverluste auftreten.
Da dieses Querstück mit dem beweglichen Teil der Wiedergabevorrichtung verbunden ist, strebt es
danach, die Wiedergabenadel in der Mittellage zu halten. Die magnetischen Kräfte sind nicht stark
genug, um zu verhindern, daß die Nadel der Rille folgt. Doch wenn die Xadel von der Platte hochgehoben
ist, reichen die Kräfte aus, um das Schwingungssystem in die Mittellage zu führen.
Die vorzugsweise aus einem schalldämpfenden Stoff bestehenden federnden Lagerhülsen 29 und 30
verhindern, daß das Gerät, wenn es in den Lagerpunkten locker sitzt, sich bewegt. Durch die
Schraube 25 kann ein zu großes Spiel in den Lagerpunkten ausgeglichen werden.
Wenn die Wiedergabenadel der Plattenrille folgt, wird sie bei den Frequenzen des Sprechstromes
durch die Modulationen der Rille in Schwingung versetzt. Die Schwingungen werden auf den magnetisierbaren
Anker 32 übertragen, so daß er sich in dem Luftspalt zwischen den Polen o." und ioa bewegt.
Die Bewegung des Ankers ändert das durch die Spule gehende magnetische Feld, wodurch ein
den Modulationen der Rille entsprechender Strom erzeugt wird. Das ganze System schwingt bei den
Frequenzen des Sprechstromes nicht um die Welle 28, da seine Masse so gewählt und verteilt ist, daß
es diesen hohen Frequenzen in dieser Schwingungsrichtung nicht folgen kann, aber es schwingen die
Nadel 3, der Arm 33 und der Anker 32 um die Hauptachse SAt was in Fig. 12 veranschaulicht ist.
Das Schwingungssystem kann jedoch in der Schwingungsrichtung um die Spurachse den Spurführungskräften
folgen, da diese nur eine sehr niedrige Frequenz haben, d. h. der durch die Rille
im Durchschnitt bewirkten Führung. Die von den Spurführungskräften ausgehenden Bewegungen des
Systems verlaufen fast ausschließlich, wie insbesondere in Fig. 13 veranschaulicht, um die Spurachse
TA. Da der Anker 32 und die Welle 28 konzentrisch und verhältnismäßig fest zueinander
liegen, rotiert der Anker in dem magnetischen Feld nur, wenn sich das System unter der Wirkung der
Spurführungskräfte bewegt. Das magnetische Feld in dem Luftspalt wird indessen durch diese Bewegung
nicht gestört, da der Luftspalt dabei nicht verändert wind und infolgedessen keine Ströme in
der Spule erzeugt.
Ein wesentlicher Vorteil der gleichzeitig verlaufenden Bewegungen liegt darin, daß der Dauer-
magnet und die Spulen gegen jede seitliche Verschiebung
gesichert werden können.
Ein anderer wesentlicher Vorteil der gleichzeitigen Bewegungen ist der. daß das Ansprechen
des Wiedergabeteiles auf die niedrigen Frequenzen günstig beeinflußt werden kann. Wenn das Schwungmoment
des gesamten Schwingungssystems um die Spurachse niedrig genug ist, verursachen die niedrigen
Frequenzen des Sprechstromes ein Schwingen um diese Achse, so daß das Ansprechen auf die
niedrigen Frequenzen geschwächt wird, was unter gewissen Umständen erwünscht sein kann.
Gemäß dem Aufbau des beweglichen Systems des in Fig. Ii dargestellten Wiedergabeteiles ist das
Trägheitsmoment bzw. die an der Nadelspitze wirksame Masse besonders groß, so daß Ströme mit verhältnismäßig
niedriger Frequenz ohne Wirkung bleiben; gegen diese Masse muß die Stärke des durch die Rille verkörperten Sprechstromes vvirksam
werden. Die am Nadelpunkt wirksame Masse ist deshalb groß, weil ein beträchtlicher Teil der
wirklichen Masse weiter von der Drehachse 28 entfernt liegt als die Nadel 3 selbst. Das erfindungsgemäße
Gerät ist dank der Verteilung der Masse außerordentlich empfindlich. Im Zusammenwirken
mit den Dämpfungsmitteln kann es sich den Spurführungskräften anpassen, ohne daß störende Ströme
entstehen, obwohl es andererseits sehr empfindlich und leistungsfähig hinsichtlich der Erzeugung von
Sprechströmen über den gesamten Frequenzbereich ist, für welchen es vorgesehen ist. Sein Ansprechen
auf niedrige Frequenzen kann bis nahe an die Frequenz der Spurführungskräfte herabgedrückt werden,
ohne daß in dem Spredhstrom irgendeine durch die Spurführungskräfte verursachte Frequenz auftritt.
