DE855412C - Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefaessen - Google Patents

Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefaessen

Info

Publication number
DE855412C
DE855412C DEE4033A DEE0004033A DE855412C DE 855412 C DE855412 C DE 855412C DE E4033 A DEE4033 A DE E4033A DE E0004033 A DEE0004033 A DE E0004033A DE 855412 C DE855412 C DE 855412C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
improvement
hot
sheet metal
dip galvanized
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE4033A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Erhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE855412C publication Critical patent/DE855412C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefäßen und insbesondere an Eiszellen.
  • Bekanntlich müssen die dem ständig wirkenden, ätzenden Einfluß der Salzlauge ausgesetzten Eiszellen einen sehr widerstandsfähigen Schutzüberzug erhalten, wenn nicht ihre Gebrauchsdauer sich in unnormaler Weise abkürzen soll. Der bisher als am widerstandsfähigsten befundene Schutzüberzug wird durch Galvanisieren der fabrikfertigen Eiszellen im Zinkbad erzielt. Diese Verfahrensart gewährt aber nicht bloß Vorteile. Sie ist im Gegenteil auch die Quelle verschiedener Nachteile, von denen der größte in einem mehr oder weniger starken Verziehen bzw. Wellen der Zellenseitenwände unter der Einwirkung der Hitze des Zinkbades besteht. Derart verzogene Wände müssen nachträglich wieder geradegerichtet werden, ansonst die Herausnahme des Eisblockes mit Schwierigkeiten verbunden ist. Diese Richtoperation ist äußerst delikat und bietet nicht stets volle Gewähr dafür, daß sämtliche Spannungen aus den flachen Zellenwänden entfernt werden können, so daß sehr oft dauernde Verziehungen dieser Wände verbleiben und die Eiszelle dadurch stark an Wert verliert bzw. ganz unbrauchbar wird.
  • Um diesen Mißstand zu beheben, wurde schon vorgeschlagen, in die glatten Seitenwände der Zelle Versteifungsrippen einzupressen. Diese Rippen sollen angeblich die freie Dehnung des Metalls der Zellenwände im Zinkbad gestatten und einen entsprechenden Ausgleich der auftretenden Spannungen gewährleisten. Als ganz besonders zweckdienlicher Querschnitt für diese Rippen wurde eine V- bzw. Windbalgform und ganz allgemein eine Querschnittsform vorgeschlagen, deren Tiefe bedeutend größer ist als ihre Breite.
  • Es kann nicht abgestritten werden, daß derartige Preßrippen eine bedeutende Versteifung der Zellenwände sichern. Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß, ob in V-Form oder in irgendeiner anderen bekannten Form ausgebildet, diese Preßrippen keineswegs in der Lage sind, das Verziehen der Zellenwände unter dem Einfluß der Wärme des Zinkbades vollständig zu unterbinden. Ganz im Gegenteil wurde festgestellt, daß sich nicht nur die flachen Abschnitte der Zellenwände auch weiterhin verziehen, sondern daß auch die ursprünglich vollständig geraden Preßrippen sich bogenförmig in der Längsrichtung krümmen. Es rührt dies daher, weil die verhältnismäßig hohen Flanken der Preßrippen nicht genügend Knickfestigkeit besitzen, um einemVerziehen standzuhalten, während der gewöhnlich sehr schmale Rippengrund keineswegs genügend elastisch ist, um die beim Verziehen entstehenden Spannungen zu kompensieren. Eine mittels derartiger Preßrippen versteifte Eiszelle kann überhaupt nicht mehr geradegerichtet werden, weil keine Möglichkeit besteht, die einmal verzogenen Preßrippen wieder zu richten, ohne dabei deren Querschnitt durch die Hammerschläge zu verformen.
  • Das Problem besteht demnach darin, unter Beibehaltung der Preßrippen und des von ihnen gewährten Vorteiles einer wesentlichen Versteifung der Zellenwände, diese Rippen so auszugestalten, daß sie nach Möglichkeit das Verziehen der Wände bzw. der Rippen ganz verhindern oder aber auftretendenfalls das Richten der verzogenen Flächen ermöglichen.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Problem gelöst durch eine besondere Gestaltung der Preßrippen, derart, daß ihre Breite ein Mehrfaches ihrer Tiefe ist. Dabei ist der Rippengrund vorzugsweise flach, um gegebenenfalls dessen Bearbeitung mit dem Richthammer zu ermöglichen. Die seitlichen Begrenzungswände der Preßrippen sind demnach verhaltungsmäßig sehr niedrig und daher absolut knickfest. Dagegen ist die relativ viel breitere Grundfläche der Rippen verhältnismäßig elastisch und ganz besonders geeignet, etwaige unter dem Einfluß der Wärme des Zinkbades entstehende Spannungen aufzunehmen und auszugleichen. Es hat sich gezeigt, daß sich Eiszellen mit derart geformten Rippen bei einer unter 2 mm liegenden Wandstärke im Zinkbad überhaupt nicht verziehen und bei größeren Wandstärken nur ganz geringe Verziehungen aufweisen, die mit Leichtigkeit sowohl aus den flachen Zellenwandteilen als auch in den Rippen ausgetrieben werden können. Auf keinen Fall ist eine Krümmung der Preßrippen in der Längsrichtung zu befürchten; diese wird vollständig durch die sehr niedrigen und daher äußerst knickfesten Rippenflanken verhütet.
  • In der Zeichnung ist eine nach dem Grundsatz der Erfindung gebaute Eiszelle schematisch in einem Längs- und einem Querschnitt veranschaulicht.
  • i bezeichnet den Zellenkörper, 2 die Preßrippen. Erfindungsgemäß ist die Rippenbreite a ein Mehrfaches der Rippentiefe b, und der Rippengrund ist vorzugsweise flach, um den Zuschlag des Richthammers zu ermöglichen. Der Rippengrund könnte natürlich auch mehr oder weniger gekrümmt sein bei Anwendung einer entsprechend gestalteten Hammerfinne.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefäßen und namentlich an Eiszellen, deren Seitenwände durch Preßrippen versteift sind, die sich auf die Höhe des Zellenkörpers erstrecken, gekennzeichnet durch eine besondere Gestaltung dieser Rippen, derart, daß ihre Breite ein Mehrfaches ihrer Tiefe beträgt.
  2. 2. Ausführungsform einer Eiszelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rippengrund flach und für einen Richthammer zugänglich ist.
DEE4033A 1950-07-10 1951-07-13 Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefaessen Expired DE855412C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR855412X 1950-07-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE855412C true DE855412C (de) 1952-11-13

