DE85561C - - Google Patents

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DE85561C
DE85561C DENDAT85561D DE85561DA DE85561C DE 85561 C DE85561 C DE 85561C DE NDAT85561 D DENDAT85561 D DE NDAT85561D DE 85561D A DE85561D A DE 85561DA DE 85561 C DE85561 C DE 85561C
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B33/00—Calibers
    • G04B33/14—Calibers of which the mainsprings or barrels are easily removable

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorstehende Erfindung bezieht sich auf ein Mittel zur leichten Herausnahme des Federgehäuses aus dem Uhrwerk, ohne dafs die Platten oder Platinen, zwischen welchen das Federgehäuse liegt, weggenommen werden müssen oder ohne dafs Oeffnungen mit Brücken zur Verwendung gelangen, bei welchen bei der Herausnahme die Brücken weggenommen werden müssen. Irgend eine Zerlegung des eigentlichen Werkes ist daher bei Anwendung nachfolgend beschriebener Neuerung nicht mehr nothwendig.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Ansicht des Uhrwerkes mit dem mit der Neuerung versehenen Federgehäuse, wobei letzteres an seinem richtigen Platze liegt,
Fig. 2 dasselbe Uhrwerk mit halb herausgenommenem Gehäuse,
Fig. 3 eine Seitenansicht nach Fig. 1 und
Fig. 4 das herausgenommene Gehäuse von der der Fig. 2 entgegengesetzten Seite gesehen.
Die Achse α des Federgehäuses b liegt in seitlichen Lagern c1 c2, welche in Schlitzen oder Coulissen d1 und a?2 der Platinen e1 und e2 bewegbar sind. Die Lager c1 und c2 sind vortheilhafterweise schwalbenschwanzförmig in d1 und d2 gefügt. Das eine Lager, und zwar hier das Lager c2, ist mit einem· Hebel f verbunden, welcher einen sehr leicht lösbaren Drehpunkt an einem Stift g des Werkes oder an einem an den Platinen befestigten Stift hat. Der Hebel/ steht in seiner festgelegten Form am Platinenrand nicht vor, sondern liegt hierbei innerhalb der Platine. Befestigt wird dieser Hebel einfach durch ein Schräubchen h, dessen Gewinde in der Platine e2 angebracht ist. Der Hebel f hat als Drehpunkt einen Stützpunkt, der die Form eines den als Drehpunkt dienenden Stift umgebenden Bügels g° hat, wodurch es leicht möglich ist, ohne irgend welche Mittel den Hebel sammt dem Federgehäuse aus den Platinen herauszunehmen, nachdem der Stift h gelöst wurde. Die Schlitze dl und d2 haben infolge Anwendung eines auf g sich stützenden Hebels die Form eines Bogens, dessen Centrum in g liegt.
Die vorstehend beschriebene Neuerung verbindet grofse Einfachheit der Vorrichtung zur Herausnahme des Federgehäuses mit Dauerhaftigkeit, leichter Ausführung, leichter Ersetzbarkeit der in Betracht kommenden Theile und gefälliger Form. Vor Wegnahme des Federgehäuses läfst sich die Feder durch Bethätigung des Hakens des Sperrkegels leicht abspannen, und nach Herausnahme des Federgehäuses bereits kann seitlich das Uhrwerk mit Leichtigkeit untersucht werden, d. h. die einzelnen Theile des Gangwerkes unterliegen einer bequemen Besichtigung, indem hauptsächlich die Unruhe freigelegt ist.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Taschenuhrwerk, bei dem zu bequemer Herausnahme des Federgehäuses die Achse dieses Gehäuses in Gleitstücken gelagert ist, welche in bogenförmige Schlitze der Platinen eingepafst und mit einem Stützhebel dergestalt fest verbunden sind, dafs man nach einer gewissen Drehung den Hebel sammt dem damit verbundenen Federgehäuse vom Stützpunkte abheben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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