Der in den Fig. 14 und 15 dargestellte, für das
Schwingungssystem vorgesehene Zentriermechanismus besteht aus den seitlichen Anschlägen, den
biegsamen Stiften 20 und den federnden Kunststoffhülsen 41; der Abstand zwischen den Stiften, wie
auch deren Abstand vom Gehäuse, kann eingestellt werden. Durch die Veränderung des Abstandes der
< Stifte voneinander kann das seitliche Ausschwingen des Spursystems eingestellt werden, und die Veränderung
des Abstandes der Stifte vom Gehäuse bestimmt die Lage der Wiedergabenadel zur Aufnahmenadel.
Dadurch wird erreicht, daß die Wiedergabenadel auf der Platte liegt, wenn man von der
Aufnahme zur Wiedergabe einige wenige Rillen hinter der zuletzt aufgenommenen Rille zurückgeht,
so daß dieser Teil wiederholt oder umgeschrieben werden kann, indem man einfach das Gerät von der
Aufnahme in die Wiedergabelage bringt. Die An-Schläge sind ausreichend weich, und sie sind der
magnetischen Zentriervorrichtung mit dem Querstück 27 überlegen. Nichtsdestoweniger bietet die
letztere eine wertvolle Alternative.
Die in den Fig. 16 bis 21 veranschaulichten Ausführungsformen
der Erfindung zeigen, welch weiter Spielraum hinsichtlich des Ausbaues des Wiedergabeschwingungssystems
besteht. Diese Ausführungsformen veranschaulichen auch Abwandlungen hinsichtlich des Schwungmomentes des Schwingungssystems
um die Spurachse TA. Das Ansprechen des Schwingungssystems auf die niedrigen
Frequenzen der Sprechströme wird hauptsächlich durch das Trägheitsmoment bzw. die wirksame
Masse des Schwingungssystems bestimmt.
Die in den Fig. 16 bis 21 veranschaulichten Ausführungsformen
der Erfindung zeigen daher zugleich Möglichkeiten, wie der Aufbau und das Trägheitsmoment
des Systems verändert werden kann. Für den Fachmann ist es ohne weiteres klar, daß
das Trägheitsmoment des in Fig. 11 veranschaulichten
Schwingungssystems so verändert werden kann, daß es den gleichen Frequenzbereich deckt,
wie es bei den in den Fig. 6 bis 21 gezeigten Wiedergabeteilen der Fall ist.
Der in den Fig. 16 bis 19 dargestellte Wiedergabeteil
besteht aus einem im allgemeinen U-förmigen nichtmagnetischen Rahmen 42, der, wie in
Fig. 17 gezeigt, an seiner linken Seite einen Schlitz hat, und dessen unterer Arm halsförmig ausgebildet
ist, so daß ein T-förmiger Kopf (vgl. Fig. 19) gebildet wird. Der obere und untere Arm dieses Rahmens
haben konisch auslaufende Drehzapfen 43 und 44. Eine Welle 45, mit welcher die Nadel 3 starr
verbunden ist, liegt in federnden Lagerhülsen 46 und 47, welche aus elastischem Kunststoff sein
können. Diese Lagerhülsen liegen in Aussparungen des Rahmens. Die Masse und deren Verteilung ist so
gewählt, daß die Hauptachse in einem rechten Winkel zur Spurachse liegt. Auf der Welle 45 ist
konzentrisch zu den Drehzapfen 43 und 44 ein dem oben beschriebenen Anker 32 entsprechender magnetisierbarer
Anker 48 angeordnet. Das Schwingungssystem kann in den Lagern der Zunge 24 (Fig. 3)
und der Verlängerung des Blockes 20 drehbar gelagert sein. Bei der Vorrichtung der Fig. 16 ist die
Masse des gesamten Schwingungssystems so weit vergrößert, daß es nicht mehr nennenswert um die
Spurachse TA selbst bei extrem niedrigen Sprechstromfrequenzen
schwingen kann, so daß sogar bei diesen Frequenzen die Schwingung hauptsächlich um die Achse SA erfolgt, wodurch der Anker 48 in
dem Luftspalt bewegt und ein Sprechstrom in der Spule 8 erzeugt wird.