Family

ID=9328274

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE4033A Expired DE855412C (de) 1950-07-10 1951-07-13 Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefaessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE855412C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3841470A1 (de) Wasserkastenklemmverbindung
DE855412C (de) Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefaessen
DE1190530B (de) Griff- und Tragvorrichtung fuer die Behaelter elektrischer Akkumulatoren
DE612878C (de) Backenfuehrung in Drehbankfuttern
DE897711C (de) Mit nichtmetallischen Austauschrohren versehener Waermeaustauscher fuer kristallabscheidende Fluessigkeiten
DE740935C (de) Hohlplatte mit duennen Aussenwaenden und mit in Zellen unterteiltem Hohlraum
DE3004239A1 (de) Lagergestell zur aufnahme gebrauchter brennelemente aus kernkraftwerken
DE686218C (de) Aussenhautkuehler fuer Luftfahrzeuge
DE2401610A1 (de) Kernreaktor
DE714105C (de) Wasserloesliches Impraegniermittel fuer Holz
DE634120C (de) Giessform
AT124606B (de) Einrichtung zum Zentrieren zusammenzufügender Gußstücke.
DE871610C (de) Verfahren zur Herstellung einer Zylinderwand
DE2325611A1 (de) Verfahren zum herstellen von armierungsstaeben aus stahl
DE528339C (de) Eiserne Kastenspundwand
CH672102A5 (de)
DE2143455A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung der Auf hange und Verschlußmittel einer Tür
DE636512C (de) Eiszelle
DE461300C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallanoden fuer galvanische Zwecke
AT111745B (de) Ausbildung der Bewegungsfuge bei Eisenbetonkonstruktionen.
DE1092613B (de) Stranggiesskokille
DE873009C (de) Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen
DE907885C (de) Verfahren zum Herstellen eines Rohrkruemmers mit sehr kleinem Kruemmungsradius
DE716718C (de) Aus Blech gepresster Formkasten
DE628091C (de) Verbundgusskokille