DE855412C - Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefaessen - Google Patents
Verbesserung an feuerverzinkten BlechgefaessenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25C—PRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
- F25C1/00—Producing ice
- F25C1/22—Construction of moulds; Filling devices for moulds
Landscapes
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefäßen und insbesondere an Eiszellen.
- Bekanntlich müssen die dem ständig wirkenden, ätzenden Einfluß der Salzlauge ausgesetzten Eiszellen einen sehr widerstandsfähigen Schutzüberzug erhalten, wenn nicht ihre Gebrauchsdauer sich in unnormaler Weise abkürzen soll. Der bisher als am widerstandsfähigsten befundene Schutzüberzug wird durch Galvanisieren der fabrikfertigen Eiszellen im Zinkbad erzielt. Diese Verfahrensart gewährt aber nicht bloß Vorteile. Sie ist im Gegenteil auch die Quelle verschiedener Nachteile, von denen der größte in einem mehr oder weniger starken Verziehen bzw. Wellen der Zellenseitenwände unter der Einwirkung der Hitze des Zinkbades besteht. Derart verzogene Wände müssen nachträglich wieder geradegerichtet werden, ansonst die Herausnahme des Eisblockes mit Schwierigkeiten verbunden ist. Diese Richtoperation ist äußerst delikat und bietet nicht stets volle Gewähr dafür, daß sämtliche Spannungen aus den flachen Zellenwänden entfernt werden können, so daß sehr oft dauernde Verziehungen dieser Wände verbleiben und die Eiszelle dadurch stark an Wert verliert bzw. ganz unbrauchbar wird.
- Um diesen Mißstand zu beheben, wurde schon vorgeschlagen, in die glatten Seitenwände der Zelle Versteifungsrippen einzupressen. Diese Rippen sollen angeblich die freie Dehnung des Metalls der Zellenwände im Zinkbad gestatten und einen entsprechenden Ausgleich der auftretenden Spannungen gewährleisten. Als ganz besonders zweckdienlicher Querschnitt für diese Rippen wurde eine V- bzw. Windbalgform und ganz allgemein eine Querschnittsform vorgeschlagen, deren Tiefe bedeutend größer ist als ihre Breite.
- Es kann nicht abgestritten werden, daß derartige Preßrippen eine bedeutende Versteifung der Zellenwände sichern. Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß, ob in V-Form oder in irgendeiner anderen bekannten Form ausgebildet, diese Preßrippen keineswegs in der Lage sind, das Verziehen der Zellenwände unter dem Einfluß der Wärme des Zinkbades vollständig zu unterbinden. Ganz im Gegenteil wurde festgestellt, daß sich nicht nur die flachen Abschnitte der Zellenwände auch weiterhin verziehen, sondern daß auch die ursprünglich vollständig geraden Preßrippen sich bogenförmig in der Längsrichtung krümmen. Es rührt dies daher, weil die verhältnismäßig hohen Flanken der Preßrippen nicht genügend Knickfestigkeit besitzen, um einemVerziehen standzuhalten, während der gewöhnlich sehr schmale Rippengrund keineswegs genügend elastisch ist, um die beim Verziehen entstehenden Spannungen zu kompensieren. Eine mittels derartiger Preßrippen versteifte Eiszelle kann überhaupt nicht mehr geradegerichtet werden, weil keine Möglichkeit besteht, die einmal verzogenen Preßrippen wieder zu richten, ohne dabei deren Querschnitt durch die Hammerschläge zu verformen.
- Das Problem besteht demnach darin, unter Beibehaltung der Preßrippen und des von ihnen gewährten Vorteiles einer wesentlichen Versteifung der Zellenwände, diese Rippen so auszugestalten, daß sie nach Möglichkeit das Verziehen der Wände bzw. der Rippen ganz verhindern oder aber auftretendenfalls das Richten der verzogenen Flächen ermöglichen.
- Gemäß der Erfindung wird dieses Problem gelöst durch eine besondere Gestaltung der Preßrippen, derart, daß ihre Breite ein Mehrfaches ihrer Tiefe ist. Dabei ist der Rippengrund vorzugsweise flach, um gegebenenfalls dessen Bearbeitung mit dem Richthammer zu ermöglichen. Die seitlichen Begrenzungswände der Preßrippen sind demnach verhaltungsmäßig sehr niedrig und daher absolut knickfest. Dagegen ist die relativ viel breitere Grundfläche der Rippen verhältnismäßig elastisch und ganz besonders geeignet, etwaige unter dem Einfluß der Wärme des Zinkbades entstehende Spannungen aufzunehmen und auszugleichen. Es hat sich gezeigt, daß sich Eiszellen mit derart geformten Rippen bei einer unter 2 mm liegenden Wandstärke im Zinkbad überhaupt nicht verziehen und bei größeren Wandstärken nur ganz geringe Verziehungen aufweisen, die mit Leichtigkeit sowohl aus den flachen Zellenwandteilen als auch in den Rippen ausgetrieben werden können. Auf keinen Fall ist eine Krümmung der Preßrippen in der Längsrichtung zu befürchten; diese wird vollständig durch die sehr niedrigen und daher äußerst knickfesten Rippenflanken verhütet.
- In der Zeichnung ist eine nach dem Grundsatz der Erfindung gebaute Eiszelle schematisch in einem Längs- und einem Querschnitt veranschaulicht.
- i bezeichnet den Zellenkörper, 2 die Preßrippen. Erfindungsgemäß ist die Rippenbreite a ein Mehrfaches der Rippentiefe b, und der Rippengrund ist vorzugsweise flach, um den Zuschlag des Richthammers zu ermöglichen. Der Rippengrund könnte natürlich auch mehr oder weniger gekrümmt sein bei Anwendung einer entsprechend gestalteten Hammerfinne.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefäßen und namentlich an Eiszellen, deren Seitenwände durch Preßrippen versteift sind, die sich auf die Höhe des Zellenkörpers erstrecken, gekennzeichnet durch eine besondere Gestaltung dieser Rippen, derart, daß ihre Breite ein Mehrfaches ihrer Tiefe beträgt.
- 2. Ausführungsform einer Eiszelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rippengrund flach und für einen Richthammer zugänglich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR855412X | 1950-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE855412C true DE855412C (de) | 1952-11-13 |
Family
ID=9328274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE4033A Expired DE855412C (de) | 1950-07-10 | 1951-07-13 | Verbesserung an feuerverzinkten Blechgefaessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE855412C (de) |
-
1951
- 1951-07-13 DE DEE4033A patent/DE855412C/de not_active Expired
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