Eine andere Ausführungsform des Schwingungssystems ist in Fig. 20 veranschaulicht. Der Stütz-
rahmen besteht aus einer leichten, im wesentlichen U-förmig gebogenen Stange, die aus einem nichtmagnetischen Stoff, beispielsweise Phosphorbronze,
hergestellt ist. Der obere Arm des Rahmens ist abgeflacht und mit einem Drehzapfen 50 versehen. Der
andere Arm ist auch abgeflacht und entweder mit einem Drehzapfen oder einer Aussparung versehen,
in die der Drehzapfen 50" geführt ist, der auf der Verlängerung des Blockes 20 befestigt ist oder einen
Teil dieser bilden kann. Die Zapfen 50 und 50" liegen in der Spurachse TA. Eine röhrenförmige
Halterung besteht aus den durch eine schmale Schelle 53 verbundenen zylindrischen Teilen 51
und 52. Auf den zylindrischen Teilen sitzen die federnden Lagerhülsen 55 und 56, in welchen der
untere Arm des Rahmens gelagert ist. Die Nadel 3
ist starr mit dem röhrenförmigen Teil 52 verbunden, und der Anker 54 ist starr mit der Schelle 53 verbunden.
Die in Fig. 21 dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist außerordentlich leicht an Gewicht, da
ihre Teile so klein wie möglich gemacht sind. Der magnetisierbare Anker 60 ist mit dem Ende einer
nichtmagnetischen Röhre 63 beispielsweise durch Schweißung verbunden. Die Röhre 63 ist auf einer
Welle 61 angeordnet, und zwischen diesen beiden Teilen liegt eine federnde, beispielsweise aus
elastischem Kunststoff bestehende Hülse 62. Die Nadel 3 ist starr mit der Röhre 63 verbunden. Mit
57 ist eine röhrenförmige Welle bezeichnet, die die Drehpunkte 58 und 59 hat, welche den Drehpunkten
der Welle 28 der Vorrichtung der Fig. 11 entsprechen.
Diese röhrenförmige Welle ist nichtmagnetisch, und in ihr liegt der magnetische Anker 60.
Eine beispielsweise aus elastischem Kunststoff bestehende Lagerhülse umgibt den Anker 60, so daß
sie als Dämpfung wirkt, aber eine relative Bewegung des Ankers innerhalb der größeren röhrenförmigen
Welle 57 erlaubt. Die Welle 61 ist mit einem Ende mit der röhrenförmigen Welle 57 in beliebiger
Weise verbunden. Die konischen Enden der Welle 61 ermöglichen eine bequeme Befestigung, aber sie
stellen keine Drehpunkte der Welle dar, da sich die Welle nicht dreht. Die Teile 61, 62 und 63 haben
genügend Spiel, so daß die Röhre 63 und die Hülse 62 um die Welle 61 drehbar ist. Mit anderen Worten:
Die zur Dämpfung bestimmte Hülse 62 liegt dicht genug an der Röhre 63 an, so daß Röhre und Hülse
sich zugleich drehen, aber die Hülse hat zur Drehung um die Welle 61 genügend Spiel. Eine solche Drehung
hat edn Schwingen des Ankers 60 in dem magnetischen Feld zur Folge, wodurch das magnetische
Feld geändert und ein Sprechstrom erzeugt wird. Wenn sich aber andererseits .alle Teile um die
Drehpunkte 58 und 59 beim Ansprechen auf die Spurführungskräf te drehen, wird sich der Anker 60
lediglich um die Achse der röhrenförmigen Welle 57 in dem magnetischen Feld drehen und keine Veränderung
des magnetischen Feldes bewirken.
Bei dem in Fig. 21 dargestellten Schwingungsteil
des Wiedergabegerätes ist das Schwungmoment um die Spurachse TA so stark verkleinert, daß er den
Modulationen der Plattenrille zu folgen beginnt, welche die niedrigen Frequenzen des Sprechstromes
darstellen, so daß keine Bewegung des Ankers in dem Luftspalt möglich ist und infolgedessen auch
keine diese niedrigen Frequenzen enthaltenden Sprechströme erzeugt werden. Das Ansprechen
auf die niedrigen Frequenzen ist also durch das Schwungmoment des Schwingungsteiles um die
Spurachse bestimmt. Das Ansprechen auf die niedrigfrequenten Sprechströme kann infolgedessen
wirksam durch eine Veränderung der Masse des Schwingungsteiles gesteuert werden.
Claims (10)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Tonaufnahme- und Wiedergabegerät für Sprechmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung der Wiedergabenadel (3) zwei Schwingungsachsen (TA und SA) hat, die sich in einer im wesentlichen senkrechten Ebene in einem festgelegten W'inkel schneiden.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung eine sehr kleine Masse hat und die wirksame Masse größer als die wirkliche Masse ist und in der Nähe der Nadel liegt, so daß die niedrigen Frequenzen der Spurführungskräfte eine Drehung des Ankers (32) um seine eigene Achse (TA) bewirken, wodurch keine Sprechströme erzeugt werden, beim Ansprechen der Nadel auf die höheren Frequenzen der Modulationen der Rille dagegen eine Sprechströme erzeugende Drehung des Ankers um die andere, die Transversalschwingungsachse bzw. Hauptachse (SA) erfolgt.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe die Hauptachse (SA) parallel zur Schallplatte Hegt.
- 4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel (3) mit einem in vertikaler Richtung federnd biegsamen Arm (33) starr verbunden ist, welcher dhre Bewegungen auf den Anker (32) überträgt.
- 5. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anker (32) um seine eigene Achse (TA) wie auch um die diese schneidende Hauptachse (SA) drehen kann, so daß auf die entfernt von dem Anker (32) angeordnete Nadel (3) einwirkende Kräfte zwei voneinander unabhängige Drehungen gleichzeitig zur Folge haben.
- 6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (28) des röhrenförmigen Ankers (32) an ihrem unteren Ende ein Rahmenstück (26) trägt, durch das die Nadel (3) frei hindurchgeführt ist, während der die Nadel tragende und mit dem Anker (32) verbundene Arm (33) an seinen beiden Enden wiederum mit dem Rahmenstück (26) verbunden ist.
- 7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeiclhnet, daß die Ankerwelle (28) und der Anker (32) durch eine über die Welle (28) geführte elastische Hülse (31) konzentrisch und federnd zueinander gehalten werden.
- 8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (33°) des Armes (33) halsförmig ausgebildet und über einen elastischen, von dem Rahmenstück (26) getragenen Block (35) geführt ist, während das andere Ende des Armes (33) mit einer Feder verbunden ist, die um einen von dem Rahmenstück (26) getragenen elastischen Block (37) gewickelt ist.
- 9. Gerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Rahmenstückes (26) ein Querstück (27) hat, welches iao unter dem Einfluß magnetischer Kräfte der Zentrierung der Ankerung dient.
- 10. Gerät nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gerät zwei federnde Stifte (40) zur Zentrierung des Rahmenstückes 1*5 (26) vorgesehen sind.ii. Gerät nach Anspruch ι bis io, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Ankerwelle (28) in einer Zunge (24) gelagert ist, welche mittels einer durch sie hindurchgehenden und in einen feststehenden Teil des Gehäuses eingedrehten Schraut>e (25) höher und tiefer gestellt werden kann.\2. Gerät nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Polstücken (cj6 und 10*), zwischen welchen der Anker (11) der Aufnahmenadel (4) schwingt, eine elastische, über das verjüngte Ende einer Schraube (17) gezogene Hülse (18) liegt, welche völlig entlastet ist, wenn das Ende der in dem einen Polstück (10*) geführten Schraube (17) gegen das andere Polstück (9ft) stößt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen0 5489 11.52
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|---|---|
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|---|---|---|---|
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